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ALG II und Existenzgründung - als Coach, Welche Vorausetzungen +Forderungen

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  #1  
Alt 14.04.2008, 22:56
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Beiträge: 3
Ausrufezeichen ALG II und Existenzgründung - als Coach, Welche Vorausetzungen +Forderungen

Hallo ich habe ein dringendes Anliegen:

ich beziehe ALG II und will mich selbststänidg machen. War heute bei einem Arbeitgeberservice der mit der Arbeitsförderung Hand in Hand arbeitet.
Es stand "Existenzgründerberatung"
Tja, Beratung?? es hiess (habe ein Konzept mitgebracht - was ich machen möchte) "hier Geschäftsplan aufstellen - kommen sie wieder wenn sie den haben - so schnell wie möglich."
Huch? 1.) WER BERÄT - was nützt mir auf die schnelle irgendwelche Ein- und Ausgaben Analysen - die ich mir doch derzeit nur aus den Finger saugen kann?
(klar: Anzeigen schalten, Flyers drucken -homepage) wieviel Leute - Kunden sich interessieren kann ich noch nicht abschätzen..
Was man pro Std. nehmen kann weiß ich.


Werde mich zum NLP Coach im Oktober ausbilden lassen. In der Ausbildung bin ich mal in der Position des gecoachten - dann selbst als Coach tätig.

Vom Beruf bin ich Bürokauffrau und Ausbilderin.

1. WICHTIGE FRAGE: ich habe recherche betrieben - und alle möglichen Vorbildungen eines Coaches gefunden.
Weiß jamand ob man irgendwie zunächst dafür rechtlich einen akademischen Titel braucht - z. B. Psychologe?

Ich frage - denn ich hatte mich früher mal zur Entspannungsleiterin ausbilden lassen wollen und die Krankenkasse meinte - es werden überall nur Entspannungsleiter die z.B. Gesundheitsökonom sind - Sportölonom oder Sozialpäd. gesucht - es gibt da Listen für..klar, kann man auch so wenn man Glück hat an der VHS anbieten - aber nicht erfolgversprechend.

2.) ALG II es gibt Einstiegsgelder, ich glaube 170€ zum ALG II bis 24 Monate. Muß es zurückgezahlt werden?
Welche Fördermöglichkeiten gibt es - ohne Kredite - Fördertöpfe - ohne Rückzahlungsmöglichkeiten?

ich habe hier gesehen - es wurde ein Geschäftsplan gezeigt - ich habe auch alles eingegeben was ich wußte - aber er besteht fast nur aus Lücken - denn ich vertreibe ja kein Produkt - und ich habe keine Mitarbeiter noch weiß ich welche Rechtform.

Ich habe Angst, "überfahren" zu werden - nur um aus Unwissenheit von Förderungen abgelehnt zu werden.

Welche Behörde hilft mir - bevor ich auf die schnelle was abgebe - und wo dann 3 Tg. später gesagt wird - abhaken..
ich bin schon durch die ARGE so verunsichert - die ziehen mich nur runter - man wiwrd nur abgewimmelt...

Geändert von Sterni007 (14.04.2008 um 22:58 Uhr)
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  #2  
Alt 14.04.2008, 23:12
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Registriert seit: 14.04.2008
Beiträge: 3
Standard ohne Eigenkap. keine Absegnung?

Anhang:

stimmt es das man (wie hier gelsen) Eigenkapital braucht - damit das Gewerbe wirklich abgesegnet wird?

Ist ja irgendwo unlogisch - man bekommt z.B. Einstiegsgeld - aber nur wenn man Eigenkap. hat?

als Coach brauch ich nicht viel - oder wird verlanngt sich Räume anzumieten?

ich könnte doch Einzelcoachs anbieten,bei mir.
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  #3  
Alt 17.04.2008, 14:10
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Registriert seit: 28.11.2007
Beiträge: 2.963
Standard

Hallo Sterni,

Eigenkapital ist immer gut wenn man eine Existenzgründung vornimmt.

Neuerdings und das ist erst seit 01.01.2008 wohl der Fall bieten die Kommunen, also meist die Kreisverwaltungen die Leistungen ebenfalls an die ansonsten von freien Unternehmensberatern bisher angeboten wurde.

Die sogenannte Potentialberatung auf die es alle abgesehen haben wird nämlich zu 50 % aus Mitteln der KFW Bank die diese aus einem europäischen Fonds erhält übernommen, der Unternehmer zahlte dann die anderen 50%. Dies war für die Kommunen der Anlas diese Beratungsleistung selbst zu erbringen, denn eine Potentialberatung kostet 3000 €, richtig Kohle und eine Garantie das die Fördermittel und Möglichkeiten dann tatsächlich bewilligt werden gibt keiner!

Bei ALG II Beziehern gilt das auch eine Förderung im Rahmen dieser 3000€ möglich ist und 1500 € schöpfen die Kommunen natürlich gerne ab und der ALG II Bezieher entlastet zudem die Statistik, etwas Überbrückungsgeld gibts dann noch und das wars meist schon, weil viele ARGE'n schon nach 2 Wochen die Zahlen sehen wollen und dann entscheiden das keine Leistugnen mehr notwendig sind.

Hinsichtlich der Qualifikation zum Job-Coach denke ich mal, das entsprechende Ausbildungen sicher ganz nützlich sind, aber nur dann erforderlich wenn die ARGE oder eine andere beauftragende Institution nachweisliche Erfolge dokumentieren muss, dann sollte das Unternehmen zumindest nach entsprechender Iso oder Din Norm certifiziert sein, sonst gibs keine Aufträge.

Zu günstigen Zertifizierungsunternehmen solltest Du ein Unternehmen nutzen das mit Handwerkskammern oder Verbänden schon erfolgreich zusammenarbeitet.

Gruß
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