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Jobcenter zahlt trotz Anwalt und Sozialgericht nicht

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  #1  
Alt 23.01.2009, 14:35
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Standard Jobcenter zahlt trotz Anwalt und Sozialgericht nicht

Im November 2008 habe ich den Antrag auf Weiterbewilligung gestellt. Den Antrag habe ich denen per Einschreiben und Rückschein gesendet. Einen Bescheid habe ich nicht bekommen.

Als ich am 31.12.2008 keinen Zahlungseingang registrieren konnte, habe ich einen Brief, auch per Einschreiben und Rückschein, an das Jobcenter gesendet, ob der Antrag bereits bearbeitet wurde und sie aufgefordert, die Zahlungen nicht einzustellen. Eine Antwort habe ich nicht bekommen.

Nachdem ich immernoch kein Geld bekommen habe, habe ich Anfang Januar 2009 meinen Anwalt kontaktiert, der sogleich ein Schreiben an das Sozialgericht und per Faxkopie an das Jobcenter aufgesetzt und versendet hat.

Das Jobcenter hat erstmal nicht reagiert und dann aber behauptet, dass das mein Antrag nicht zur Akte gelangt sei. Also habe ich nochmals einen Weiterbewilligungsantrag ausfüllen müssen und habe diesen durch meinen Anwalt an das Jobcenter zustellen lassen. Das Sozialgericht ist nun auch eingeschaltet.

Jetzt ist mittlerweile Ende Januar und die nächsten Buchungen der laufenden Kosten stehen bevor. Mein Dispo ist bereits durch die letzten Buchungen meiner laufenden Kosten überzogen. Das Jobcenter hat immernoch nicht gezahlt, nein mir noch nicht mal einen Bescheid geschickt.

Ist das normal?
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  #2  
Alt 23.01.2009, 16:11
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Normal ist das nicht aber anstatt alles per Post zu erledigen wäre es vielleicht besser gewesen mal persönlich vorzusprechen da lässt sich meist alles regeln und man brauch nicht gleich die schweren Geschütze aufzufahren.
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  #3  
Alt 23.01.2009, 18:55
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Zitat:
Zitat von Kitty121 Beitrag anzeigen
Normal ist das nicht aber anstatt alles per Post zu erledigen wäre es vielleicht besser gewesen mal persönlich vorzusprechen da lässt sich meist alles regeln und man brauch nicht gleich die schweren Geschütze aufzufahren.
Hallo,

also das Persönliche Vorstellen endet bei uns immer am Infoschalter, weiter kommt man nicht.
Das Hinfahren zum Amt sind auch einfach 30 Km, mit dem Bus Hin und zurrück so um die 5-7 Stunden.
Da ist ein Brief schon einfacher und kostengünstiger.

Wartezeit auf einen Bescheid zwischen 5-8 WWocchen ist auch normal.

Gruß

Tommy
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  #4  
Alt 23.01.2009, 20:47
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Wenn man vorher dort anruft bekommt man eigentlich in der Regel schon einen Termin und da kann man dann auch mal eine Tag dafür in Kauf nehmen wenn du arbeiten gehst bist du auch 8 Stunden außer Haus.Ich würde es aber mal telefonisch versuchen wenn du dir schon den Weg nicht machen willst.
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  #5  
Alt 24.01.2009, 00:49
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der sachverhalt ist viel zu unvollständig

und wozu hast du anwalt?
frag ihn, woran es liegt und wie es weitergeht
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  #6  
Alt 24.01.2009, 09:54
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Völlig undurschsichtige Angelegenheit..... Würde immer persönlich hingehen, nach Terminabsprache geht das aber auch nur.... Hingehen und sagen hier bin ich, reicht nicht.... Sie warten ja schließlich nicht auf Dich, denn Du willst ja schließlich was von Ihnen.....

Den Erstantrag bekommst Du ja auch nur, wenn es ein Vorgespräch gegeben hat..... So war es zumindest bei mir!!!
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  #7  
Alt 24.01.2009, 20:21
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Ich weiß nicht, was an dem Sachverhalt so unvollständig sein soll. Ich bin seit 11/2 Jahren arbeitslos und ich stelle demnach schon zum zweiten Mal meinen Weiterbewilligungsantrag. Eigentlich eine ganz simple Angelegenheit. Man füllt das Formular aus, schickt es ein, und erhält anschließend einen Bescheid vom Amt, ob ALG II für die nächsten 6 Monate gewährt wird oder nicht. Soviel zum undurchsichtigen Sachverhalt

Im SGB II steht nirgends, dass das Jobcenter die Bearbeitung meines Antrags willkürlich oder absichtlich verschleppen oder ganz unterlassen darf, nur weil ich das Formular nicht persönlich in den Briefkasten geworfen habe. Im übrigen ist die persönliche Übergabe an einen Sachbearbeiter bei meinem Jobcenter sowieso unüblich, so wie Boxbeutel schon sagte.

