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#1
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Hallo,
ich werde nächsten Monat eine Auszeichnung verliehen bekommen, die mit einem Preisgeld von ca. 300€ verbunden ist. Mein Vater bezieht ALG II, ich gehöre in die Bedarfsgemeinschaft, wohe noch zu Hause. Wird da meine Auszeichnung als "Einkommen" mit angerechnet? Soweit ich weiß, dürfte ich 100€ verdienen, die nicht angerechnet werden würden. Mein Vater tobt schon die ganze Zeit, und rät mir es nicht anzunehmen, da es eh wieder abgezogen würde und ich nichts davon hätte. Also von dem Preisgeld... Was soll ich tun? Hat jemand eine Lösung für mich? ![]() Vielen Dank schon mal! LG, art-is-life |
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#2
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Hallo,
vielleicht kannst Du dein Preisgeld auch in 3 Monatsraten bekommen, dann wärst du auf der sicheren Seite LG Micha |
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#3
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Warum willst du denn das Geld nicht annehmen.100 Euro hast du sowieso frei und von dem Rest nochmal 20% also kannst du 140 Euro behalten und der Rest wird angerechnet.
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#4
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hihi
, auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen, nach einer Ratenzahlung zu fragen.Vielen lieben Dank soweit! LG
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#5
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was soll diese einstellung
sozialhilfe ist steueraufkommen, wofür andere arbeiten; man sollte also froh sein, dass man der öffentlichen hand nicht auf der tasche liegt und mal alleine 300 euro zum lebensunterhalt beisteuern kann abgesehen davon gibt es keinen freibetrag, wird immer wieder mit einkommen aus nichtselbständiger arbeit verwechselt. |
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#6
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Zitat:
Sollte das einmalige EInkommen den Bedarf übersteigen, so kann es auch in mehreren Monaten angerechnet werden. Zitat:
Gruß Diablo
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Alles was ich sage, sind persönliche Ansichten und haben keinen rechtsverbindlichen Charakter
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#7
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hmm, danke für die Info, das werd ich dann natürlich nicht riskieren!
Nur finde ich es blöd, dass diese Anerkennung, die ich bekomme, dann doch so angerechnet wird, weil es soll ja eine Art Belohnung für meine Leistungen sein. Und nicht zur Bestreitung meines Unterhalts. Ciao, und nochmals vielen Dank an euch alle! |
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#8
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Zitat:
Also das simmt nicht ganz. Ich selber habe 8 jahre Vollzeit gearbeitet ohne Aufstockung ( Damals noch Sozialhilfe ) und habe als Verheirateter keine Lohnsteuer gezahlt. Wir ALLE Zahlen Steuern. JEDER wo einkaufen geht Zahlt seine MÄRCHENSTEUER. Solche Sprüche, nur wer Arbeitet Zahlt Steuern sind Dummheit. Das wollte ich dazu mal Sagen Gruß Tommy |
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#9
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Da stimme ich Tommy zu.
Und außerdem muss man auch wieder unterscheide aus welchen Gründen man in dieser Lage ist. Ich bin's bestimmt NICHT freiwillig und fühl mich auch nicht gut dabei. Und mein Vater wohl auch nicht, im Gegensatz zu ganz anderen Leuten, die man ja oft genug im TV sieht. Aber leider bekommt man einen Stempel von der Mehrheit aufgedrückt und muss damit wohl oder übel leben. Ciao, art-is-life |
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#10
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Man darf hier allerdings nicht vergessen, dass es sich bei art-is-life um den Sohn eines ALG-II-Beziehers handelt. Und er verdient sich lediglich etwas Geld dazu (und das auch noch einmalig).
Also, dass es rein rechtlich als Einkommen zählt , ist klar, aber ich finde das ziemlich unfair und moralisch unter aller Sau. Denn ein Kind, das in der BG seiner Eltern lebt und sich in Ausbildung befindet, sollte das Recht haben für sich ganz alleine was dazu zu verdienen. Denn im allgemeinen sind doch Kinder ihren Eltern gegenüber nicht unterhaltspflichtig. Und im Grunde verstößt diese Art und Weise der EK-Anrechnung gegen das Grundgesetz, da es hier ja wohl keine Gleichberechtigung gibt zu Jugendlichen, deren Eltern arbeiten gehen. Denn diese Eltern müssen ja wohl nicht das Nebeneinkommen ihrer Kinder in der Steuererklärung als Zusatzeinkommen angeben, oder doch? Es ist so oder so schon nicht schön für ein Kind, wenn die Eltern ALG II bekommen, aber dass es damit auch noch so im Nachteil ist, ist eine Riesensauerei. Solch ein Kind kann sich kein Geld für den Führerschein sparen oder was auch immer, und ist von vorne bis hinten ange... Das musste mal sein. Übrigens schreibe ich das nicht aus persönlicher Erfahrung, meine Eltern haben immer recht gut verdient (oder immernoch) und waren nicht wenig großzügig. Und ich war neben Schule und Studium arbeiten und konnte das auch behalten und so mir was leisten und sparen. Dennoch oder gerade deswegen finde ich, dass das hier eigentlich eines der größten Ungerechtigkeiten von Hartz IV ist. LG, Jalale. |
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