Jetzt kostenlos anfordern und wöchentlich die aktuellsten News bequem per E-Mail erhalten [mehr erfahren]
Nach Informationen des Nachrichtenmagazins “Focus” will die Bundesagentur für Arbeit (BA) ihre Bescheide zukünftig in verständlicherem Deutsch formulieren.
So habe eine Arbeitsgruppe der Nürnberger Agenturzentrale bereits dementsprechende Vorschläge ausgearbeitet. Der Focus zitiert deren Zielsetzung folgenermaßen: “Durch eine Klarheit der Sprache wollen wir
die Akzeptanz unserer Arbeit erhöhen und Vertrauen aufbauen beziehungsweise erhöhen.”
Ein Sprecher der BA hat mittlerweile die Focus-Meldung bestätigt. Gegenüber der Nachrichtenagentur AP erklärte er:” Die BA überarbeitet die Vordrucke ständig.” Entscheidend sei, dass der Bescheid sowohl verständlich sei als auch einer rechtlichen Prüfung stand halte.
Grund für das Umdenken bei der BA dürfte nicht zuletzt sein, dass die Widersprüche und Klagen gegen die von ihr erlassenen Bescheide nach wie vor nicht abnehmen.
Das ist ja wirklich ein vielversprechender Vorstoß und das meine ich jetzt wirklich ernst und nicht ironisch. Denn die meisten Missverständnisse entstehen durch mangelhafte Kommunikation. Und das beinhalten auch solche, oftmals sehr schlecht formulierten und in Amtsdeutsch gehaltene Schreiben, wie man sie von den Behörden her kennt.
Allerdings, was nützen einem die schönsten Formulierungen, wenn der Inhalt des Schreibens gesetzes– oder sittenwidrig ist? Unrecht bleibt Unrecht, auch wenn es noch so hübsch verpackt und formuliert ist.
TOLL!
Das gleiche sollte aber auch schon bei Anträgen gemacht werden!! Die Fragen sind teilweise so verwirrend das nichtmal die Mitarbeiter der ARGE damit klar kommen beim ausfüllen behilflich zu sein!
In Großbritannien und in den USA ist es verboten Anträge so unverständlich zu formulieren, wie es hier zu Lande oft der Fall ist.
man stellt sicher dass die Anträge jedem verständlich sind, in dem man immer wieder die durchschnittlichen Lesekompetenzen (also das lesen können allgemein, aber besonders das Sinn begreifende Lesen) von Siebtklässlern untersucht und die Anträge dem entsprechend formuliert.
Mit den Bescheiden wird es nicht anders sein.
Eigentlich ist jede herausgebende Behörde in Deutschland auch verpflichtet beim ausfüllen derer Formulare zu helfen, schließlich bürgt man mit der unterschrift für die Richtigkeit seiner angaben und kann sich auch strafbar machen, wenn man (unbewusst) falsche angaben macht. Man kann aber kaum wissen ob etwas richtig ist, wenn man es nicht verstanden hat.
Sie sind auch verpflichtet ihre Leistungsbescheide zu erklären.
Übrigens gilt diese Verpflichtung der Hilfestellung beim ausfüllen für die BA und die Argen nicht, obwohl die tatsächlich die am schwierigsten formulierten Anträge raus geben.
Ich rate an dieser Stelle (mache ich immer so bei der BA) über oder unter der Unterschrift einen Zusatz zu formulien wie
“Ich habe die Fragen soweit ich sie richtig verstanden habe, wahrheitsgemäß beantwortet”
Einen Gedanken hatte ich schon öfter, mich mit dem Ausfüllen von Anträgen selbstständig zu machen, da viele Bürger große Schwierigkeiten beim Verstehen und somit beim Ausfüllen haben.
Doch kann ich von den Ärmsten nicht auch noch Geld nehmen, also mache ich es kostenlos und gern.
Auf den Ämtern sind die Mitarbeiter total überlastet.
Servicnummer kosten nur Geld.
Ich begrüße das Vorhaben, die Anträge zu vereinfachen und hoffe, auch die Berechnung ist dann verständlicher ausgewiesen, so dass man nicht anschließend noch einmal um eine erneute Prüfung bitten muss.
Hallo zusammen..
es wäre schön, wenn sich die Situation bei den Bescheiden ändern würde..
Denn wie schon gesagt, verstehen viele die Bescheide kaum.
Man muß sich komplett durch jede Zahl und Summe lesen, bis man nachvollziehen kann, wie was Berechnet wurde..
Zudem dann leider oft auch noch falsch.
Auch der Blödsinn mit mehreren Bescheiden hintereinander in kurzen Abständen..
Mein Mann bekam vor kurzem gleich 3 Bescheide innerhalb einer Woche!
Und alle waren unterschiedlich in der Summe der Auszahlung..
Obwohl sich nichts an dem Einkommen von uns geändert hatte..
DAS ist Nervig… Oder ?
Na, dann warten wir mal auf verständlichere Bescheide…
Nach der nächsten großen Finanzkrise wird es alles viel einfacher. Der Auszahlungsbetrag der Bescheide wird bei allen Bürgern “0,00 EUR” ausweisen. Das war´s dann!
Besonders überarbeitungswürdig wären die Berechnungsbogen. Normalerweise stehen dort ja nur die Regelleistung und die KdU drin und die kennt ja eigentlich jeder. Wird etwas abgezogen (wie bei meinem letzten Bescheid bei den KdU) steht dort nur der reduzierte Betrag ohne jeglichen Hinweis, warum etwas abgezogen wurde.
Nach meinem Widerspruch wurden die KdU dann wieder auf das normale Niveau gehoben, aber alles ohne eine Erklärung, warum überhaupt erst diese Reduzierung erfolgte. Bei mir war es bisher so, dass ich bei 5 Bescheiden 10 Widersprüche einlegen musste. Die verschwendete Zeit und auch das Porto ersetzt einem niemand.