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Personalmangel bei der Bundesagentur für Arbeit

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 03.12.2008 um 12:38 Uhr

Laut einem Bericht der Frankfurter Rundschau verfügen die Arbeitsagenturen über zu wenig Personal, um für Arbeitssuchende eine bestmögliche Vermittlung in ein Beschäftigungsverhältnis zu gewährleisten.

Diesen Missstand habe die Bundesregierung eingeräumt. In Zahlen ausgedrückt stellt sich das Problem am Beispiel junger ALG II Empfänger wie folgt dar: Während im Jahr 2005 ein Vermittler im Durchschnitt lediglich 77 Hartz IV Empfänger unter 25 Jahren zu betreuen hatte, waren es dieses Jahr bereits 92 junge Leistungsbezieher.

Eine derartige Verschlechterung des Betreuungsverhältnisses in den Jahren 2005 bis 2008 ist auch mit den Empfehlungen der Bundesregierung nicht vereinbar. So ist es nach Ansicht der Regierung wünschenswert, dass ein Vermittler durchschnittlich für nicht mehr als 75 Hartz IV Empfänger unter 25 Jahren zuständig ist. Zu beachten ist jedoch, das die Vermittlung regional sehr unterschiedlich erfolgt. In Sachsen-Anhalt etwa betreut ein Vermittler 120 junge Arbeitslose, in Hessen hingegen nur 76.
Das die jetzige Vermittlungspraxis verbessert werden muss, liegt auf der Hand. Trotz des Booms auf dem Arbeitsmarkt in den zurückliegenden Jahren ist die Zahl der jungen Arbeitslosen kaum gesunken.

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bisher 7 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Claudia1 am 9. April 2009 um 20:21 Uhr

    Hallo zusammen..
    wenn man mal ganz ehrlich ist.. :
    WER möchte denn für SO eine Korrupte Gruppe Arbeiten ??
    Keiner, der es ehrlich meint mit den Menschen!!
    Und:
    Ich würde mich schämen, einen Menschen der ” richtig” Arbeiten will, einen 1.-€ Job anzubieten!
    Von wegen: ” Ach, das könnte doch ein Schritt in eine “Festeinstellung sein Herr / Frau XY !!”
    So eine Schwachsinn!!
    Billige Arbeitskräfte bekommen!
    Ich nenne das Sklaverei!
    Weg mit der Arge und der ganzen Dämlichen Sippschaft!!
    Zeigt den Menschen, das es noch Gerechtigkeit gibt und schafft diese Menschenunwürdige Situation endlich ab!
    Mit all den Leuten der Argenturen , die meinen , sie würden alleine entscheiden dürfen, wer was , wie und wann erhält, an Leistungen oder Bezügen!
    Gerechtigkeit , was ist das Wort hier noch Wert??
    Nichts!!

  2. Ossi 2  (Website)  am 16. April 2009 um 17:27 Uhr

    Wir lassen uns von der Regierung und schon gar nicht von der Arge aus unseren Wohnungen vertreiben, nur weil der Mietpreis ein paar Cent teurer ist, wie es Landräte und Politiker gerne hätten. Ich nenne das Zwangsvertreibung und Abschieberei ins Ghetto. Ich habe den Eindruck, wir gehen nicht vorwärts, sondern immer weiter zurück und das im 21. Jahrhundert und in so einem Wohlstandsland wie Deutschland. Die Mitarbeiter der Argen sollten lieber mit dazu beitragen, dass die Leute endlich wieder in Arbeit kommen, um ihren Lebensunterhalt aus eigener Kraft zu bestreiten. Stattdessen sind die Argen nur damit beschäftigt, zu überlegen, wen sie zukünftig wieder mal das Geld sperren können oder bewußt mit der Zahlung bescheissen können. Unsere Politiker und die Mitarbeiter der Argen müssten einemal von ALG II leben und an den Tafeln bei Wind und Wetter Schlange stehen. Aber davon wollen sie nichts wissen. Sie leben weiter in Luxus auf Kosten der kleinen Leute, anstatt einmal auch zu verzichten. Und zum Schluss schlage ich noch vor, unsere Politiker und ihre Helfer in die unsanierten Ghettos zu verfrachten, damit sie sehen, was sie den Arbeitslosen, die ja so gerne arbeiten möchten, zumuten.

