Zwangsversicherung was nun ?

  • Hi,
    Da ich in diesem Forum angemeldet bin guck ich erstmal ob mir hier jemand helfen kann.
    Ich habe ein großes Problem..
    Ich habe seit nem knappen Jahr nicht mehr gearbeitet aber auch keine Leistungen bezogen habe also nur von meinem erspartem gelebt das ich von den 2 Jahren Arbeit zuvor angeheuft hatte. Meine kleine miete 250€ konnte ich immer bezahlen und mehr als 50€ zum leben im monat hab ich nie gebraucht (ca. ein halbes Jahr war ich im ausland und musste eine noch geringere Miete bezahlen. Die Wohnung in D hab ich untervermietet in der Zeit) Jetzt muss ich aber mal wieder mal Arbeiten da mir die Kohle ausgeht. Hab auch flott eine Arbeit gefunden und auch schon einen Vertrag auf dem Tisch. Jetzt kommts zum Problem: für die Arbeit muss ich versichert sein. Ich war aber seit meiner letzten beschäftigung vor einem knappen Jahr nicht mehr versichert. Damit mich die alte versicherung wieder aufnimmt wollen die nun einen sehr hohen Betrag an Beiträgen für die Zeit in der ich nicht versichert war und auch keine Leistungen oder ähnliches bezogen hab. Ich habs dann einfach mal bei einer anderen Versicherung probiert.. aber die haben mich zur alten verischerung geschickt weil ich dort erst bezahlen muss. Ich hab aber kein Geld (grade noch eine Miete). Die Versicherung meint wenn ich arbeiten will muss ich erst zahlen. D.h. den Job kann ich jetzt erstmal knicken. der Abeitsvertrag wurde aufgehoben. Ich habe jetzt den Chef der Firma angebettelt das wir einen Monat später einen neuen Vertrag machen und ich das bis dahin irgendwie geklärt habe aber ich kann und werde der Krankenkasse nichts bezahlen. dazu kommt noch das ich einige sachen habe mit denen ich schon seit ner ganzen weile zu Arzt müsste aber ich kann nur zu illegalen Ärzten gehen und das auch nur selten weil sie auch nicht wenig Geld haben wollen (das nur am rande )


    Was für Optionen habe ich jetzt?
    Entweder überhaupt nicht mehr legal arbeiten da die Krankenkasse sonst Geld sehen will. Oder auswandern.. aber wohin?
    Wie würde das mit dem Amt laufen ? Ich war noch nie arbeitslos gemeldet (will mich nicht für die paar Peipen sostwohin schicken lassen) würde die mich versichern ? Oder müsste ich dann auch das Geld für die Krankenkasse abstottern ? Gibts für mich eine möglichkeit sich heilen zu lassen ohne total verschuldet zu sein ?
    Wenn ich wieder arbeite muss ich viel bezhalen aber wenn ich nicht arbeite kommen weitere Monate Beiträge dazu und ich muss wenn ich dann später wieder arbeite noch mehr zahlen. Teufelskreis.
    Hoffe ihr könnt mir helfen bin echt verzweifelt. Will doch nur arbeiten und dann auch mal in ruhe leben wenn ich mir genug zusammengarbeitet habe. Das hat auch immer gut geklappt nur auf einmal machen die Versicherungen stress..

  • Mein Gott was für Probleme manche Leute haben.Eine Krankenversicherung ist nun mal Pflicht sonst kannst du auch nicht normal zu einem Arzt gehen.Natürlich müßtest du erstmal deine Rückständigen Beiträge nachzahlen bevor du wieder versichert bist bzw. müßtest mit deiner Krankenkasse eine Ratenzahlung vereinbaren.Wenn du nur arbeiten willst wenn du gerade Lust dazu hast dann mußt du dafür auch die Konsequenzen tragen.Jammern hilft da nicht.

  • Da hat die Krankenkasse Recht. Über längere Zeit Krankheiten zu sammeln und mit einem Monatsbeitrag alles behandeln lassen geht nicht mehr. Die Krankenversicherungspflicht gibts seit 2007. Meiner Meinung hast Du Glück, das Dich nach der Pause noch eine gesetzliche Krankenkasse nimmt. Versuch doch Ratenzahlung zu vereinbaren. Auch wegen den Regeln zur KVdR wäre eine Lücke schlecht.
    Wenn Du nach der letzten Arbeit keine Leistungen bezogen hast, dann fehlt Dir das auch in der Rentenversicherung !!! Oder hast du dort freiwillige Beiträge eingezahlt ?