Und da ich sowieso schon einige Male probleme mit dem Jobcenter hatte, weil die Damen und Herren schon für meinen Erstantrag fast ein halbes Jahr gebraucht haben, wende ich mich lieber gleich an meinen Anwalt. Denn ansonsten kann ich noch länger auf mein Geld warten.

Ich finde es nur komisch, dass das Jobcenter mir im November die Formulare zum Weiterbewilligungsschein schickt, ich diesen aber bereits eine Woche vorher aus dem Internet gezogen, ausgefüllt und per Einschreiben und Rückschein an das Jobcenter geschickt habe; Ende Dezember aber weder Geld noch Antwort bekommen habe, ich demnach wieder einen Brief an die per Einschreiben und Rückschein geschireben habe, dieser aber nie beantwortet wurde; und die vom Jobcenter erst reagieren, als das Sozialgericht sich einschaltet und dann kackenfrech behaupten, dass Antrag (und somit ja auch mein Brief Ende Dezember) angeblich nicht zur Akte gelangt seien. In beiden Fällen habe ich alles Notwendige getan, um sowohl Antrag als auch eine Nachfrage/Erinnerung zukommen zu lassen. In beiden Fällen wurden der Empfang quittiert. Wem wollen die was vormachen?

Jetzt zwei Wochen nachdem ich denen meinen Antrag wiederholt zukommen ließ (nur dieses Mal per Fax durch meinen Anwalt), weil der ja angeblich nie angekommen sei, habe ich immernoch keine Antwort erhalten. Und natürlich auch kein Geld.

Geändert von Benedictus (24.01.2009 um 20:37 Uhr)
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  #8  
Alt 24.01.2009, 21:38
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Die Formulare kommen ja auch aus Nürnberg und nicht aus Deinem Jobcenter..... Dann ruf doch mal einfach an und bitte um ein Gespräch.... Sie müssen Euch aber empfangen, nur ohne Termin funzt das nicht....
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  #9  
Alt 24.01.2009, 22:21
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Zitat:
Zitat von Biene67 Beitrag anzeigen
Die Formulare kommen ja auch aus Nürnberg und nicht aus Deinem Jobcenter
Wen interessierts, woher die Formulare kommen?! ... Achso ich weiß was Du meinst...

Zitat:
Zitat von Biene67 Beitrag anzeigen
..... Dann ruf doch mal einfach an und bitte um ein Gespräch.... Sie müssen Euch aber empfangen, nur ohne Termin funzt das nicht....
Eigentlich will ich mich mit denen gar nicht unterhalten. Ich hätte sowieso nichts anders zu sagen, als dass ich es unverschämt finde, dass ich mein Recht auf Hilfe zum Lebensunterhalt ständig mit einem Anwalt durchsetzen muss, bevor die mal aktiv werden.

Wenn ich Arbeiten gehe und meine Steuern und Sozialabgaben abführe kommt mich ja schließlich auch keiner besuchen und muss mich anbetteln, damit ich meiner Pflicht zeitig nachkomme.

Und Gläubiger, Vermieter, Strom- und Telefondienstleister nehmen schließlich auch keine Rücksicht darauf, ob mein Girokonto ausgeglichen ist. Die buchen pünktlich ab, und zwar unabhängig davon wie lange die Bearbeitung meines billigen Weiterbewilligungantrags dauert. Das müssten die Sachbearbeiter des Jobcenters eigentlich wissen. Und dass ein Hartz IV-Empfänger nicht den großen Dispo bei der Ban keingeräumt kriegt, muss denen auch klar sein.

Aber die haben mir ja noch nicht mal einen Ablehnungsbescheid geschickt, wenn es ihnen darum ginge, mir nichts zu geben. Stattdessen wollen die mir weismachen, dass trotz Einschreiben und Quittierung des Empfangs nichts angekommen sei. Ich frag mich, ob ich das langsam persönlich nehmen muss.
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  #10  
Alt 24.01.2009, 22:29
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Dann wenn Du meinst Du hast keine Lust auf ein Gespräch mit denen, kannst Du auch noch warten..... Jeder von uns muß sich mit denen auseinandersetzen, warum dann Du nicht..... Wenn ich etwas benötige geh ich ja auch los und kaufe es ein... Wenn ich Geld brauche muss ich halt auch los um es zubekommen, oder bekommst Du das per Post mit Einsende/Rückschein vom Amt....? Deine Denkweise ist ziemlich arrogant

Lieben Gruß
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