Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 01.03.2010 um 19:42 Uhr

Arbeitslosengeld: SPD-Fraktionsvorsitzender für befristeten Aufschlag

Der Fraktionsvorsitzende der SPD im Deutschen Bundestag, Frank-Walter Steinmeier, spricht sich für einen befristeten Aufschlag bei der Bezugsdauer vom Arbeitslosengeld I aus.

Im Gespräch mit Deutschlands größter Boulevardzeitung erklärte der SPD-Politiker diesbezüglich, dass mit Blick auf die neuen Anforderungen im Arbeitsleben so die Bereitschaft zur Weiterbildung gefördert werden könne.

Steinmeier zufolge werde im Rahmen der Ausarbeitung seines Konzepts für die künftige Arbeitsgesellschaft auch überprüft, was bei den zurückliegenden Reformen schief gelaufen ist. „Wenn heute Unternehmen ganze Stammbelegschaften durch Leiharbeit ersetzen, müssen wir da einen Riegel vorschieben“, stellte der Ex-Kanzlerkandidat klar.

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bisher 12 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Grufty am 2. März 2010 um 08:57 Uhr

    Ach ja der Herr Steinmeier!
    die SPD hat mit ihrer Bastapolitik die Menschen in diese Situation gebracht und als sie an der Regierung war alles als das Nonplusultra bezeichnet.
    Menschenverachtent wurde auch die Rente mit 67 eingefügt und wer vor 67 gehen will, muß Abschläge in Kauf nehmen also wieder neue Aufstocker? gekürt.
    Die Politiker leben in einer Welt die es nicht gibt! Tarifverträge sind doch nur Makulatur die Firmen treten aus dem Arbeitgeberverband aus und schon können sie bezahlen, was sie wollen und sind nicht an Tarifverträge/Mindestlohn gebunden, das gehört abgeschafft.
    Ach ja Weiterbildung die Arbeitgeber schreien, sie brauchen Ingenieure! tun aber nichts dafür der Staat richtets ja vor einigen Jahre waren es noch zuviel von den Qualifizierten.

  2. Streetfighter am 2. März 2010 um 10:33 Uhr

    Unglaubwürdig!!kein Vertrauen mehr,alles weg!!

  3. andy am 2. März 2010 um 17:09 Uhr

    die spd und herr steinmeier sollten ruhig sitzen.erstmal haben sie zusamnmen mit den grünen furchtbaren hartzIV eingeführt un jetzt machen sie noch vorschläge. endlich klappe halten und nicht die leute mehr ärgern! westerwelle ist bösartig , dumm und sehr primitiv aber steinmeir war und ist langweilig . solche politiker wollen wir nicht in deutschland haben!

    andy

  4. joachim grehl am 2. März 2010 um 18:42 Uhr

    wer einmal lügt dem glaubt man nicht auch wenn er die wahrheit spricht
    p.s. das trifft leider für alle politiker zu! und das schlimme ist sie glauben auch noch den mist den sie erzählen!

  5. RüdigerP am 2. März 2010 um 20:22 Uhr

    die spd wird sich eventuell langsam zu ihren alten werten rückbesinnen.
    menschenrechte und soziale gerechtigkeit im einklang mit einer langfristigen ökonomie
    und natürlich die wahrung einer demokratischen grundordnung.
    die brutale vernichtung dieser werte durch einführung der agenda 2010
    mit dem terrorgesetz hartz 4 wird nur schrittweise rückgängig gemacht,
    wenn die partei „die linke“ stärker wird.
    zusätzlich müssen die neoliberalen sozialstaatsvernichter wie steinmeier und co.
    endgütlig aus der spd politik verschwinden.
    jeder der etwas anderes glaubt oder hofft wird schwer enttäuscht werden.

  6. Jan Müller am 2. März 2010 um 21:57 Uhr

    @.Grehl dem Mist was die Politiker erzählen, glauben die Politiker selbst nicht. Den erzählten Mist soll das Volk glauben und es gibt immer wieder die es auch glauben.

  7. Pjatrus am 3. März 2010 um 10:47 Uhr

    Nach 2 beschissenen Legislaturperioden soll SPD lieber die Klappe halten.

  8. wühlmaus am 3. März 2010 um 13:28 Uhr

    Das ist wie bei der Abwrackprämie: Das Problem wird ein bissel in die Zukunft verschoben. Aber nicht an der Wurzel gepackt.

  9. MartinaBC am 6. März 2010 um 11:27 Uhr

    Art 20 GG:

    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

  10. MartinaBC am 7. März 2010 um 15:07 Uhr

    Wieso sollte man der SPD und ihren Vertretern irgend etwas glauben? Sie waren es, die Hartz IV mit auf den Weg gebracht haben und die Agenda 2010. Sie waren es zusammen mit der CDU, die die Sanktionspraktiken der Argen und anderes verschärften.

    Warum sollte man überhaupt noch einer Partei oder einemihrer Vertreter glauben? Politiker streiben nur nach Machterlangung und Machterhalt, und nicht mehr nach der Verbesserung des Wohlergehens des Volkes.

  11. Ossi am 8. März 2010 um 15:47 Uhr

    MartinaBC

    am 07.03.2010 um 15:07 Uhr

    „Wieso sollte man der SPD und ihren Vertretern irgend etwas glauben? “

    weil im mai in NRW wahlen sind!

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