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Politische Capriolen - 2 ARTEN von HARTZ IV

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  #1  
Alt 12.07.2009, 23:30
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Standard Politische Capriolen - 2 ARTEN von HARTZ IV

Unglaublich was sich die BA und unsere Politiker da wieder aus der Birne quetschen, vor der Wahl wird wieder geheuchelt was das Zeug hält. Plötzlich ist HARTZ IV für die Menschen ungerecht, die die bisher jahrelang gearbeitet und eingezahlt haben sollen besser gestellt werden. Nach der Aufteilung von ALG I und ALG II bald auch noch ALG III und wohlmöglich auch noch ALG IV ???

Welchen Eid sprechen die da "Oben" auf die Verfassung? Zum Wohle des Deutschen Volkes? Oder ist denen nicht bewusst das mit Verfassung nicht der eigene Zustand gemeint ist sondern verfasste Regeln die unser Land betreffen?!

Wie führe ich ein Volk ? Spalten was das Zeug hält blos keine Einigkeit aufkommen lassen, blos nicht zulassen das 2 sich auf die Strasse stellen und das Gleiche fordern!

Ich spreche mich hiermit gegen eine Splittung von ALG II aus und hoffe das sich viele anschließen denn bei der beschissenen Situation dann auch noch zu unterscheiden zwischen berechtigtem und weniger berechtigtem Bezug ist ja schon eine Frechheit.(SPD Wahlkampf vor 5 Jahren - sozial gerecht(er) )

Und wenn man schon so eine Scheisse fordert warum fängt man dann nicht einfach mal bei der Kürzung der eigenen Diäten an, denn die Politiker aus der 2.Reihe bekommen genau soviel wie die aus der ersten Reihe.

Ich hab ja meine Stimmen zur Bürgermeisterwahl zusammen und werde wohl am Mittwoch als Kadidat bestätigt. Habe mal die Besoldungsgruppe überprüft B3 um die 6800€

Tja gerecht ist eben gerecht, werde ich gewählt habe ich B3 - werde ich nicht gewählt bekomme ich vielleicht in absehbarer Zukunft ALG III - dann ist die Summe in etwa gleich in einem Fall ist es für 30 Tage gedacht und im anderen Fall für 3(6)0 Tage - jaja HARTZ IV und SEX (6) !!!

So schnell biste in Deutschland gefickt !!!
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  #2  
Alt 13.07.2009, 00:34
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Schreibe bitte Klartext, auf welche Meldung bezieht sich dein Frust?
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  #3  
Alt 13.07.2009, 09:17
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Hallo Herr Grunert!

Zitat:
vor der Wahl wird wieder geheuchelt
Kein Mensch hat die Absicht ein Systemwechsel bei Hartz4 durchzuführen. Wir sind nun mal 12 Wochen vor der Wahl. Dass da der ein oder andere seine private Meinung äußert, haben wir doch schon im Falle des FDP-Fuzzies Martin Lindner gesehen.
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Schrader

Ich bin kein Arbeitsrechtler! Mein Wissen und meine Einschätzungen, welche ich hier von mir gebe, habe ich aus meiner beruflichen Erfahrung oder ganz einfach bei Google gefunden!
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  #4  
Alt 13.07.2009, 11:10
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Ich habe das jetzt auch heute morgen gelesen, Heinrich Alt vom Vorstand dcer BA meint, Arbeitslose, die länger in die Kasse eingezahlt haben, sollen besserr gestellt werden, sls solche, die ihr Leben lang nur Leistungen bezogen haben.
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  #5  
Alt 13.07.2009, 11:26
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Hallo!

Hier mal das Ganze. Ist aber wirklich nicht ernst zunehmen. Zudem würde Herr Grunert demnach mehr bekommen, hat er doch viele Jahre in die Sozialkassen eingezahlt.

