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Unterhalt für Volljährige

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  #1  
Alt 10.01.2010, 15:50
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Unglücklich Unterhalt für Volljährige

Hallo, ich hoffe es kann mir jemand weiterhelfen. Mein Sohn ist 18 Jahr geworden, geht aber noch zur Schule. Der Vater hat anscheinend nicht genug finanzielle Mittel um weiter den Unterhalt zu bezahlen. Bin verheiratet und habe 2 weitere Kinder. Er sagt, er würde es weiterzahlen wenn ich alleinerziehend wäre. Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, vieleicht sein Leben kaputt zu machen?
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  #2  
Alt 11.01.2010, 12:21
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Hallo ob du verheiratet bist oder nicht spielt keine rolle, fakt ist du bist jetzt auch unterhaltspflichtig für das kind, falls dein ex nicht genung mittel hat um weiterzuzahlen sieht es wohl schlecht aus für deinen sohn, aber ein kleiner tip mit 18 kann man ruhig verlangen das er neben der schule sich was auf 400€ sucht. immerhin wollen die kids ja auch so erwachsen sein, dann ist ist es keine schande wenn man sagt willkommen im leben.
und falls du meinst, du machst das leben deines ex kaputt darüber hättest du dir aber schon vor jahren gedanken machen sollen.fair finde ich es nicht das eh alles nur vom vater( in den meisten fällen) bezahlt werden muß, ab 12 jahren kann man auch von den anderen elternteil etwas mithilfe erwarten.
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  #3  
Alt 11.01.2010, 12:29
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Ich sehe das komplett anders. Erstens sagt und schreibt hier niemand, aber auch "niemand", dass "alles" vom Vater bezahlt werden soll. Der Unterhalt für unsere Kinder ist mit (selbst, wenn man Kindesunterhalt vom anderen Elternteil erhält) damit nicht gedeckt, es sei denn, die leben wie "Hund". Da du, sundown, auf "zahlende" "Väter" abstellst, nehme ich dieses Beispiel mal und sage: Kind(er) bei Mutter. Mutter hat dadurch größere Wohnung nötig, mehr Strom, mehr Wasser, mehr an überhaupt allem, was "Leben" ausmacht, mal abgesehen von den vielen schlaflosen Nächten, Arztbesuchen, ggf. Krankenhausterminen, Elterngesprächen in Kita, Schule, Oberschule und tägliche (mitunter in manchen Familien) nervenaufreibende Gespräche, also "Erziehung", mal abgesehen von mißlingenden Partnerschaften oder solchen, die wegen "der Kinder" erst gar nicht zustande kommen.

Bitte mindestens 2 x überlegen, bevor du so etwas, wie getan, schreibst. Und neben der Schule 400 Euro-Job und von wegen: Willkommen im Leben ... Was ist denn das für ein Quarck!?

Meine Tochter hat oftmals "nullte", richtig gelesen: "nullte" Stunde, also Unterrichtsbeginn kurz vor 7.00 Uhr. Mit dem frühen Aufstehen, Bahn und/oder Bus oder auch Fahrrad, soweit möglich, steht sie um 5.20 Uhr auf an diesen Tagen. Unterrichtsende: täglich 15.10 Uhr, Bus fährt ein Mal stündlich - also Warten bei Wind und Wetter. Vor 16.00 Uhr ist sie niemals zu Hause, aber dann hat sie nicht, wie "Arbeitnehmer" Feierabend, Nö, dann geht es nach kurzer Mahlzeit erst richtig los mit Vorbereitungen, Büffeln und und und. Es ist kaum erträglich. Dann 400 Euro-Job und sagen: Willkommen im Leben? Bitte lerne, nicht alle "Jugendlichen" über einen Kamm zu scheren und sieh ggf. nicht zu viele Soaps und höre von "frechen" jungen Leuten. Ich kenne die kaum und das Leben meiner Kleinen ist kaum auszuhalten bzw. nur, weil sie weiß, dass diese Zeit hoffentlich irgendwann erfolgreich beendet ist.

Gruß:; Eine von Vorurteilen heftig genervte Mutter zweier wirklich lieber gestreßter Kinder mit kaum Freizeit.

Geändert von lirafe (11.01.2010 um 12:35 Uhr) Grund: Tippfehlerkorrektur
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  #4  
Alt 11.01.2010, 12:43
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Zitat:
Zitat von lirafe Beitrag anzeigen
Ich sehe das komplett anders. Erstens sagt und schreibt hier niemand, aber auch "niemand", dass "alles" vom Vater bezahlt werden soll. Der Unterhalt für unsere Kinder ist mit (selbst, wenn man Kindesunterhalt vom anderen Elternteil erhält) damit nicht gedeckt, es sei denn, die leben wie "Hund". Da du, sundown, auf "zahlende" "Väter" abstellst, nehme ich dieses Beispiel mal und sage: Kind(er) bei Mutter. Mutter hat dadurch größere Wohnung nötig, mehr Strom, mehr Wasser, mehr an überhaupt allem, was "Leben" ausmacht, mal abgesehen von den vielen schlaflosen Nächten, Arztbesuchen, ggf. Krankenhausterminen, Elterngesprächen in Kita, Schule, Oberschule und tägliche (mitunter in manchen Familien) nervenaufreibende Gespräche, also "Erziehung", mal abgesehen von mißlingenden Partnerschaften oder solchen, die wegen "der Kinder" erst gar nicht zustande kommen.

Bitte mindestens 2 x überlegen, bevor du so etwas, wie getan, schreibst. Und neben der Schule 400 Euro-Job und von wegen: Willkommen im Leben ... Was ist denn das für ein Quarck!?

