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Die Hartz IV- Gesetze begünstigen offenbar die Frauenarmut in München

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II 01.04.2008 um 05:55 Uhr
Autor: ds

München ist eine der größten Städte Deutschlands und damit ein guter Punkt, exemplarisch zu schauen, wie sich die Hartz IV-Gesetze auf die Lebenssituationen der Menschen auswirken. Die Gesetze werden von der Bundesregierung als Erfolg gefeiert, weil dadurch viele Menschen wieder in Lohn und Brot befördert werden konnten. Nun gibt es aber immer auch Verlierer von Reformen und die Hinweise scheinen sich zu verdichten, dass Alleinerziehende Frauen definitiv dazu gehören.

In München ist die Zahl der Frauen, die sich aus Gründen der Armut an die Bahnhofsmission gewandt haben, im Jahre 2007 um 2.000 gestiegen. In der Bahnhofsmission kann man unter Umständen Lebensmittel und eine Kleiderspende bekommen, wenn man wirklich nicht mehr weiter weiß. Vor allem zum Monatsende ging laut der Leiterin der Mission das Geld der Hartz IV-Empfängerinnen zur Neige und sie fragten nach Lebensmitteln.

In München bekommen über 55.000 Menschen ALG II und der Frauenanteil liegt bei knapp 52%. Ob es zu dieser Thematik eine Antwort aus der Politik geben wird, muss man zunächst abwarten. Bis dato gab es keine öffentlichen Äußerungen dazu.


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3 Kommentare zu 'Die Hartz IV- Gesetze begünstigen offenbar die Frauenarmut in München'

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  1. Angelika Schäfers

    am 05.04.2008 um 12:57 Uhr

    Hallo
    Mein kommentar zu Harz 4 ist nicht freundlich!!!
    Ich hatte versucht da ich keine Arbeit bekam mich selbständig zu machen durch nette Leute ging das schief(ohne verluste) aber ich konnte meine KV nicht mehr bezahlen,ich habe einen 400euro Job angenommen,da ich allein erziehend bin und das geld für Miete und Nebenkosten und Lebensmittel gerade so reicht,musste ich einen Antrag auf Harz4stellen.Das tat ich nach gutem wissen und gewissen,ich führte auch in den 16seiten meinen Untermieter mit auf ohne den ich wahrscheinlich in einer Sozialwohnung der stadt leben würde mit meinen Kindern.Nun schrieb man mir das ich noch anspruch auf alg1habe.Gleichzeitig fand ich eine benachrichtung von der aha im postkasten ich möge mich bitte zu einer Unterhaltung in Z.116 melden.Das tat ich auch und wurde von zwei Personen aufgefordert zu meiner Wohnung zu fahren sie möchten eine konntrolle vornehemen.(DER UNTERMIETER ist Männlich) Ich sagte okay kein problem. Es wurden alle zimmer kontroliert sämtliche schränke aber leider wurden keine diversen Flecken gefunden die auf ein Eheähnliches verhältniss schließen lassen,,,, Was jetzt daraus wird kann ich nicht sagen das ganze ist nun 3 tage her und hat mich soweit aus der bahn geworfen das ich mich frage ob ich im Westen oder im ehemaligen Osten wohne? Nun sind wir beim gläsernen Deutschen angekommen ohne rechte und mit frechen unterstellungen.Ich schäme mich für mein Geburtsland den Antrag habe ich zurückgezogen und werde ihn nach möglichkeit nie mehr im Leben stellen.Ich kann nur sagen PFUI

  2. flüchtling

    am 09.04.2008 um 15:17 Uhr

    Da die Hartz IV Gesetze von den ROTEN- SPD lern gemacht und durchgekämpft wurden, kann ich nur sagen, Sie haben recht, wir sind schon lange bei vielen im OSten gelandet. In Berlin ist das aber schon viel früher aufgefallen. Aber im Gegensatz zum Osten, haben wir das Glück, wir dürfen klagen und die Gerichte, die ja auch der Gewaltenteilung unterliegen, sprechen für sich. Denn jeder zweiten Klage wurde Recht gesprochen. Und dass, was und vor allem wie man das bei Ihnen abgezogen hat, ist rechtswidrig. Lassen Sie Sich, kostenlos beraten, Die Verwaltung hat nicht nach Art 20 GG gehandelt. Denn für jede Durchsuchung benötigt man einen Durchsuchungsbeschluss. Dieser wird auch nur von der Staatsanwaltschaft ausgestellt, wenn hinreichende Tatverdachtsmomente vorliegen. Diese Hartz 4 Gesetzeshüter, die so vorgehen, gehören nicht in eine rechtstaatliche Verwaltung. Kämpfen Sie für Ihr Recht, es lohnt sich. Jeeeeeder in Dtschl. kann in Not geraten und gerade dafür sind die Sozialgesetze da. Es darf nicht dazu führen, dass jemand vorverurteilt wird, und als potenzieller Abzocker hingestellt wird.
    Mit diesem Hartz 4 -Gesetz wollte sich besonders unser ehem. Kanzler Schröder ein Denkmal setzen. Das konnte er gut, viel Geschrei und dann mit der heißen NAdel beschließen, und so ein Klima fördern, dass wir jetzt haben.
    Ihnen viel Glück und Kraft, neuen Antrag stellen . Tschüß