  • auch wieder so ein fall, wo hopfen und malz verloren ist. dun bist nun 23 jahre alt, hängst sein 2009 in der luft, keine ausbildung, keine adequate wohnung, kein geld, schulden bei der krankenkassse u.s.w. einfach mal sie beiden alten anfragen des teilnehmers lesen. von arbeit suchen und sich einbringen ist da nicht die rede, sondern eher nur, wie man bequem durchs leben kommt, ohne dafür einen finger krumm zumachen. nun aber nach vater staat rufen: bezahlt mir doch bitte die schulden bei der KK!!! das wird nichts mehr mit dir, deine sozialprognose ist extrem negativ!

  • Ich will nichts von vater staat!! wollt ich noch nie. Ich hatte nie schluden habe ich jetzt auch nicht erst wenn ich einen job annehme. Ich hab immer meinen scheiß selbst auf die reihe bekommen. wie ich lebe ist ja wohl meine sache. wenn ich mit 50€ im monat kla komme und mir immer das ged selbst erarbeitet habe auch meine miete usw. dann ist das mein gutes recht. ich habe auch nie nach einem arzt verlangt obwohl ich eine wirklich üble blutvergiftung hatte die ich im ausland behandeln lassen musste von meinem geld. ich will nicht geschenkt oder sonstwas haben ich will nur arbeiten! meinetwegen lass ich mich weiter im ausland behandeln. um den krankheitskram gehts mir überhaupt nicht sondern darum das ich arbeiten will ohne nen batzen schulden zu haben. (zur info: auch wenn ich in den beitärgen von vor 3 jahren angeküdnigt habe leistungen beziehen zu wollen habe ich das nie getan war mir dann doch zu blöd die hand aufzuhalten.)


    bla
    natürlich hab ich auch nichts in die rentenversicherung eingezahlt in der zeit. aber ich glaub kaum das ich noch rente kregen werde später. ich arbeite einfach bis ich draufgehe. damit hab ich schon lange abgschlossen.

  • Zitat

    meinetwegen lass ich mich weiter im ausland behandeln.


    na denn ist ja alles gut und scheinbar genug geld vorhanden!


    wieder typisch, erst betteln sie rum, dass sie kein geld haben und auf einmal wird man ständig im Cedars-Sinai Medical Cente von Los Angeles behandelt!

  • Du kannst Ratenzahlung mit der Krankenkasse vereinbaren, dann hast du vollen KV-Schutz: http://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/__16.html
    Liest du in Abs. 3a ab dem zweiten Satz, der mit "Satz 1 gilt entsprechend für Mitglieder, die...". Im Übrigen muss dich die Krankenkasse aufnehmen, denn es besteht Versicherungspflicht. Genau wegen der Versicherungspflicht hast du ja die Schulden. Solange du aber Schulden hast und keine Ratenzahlung vereinbarst hast du nur Anspruch auf eine Härtefallbehandlung. Regeln musst du es. Je länger du nämlich wartest, desto höher werden deine Schulden. Wegen der in Deutschland geltenden Krankenversicherungspflicht.

