Kann ich da noch was machen?

  • Hallo allerseits,
    ich habe heute eine Kürzung von 10 % für die Dauer von 3 Monaten erhalten. Um zu schildern, wie es dazu kam muss ich etwas ausholen...
    Also, ich habe 3 Kinder im Alter von 10, 6 und 3 Jahren.
    Der Große hat am 14.09.09 wieder Schule. Die Mittlere wird am 18.09.09 eingeschult und die Kleine ist seit dem 01.09.09 im Kindergarten.
    Mein Mann hat ein Einkommen von ca. 1100 Euro. Daher bekommen wir noch ca. 260 Euro von der ARGE.
    Schon seit Juli habe ich regelmäßige Termine bei der ARGE, weil diese mich so schnell wie möglich vermitteln wollen.
    Zu dem Zeitpunkt hatte ich noch nicht mal den Einschulungstermin meiner Tochter.
    Nun weiß ich ihn ja, allerdings ist das eine Ganztagsschule und die haben eine Eingewöhnungsphase von ca. 3 Wochen.
    Vor 4 Wochen habe ich dann erfahren, dass ich in der 13. Schwangerschaftswoche war. Ich hatte schon den Kostenübernahmebescheid und das Schreiben von Pro Famila. Aber ich konnte es nicht, obwohl ich es irgendwie nicht wollte.
    Dann kam mein Sohn mit einer Blutvergiftung ins Krankenhaus. Meine Töchter bekamen zur gleichen Zeit hohes Fieber und waren krank.
    Dann hatte ich schließlich in der 15 Schwangerschaftswoche eine Fehlgeburt!
    Seit dem war nix mit mir anzufangen! Ich habe nix mehr erledigt, war nur zu Hause, habe kaum geschlafen und nur geweint. Rückblickend war mein Verhalten schon depressiv!
    Vor 2 Tagen habe ich mich dann wieder etwas aufgerafft und "am Leben teilgenommen"
    Heute kam dann die Kürzung von 10% in den Briefkasten geflattert, weil ich am Tag an dem die Ausschabung nach der Fehlgeburt vorgenommen wurde, zwar meinen Termin abgesagt, mich aber nicht mehr dort gemeldet habe.
    Kann ich da noch was machen?
    Kann ich dafür belangt werden, obwohl meine Tochter noch nicht mal eingeschult ist?
    Die Sachbearbeiterin die ich habe, ist total verbissen und würde meine Lage zu 100% nicht verstehen!
    Danke im vorraus!

  • Moin moin


    Also am besten wäre du stellst einen Widerspruch und begründest den das du A. deine Sacharbeiterin angerufen hast um den Termin abzusagen und B. das du an diesem Tag im Krankenhaus warst, hierfür einen Nachweiß in Kopie beifügen.


    Diesen bringst du dann zu deinem zuständigen Job Center/Arge und lasst dir einen Stempel auf deine Ausfertigung drauf machen das du belegen kannst das du den abgegeben hast.


    Wenn du die gemacht hast musst du etwas Geduld haben bis deine SB den bearbeitet hat.


    Wenn der widerspruch akzeptiert wird, dann wird dir das gekürzte Geld wieder zurückbezahlt.


    lg