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Aufruf zum Streik gegen Hartz4

Umfrageergebnis anzeigen: Streik gegen Hartz 4 Kürzungen???
Finde ich gut und würde mitmachen. 3 75,00%
Finde ich gut, möchte aber nicht teilnehmen. 0 0%
Kein interesse, 1 25,00%
Multiple-Choice-Umfrage. Teilnehmer: 4. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #1  
Alt 30.05.2010, 16:30
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Registriert seit: 30.05.2010
Beiträge: 2
Standard Aufruf zum Streik gegen Hartz4

Hallo,

ich bin zwar neu hier, würde aber gerne nach dem es wieder an Hartz4 Kürzungen gehen soll ein paar Anregungen geben. Kurz zu mir, bin jetzt leider seit 3 Jahren Hartz 4 Bezieher und wie die meisten von euch nicht gerade freiwillig. Mich regen die Diskusionen über Hartz 4 Kürzungen auf. Da alles teurer und teurer wird und wir jetzt noch weniger bekommen sollen, weiß ich nicht wie ich damit noch leben soll. Ich hab eine Schwerbehinderung und bin auf mein Auto stark angewiesen, kann dieses mir aber nicht mehr lange leisten.

Ich weiß nicht wie Ihr das ganze seht, aber mir platzt bald der Kragen. Bei den Bauern, Piloten und Ärzten wird solange gestreikt bis sie das bekommen was sie wollen, meist nicht genau das, aber Ihr wisst was ich meine. Aber ich denke wir sind zusammen mehr als diese Gruppen zusammen. Wir sollten uns mit den Gewerkschaften zusammen finden und streiken. Das soll jetzt nicht so ein kleiner Streik oder Protestmarch werden. Es geht auch nicht, dass nur ein paar streiken, sondern alle die die Nase satt haben. Wir müssen die Politiker da treffen, wo es sie wirklich trifft. Es muss ein General streik werden mit so vielen wie möglich. Da wir ja ein paar Millionen sind, sollte da was möglich sein.

Schreibt mir doch, wie das bei euch ist, ob ihr mitmachen würdet. Postet es hier und wo auch immer ihr Bezieher von Hartz 4 trefft.


Gruß
Dennis



Deutschland das Sparbuch der Welt, aber nicht für Deutsche!

Dieses Schreiben habe ich an SternTv geschrieben, vielleicht machen das noch andere als ich, um so vielleicht zu erreichen das dieses Thema aufgekriffen wird.

Sehr geehrte Damen und Herren,

da die neuen Vorschläge von Herrn Schäuble mehr und mehr in Richtung Alg2/Hartz4 gehen und weil es schon schwer genug ist mit Hartz4 zu leben, sollten die Sparmaßnahmen an anderer Stelle zu finden sein. So wird es immer mehr Armut geben, aber das sehen die Politiker anders, da sie meistens nur die beschönigten Zahlen zusehen bekommen. Keiner der Politiker Weis, wie ist mit Hartz4 leben zu müssen. Die meisten verdienen 15.000 -25.000 € im Monat und wissen nicht wie schwer es ist mit 359 € Monat zurechtzukommen. Sie sind da, um dem Volk zu dienen, aber nicht um sich selbst ein Denkmal zu setzen. Wir sollten erst mal alles bei uns im Land auf die Reihe bekommen, das sollte die Priorität der Politiker sein.

In Deutschland müssen alle kürzer treten, warum nicht auch unsere Politiker, gerade Sie sollten mit gutem Beispiel voran gehen. Für was braucht ein Politiker im Jahr 12.000 € im Jahr für teure Kugelschreiber oder ähnliches? Sie könnten auch auf einen Teil ihres einkommen freiwillig verzichten. Warum fahren sie auf unsere Kosten in den Urlaub und immer mit der Begründung, sie haben ja auch noch Termine wahrzunehmen? Warum fahren die Kinder der Politiker der EU auf unsere Kosten in den Urlaub, während die meisten Deutschen sich diesen nicht leisten können? Warum sollen wir immer für andere Zahlen, wie in Griechenland, die nicht mit Ihrem Geld umzugehen wissen? Wir sind doch nicht das Sparbuch der Welt. Ich wäre dafür das wir aus den Euroländern austreten und die Deutsche Mark wieder bekommen.

