Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 04.04.2012 um 10:09 Uhr

Eingliederungschancen: neues Gesetz soll Verbesserungen bewirken

Der Gesetzgeber versucht die Jobchancen Erwerbloser mit einer zum 01.04.2012 in Kraft getretenen Regelung zu steigern.

Dem sogenannten Gesetz zur Verbesserung der Eingliederungschancen am Arbeitsmarkt zufolge ist es in Zukunft möglich, eine Maßnahme zur beruflichen Wiedereingliederung mit einem Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein zu fördern. Auf diese Art und Weise kann sich der Jobsuchende eine konkrete Maßnahme selbstständig aussuchen beziehungsweise eine private Arbeitsvermittlung beauftragen.

Ferner können im Falle einer beruflichen Weiterbildung von jetzt an Zeiten der Erwerbslosigkeit, Familienphasen aber auch die Pflege von Angehörigen zur Berechnung der Berufsentfremdung angerechnet werden. Darüber hinaus werden alle Förderarten mit Eingliederungszuschuss zusammengefasst und die sich als geeignet erwiesene Berufseinstiegsbegleitung als Regelinstrument dauerhaft eingeführt. Zudem werden im Rahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung nur noch die Ein-Euro-Jobs sowie das Arbeitsverhältnis durch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt gefördert.

Ziel der gesetzlichen Regelung ist eine passgenaue und am Bedarf ausgerichtete Förderung Jobsuchender, damit eben jene zügiger eine neue Tätigkeit aufnehmen können.

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bisher 22 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Streetfigther am 5. April 2012 um 12:29 Uhr

    http://www.mdr.de/exakt/schlamperei100.html
    Dann müsste erst mal bei den Sanktionscentern aufgeräumt werden.
    Schon der Name Jobcentere ist genauso falsch wie Betroffene als Kunden zu bezeichnen.
    Als Kunde kann man etwas kaufen und sich die Wahre auswählen.
    Deshalb erscheine ich beim Sanktionscenter als Bürger mit sämtlichen Pflichten und Rechten die ich habe.
    Das Sanktionscenter kann dann ja versuchen sich über Bürgerrechte hinwezusetzen.
    Nur mit einem Anwalt kann man gegen diese Behörde vorgehen,das zeigt der Beitrag deutlich.Gut das das auch die jungen Menschen begriffen haben.

    Wir vergessen nichts,wir vergeben nichts,und wir hoffen das die Hartz IV Verantwortlichen vor ein Gericht kommen das keine Gnade kennt.

  2. Streetfigther am 9. April 2012 um 18:54 Uhr

    Schlamperei im Amt!
    Hier das vollständige Video!Das ist keine Schlamperei mehr sondern Willkür!
    Gut das es auch die Sanktionsvermittler die unfähigen trifft die mit Zwangsvewrarmung ihr Geld bekommen.
    Denn verdient haben sie es in keinem Fall!
    Ich habe nur eine unermessliche Verachtung für diese Typen übrig,genau wie für diese Hetzer hier.
    http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/a-z/exaktdiestory100_letter-E_zc-80da7807_zs-dea15b49.html

    Wir vergessen nichts,wir vergeben nichts und wir hoffen das die Hartz IV Verantwortlichen vor ein Gericht kommen das keine Gnade kennt!

  3. Claudia1 am 9. April 2012 um 22:09 Uhr

    Zitat:
    „Der Gesetzgeber versucht die Jobchancen Erwerbloser mit einer zum 01.04.2012 in Kraft getretenen Regelung zu steigern.“
    Zitat ende.
    Wenn ich diesen Mist schon wieder lese :
    “ Aktivierungs- und Vermittlungsgutschein“
    DAS alles gibt und gab´es doch schon!!
    Und dann DIESER Quatsch:
    Zitat:
    „Ferner können im Falle einer beruflichen Weiterbildung von jetzt an Zeiten der Erwerbslosigkeit, Familienphasen aber auch die Pflege von Angehörigen zur Berechnung der Berufsentfremdung angerechnet werden.“
    zitat ende.
    BITTE WAS ???
    Berufsentfremdung ?? WAS soll DAS sein?
    Das ich , weil ich ein Kind bekommen habe und 2 Jahre nicht im Beruf war, plötzlich an Alzheimer leide und alles vergessen was , was ich im Beruf vorher gemacht habe , oder wie ?
    Oder nach der Pflege meiner Angehörigen?? Zack, mein Wissen ist „Futsch „…
    Haben die alle ´ne Macke bei den Ämtern oder was ??
    Oder noch so ein Müll :
    „Zudem werden im Rahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung nur noch die Ein-Euro-Jobs sowie das Arbeitsverhältnis durch Zuschüsse zum Arbeitsentgelt gefördert.“
    Suuuper, da Arbeitete ich Jahrelang in meinem Beruf und bekomme dann einen „Ein-Euro-Job“ nach meiner “ Berufs- Pause“!!!!! ( Wegen Pflege oder sonst was..!! )
    Wow!! Was für ein “ Aufstieg“ !!! Juhuuuuuu!
    Klasse, 160.- € im MONAT mehr, für 8 Std. Papiersammeln am tag!!
    Klar!! Ist ´ne menge Kohle, wenn ich bedenke, dass ich als Vollzeitkraft im Altenheim “ NUR“ 1400.- € Brutto hatte!!
    Klar nehme ich DANN den 1.-€ Job an !!!
    Sorry für den Sarkasmus!!
    Die Deppen sollen mir HELFEN, nicht mich noch an den Rand eines Ruins treiben!!
    Aber genau DAS ist es , WAS sie wollen! ( Und am besten können!!)
    Nicht helfen , sondern den Menschen Körperlich und Seelisch fertig machen!
    Wenn ich so überlege fallen mir viele Gründe ein , wieso ich so manchem Sachbearbeiter des “ Jobcenters“ ( WO kriege ich DA einen Job vermittelt, da hagelt es eher Sanktionen, denn die sind leichter am PC anzukreuzen!!)) einfach mal meine Faust ins Gesicht drücken möchte!!
    Gut, ist nicht unbedingt die Schlaueste Idee, da ich dann keine Kohle mehr bekomme, aber DER Spaß ist mit eine Sanktion und Anzeige so langsam echt Wert!
    Hmmmm, ich Überlege es mir mal in Ruhe….
    ( Ein wenig Spaß muss ein Hartzer doch auch haben dürfen, oder ??)

    • blackswan am 11. April 2012 um 10:43 Uhr

      Vermittlungsgutschein- darüber freuen sich wirklich nur die dubiosen Möchtegern- Vermittlerfirmen und Vereine!!!

      Berufsfremd kann man werden, wenn man wie ich seit knapp 20 Jahren vom Jobcenter von Verein zu Verein geschickt wurde, natürlich immer mit Zwangsweiterbildungen- wenn nicht Kürzung der Alg II Leistung!!!-
      Ich bin Facharbeiter Instandhaltungsmechaniker- da ich wegen dem Jobcenter jedoch seit 20 Jahren in Büros der Vereine arbeiten durfte ( 38,5 h/Woche – für gerade mal 1100 Euro Brutto= