Technik der Kreditkarte
Eine Kreditkarte wird aus Kunststoff gefertigt und besitzt das Format einer Scheckkarte, welches international standardisiert ist. Damit eine Kreditkarte identifiziert werden kann, muss sie über Erkennungsdaten verfügen, die an unterschiedlichen Stellen gespeichert und so mehrfach überprüft werden können. Das wohl deutlichste Merkmal ist die Kartennummer, die mittels einer Hochprägung in das Kartenmaterial eingeprägt wird. Auf der Rückseite ist ein freies Feld, welches für die Unterschrift des Karteninhabers vorgesehen ist. Auf dem Magnetstreifen und dem Speicherchip werden die gesamten Daten noch einmal in digitaler Form abgelegt, damit auch elektronische Geräte diese Informationen auslesen können. Auch Sicherheitsmerkmale wie beispielsweise das Hologrammsiegel weist jede der beliebten Plastikkärtchen auf.
Das Bezahlverfahren mit einer Kreditkarte nutzt ebenfalls verschiedene Technologien: Die gängigste Methode, an die Kartendaten zu gelangen, ist die Nutzung elektronischer Lesegeräte, die die Informationen vom Speicherchip kopieren und verschlüsselt an das Kreditkarteninstitut übersenden. Es ist auch möglich, dass der Verkäufer die Daten per Hand an die entsprechende Stelle übermittelt oder einen so genannten Imprinter benutzt. Ein Imprinter überträgt die Kartennummer dank der Hochprägung auf einen speziellen Schein, der dann beim Kreditinstitut eingelöst werden kann.
Eine weiteres Bezahlverfahren ist die Übermittlung der Kreditkartennummer per Post, per Telefon oder über das Internet. Das Internet spielt in heutiger Zeit eine wesentliche Rolle im Bereich der Kreditkartenzahlung, weshalb bei Kartenzahlungen im Internet besonders auf die gesteigerten Sicherheitsbedürfnisse der Kunden eingegangen wird. Verschiedene Verschlüsselungstechnologien, die heute eine sehr hohe Sicherheit gewährleisten, bilden hier die Grundlage.
