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Der Fondssparplan bei der Rürup-Rente

Ebenso wie die Banksparpläne war es erst nicht vorgesehen, Rürup-Verträge in Form eines Fondssparplans anzubieten. Seit Januar 2007 ist dies nun möglich und seitdem bieten nur wenige Anbieter diese Sparform an.

Für den Rürup-Fondssparplan gilt das gleiche Risiko wie für jedes andere Fondsinvestment: Je höher das Risiko ist, desto höher sind auch die Renditechancen. Durch eine Steigerung des Aktienfondsanteils wird so zum Beispiel die Möglichkeit für hohe Renditen geschaffen – und ebenso das Verlustrisiko erhöht. Generell fließen die Einzahlungen in Rürup-Fondssparpläne in Aktien- und Rentenfonds. Von deren Erträgen, also Zinsen, Dividenden und Kursgewinne, profitieren daher auch die Rürup-Sparer. Beim Kauf der Fondsanteile fällt für die Kunden ein Ausgabeaufschlag an, der bei einigen Anbietern bis zu fünf Prozent der Einzahlung ausmacht.

Die Rürup-Sparer können, wenn sie von ihrem Fonds nicht überzeugt oder von der Performance enttäuscht sind, den Vertrag und Anbieter wechseln. Doch ist dieser Wechsel in der Regel mit zusätzlichen Kosten und der Realisierung von eventuellen Buchverlusten verbunden.