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zu Hause rausgeekelt

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  #1  
Alt 28.02.2010, 00:44
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Registriert seit: 28.02.2010
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Beiträge: 5
Ausrufezeichen zu Hause rausgeekelt

Hallo zusammen,
ich wusst nicht recht in welchem Forum ich es posten sollte, also wenn erforderlich bitte verschieben.
Nun zu mir: Ich bin 20 Jahre alt, habe die Schule abgeschlossen und werde dieses Jahr eine Ausbildung beginnen. Meine Situation sieht derzeit so aus, dass ich zu Hause wohne mit Mutter und Schwester. Es ist eine Zweizimmerwohnung. Das größere der beiden Zimmer besetzt meine Mutter in dem kleineren Zimmer wohne ich zusammen mit meiner jüngeren Schwester (!!!). Das Zimmer ist größtenteils mit dem Kram der Schwester vollgestellt, so dass mir nur ca. 5 m² zum leben bleiben (nicht untertrieben). Was Verpflegung an geht versorge ich mich komplett selbst und zahle das von meinem derzeitigen Minijob um mich zumindest ein wenig unabhängig zu machen.
Meine Mutter kassiert jeden Monat Kindergeld von Staat und Arbeitgeber von dem ich keinen Cent sehe oder spüre.
Weil ich mir eine eigene Wohnung finanziell leider nicht leisten kann bis ich meine Ausbildung beginne, ist meine Frage an wen ich mich wenden kann um Unterstützung zu erhalten. Denn ich brauche sofort eine Lösung, denn die derzeitige Situation ist nicht weiter tragbar.

Ich bedanke mich im Voraus für eure Antworten!
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  #2  
Alt 28.02.2010, 07:50
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Wieviel Geld - also Einkommen - hast du denn aus deinem Minijob zur Verfügung. Ich kann, da du keine konkreten Angaben gemacht hast, einfach mal nur spekulieren. Also: Ich tendiere dazu (aus eigenen Erkenntnissen in jüngster Zeit, die meinen Sohn und seine Freundin betreffen), dass man sich nicht "gleich" eine eigene Wohnung, in der man alleine lebt, suchen sollte (in deiner /solcher Situation), sondern sich ein WG-Zimmer sucht. Der Vorteil liegt klar auf der Hand. Zwar ist man dann erst einmal nicht mehr (in den meisten Fällen ist es ja so und sollte auch so sein) behütet zu Hause, aber auch nicht sofort ins kalte Wasser gesprungen und mit sämtlichen bürokratischen Dingen und überhaupt allein auf sich gestellt. Da sind Menschen, die abends auch mal zusammen sitzen (familienähnlich), sich austauschen, Dinge besprechen - soweit sie möchten - und so weiter. Diese WG-Zimmer sind in der Regel wirklich absolut erschwinglich. Ich weiß nicht, in welcher Region du lebst, aber so knapp um die 180 Euro als Untergrenze sind findbar. Du mußt dann - und das würde ich zeitnah tun, also allerspätestens mit Um-Auszug, bei der für dich / euch zuständigen Familiengeldkasse den "Abzweigungsantrag" stellen, was dein Kindergeld (das staatliche) betrifft, so dass du das ab dem Zeitpunkt erhälst. So - und den Rest wirst du die nächsten Monate lang, bis du dein erstes Ausbildungsentgelt erhälst, vom Minijob bestreiten (müssen). Staatliche Unterstützung (H IV) erhälst du als unter 25jähriger Mensch noch nicht. Sobald du deinen Ausbildungsplatz hast, sieht die Sache eh anders aus; dann kannst du zusätzlich "Wohngeld" beantragen.

Sollte dein jetziger Minijob so etwa 400 Euro einbringen, könntest du auch jetzt schon Wohngeld beantragen. Alles ist möglich und schaffbar, aber wie gesagt - ohne konkrete Zahlen kann ich nur mutmaßen.

Nachtrag: Da du deinen Vater nicht erwähnst, also unterhaltstechnisch, und ihr in einer relativ kleinen Wohnung lebt, gehe ich davon aus, dass dein Vater für dich keinen Unterhalt zahlt.