  3. biker43 am 21. April 2009 um 18:34 Uhr

    Hallo,
    ich weiß garnicht was ihr euch alle aufregt. Den Deutschen geht es doch noch viel zu gut sonst würden wir doch schon längst alle geschlossen auf die Straße gehen

  4. bk1948 am 21. April 2009 um 21:45 Uhr

    Hier gäbe es doch die Möglichkeit Arbeitsplätze zu schaffen. Der Arbeitsminister bzw. die Arge sollte mit gutem Beispiel vorangehen und nötige Stellen besetzen. Das hätte den Vorteil, dass die Anträge schneller bearbeitet werden könnten und die, vorher arbeitslosen, Sachbearbeiter wüssten, was die Arbeitslosen bedrückt und was Sie den Antragstellern zumuten. Den nötigen Sachverstand und das nötige Sozialverständnis bzw.-Willen kann man derzeit nicht allen dort Beschäftigten bescheinigen. Oftmals kann man bei Gesprächen feststellen, dass diese armen Schweine lediglich verpflichtet sind, den Druck von oben nach unten weiterzuleiten. Die verantwortlichen Politiker halten Ihren Kopf nicht hin, das müssen die kleinen Sachbearbeiter auf den Behörden tun.

    Hat z.B. schon mal jemand gehört, dass irgend ein Politiker den Zustand, den er mit zu verantworten hat, gut findet? Jeder behauptet, dass er das ändern würde, komischerweise ändert es aber niemand. Soviel zu dem leeren, absolut verlogenen Politiker-Gelabere

  5. Danny am 21. April 2009 um 21:47 Uhr

    Biker43 hat recht warum lassen wir uns das alles gefallen? Wir fangen ja schon wieder an mit Holz zu heizen weil öl und gas so teuer ist. Hauptsache die da oben haben nen warmen Arsch.

  6. Unheilig am 22. April 2009 um 09:22 Uhr

    Guten Morgen…

    @Biker also zu gut würde ich das nich nennen, eher angst vor dem was dann passieren könnte, sonst wären die Deutschen lange schon auf den Strassen… Nur wer schmeisst den ersten “Stein”? “Niemand” und das ist das Problem… die kleinen Leute werden nicht gehört, da kannst du machen was du willst…

    Zum Thema….

    Claudia ich würde so einen Job machen, aber nur weil ich genau weiss, was die Leute wollen, wenn sie denn wollen… Arbeitsplätze sind unter anderem auch nur Rar, weil die meisten Firmen auf 400 Euro basis beschäftigen, statt jemanden Teilzeit einzustellen… Die von der BA haben Personalmangel, irgendwo eigentlich nicht zu glauben, denn als ich da noch war, saß man Stundenlang vor einem Zimmer und immer wieder kam dieser Jemand heraus und trug eine Akte und einen Pott Kaffee und kam mit einer anderen Akte wieder… Lachhaft… Wenn die sowas auch nur 2 Stunden am Tag machen, bleiben tgl wenigstens 3 bis 4 Anträge liegen…

    Die leute die einem dann gegenübersitzen, haben noch weniger ahnung als man selbst, wieso? Weil das keine Gelernten Kräfte sind, weil die irgendwann mal diesen Job ergattert haben und sich nun auf uns ausruhen…Oder wurde bei euch in einem dieser Gespräche die man ja so oft dort führt, mal ein Vernünftiger Satz gesprochen? Ausser den Satz, wir müssen mal schauen wie wir das mit ihnen anstellen… oder Im Moment kann ich ihnen nix sagen?!

    Sollen die doch leute einstellen, aber zu anderen Konditionen… Vllt arbeiten die neuen Leute dann besser und vorzeigbarer wie das alte Personal….

    Aber solange die Politiker sich da ausruhen und nix tun, wird Deutschland jämmerlich zu Grunde gehen….

    Ich finde und da gebe ich allen Recht, aufstehen und sich zur Wehr setzen… nur einer allein kann das nicht! Leider… das hat kein Gewicht… und da muss ich ehrlich sagen… finde ich die Franzosen mal genial… sie stehen auf und kämpfen zusammen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen…

  7. Sprave am 16. Juni 2009 um 15:03 Uhr

    ich wage es zu bezweifeln, denn was ich erlebte, spricht nicht für zu wenig Personal, eher für Mitarbeiter, die so bürokratisch sind, daß Widersprüche über 4 Entscheidungsträger gehen. Mit meiner Akte beschäftigen sich sage und schriebe 4 Mitarbeiter bei der ARGE, die immer wieder meinen Unterhaltanspruch aufgrund eines Umzuges ablehnten. Erst als ich die Sozialklage ihnen zufaxte, rief sofort die Widerspruchsstelle an und sagte, ich würde das Geld bekommen. es ging um 251 Euro, Dazu gibt es mehrere asuführliche Schreiben der ARGE mit idiotischen Argumenten, teilweise völlig an den haaren herbeigezogen, die ich sofort widerlegen konnte und auch bewiesen hatte, die ich ihnen auch zusandte.
    Wenn zu wenig Personal. da wäre, hätten die dort überhaupt keine Zeit, die Kunden mit langen Schreiben abzufertigen, die auch noch obendrein völlig haltlos sind.
    Würden die komplizierten idiotischen bürokratischen Wege einfacher, bräuchte man auch viel weniger Personal, Deutschland leidet an seiner Beamtenbürokratie.

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