  3. Lucia Reiss

    am 16.04.2008 um 20:01 Uhr

    Sehr geehrte Damen und Herren !

    Auch ich habe einen Kommentar zu unserer ach so tollen Hilfe, wenn man Hartz IV Empfänger ist.

    1. Ich würde vorschlagen kompetentes Personal für die Hartz IV Empfänger einzustellen, denn ich glaube auch Hartz IV Empfänger sind Menschen und sollten als solche behandelt werden, allein ein verstehendes Lächeln würde einem schon manchmal schon weiterhelfen und nicht noch zusätzlich schwer machen, denn ich glaube immer noch, dass die meisten Hartz IV Empfänger alle lieber Arbeit hätten, als von diesen Ämtern abhängig zu sein. Man ist also schon deprimiert und findet da dann noch jemanden vor, der nichts anderes zu tun hat, als in äußerst unfreundlichem Ton mit einem zu sprechen, jede Auskunft um die man bittet ist denen schon zu viel.

    2. Ich kam nach langem Auslandsaufenthalt im Oktober nach Deutschland zurück, hatte mich allerdings vorher schon beworben und hatte also somit ein festes Arbeitsverhältnis, leider stellte sich dies als Flop heraus und im Januar entließ man mich angeblich aus wirtschaftlichen Gründen.
    Nun blieb mir also nichts weiter als der bittere Gang, ich musste um Hartz IV bitten.
    Mein erster Eindruck war einfach toll, denn mein Gegenüber kannte wahrscheinlich noch nicht mal den Begriff von Freundlichkeit und gab sehr widerwillig Auskunft, die allerdings dringend nötig hatte, da ich eben fast 14 Jahre im Ausland gelebt hatte und in Deutschland nicht mehr auf dem Laufenden war.

    3. Als dann mein Bescheid kam, war das einfach umwerfend, denn für Januar wurde mir gar nichts bezahlt, obwohl ich nichts auf dem Konto hatte und mein letztes Gehalt von meinem Arbeitgeber nicht ausbezahlt worden war. Für Februar bekam ich auch nicht den vollen Satz, da ich da ja eigentlich noch von dem Gehalt vom Januar hätte leben müssen (lt. Auskunft von der Bearbeiterin).
    Für März wurden mir wiederum 200 Euro abgezogen, da ich um einen Vorschuß gebeten hatte, da ich rein gar nichts hatte. Kann ich nur sagen absolut toll… na ja, als
    Hartz IV Empfänger ist man ja hier zulande eben nur ein NULL.

    4. Mittlerweile habe ich nun eine Arbeitsstelle gefunden, allerdings wiederum im Ausland, dann in Deutschland gehört man ja ab 40 aufwärts zum alten Eisen, was allerdings in unseren Nachbarländern keineswegs so ist.
    Nun auf jeden Fall habe ich die Bearbeiterin meines Falles gefragt, ob ich denn finanzielle Hilfe bekomme, damit ich meine Sachen zu einer Bekannten bringen kann, die aber eben 200 km weiter entfernt wohnt, es kam ein promptes Nein ohne Begründung.
    Dann fragte ich, ob ich eine Übergangshilfe bekommen könnte, bis eben mein erstes Gehalt von meinem neuen Arbeitgeber bekomme, (wobei ich ausdrücklich darauf hinwies, dass ich das nur als kleines Darlehen wollte, welches ich von meinem ersten Gehalt zurückzahlen würde) darauf hin kam auch ein promptes NEIN. Das fiele ja schließlich nicht mehr in ihren Amtsbereich.

    FAZIT: Ich habe alles getan und ja auch erreicht, dass ich diesem Amt ja nicht zu lange auf der Tasche liege, zum Dank bekommt man auf alles, um was man äußerst freundlich anfragt ein äußerst unfreundliches grobes NEIN !

    Also ich kann nur sagen ARMES DEUTSCHLAND, vor allen Dingen aber arme DEUTSCHE !!!

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