Zitat:
Angesichts der Auswirkungen der Krise auf den Arbeitsmarkt plädiert Heinrich Alt, Vorstandsmitglied der Bundesagentur für Arbeit (BA), dafür, manche Hartz-IV-Empfänger zu privilegieren.
- "Ich befürchte, dass im kommenden Jahr die Zahl derer steigt, die in die Sozialkassen eingezahlt haben und dennoch in das Hartz-IV-System übergehen", sagte Alt der Berliner Morgenpost. Das führe "aus Sicht der Betroffenen zu einem Gerechtigkeitsproblem; ihre Lebensleistung sollte anerkannt werden. Sie sollten im System in irgendeiner Form dauerhaft privilegiert werden gegenüber denjenigen, die ihr Leben lang Transferleistungen bezogen haben", forderte Alt. Bisher bekommen Arbeitslose, die aus der Arbeitslosenversicherung in Hartz IV wechseln, nur zwei Jahre lang einen Zuschlag.Anzeige
Noch ist der Arbeitsmarkt weitgehend verschont geblieben von der Krise, weil die Unternehmen massiv Kurzarbeit in Anspruch nehmen. 1,4 Millionen Beschäftigte arbeiten laut BA derzeit kurz. Experten rechnen aber damit, dass spätestens im Herbst die Arbeitslosenzahlen steigen werden.
Wenn diese Arbeitslosengeld-II-Empfänger nach zwölf Monaten keinen Job gefunden haben, werden sie in das Hartz-IV-System abrutschen. Die Bundesagentur erwartet im kommenden Jahr 750 000 neue Arbeitslose im Jahresdurchschnitt - 450 000 davon sollen dann auf Hartz IV angewiesen sein. Betroffen sein werden auch viele, die gut qualifiziert sind und jahrelang kräftig in die Arbeitslosenversicherung eingezahlt haben.
Auch Mitglieder der Mittelschicht müssen sich in den kommenden Monaten Sorgen um ihren Arbeitsplatz machen und oft erstmals mit dem Gedanken befassen, zum Hartz-IV-Empfänger zu werden. Bisher erfasst die Grundsicherung vor allem Unqualifizierte aus niedrigen Einkommensschichten.
Experten sehen die Reformvorschläge kritisch. Mit einem Zweiklassensystem bei Hartz IV "dreht man die Hartz-Reformen zurück", sagte Karl Brenke vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. "Damit würde dem Vorruhestand wieder Tür und Tor geöffnet", kritisiert er. Der Vorschlag entspreche der Verlängerung des Arbeitslosengeldes I. "Die Arbeitsanreize werden dann falsch gesetzt." Zudem sieht er eine "völlige Aushöhlung des derzeitigen Versicherungsgedankens". Es handele sich bei der Arbeitslosenversicherung um eine Versicherung, die im Schadensfall "wie eine Feuerwehr einspringt", und nicht eine Kapitalversicherung, die sich nach der Höhe der Einzahlung richte. Die Kosten wären beträchtlich.
Im Wahlkampf werden die zu erwartenden neuen Arbeitslosen, die oft über Rücklagen verfügen dürften, bereits umworben. SPD und Union haben in ihre Wahlprogramme die Erhöhung der Schonvermögen aufgenommen, also der Summe, die bei der Berechnung der Hartz-IV-Leistungen unangetastet bleibt. BA-Vorstand Alt findet das richtig: "Die Schonvermögen anzuheben ist eine richtige Idee, um Altersarmut zu vermeiden", sagte er. Vom Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) kommt Unterstützung. Es sei "notwendig, die Hartz-IV-Regelungen zu entschärfen", sagte Annelie Buntenbach, Vorsitzende des Verwaltungsrates der BA und DGB-Vorstandsmitglied, der Berliner Morgenpost. Die Regelungen zum Schonvermögen müssten verbessert werden. "Der Freibetrag von 150 Euro pro Lebensjahr ist viel zu niedrig. Auch bei den Älteren sollte der Freibetrag von 520 Euro pro Jahr generell für alle ab 60 Jahren gelten." Bisher gilt die Ausnahmeregelung nur für Jahrgänge vor 1949. Es müsse sichergestellt sein, dass die "Älteren in Würde in Rente gehen können, auch wenn sie vorher arbeitslos werden", sagte Buntenbach.
BA-Vorstandsmitglied Alt sieht Sparmöglichkeiten bei den Wohnkosten von Hartz-IV-Empfängern: "Wir beobachten, dass sich die Wohnkosten in Richtung der Mietobergrenze bewegen. Man könnte die Kosten der Unterkunft pauschalieren, damit jeder Leistungsempfänger einen Anreiz hat, günstig zu wohnen", forderte Alt. Bisher werden die Wohnkosten bis zu einer Obergrenze übernommen - findet man eine billigere Wohnung, hat man keinen Vorteil davon. "Die Pauschale muss lokal definiert werden", sagte Alt.
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  #6  
Alt 13.07.2009, 14:12
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Ob man das alles ernst nehmen soll ? Wir haben Sommerpause, das wird der Grund ein.
Es gab mal einen Film mit James Dean aus den 50-er oder 60-er-Jahren "Denn Sie wissen nicht was sie tun", der Film ist zwar schon a bisserl älter, aber der Titel aktueller denn je.
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  #7  
Alt 13.07.2009, 14:58
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Hallo!

