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#1
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Hallo!
Ich benötige dringend eure Hilfe. Ich bin ein frisch ausgelernter IT-Systemkaufmann. Mein Betrieb konnte mich nach meiner Ausbildung nicht übernehmen, seitdem bin ich auf Arbeitssuche. Da ich in meiner Umgebung keine Chance auf einen Job in der IT-Branche habe, da es viel zu wenig Stellen gibt, ist es für mich von nöten, in die Nähe von Frankfurt zu einem Bekannten zu ziehen. Da ich Arbeitslosengeld in höhe von gerade mal 249? beziehe wäre es mir allerdingns nicht möglich als Untervermieter bei diesem Bekannten einzuziehen. Habe ich denn überhaupt einen Anspruch auf ALG2? Im ALG2-Gesetz wird beschrieben, dass Jugendliche unter 25Jahre ALG2 erhalten, wenn der Umzug die Chance auf eine Arbeitsstelle verbessert. Ich bin total verzweifelt .An wen könnte ich mich wenden um genaue Informationen darüber zu erhalten, ob ich ALG2 bekomm oder nicht? Mit freundlichen Grüßen Olsen |
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#2
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Hallo Olsen!
Zunächst einmal eine Frage: Du erhälst nur 249? ALG I ! Wo wohnst Du? Noch Zuhause? In Frankfurt so glaubst Du sind die Chancen eine Arbeitsstelle zu finden besser, das mag sein! Zum Suchen musst Du allerdings nicht vorrangig dort wohnen und somit besteht aus meiner Sicht überhaupt kein Grund warum man Dir einen Umzug dorthin oder eine Wohnung vor Ort finanziern sollte (auch nicht anteilig). Als ausgelernter IT Fachmann kannst Du sicherlich mit dem Internet sehr gut umgehen, somit dürfte die Arbeitssuche in Frankfurt doch auch kein Problem darstellen. Ehrlich? Würdest Du jemanden Dein Geld in den Rachen werfen damit er möglicherweise anderswo eine Arbeitstelle findet? In Frankfurt gibt es doch sicherlich auch ausreichend gelernte IT Fachleute ohne Arbeit. Ich denke wenn Du definitiv eine Arbeitsstelle vorzeigen kannst wird die Übernahme der Kosten kein Problem werden, aber die Verlagerung der Problematik von einer Kommune in eine Andere erscheint mir nicht aufgrund der entstehenden Kosten als nicht sinnvoll. Gruß |
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#3
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Zitat:
Ich wohne noch zuhause und wohne momentan ca. 200km von Frankfurt entfernt, in einem Gebiet, indem mir das Arbeitsamt keine Stellen vermitteln kann. Das Problem ist, dass die Arbeitgeber zurück schrecken, wenn Sie hören , dass ich so weit weg wohne. Es ist nämlich ganz und garnicht so , wie manche denken, dass die Arbeitgeber Jemanden einen Pluspunkt geben, wenn dieser sich von so weit weg bewirbt. Vielmehr sehen Sie Probleme darin, dass der Jenige nicht sofort anfangen kann und vielleicht Probleme bei der kurzfristigen Wohnungssuche und dem Umzug bekommt. Außerdem sind persönliche Bewerbungen(Abgabe der Bewerbungen vor Ort) so nicht möglich. Wenn ich doch eine Arbeitsstelle vorweisen kann, dann würde ich doch garkein ALG2 mehr benötigen. Ich sehe da keinen Sinn. Gruß Olsen |
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