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Lieber Arbeitsgelegenheit als Leiharbeit

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  #1  
Alt 15.07.2009, 19:54
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Registriert seit: 15.07.2009
Beiträge: 239
Standard Lieber Arbeitsgelegenheit als Leiharbeit

Hallo liebe User,

Manches kann und möchte ich nicht so stehen lassen.

Es wird viel und oft gewettert gegen die Arbeitsgelegenheiten ( mit 1,25 € Mehraufwandsentschädigung )

Aber was macht denn wohl wirklich mehr ( ehemals bezahlte ) Arbeitsplätze kaputt:

Arbeitsgelegenheiten für die Öffentlichkeit, oder Billiglohn - Leiharbeit...

Fast 80 % der Stellenausschreibungen in Vollzeit gehen mittlerweile über solche Verleiher - Geier.
Die angebotenen Arbeiten sind unabhängig von der Qualifikation :

- Immerzu hoffnungslos UNTERBEZAHLT.... ( m.M. nach sehr überwiegend immer sittenwiedrig )
- Behandlung des AN nach dem Motto : " Wie der letzte Dreck "
- Sicherheit für die Zukunft = 0
- EINER stopft sich die Taschen auf kosten der AN voll...teilweise auch noch auf Kosten der Allgemeinheit
( ergänzende Sozialleistungen sind durch den AN zu beantragen .... )
- Anerkennung in Gesellschaft und Betrieb überwiegend fast NULL.


Dagegen die Arbeitsgelegenheiten... ( die leider massiv zusammengekürzt wurden ...)

- Unterhalt und " Brot " für die Dauer der Maßnahme relativ sicher.
- Persönliches Engagement wird in gewissen Grenzen mehr " geachtet " als bei " PLD "
- Es verdient sich kein Geier eine " goldene " Nase an der " ehrenamtlichen " Mithilfe für die Öffentlichkeit.
- Mal einfach selber ausrechnen, was diese Arbeit so an Stundenlohn auf dem Arbeitsmarkt bedeuten
würde. ( im gerechtesten Fall: Alleinstehend, Wohnung / Miete, Regelsatz, " Mehraufwandsausgleich ",
geleistete Arbeitsstunden und Sozialversicherungsbeiträge AN / AG mit einbeziehen...)

AUF WELCHEN BRUTTOLOHN KOMMT DA JEDER EINZELNE PRO STUNDE ???

- PS.: Akkord verlangen die " städtischen Festangestellten " dafür auch nicht, weil sie auch ( zumeist ) um
die Situation der " Gemeinnützigen " wissen.

- Wie wenige Arbeitsplätze zerstört DIESE Möglichkeit im Vergleich zur Leiharbeit ?
( Ein Ga - La Helfer bekommt im freien Betrieb vergleichbares Geld )
- Zumal diese Arbeiten eigendlich auch nur saisonal angeboten werden.


Ich hätte hier nicht gepostet, wenn ich zuvor nicht auch schon mehrere Jahre mit der ArGe in Kontakt
gestanden hätte, nicht mehrere Jahre in der Leiharbeit gewesen wäre und noch nie gemeinnützig tätig
gewesen wäre...
ICH WÜRDE den " 1,25 - er " den Aushilfmalochen " in der Leiharbeit jederzeit vorziehen !!!


Also abschließend:
WO SOLLTEN ZUERST REFORMEN UND STAATLICHE REGLEMENTIERUNGEN ERFOLGEN???

Engagiere ich mich für Bedürfnisse der Öffentlichkeit als Erwerbsloser,

oder unterstütze ich gewisse " Aasgeier und Ausbeuter " ?

Ansonsten habe ich das gleiche Bedürfnis eines jeden Bürgers:

Tariflich bezahlte Vollzeit - Arbeit, dadurch auch etwas Luxus zu haben und nicht " dumm oder altbacken "
bleiben zu müssen ... Das weitere A & O bleibt NATÜRLICH die Zukunftsperspektive.