Geändert von lirafe (28.02.2010 um 08:04 Uhr) Grund: Nachtrag
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  #3  
Alt 01.03.2010, 00:29
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Beiträge: 5
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vielen Dank schon mal für deine Ausführliche Antwort!
Ich verdiene ca. 150e auf dem Papier und unterm Strich ca 400-500 monatlich. Ich war eine Zeit lang auf einer Internatsschule (hat mein Onkel gezahlt) und hab deshalb überhaupt kein Problem damit in eine WG zu ziehen. Mein Vater sträubte sich schon immer ein wenig was den Unterhalt angeht, den hat das Jugendamt aber bis zu meinem achtzehnten Lebensjahr für mich eingeklagt. Danach war es mir die paar Euro aufgewogen mit dem Stress und Aufwand nicht mehr Wert weiter darauf zu bestehen.
Das mit dem Wohngeld habe ich noch nicht so recht verstanden...
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  #4  
Alt 04.03.2010, 18:55
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@rausgeworfener
Danke auch für deine PN - konnte nicht eher antworten, da ich derzeit in einer Klinik bin und erst heute ein Techniker die an sich gleich funktionierende (sollte so sein) nach Stunden in Gang bringen konnte - zum Glück. Also Wohngeld erhält man in der Regel (es gibt Ausnahmen, beispielsweise wenn man Studentenbafög erhält), wenn man ein Einkommen hat - wie bei dir dann die Ausbildungsvergütung, von dem man zwar irgendwie leben könnte, das aber nicht für alles ausreicht. Wenn du also ungefähr schon weißt, wie deine Ausbildungsvergütung sich errechnet, also erst einmal das "Brutto", kannst du als ersten Schritt im Internet unter Brutto-Nettorechner oder Gehaltsrechner ausrechnen, was dir netto bleibt und dann in einem anderen "dem Wohngeldrechner" deine ganzen Einnahmen (also Ausbildungsvergütung, Kindergeld, und evtl. weitere) eingeben und der spuckt dir in etwa aus, ob und wenn ja wieviel du dann zusätzlich an Wohngeld erhalten könntest. Als Miete mußt du dir, solange du das nicht weißt, eben eine "fiktive" Zahl ausdenken.

Freue mich, dass dir das Vorangegangene schon geholfen hatte. Gruß. Lirafe
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  #5  
Alt 04.03.2010, 19:09
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Mit den Berechnungen bin ich soweit ganz gut zurecht gekommen...
Aber.... Zählt der Job auf 400e Basis als einkommen? Und was hat es mit dem Werbegeld auf sich. Als ich danach auf Wiki gesucht habe, habe ich herausgefunden, dass das für die Berechnung des Brutto/Netto Gehaltes erforderlich ist. Aber so weit ich weis sind doch Jobs bis 400e sowieso Steuerfrei???
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  #6  
Alt 04.03.2010, 21:38
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Die Werbungskosten (meinst du die?) würde ich nicht berücksichtigen, bei denen weiß ich nicht, inwiefern du die in Ausbildung und/oder Minijob ansetzen kannst. Dennoch hast du doch eine in-etwa-Berechnung vornehmen können? Habe ich das richtig verstanden´, du wirst den Minijob neben der Ausbildung weiterhin machen (können)? Kommt dann überhaupt noch etwas an Wohngeld für dich dabei heraus? Würde mich interessieren.
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  #7  
Alt 04.03.2010, 21:46
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nein den Job hab ich in Köln. Je nach wo die Ausbildung sein wird, werde ich den dann aber aufgeben (müssen). Will ja schließlich was lernen und dafür braucht man Zeit. Wenn ich meine Ausbildung begonnen habe, habe ich sowieso genug Geld und brauche die staatliche Unterstützung nicht mehr. Es geht halt um die Zwischenzeit von jetzt bis zum Beginn der Ausbildung...
Bei der Berechnung Habe ich als knapp ca 200e raus bekommen.

Gruß
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  #8  
Alt 04.03.2010, 21:55
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Hatte mich schon gewundert - Ausbildung und Minijob - wäre sicher zu viel. Na und - ist doch super oder, wenn es an die 200 Euro wären. Ich hoffe, es geht dir mit dem Wissen, dass du es schaffen kannst (wenn auch in vielen kleinen Schritten und mit einigen nervigen Anträgen, aber das geht vorbei).
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  #9  
Alt 04.03.2010, 22:00
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und du bist dir sicher, dass ein Minijob reicht. Ist nur mit einem Monat Kündigungsfrist.
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