Meine Tochter hat oftmals "nullte", richtig gelesen: "nullte" Stunde, also Unterrichtsbeginn kurz vor 7.00 Uhr. Mit dem frühen Aufstehen, Bahn und/oder Bus oder auch Fahrrad, soweit möglich, steht sie um 5.20 Uhr auf an diesen Tagen. Unterrichtsende: täglich 15.10 Uhr, Bus fährt ein Mal stündlich - also Warten bei Wind und Wetter. Vor 16.00 Uhr ist sie niemals zu Hause, aber dann hat sie nicht, wie "Arbeitnehmer" Feierabend, Nö, dann geht es nach kurzer Mahlzeit erst richtig los mit Vorbereitungen, Büffeln und und und. Es ist kaum erträglich. Dann 400 Euro-Job und sagen: Willkommen im Leben? Bitte lerne, nicht alle "Jugendlichen" über einen Kamm zu scheren und sie ggf. nicht zu viele Soaps und höre von "frechen" jungen Leuten. Ich kenne die kaum und das Leben meiner Kleinen ist kaum auszuhalten bzw. nur, weil sie weiß, dass diese Zeit hoffentlich irgendwann erfolgreich beendet ist.

Gruß:; Eine von Vorurteilen heftig genervte Mutter zweier wirklich lieber gestreßter Kinder mit kaum Freizeit.
Also das du das nicht falsch verstehst, ich sage nix gegen unterhalt und auch nicht das den müttern geld zukommen gelassen werden muß. ganz im gegenteil der unterhalt für ein kleinkind müßte sogar noch höher sein (wegen windel, kleidung alle paar wochen usw.).
aber was vom unterhaltspflichtigen verlangt werden kann,sprich nebenjob auch bei vollzeit, kann man auch von den kinder ab 18 verlangen, wenn das gehalt nunmal nicht ausreicht.
und partnerschaften die gar nicht erst zustande kommen? hallo denkst es ist einfach eine neue partnerin zu finden die bereit ist auf vieles zu verzichten, weil der unterhalt ( zu recht) bezahlt, beide partein haben nach der trennung einiges zu tun.
tja und thema erziehung, wieviele frauen geben den gar nicht erst das kind über die gesetzliche regelung hinüber raus? ich würde gerne mehr mit meiner tochter zu tun haben, aber meine liebe ex denkt ja sie muß mir nicht öfter das kind geben.( was in einem gerichtsverfahren wiederlegt wurde, jetzt jede woche 1tag)
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  #5  
Alt 11.01.2010, 12:53
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So ist das; ich dagegen habe dem Vater der Kinder diese "hinterhergeschleppt". Habe alle seine weiteren nachfolgenden Frauen und dazugekommenen Kinder 100%ig toleriert und teilweise war ich (würde mich für meine Kinder mit dem Teufel verbünden) auch mit ihnen befreundet, wir sind zusammen verreist etc. Dennoch - irgendwann bei einer mal wieder "Neuen" : Kein Kontakt mehr seitens Vater, Funkstelle, Kinder krank, leiden, suchten Schuld bei sich, ätzend. Diese Menschen haben den Titel "Vater" nicht ansatzweise verdient. Heute ist er zu "unrecht", aber das hat er selbst mir geschrieben, "stolz". Unter "falschem Stolz" verstand ich früher immer etwas anderes, jetzt weiß ich, dass auch dies doppelbedeutend sein kann. So - deine andere, per PN gestellte, Frage beantworte ich ebenso per PN.
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  #6  
Alt 12.01.2010, 05:36
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Danke erstmal für die vielen Antworten. Natürlich geht mein Sohn ab dem nächsten Monat auch arbeiten um sich was dazu zuverdienen. In dem Alter ist das denke ich normal. Da noch Unterhalt aussteht über 4.000,- Euro die er damals nicht zahlen konnte bin ich ihm schon entgegen gekommen und habe jetzt nicht auf dieses Geld bestanden. Trotz allem möchte er gar nichts mehr zahlen.
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  #7  
Alt 17.01.2010, 13:53
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Ich danke lirafe für ihre kompetenten Ratschläge, habe die gleiche Einstellung ( würde mich mit dem Teufel verbinden), hab auch auf so manche Unterhaltszahlung verzichtet, nur um den Kontakt nicht zu stören, aber ich muss dem Vorredner ( sundowner), mal sagen, dass er wohl noch nie mit einem eigenen Kind zusammengelebt hat, sonst würde er so nicht reden.
Gruss, Eleonore
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  #8  
Alt 17.01.2010, 16:08
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Zitat:
Zitat von Eleonore Beitrag anzeigen
Ich danke lirafe für ihre kompetenten Ratschläge, habe die gleiche Einstellung ( würde mich mit dem Teufel verbinden), hab auch auf so manche Unterhaltszahlung verzichtet, nur um den Kontakt nicht zu stören, aber ich muss dem Vorredner ( sundowner), mal sagen, dass er wohl noch nie mit einem eigenen Kind zusammengelebt hat, sonst würde er so nicht reden.
Gruss, Eleonore
Du sorry aber ich hatte sogar zwei jahre erziehungsurlaub gemacht. und danach ist meine ex ausgezogen, und plötzlich soll regelmäßiger kontakt zu mir schädlich fürs kind sein? in was für einer welt leben wir hier eigentlich.
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  #9  
Alt 17.01.2010, 22:30
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Ich kann deine Verbitterung verstehen, versuch doch mal mit deiner Ex ganz sachlich zu reden, vielleicht könnt ihr euch entgegenkommen. Ist halt eine emotionale Sache, wenn ein Kind da ist, es kann ja nicht bei beiden gleichzeitig leben. Aber letztendlich kommt es dem Kind zugute, wenn sich die Eltern einig sind, da sollte jeder über seinen Schatten springen
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