Mfg

Allo

...

und noch das I - Tüpfelchen:

Da ich auch die Situation mit wenig Geld kenne...wenn Ausbeutung und " Hire & Fire " sowie Niedriglohn
so weiter boomen, dann laufen bald die meisten im Schlüppa und Lumpen herum...wird man wenigstens nicht mehr so oft herablassend angeglotzt...
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  #2  
Alt 15.07.2009, 20:03
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Ort: Potsdam
Beiträge: 799
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Hallo!

Was soll dieser Kauderwelsch eigentlich?

Mit
Zitat:
mitte 30 wird mir auch niemand mehr eine richtige Ausbildung / Fortbildung ermöglichen
Klar, du hast nie in deinem Leben versagt, die anderen haben Schuld!
Mitte dreißig und nichts gepeilt im Leben!?

Gute Nacht Deutschland!
__________________
Schrader

Ich bin kein Arbeitsrechtler! Mein Wissen und meine Einschätzungen, welche ich hier von mir gebe, habe ich aus meiner beruflichen Erfahrung oder ganz einfach bei Google gefunden!
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  #3  
Alt 16.07.2009, 18:30
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Beiträge: 239
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Hallo,

Ich weiss nicht, was Du mir mid Deiner freundlichen Wortwahl nun sagen willst,

Aber Industriemechaniker war als Beruf nicht die beste Wahl.

Mfg
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  #4  
Alt 17.07.2009, 00:59
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Leute Leute, hackt mal alle weiter aufeinander rum. Schrader nehm ich schon gar nicht mehr ernst ih behaupte mal der steht auf der anderen Seite der Medallie, denkt mir zu Bürokratenfreundlich, aber das ist eben auch Demokratie,jedem seine eigene Meinung. Mir muss niemand was von Global Thinking erzählen, ich habe meine Berufliche Erfahrung das reicht mir zur Beurteilung der Vor - und Nachteile.

Tj und Allo was soll ich dazu sagen, wir sind alle irgendwo die Klügsten, und das führt dazu das keine einheitliche Linie entsteht, die Quittung kommt nach der Wahl, wenn CDU und FDP uns richtig an der Kette führen!

Jedem das was er für richtig hält!
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  #5  
Alt 17.07.2009, 03:13
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Hallo Horst,

Ich möchte im Endeffekt ja uch nur wissen, wie ich meine Ausbildung zum Industriemecheniker
( Betriebstechnik ) und Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten ( Industrie ) bezahlbar ausbauen könnte
zum Mechatronik - Techniker.

Ich möchte gerne über ein Fernstudium bei der " SGD " diese Fortbildung erlangen.

Es muß nur bezahlbar bleiben...Mein Beruf hat sich in diese Richtung weiterentwickelt.

Ich würde diesen Weg nicht gehen wollen, wenn ich nix in meinem Leben gepeilt hätte.

Ich möchte es nach Möglichkeit halt so gestalten, das ich Hartz erst mal im Rücken habe und mir mein
Studium weitestgehend selber finanzieren kann.

Können ist eine Sache, aber dürfen und am Ball bleiben ist eine völlig andere Sache.

Auch wenn es kein Zuckerschlecken wird, weiterbilden möchte ich mich dennoch dürfen.


Mfg

Allo

Geändert von Allo (17.07.2009 um 03:18 Uhr)
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  #6  
Alt 17.07.2009, 19:47
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Hallo Allo.

sorry wenn meine Antwort bei Dir falsch angekommen ist, sollte nicht heissen das ich Dein Vorhaben kritisiere - für mich stellt sich nur die Frage brint es dauerhaft etwas und da bin ich dann Skeptiker weil ich weis das die Unternehmerschaft nach Qualifizierung schreit und wenn man diese vorweisen kann heisst es in der Absage "Überqaulifiziert". Was ie suchen sind Leute die die Schnauze halten und ihres gleichen in den Arsch treten um nicht selbst geschasst zu werden. Grade die Specher der Arbeitgeberverbände sind für mich die Heuchler vor dem Herrn.

