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Thema: Aus 400 wird 450 Euro Job

  1. #1
    gerald85 ist offline Neuer Benutzer
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    Standard Aus 400 wird 450 Euro Job

    Ich interessiere mich schon länger für das Thema 450 Euro Job. Habe auch eine Seite zu diesem Thema (www.450-euro-job-net) & mehrfach mit Behörden und Ministerien geschrieben, da es nirgendwo im Internet wirklich Informationen gibt. . Seit Ende 2011 ist die Anhebung der Minijob Grenze von 400 EURO auf 450 Euro in der Diskussion. Nun ist das Thema so gut wie beschlossen. Was haltet Ihr von der Erhöhung der Minijobgrenze? Gibt viele Stimmen dafür aber auch dagegen. Auf jeden Fall sehr spannend der 450 Euro Job.

  2. #2
    lacki ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    musste mal sein, ist ja nur eine inflationsanpassung. schliesslich gibt es diese 400 €-grenze seit dem 01. April 2003

  3. #3
    Schwarzergolf4 ist offline Neuer Benutzer
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    Ich habe da mal eine frage , wenn ich einen 400 euro job nach geh darf mich dann die Arge einfach weiter vermitteln, denn ich habe ja auch flichten bei meinen 400 euro job und denn möchte ich eigendlich auch behalten

  4. #4
    Turtle1972 ist offline Erfahrener Benutzer
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    http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_2/__10.html

    (2) Eine Arbeit ist nicht allein deshalb unzumutbar, weil

    1. sie nicht einer früheren beruflichen Tätigkeit entspricht, für die die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person ausgebildet ist oder die früher ausgeübt wurde,
    2. sie im Hinblick auf die Ausbildung der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person als geringerwertig anzusehen ist,
    3. der Beschäftigungsort vom Wohnort der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person weiter entfernt ist als ein früherer Beschäftigungs- oder Ausbildungsort,
    4. die Arbeitsbedingungen ungünstiger sind als bei den bisherigen Beschäftigungen der erwerbsfähigen leistungsberechtigten Person,
    5. sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, es sei denn, es liegen begründete Anhaltspunkte vor, dass durch die bisherige Tätigkeit künftig die Hilfebedürftigkeit beendet werden kann.

  5. #5
    Edgar Gast

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    darf mich dann die Arge einfach weiter vermitteln


    Was spricht denn dagegen, wenn sie Dir einen Job anbieten wo Du in Vollzeit arbeiten kannst, mehr verdienst und wo möglich auch aus H4 raus bist.

  6. #6
    Horst GRUNERT ist offline Gesperrt
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    Standard

    @ Edgar - wann vermittelt das Job-Center denn mal eine Vollzeitstelle ???

    Das funktioniert doch anders Leute:

    1. Das Job-Center sagt Dir Du muss den 400€ Job beeenden
    2. Das Job-Center erfasst Dich als ALG II ohne jegliche Beschäftigung
    3. Das Job-Center lässt Dich eine EV unterschreiben
    4. Das Job-Center fordert Dich auf Eigeninitiative zu zeigen
    5. Das Job-Center Sanktioniert Dich
    6. Das Job-Center vermittelt Dich an ein Zeitarbeitsunternehmen
    7. Das Job-Center meldet die erfolgreiche Arbeitsvermittlung im Sinne der Lobbyisten
    8. Das Job-Center wird mit weitern gesetzlichen Verschärfungen im Umgang mit den noch nicht vermittelten Leistungsbeziehern belohnt

    9. Das Job-Center interessiert sich einen Scheissdreck dafür das vom Gesetz her eigentlich die gänzliche Unabhängigkeit vom Leistungsbezug für den ALG II Bezieher als Zielsetzung gegeben sein sollte - aus den Augen aus dem Sinn

    10. Die Erfolge der JC werden von der BA als Propagandamittel noch geschönigt und der Öffentlichkeit als Effizient und erfolgreich verkauft!

    Summa Summarum, alles eine Frage des Marketings und wie man Statistiken aufbaut und der <Allgemeinheit verkauft !


    Wieso sollte die ARGE / JC da in der Kritik stehen und etwas nicht dürfen ?? Solche Fragen sind doch schon beantwortet bevor man sie hier postet, man muss nur mal drüber nachdenken!


    Ein Dummkopf ist wer die Ironie nicht erkennt !

  7. #7
    Horst GRUNERT ist offline Gesperrt
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    Standard

    @ turtle
    5. sie mit der Beendigung einer Erwerbstätigkeit verbunden ist, es sei denn, es liegen begründete Anhaltspunkte vor, dass durch die bisherige Tätigkeit künftig die Hilfebedürftigkeit beendet werden kann.
    ...da fragt man sich mit welchem Recht das JC solche Forderungen erheben darf, wenn man dort selber auch nicht in der Lage ist solche Zielvorgaben zu erfüllen! Fakt ist doch das verglichen mit den Zahlen solcher angewendeten Nötigungen, die JC / BA doch eindeutig ein riesiges Defizit vorzuweisen hätten würden sie diese Zahlen auch mal in einer Statistik niederschreiben oder überhaupt erfassen, das ist doch genau so ein Spöks wie mit den 1€ Jobs und den daraus entstandenen Vollzeitstellen! Großes Blendertum sonst nichts was die BA da vorzuweisen hat! So gesehen sind solche Forderungen nichts als eine Frechheit!