  • @ Karotte - So wie Turtle 1972 es schreibt ist das der sinnigste Weg, wenn Du natürlich wieder in alte Denkstrukturen zurück fällst, naja, dann wird "lacki" wohl Recht behalten, allerdings ist er ja der Pessimist und Negativ-Aburteiler vor dem Herren. Es ist schon so wie Turtle es schreibt, die letzte Krankenkasse bei der Du versichert warst ist verpflichtet Dich wieder aufzunehmen! Da können die sich auf den Kopf stellen und mit den Beinen Fliegen fangen wollen, das wissen die auch und natürlich wollen die solche Kunden wie Dich nicht, bei denen schon abzusehen ist das mehr Kosten wir KV-Beiträge in nächster Zeit anfallen. Du kannst auch nicht auf der einen Seite damit argumentieren rückständige Vorsorge nicht zu betreiben und auf der anderen Seite dann mal eben mit einem Schlag die Rundumsanierung von der Kasse bezahlt zu bekommen! Wenn Du jetzt zu einem Arzt gehst macht der die dicke Rechnung bei der KV und genau so musst Du das sehen wenn Du jetzt bei Deiner Krankenversicherung andackelst, die machen jetzt auch erst mal die dicke Rechnung auf. Dein Pluspunkt ist, das die ganz genau wissen das sie Dich wieder aufnehmen müssen und Du das jetzt auch weist, Turtle hat es Dir ja ausführlich dargelegt. Du solltest also dort vorsprechen und die Bedingungen akzeptieren zu denen Du wieder den einstieg geboten bekommst! Wer zu spät kommt den bestraft nun mal das Leben und Unwissenheit schützt ebenso wenig vor Strafe wie Dummheit! Lass Dich nicht unterbuttern, aber akzeptiere das Du die Nachforderungen präsentiert bekommst, über deren Ausgleich kann man aber sicherlich verhandeln. Sollte da keine Bereitschaft bestehen gehst Du zum JC und stellst den ALG II Antrag und erklärst Krankenvesicherungstechnisch den Sachverhalt, ich denke das die Rechtslage dann den Rest soweit regelt das Du von da an eine KV hast. Wenn der SB mitzieht bist Du nach wenigen Tagen in der Lage die Stelle bei Deinem neuen AG anzutreten - allerdings solltest Du dann auch mal über ein Umdenken nachdenken, nicht das der liebe "lacki" am Ende doch Recht behält! Dann müsste ich Ihn ja als neuen "Sozialgott" neben mir dulden :D :D :D


    Übrigends:

    Zitat

    aber ich kann nur zu illegalen Ärzten gehen

    was ist den darunter zu verstehen? Ich habe ja nun einige Jährchen im Gesundheitsbereich hinter mir, aber sowas kenne ich nicht! Sind das jetzt Ärzte denen die Approbation aberkannt wurde, Scharlatane die sich als Ärzte bezeichnen aber im Grunde wie Du und ich keine entsprechende Ausbildung haben oder sind das Ärzte die sich hier unberechtigter Weise aufhalten? Ich kenn nur legal, illegal, scheiss egal, :D aber illegale Ärzte sind mir gänzlich unbekannt, könnte ne neue Rockband sein!

  • Hallo Karotte,
    Normalerweise meide ich solche Foren. Denn meist erhält man ja keine vernünftigen Antworten, sondern nur dumme Sprüche, wie z.B. hier.
    Wenn ich mich trotzdem melde, so n
    ur,um kurz zu sagen, dass ich zur Zeit in einer ähnlichen Situation stecke. Ich bin Freiberufler und hatte enorme Schwierigkeiten, die Summe von 300 Euro pro Monat aufzubringen. Da ich eigentlich grundsätzlich nicht zum Arzt gehe, ist das zum Fenster herausgeworfenes Geld, sozusagen eine zweite Steuer. Ich habe vor einigen Monaten die Zahlungen eingestellt. Vor einigen Wochen wurde ich dann von der Stadtverwaltung gezwungen, zum Jóbcenter zu gehen, um Beihilfe zu beantragen. Ich selbst hätte das freiwillig niemals gemacht. Dort sagte man mir, dass es viele Freiberufler gäbe, die an sich gut zurecht kommen, aber eben die Krankenkasse nicht aufbringen können. Das hat mich auf die Idee gebracht, dass man eventuell gemeinsam gegen diese sozialistische Zwangskasse vorgehen könnte. Allein eine Klage beim Bundesgerichtshof anzustrengen, wäre mir zu teuer. Falls Sie interessiert sind, könnten Sie mich kurz anrufen (02361 6581118).
    Die Frau, der wir diese Zwangsversicherung übrigens zu verdanken haben - Ulla Schmidt - war während ihrer Studienzeit Mitglied des Kommunistischen Bundes Westdeutschlands. Sie weigerte sich außerdem, eine Verpflichtungserklärung auf das Grundgesetz der Bundesrepublik zu unterschreiben. Sie fiel damit unter den Radikalenerlass. Heutzutage spielt das keine große Rolle mehr, denn den real existierenden Sozialisten ist die Machtübernahme ja sogar in der CDU gelungen.
    Übrigens gibt es ein sehr interessantes Buch von Prof. Dr. Bernhard Grzimek von 1974 ("Auf den Menschen gekommen"). Darin begründet er ziemlich ausführlich und überzeugend, warum er die Krankenkassen in ihrer gegenwärtigen Form für unsozial hält. Sollte man unbedingt lesen.

