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Anspruch auf ALG II?

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  #1  
Alt 05.10.2006, 10:09
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Standard Anspruch auf ALG II?

Hallo,
Ich hoffe, mir kann jemand bei folgendem Problem behilflich sein:

Mein Vater steht momentan in einem Arbeitsverhältnis, das er aus vielfältigen Gründen aufgeben will. Nun würde das ja eine 3montaige Sperre bei ihm bedeuten - wie sieht das dann aber bei meiner Mutter aus? Da mein Vater "zuviel" verdient, hat sie jetzt keinen Anspruch auf gar nichts, aber wie verhält es sich in diesen 3 Monaten?

Vielen Dank für mögliche Antworten!
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  #2  
Alt 05.10.2006, 10:38
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Beiträge: 550
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Guten Morgen carlineo,

ich kenne nicht die Gründe, warum dein Vater sein bestehendes Arbeitsverhältnis aufgeben will....................aber er sollte es sich, gerade in der heutigen Zeit, nochmal überlegen, ob er wirklich den Schritt gehen will bzw. möchte. Es ist nicht einfach eine neue Arbeit zu finden, aber ich denke mal das ist nichts neues. Es ist aber eventuell etwas "leichter" aus einem nooch bestehenden Arbeitsverhältnis heraus, sich nach etwas neuem umzuschauen......................das nur mal als Anregung.
Nun zu deiner Fragestellung:
Eine Sperrzeit beim ALG I führt auch zu einer Kürzung des Regelsatzes beim ALG II. Dies ist im § 31 SGB II geregelt. Wenn ALG I Leistungen gesperrt werden (in diesem Fall 12 Wochen), hat man Anspruch auf ALG II. Der Regelsatz wird allerdings dort um 30% gekürzt. Von der Kürzung bzw. Sperre ist aber nur dein Vater betroffen, nicht aber deine Mutter.

Ich hoffe ich konnte dir helfen und wünsche alles liebe
Kätzchen35
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  #3  
Alt 05.10.2006, 17:15
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Danke erstmal für die Auskunft.

Das mit der Kündigung hat viele, auch berechtigte Gründe:
1. ist mein Vater bereits 58
2. arbeitet er 600 km von zu Hause entfernt und kommt nur alle paar Wochen mal heim, was
3. dazu führt, dass er so viele Ausgaben hat, dass unterm Strich vielleicht genau so viel bleibt wie ALG
4. wurde er in eine neue Firma abgeschoben, weil die alte den Auftrag (Wachschutz) verloren hat, was bedeutet, dass er dort statusmäßig von Null anfängt und man ihn auch dementsprechend behandelt
5. meine Mutter befindet sich z.Zt. in Therapie und er würde sie gern unterstützen, was er aus 600km Entfernung nur schlecht kann
usw.usw.

Das nur mal zur Veranschaulichung der Situation. Mein Vater ist mit Sicherheit der letzte, der auf Kosten des Staates ne ruhige Kugel schieben will. Er war in 40 Arbeitsjahren so gut wie nie krank und fährt seit 1995 für ein läppisches Gehalt jeden Monat von Ost nach West. Ich glaube, da kann man schon mal übers Aufhören nachdenken, oder?
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  #4  
Alt 05.10.2006, 18:33
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Hallo carlineo,

ich wollte auf keinen Fall anmaßend sein, ich hoffe du verstehst das. Natürlich kann das nachvollziehen, wie einige viele andere mit Sicherheit auch. Die einzigsten die dies aber nicht nachvollziehen können sind nun leider die auf dem Amt.

Ich wünsche deinen Eltern alles Liebe und viel Kraft.
Für weitere Hilfe stehe ich natürlich gern weiterhin zur Verfügung.

Liebe Grüße
Kätzchen
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  #5  
Alt 05.10.2006, 20:58
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Beiträge: 4
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Hallo Kätzchen,

Mein Vater macht sich die Entscheidung wirklich nicht leicht. Natürlich auch, weil die weitere finanzielle Absicherung dann im Dunkeln läge und man auf Risiko aus dem Job ginge, obwohl der natürlich sowieso alles andere als sicher ist. Immerhin kann die neue Firma die ersten 6 Monate ohne Nennung von Gründen kündigen, was auch nicht gerade motivierend wirkt.

Wie auch immer, vielleicht kannst Du mir noch weiter helfen?

Meine Eltern besitzen ein Haus, das aber mit Sicherheit unverkäuflich ist. Stellt sich das für Hartz 4 trotzdem als Problem dar?
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