  8. #8
    Horst GRUNERT ist offline Gesperrt
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    Standard

    @ gerald 85 - schon mal ausgerechnet was Du von den Brutto 50€ mehr am Ende wirklich als Mehrverdienst hast ? Ich hab das hier vor Monaten schon mal gepsotet waren soviel ich weis etwas über 17€ sowas kann man doch vergessen das ist doch nur wieder eine weiter gänzlich für AN uninteressante Variante der Billigentlohnung von Menschen die man nötigt für nen Hungerlohn Ihre Gesundheit und Ihr Leben zu verschwenden!

  9. #9
    Turtle1972 ist offline Erfahrener Benutzer
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    Standard

    da fragt man sich mit welchem Recht das JC solche Forderungen erheben darf,
    Dieses "Recht" hast du doch zitiert. § 10 Abs. 2 Nr. 5 SGB II ist die Rechtsgrundlage. Nun ja und zur Frechheit: Ich weiß ja, dass du in die Politik gehen willst/wolltest. Lass dich in den Bundestag wählen, dann kannst du Politik machen. Ansonsten ist es nunmal geltendes Recht und du kannst dich gern darüber echauffieren. Helfen wird das wohl kaum angesichts der eindeutigen gesetzlichen Regelung.

  10. #10
    Horst GRUNERT ist offline Gesperrt
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    Standard

    @ Turtle 1972 - da hast Du ja Recht, die Rechtsgrundlage besteht, was komisch ist, die wird mit und mit stetig verbessert (wenn ich das mal ironisch bemerken darf) das geht scheinbar ohne großen Aufwand, denn man wählt ja seine Volksvertreter und die sind doch schon vorbestimmt durch Partei und Listenplatz, was bitte ist an einem solchen Verfahren dann noch Demokratisch? Und ja ich habe mich zur Kandidatur gestellt, das heisst aber nicht das ich in die Politik will oder wollte, den Unterschied solltest Du eigentlich durchblicken!

    Schau, bei einer Wahl auf Landes oder Bundesebene sind eigentlich immer nur Parteien zugelassen? Wieso eigentlich? In diesen besteht doch das Handycap das man einer ganz bestimmten Gesinnung folgen muss, als parteiloser Bewerber kann ich aber im Interesse der Bürger wesentlich freier agieren, ich kann mir die Stimmen der gewählten Abgeordneten für bestimmte Vorhaben heranholen, sicherlich immer im Rahmen von Kompromissen und Zugeständnissen, die ich sonst im Rahmen von fester Parteizugehörigkeit nie bekäme. Gutes Beispiel war doch jüngst im Bundestag, zunächst wird die Zustimmung bei der Opposition versagt und ein paar Monate Später wird das Eigengedeck auf den Tisch gebracht, da ist die Parteizugehörigkeit doch eher eine Verhinderungspolitik als das man zum Wohle des Deutschen Volkes Einigkeit erzielt oder dem einzelnen Abgeordneten zugesteht auch mal seine Stimme für eine gute Idee des politischen Gegners abzugeben. Da hat man es als Parteiloser Kandidat doch ein wenig leichter, denke ich mal - Problem ist dann die Aussenwirkung eines solchen Handelns. Weil das kennen wir ja schon, irgendwo kommt dann ein Vorsitzender her der sich damit brüsten muss das es auf seinem Mist gewachsen ist was da grade verabschiedet wird - da darf man dann kein Ego besitzen das sich von solchen Jubelarien gewisser Leute einschüchtern oder verletzen lässt. Ich für meinen Teil weis das in unserem Städtchen 30 Jahre gemauert wurde wenn es nicht aus den Reihen der CDU kam, egal um was es da ging und deshalb habe ich kandidiert um den Menschen klar zu machen das sowas nichts mit Demokratie zu tun hat, da dies auch noch von einem Mitkandidaten genau so gesehen wurde nur halt im Verbund der Parteien aber gegen die CDU zeigt doch das meine Ansicht gar nicht so falsch sein konnte. Die Position in der ich mich als Kandidat befand entsprach eh mehr der eines Mediators, soviel zu" in die Politik wollen!"

    Zu dem geltenden Recht liebe Turtle. eigentlich darf man doch gar nicht mehr von HARTZ IV sprechen inzwischen müsste es HARTZ X oder HARTZ XII lauten, soviel wurde an dem ursprünglichen Formulierungen herumgewurschtelt und verändert! Die Frage nach dem Recht beruht auch mehr auf dem seelischen Empfinden das man als Bürger besitzt wenn man nach der Rechtfertigung vieler Handlungen die inzwischen alle unter HARTZ IV laufen kritisch betrachtet. Die Zustimmung zu dem was unsere politischen Vertreter in unser aller Namen betreiben kann ich inzwischen nicht mehr geben, das System ist aber inzwischen so gestrickt worden das selbst wenn Leute sich aus Protest enthalten dies sehr oft als Zustimmung gewertet wird, das erinnert doch sehr stark an andere politische Konstrukte. Und nachher will es wieder keiner gewesen sein! Diesen Satz sollten grade Leute im Öffentlichen Dienst immer im Auge behalten, und man kann das nicht oft genug anmahnen. Für mich gibt es keine ausreichende Zustimmung zu dieser Rechtsgrundlage seitens der Bevölkerung, sie wird nur durch politische Strukturen dazu gemacht und damit besteht eben ein großes Defizit und meine Frage relativiert sich doch sehr wenn man fragt mit welchem Recht! So sollte man das lesen und nicht immer nur das was auf Papier nachzulesen ist, denn Papier ist bekanntlich geduldigt und wie ich immer ergänze - zum Glück auch brennbar !
    Geändert von Horst GRUNERT (09.08.2012 um 16:30 Uhr)

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