Jedem das seine wa mehr auf die Antwort von Schrader gemünzt der gelegentlich wie ich auch reagiert, studieren ist die eine Sache, die vorzuweisende Praxis etwas anderes. Nach beidem wird geschrien und wenn s dann angeboten wird sind die Herrren der Arbeitgeberseite auch nicht zufreden weil dann deren Profit nie stimmt.

Ich denke die Arbeitslosen müssten mehr den Satndpunkt einnehmen, lieber nicht eingestellt zu werden denn einem Sklaventreiber noch die Genugtuung zu verschaffen, mit seiner beschissenen Einstellung Erfolg zu haben. Letztlich ist es mir dann auch egal was die Bürokraten denken, denn denen geht man bekanntlich am Wnigsten ans Bare!

Unter diesem Aspekt macht Stdium dann zumindest soviel Sinn das man erst einmal aus der Schusslinie geweisser Verwaltungsfachleute ist die einem nur Faulheit unterstellen!
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  #7  
Alt 17.07.2009, 22:21
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Hallo Horst,

Wir haben doch auch keinen Konflikt in diesem Thread.

Ich hatte seinerzeit für etwa 3 1/2 Jahre das " Vergnügen " mit der Leiharbeit. Das ging auch nur, weil ich noch zu hause
wohnte. Ist aber schon ein bescheidenes Resultat, wenn man täglich bis zu 16 Stunden nur für die " Firma " unterwegs war
und es mal gerade so eben geschafft hat mit den finanziellen Verpflichtungen.
Dazu hat Oma mir dann mannigmal des Kostgeld erlassen, damit der PKW Sprit im Tank hatte für den " Sklaventreiber ".

Deine weitere Auführung hat sich als Spruch in vielen Köpfen manifestiert:

20 Jahre jung, 30 Jahre Berufserfahrung mitbringen und am besten noch an den Maschinen des Betriebes.
Daher meine Ausführung : Wer ist schon großartig bereit, Mitarbeiter fortzubilden oder komplett neu auszubilden.

Unsere Region hat sich von Zechenstandort zur Logistik gewandelt.

Was eine Logistik - Kraft in Anstellung bekommt, das weiß ich...dann reiß ich mir nicht den A.... für weniger als die hälfte
des Lohnes auf und maloche mehr als die " Angestellten ". Arbeitsbereiche waren die gleichen, nur der " doofe " durfte
ohne Honorierung seiner Leistungen ran...die anderen drückten sich wie es nur möglich war.

Zum Dank gab es immer vor Ablauf der Probezeit ( 6 Monate bei PDL ) den Arschtritt als " Dankeschön ", denn die
Arbeitsaufträge liefen hier nie länger als 5 Monate. Damit wurde stets " fristgerecht " gekündigt.

Im Fachbereich ( Schlosser ) war man ebenfalls meist der Letzte für halben Lohn. Dafür auch teilweise täglich mehr
als 5 Stunden ( unbezahlt ) auf An- und Abfahrt.

Daher sehe ich in der Rezession halt die beste Möglichkeit, mich fachlich fortzubilden und dann auch im elektrischen
Bereich eigenverantwortlich tätig werden zu dürfen.

Denn Mechanik und Elektrik / Elektronik wachsen immer weiter zusammen. Wäre die Wirtschaftskriese nicht dazwischen
gekommen, dann hätte ich in meinem letzten Betrieb mittlerweile eine Festeinstellung bekommen.

Studienbegleitende Praxis sehe ich nicht als das große Problem, da Praktikanten noch gerne gesehen sind.

Ich kann mich noch an die Zeit nach der Schule erinnern:

In einer Leihfirma als Elektro - Installationshelfer bekam ich 19,50 Mark...das kommt mittlerweile als Facharbeiter nicht mehr rum.


Heute erst mal genug zum Thema...

Mfg

Allo
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