Zudem wäre die Umsetzung der Vorschläge von BA-Vorstand Alt eine recht kostspielige Sache. Es soll ja nicht weniger geben, sondern die Älteren, die lange eingezahlt haben, sollen mehr bekommen. Ist kein verkehrter Denkansatz, nur nicht zu bezahlen.

@cat


Zitat:
Wir haben Sommerpause
Nein, wir haben keine Sommerpause. In weniger als 12 Wochen sind Bundestagswahlen. Vor einem solchen Ereignis fällt die Sommerpause aus und alle konzentrieren sich auf den Wahlkampf!
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  #8  
Alt 14.07.2009, 09:52
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So meine Lieben, dann setze ich noch eins drauf - und nur mal nebenbei, dies ist ein Forum - ich muss hier also nicht Fragen stellen um eine Antwort zu bewirken,vielleicht kann man das auch mal in seinem Kleinhirn verbuchen und nicht nur mit der Keule um sich hauen weil man sich profilieren muss, die ALG Vorschlägewerden ja schon in de Medien zerpflückt.

Mir geht es darum zu signalisieren das ich die Betroffenen nicht splitten lassen würden, nah ja bei dem was ich mit den ALG II Beziehern inzwischen so erlebt habe ist Solidarität und Gemeinschaft eher ein Fremdwort, jeder denkt nur an sich udn dann weg wenn sein Problem gelöst ist, bis auf ganz wenige Ausnahmen.

BA Minister Scholz hat ja auch schon gebrüllt, ist nicht geplant und auch nicht zu machen, Creativitätsmüdigkeit vor der Sommerpause bzw. Wahl, dananch wird wieder mit Creativität an den Sanktionsmmöglichkeiten gearbeitet, zum Glück st die SPD dannab Herbst nicht mehr dabei und die Arbeitslosen müssen sich nur noch mit Merkel und Westerwelle rumschlagen!

@ Schrader - jaja, klar Sommerloch und ich liege mit meinen Meinugnen und Info's ja so sehr daneben, schau mal in meine Treads und lies was ich da über die Banken geschrieben habe, die Kreditvergabe und was unser lieber Peer Steinbrück denen grade anlastet. Weiste hier haben schon ndere versucht mir ans Bein zu pinkeln, machen können die das - ich meine es versuchen, was bleibt ist das was dann in der Zukunft als Beweis passert, sei es das Vorgehen auf der ARGE gegen bestimmte Praktiken oder meine klare Meinung zu politischen Dingen, leben müssen leider auch die ALG II Bezieher damit, wenn mn natürlich die andere Fraktion vertritt, dann kann man sich hier hinstellen und alles in einem anderen Licht darstellen!

Dann hat ein Herr Grunert eben einfach gesagt "nicht alle Tassen im Schrank" - ich weis es aber schon Ihr Superschlauen, ich mache nämlich täglich Kaffeekränzchen für Leute die es nicht so gut haben wie Ihr, und deshalb fehlen da immer ein paar Utensilien die sich im Abwasch befinden!


und noch was: "Schaut Euch mal die Jungs bei RENAULT in Frankreich an, die lassen sich die Butter nicht vom Brot nehmen, die wehren sich - sowas ist hier in Deutschland undenkbar, hier haben doch alle nur ne große Klappe und danach die Hosen voll, da musste nur mal eingebürgerte Russen fragen ide sehen den Deutschen genau so!

Geändert von Horst GRUNERT (14.07.2009 um 09:59 Uhr)
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  #9  
Alt 15.07.2009, 23:50
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Zitat:
Zitat von Horst GRUNERT Beitrag anzeigen
und noch was: "Schaut Euch mal die Jungs bei RENAULT in Frankreich an, die lassen sich die Butter nicht vom Brot nehmen, die wehren sich - sowas ist hier in Deutschland undenkbar, hier haben doch alle nur ne große Klappe und danach die Hosen voll, da musste nur mal eingebürgerte Russen fragen ide sehen den Deutschen genau so!

Leider ist es so, aber vielleicht ändert sich das in Deutschland mal!
Hoffnung ist der erste Schritt auf dem Pfad der Enttäuschung!
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