Der Banksparplan bei der Riester-Rente
Mittlerweile werden Riester-Banksparpläne nur noch von wenigen Banken und Sparkassen angeboten - große Privatbanken bieten zum Beispiel kaum noch bis gar keine Riester-Banksparpläne an. Der Grund: zum einen sind sie vergleichsweise beratungsintensiv und zum anderen aus Bankensicht aufgrund fehlender Provisionen eher unattraktiv. Für den Kunden und Riester-Sparer ist ein Banksparplan hingegen gut kalkulierbar und bietet auch eine annehmbare Verzinsung.
Geeignet sind Banksparpläne besonders für Riester-Sparer im mittleren Alter, die ihre Alterssicherung nicht durch vergleichsweise unsichere und risikoreiche Fonds gefährden wollen. Ein weiteren Vorteil: Da Banksparpläne nicht spekulativ sind, ist bei ihnen ein Verlust nicht möglich. Dies kann zum Beispiel dann wichtig werden, wenn zu einem bestimmten Zeitpunkt temporär Geld für den Kauf einer Wohnung oder eines Hauses aus dem Riestervertrag entnommen werden soll. Zu berücksichtigen ist dieser Vorteil vor allem für jüngere Riester-Interessierte, für die der Kauf einer Immobilie realistisch ist.
Und so funktioniert der Banksparplan: Alle monatlichen Einzahlungen des Riester-Sparers fließen voll in den Sparplan, wobei sich die Rendite des Sparplans nach der allgemeinen Zinsentwicklung richtet. Die Zuschüsse und die Steuerersparnis sorgen dann neben der hohen Sicherheit für die Attraktivität des Produkts.
Eine sichere Empfehlung oder Kritik zwischen verschiedenen Banksparplänen ist kaum zu treffen, da sich neben einer variierenden Verzinsung auch die Schlussbonuszahlungen der Anbieter voneinander unterscheiden. Ein transparenter Vergleich ist daher nicht möglich. Wichtig zu wissen ist jedoch, dass bei einem Riester-Banksparplan weder Abschlusskosten noch Provisionen anfallen. Interessierte sollten jedoch auf mögliche jährliche Verwaltungskosten achten, die in Einzelfällen von den Banken erhoben werden.