Ich weiß, dass das Thema schon oft besprochen wurde, aber meistens nicht mit diesen Themen. Es würde mich sehr freuen, wenn man dieses Thema noch einmal Aufgreifen würde.
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  #2  
Alt 31.05.2010, 23:49
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 04.02.2009
Beiträge: 592
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So wird die Antwort lauten :

Sehr geehrter Zuschauer,

zunächst herzlichen Dank für Ihre Zeilen an unsere Redaktion stern TV und unseren Moderator Günther Jauch.

Sicherlich werden Sie sich vorstellen können, dass wir täglich eine Vielzahl von Briefen mit Themenangeboten erhalten. Nur einiges davon können wir aufgreifen, denn knapp zwei Stunden Sendezeit pro Woche setzen unseren Möglichkeiten unverrückbare Grenzen. Deswegen müssen wir Ihnen leider mitteilen, dass wir Ihren Vorschlag nicht in einen Sendebeitrag umsetzen können.

Wir hoffen, Sie haben für unsere Entscheidung Verständnis. Wir würden uns freuen, Sie auch weiterhin als Zuschauer unserer Sendung stern TV begrüßen zu können.

Für die Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute und verbleiben

mit freundlichen Grüßen
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  #3  
Alt 01.06.2010, 08:47
Neuer Benutzer
 
Registriert seit: 26.05.2010
Beiträge: 12
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scheint hier in sowas wie nen Rundumschlag auszuarten?!

Zum Einen mal zum Streik: Der Streik funktioniert, weil sich Arbeitnehmer mit dem Druckmittel ihrer Arbeitskraft gegen Arbeitgeber zur Wehr setzen.

Keine Arbeit: Kein Druckmittel. Ich denke, das sollte einleuchten...
Knapp 10 % aller Deutschen sind auf Sozialleistungen angewiesen. Wenn davon noch mal 10% aufstehen und ihr Gesäß auf die Straße bekommen, ist das viel! Und das ist gerade einmal ein Prozent der Gesamtbevölkerung.
Leider hat man dann unter diesen Protestlern dann auch immer wieder einige Krawallbrüder. Was dann wiederum negativ auf alle Teilnehmer umgemünzt wird.

Ich bin voll dafür, auf die Straße zu gehen, Demokratie (Demos=Volk, Krates=Regierung) zu leben! Nur werden 5 Leute nicht wahr genommen, und ab 1000 hat man wieder eben jene gewaltbereiten Frustrierten mit dabei.

Ist also schwierig umzusetzen!

Als Flashmob wärs klasse, mal alle an irgend nem Tag zu einer gewissen Uhrzeit (gern auch deutschlandweit leicht zeitversetzt...) kurz mal für nen Viertelstündchen an nem zentralen Platz...- kann man auch als Rekordversuch hinbiegen;-)

Zum Fernsehen...- egal, wie die Missstände heissen, es läuft doch rauf und runter, im täglichen Fernsehprogramm. Bringt nur weder Quoten noch sonst was. Und die Hand voll Leute, die das sieht, tangiert das periphär oder aber regt sich drüber auf, ist aber nicht in der Position, etwas zu ändern.

ist ne Grundsatzdiskussion, halt. Und viel zu breit gefächert. Der Mensch ist bequem. Mit einer klaren, kurzen Ansage, alles fertig organisiert...- dann KÖNNTE es etwas werden. Andernfalls gibts nur wieder Maidemos, die in Berlin und Hamburg in Krawalle ausarten...
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