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Probleme mit unfähiger Pflegemutter

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  #11  
Alt 14.06.2011, 17:09
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Es wurde hier ja schon ein paar mal dieser Zustand in der Familie erörtert und ich glaube schon das da einiges im argen liegt was ja auch wohl das Jugendamt inzwischen so sieht.Die PM macht anscheinend große Unterschiede im Umgang mit den Kindern wobei sie die Pflegetochter als gute Einnahmequelle sieht und ansonsten ist das Mädchen im Weg.Das sieht man ja auch schon daran das der Sohn mit 21 zu Hause sitzt und nichts tut.Sicher müssen auch Kinder Ihren Teil leisten aber eben dann auch alle und nicht nur eins.Es ist zwar so das zur Zeit noch keine Ferien sind und noch überall die Schule läuft aber gerade in den Abschlußklassen ist meist schon Schluß und die Prüfungen gelaufen.Was soll sie also dann noch in der Schule.Eine Ausbildung hat sie ebenfalls sicher und ich denke es ist nichts schlechtes wenn nach abgeschlossener Schule und vor dem Beginn einer Ausbildung ein paar Wochen Erholung liegen.Über Erziehungsmethoden lässt sich streiten aber ich halte es nicht für Sinnvoll eine Erziehung herbeiführen zu wollen indem ich herumbrülle.Gerade wenn man sich entschließt ein Pflegekind aufzunehmen dann braucht man viel Geduld und Liebe weil diese Kinder oft aus schrecklichen Familienverhältnissen kommen.Ich denke die PM ist hier völlig überfordert und das das Jugendamt bisher das Kind dort nicht herausgeholt hat liegt eventuell daran das es von den Verhältnissen nichts wußte.Ich bin auch der Meinung was man von anderen verlangt sollte man auch bereit sein selbst zu leisten.Bei drei Kinder im Alter von 18,18 und 21 kann auch die PM arbeiten gehen und müßte nicht den ganzen Tag zu Hause sitzen.Aber warum sollte sie dies tun verdient sie doch mit dem Pflegegeld gut dazu.Ich kann dem Mädchen nur ans Herz legen so schnell wie möglich dort auszuziehen.Mit dem Ausbildungsgeld,Kindergeld und BAB sollte dies bald möglich sein und sie kann dann auch sicher ganz gut zurechtkommen.
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  #12  
Alt 14.06.2011, 17:34
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Die Frage, Kitty, ist doch, was du davon glauben kannst. Immerhin ist es immer ein und dieselbe Person, die die (angeblichen) Probleme schildert. Es ist immer so eine Sache, wenn man nur eine Seite hört. Und wenn ich mir so manche alten Beiträge anschaue, z. B. hier:

Jugendamt will geld zurück? Für was?!

"bipolare Störung", "dreckige Jugendamt", "Denen muss doch einer ins Hirn gesch***en haben"....

oder hier:

Wohungsfragen im Bezug auf Zusammenzug

"zusätzlich zu dem durch ihre ohnehin mäßigen Arbeit verdienten Geld"

lese, dann frage ich mich, wieviel eben von dem Ganzen der Wahrheit entspricht bzw. so dargestellt wird, dass man auch wirklich nur positive Antworten a la "böse PM, armes Mädchen" erhält. Mit so einem "Freund" wäre ich nämlich auch nicht einverstanden, ich kann mir gut vorstellen, dass es der PM genauso ging oder geht und der junge Mann hier u. U. sogar einen schlechten Einfluss auf sie ausübt, denn seiner Meinung nach ist diese PM ja nur gierig, faul, bösartig usw.

Und letztendlich bleibt da immer noch das Gegenargument: Wenn das alles so schlimm wäre, dann hätte das Jugendamt sie schon längst da rausgeholt. Außerdem steht es ihr jederzeit frei, auszuziehen, denn sie ist nunmal volljährig.

Turtle
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  #13  
Alt 14.06.2011, 18:01
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Natürlich sollte man immer beide Seiten hören.Ich denke der Auszug wird anstehen wenn sie mit der Ausbildung begonnen hat.Im Bezug auf die PM kenne ich leider einen solchen ähnlichen Fall da ging es der Frau nur um das Geld und die Kinder waren ihr völlig egal.Das Jugendamt erfuhr erst von den Zuständen bzw. hat eingegriffen als eines der Kinder einen schweren Unfall hatte im Haus der Pflegemutter.
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  #14  
Alt 14.06.2011, 18:22
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Natürlich gibt es auch sowas. Wenn ich jedoch lese, wie über die PM auch im privaten Bereich (haut das Geld es Mannes auf den Kopf, geht nur ihr Gemüse pflegen, mäßige Arbeit, liest nur Zeitungen) hergezogen wird, obwohl unter Garantie der junge Mann nicht 24h rund um die Uhr die PM beobachten kann, dann habe ich eben so meine Zweifel, ob denn alles so stimmt, wie es berichtet wird. Oder ob da etwas - ggf. im Rahmen eines manischen Schubes, ggf. aber auch, weil der TE selbst nur die Schilderungen der Freundin kennt - erfunden, vermutet, dazugedichtet oder unterstellt wird.