  • Hallo mikesch,


    was ist denn nun Deine Frage?


    Der Thread ist 8 Monate alt.


    Die Pflicht zur Versicherung in der KV ist nun mal gestzlich geregelt und m.M.n. auch richtig, da alle in die Krankenversicherung einzahlen müssen, wenn sie daraus Leistungenn erwarten.


    Zitat

    Ich bin Freiberufler und hatte enorme Schwierigkeiten, die Summe von 300 Euro pro Monat aufzubringen. Da ich eigentlich grundsätzlich nicht zum Arzt gehe, ist das zum Fenster herausgeworfenes Geld, sozusagen eine zweite Steuer


    Möchtest Du dann nur in den Monaten, in denen Du zum Arzt gehst, Beiträge zur KV zahlen? Das dürfte wohl, auf die Allgemeinheit bezogen, nicht funktionieren.


    Ich selber bin sozialversicherungspflichtig angestellt und zahle jeden Monat Beiträge, im Rahmen der freiwilligen KV, an die KV. Zum Arzt gehe auch nur selten, dank meiner guten gesundheitlichen Verfassung.


    Zahle ich jetzt auch eine zusätzliche Steuer?


    Deinen Gedankengang kann ich nicht nachvollziehen...


    LG chico

  • das ist doch spinnerei. der typ braucht sich doch nur ein beinbruch zuziehen oder noch schlimmer eine krebserkrankung. (ach so, er geht ja grundsätzlich nicht zum arzt) dann bettlet er rum und die solidargemeine muss zahlen. mit solchen ansichten muss man zwangsläufiger weise nur dumme sprüche ernten!

  • wegen typen wie lacki habe ich hier noch nichts geschrieben, und das obwohl meine situation noch viel brisanter ist. (seit 1997 nicht versichert!) man braucht hilfe, und seien es nur informationen, und typen wie lacki denken die weissheit mit loeffeln gefressen zu haben und zu wissen, wie das leben anderer abglaufen ist. und noch viel pervertierter, wie es abzulaufen haben muss. aus seiner kleinen beschraenkten sicht.


    solche dummschwaetzer haben in so einem forum, welches sich das sozialwesen auf die fahnen geschrieben hat, meiner meinung nach nichts zu suchen. wer weiss, wieviele sonst noch davon abgesehen haben, hier zu posten.


    lacki sei einfach froh, das dir nicht die sch... im leben widerfahren ist. denn das naechste mal koenntest du opfer sein und andere lachen ueber dich.


    bevor ich mir lackis stuss zu meinem unverschuldet versauten leben anhoeren muss, jag ich mir lieber ne kugel in den kopf. ergo folgt daraus, dass ich hier nicht posten werde, denn trotz allem haengt man ja doch ein bischen am leben.

  • Zitat

    wegen typen wie lacki....seit 1997 nicht versichert!...bevor ich mir lackis stuss zu meinem unverschuldet versauten leben


    klar auch! man kann sicher mal unverschuldet in eine missliche soziale lage kommen, aber wenn man wie du 16 jahre lang nicht krankenversichert ist, dann heisst das auch, dass du 16 lange jahre nicht gebacken bekommen hast in deinem leben. 16 jahre gefaulenzt und nun die schuld auf andere schieben und nach vater staat schreinen. leute wie du sind mir die liebsten!

  • Hallo zusammen,
    da ich auch bald von dieser diktatorischen Zwangsversicherungspflicht betroffen sein werde, hab ich mich hier über vergleichbare Fälle schon einmal informiert. Was ist bitte sozial daran, dass jemand mit der Krankheit anderer Menschen (Personen) Geld verdient?
    Und was ist sozial daran, wenn eine Gesellschaft nich akzeptiert, dass ein Individuum aus Überzeugung nicht zum Arzt geht sondern die Verantwortung für seine Gesundheit viel lieber selbst übernimmt.
    Krankenversicherungen sind keine Versicherung gegen Krankheit oder für Gesundheit, sondern stellen Kapitalsammelbecken (eine Art zwischenspeicher bzw. Trichter) beim Geldfluss in die Pharmaindustrie dar. Wenn der Besuch beim Artz tatsächlich Nachhaltige Gesundheit versprechen und halten würde, hätten die Arzte ganz schnell sehr viel langeweile und würden langfristig Arbeitslos werden.