Turtle
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  #15  
Alt 14.06.2011, 18:25
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Ja. Der Auszug wird auch anstehen da meine Freundin das nicht mehr aushält. Sie ist absolut friedliebend und das ganze Gebrülle dort wird ihr langsam wirklich zu viel. Besonders seit sie anfängt sich zu wehren wurde es schlimmer.
Und so einen "Unfall" gab es schon. Bis vor einigen Monaten wohnte noch die Schwester meiner Freundin (16 inzwischen) dort im Haus. Und sie wurde aus dem Haus genommen, bzw ist gegangen wegen einer etwas brutaleren Geschichte.
Ich erinnere mich noch an den Anruf. Das arme Mädchen (was sich im Gegensatz zu meiner Freundin gerne gewehrt hat. Wobei ich sagen muss, dass bei ihr oft das pupertäre und aufmüpfige die Rolle spielte. Ich mag nicht lügen) hat Nachts meine Freundin angerufen als sie mit mir bei meinen Eltern in Baden Württemberg zu besuch war.
Ihr Freund hatte mit ihr Schluss gemacht und sie war am Boden zerstört. Hatte die ganze Nacht mit einer Freundin telefoniert deshalb. Dann kam der Pflegevater und sagte sie solle sofort auflegen. Da hatte sie sich geweigert. Das ganze endete darin, dass der Pflegevater ihr das Handy abgenommen, es ihr in den Mund gestopft und mit Schlägen reingeprügelt hat. Und genau so sah ihr Mund danach auch aus. Ich glaube in dem Fall nicht daran, dass sie gelogen hat. Seit dem wohnt sie nicht mehr in dem Haus. Und dass die Pflegemutter nicht eingegriffen hat bestätigt mich einmal mehr, dass sie eine miese Mutter ist.
Denn gehört hat sie das Geschrei. Auch wenn sie eventuell geschlafen hat. Denn das Zimmer der Schwester meiner Freundin war am Ende des Ganges. So etwas HÖRT man. Aber die Frau hat natürlich nicht das Zimmer verlassen.


Wie gesagt, das habe ich alles von der Schwester gehört. Aber so wie sie aussah, muss da wirklich etwas dran gewesen sein bei den Wunden im Mundbereich und Gesicht.
Ich hoffe wirklich, dass meine Vermieterin erlaubt, dass Jessy zu mir ziehen kann...ich will sie da wirklich nicht lassen. Sie ist nämlich um einiges zärter und ängstlicher als ihre Schwester. Aber vielleicht ist auch das gerade der Grund warum sie noch nicht verletzt wurde. Bis auf dieses eine mal als sie vom (angetrunkenen) Pflegevater am Hals gepackt wurde...


Der Prozess wegen der kleinen Schwester läuft übrigens soweit ich mitbekommen habe immer noch. Zumindest weiß ich 100%ig, dass es oft zu befragen und Gerichtsterminen kam. Aber sowas dauert ja oftmals etwas länger..

Geändert von Daedae (14.06.2011 um 18:29 Uhr)
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  #16  
Alt 15.06.2011, 09:21
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Warum sollte die Vermieterin etwas dagegen haben wenn ihr zusammen zieht.Wenn deine Freundin ihre Ausbildung beginnt kann sie ja dann auch zusätzlich noch Geld beantragen und in ein paar Monaten gibt es dann vielleicht auch die Möglichkeit eine größere Wohnung zu beziehen denn 30 qm sind ja nun nicht garade sehr groß.
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  #17  
Alt 15.06.2011, 22:20
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Ja wie du sagst. 30m² sind nicht allzu groß. Genau deshalb habe ich Angst, dass die Immobilienfirma (Ich habe die Wohnung von der GAG Köln, falls dir das etwas sagt) genau aus diesem Grund ihren hinzug zu mir ablehnt. Ich kenne mich mit sowas absolut nicht aus und weiß nicht in wie fern das üblich ist, dass aus diesem Grund so etwas abgelehnt wird aber...ich gebe es zu. Ich bin ein recht pessimistischer Mensch. Ich gehe immer eher davon aus, dass etwas nicht klappt.
Naja. Morgen erstmal die Wohnungsübergabe, dann die Nacht auf dem Boden schlafen weil es bei der Erstausstattung Probleme gab und ich deshalb Übermorgen zu meinem Sachbearbeiter gehen soll. Dann die Wohnung halbwegs einrichten und dann zische ich so schnell es geht zur GAG und frage die Vermieterin direkt wie das aussieht. Ich hoffe, dass das gestattet wird.
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  #18  
Alt 16.06.2011, 09:13
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Ich glaube nicht das du da Schwierigkeiten bekommst.Sag einfach das deine Freundin gerne zu dir ziehen möchte und verwehren können sie dir das eigentlich nicht.
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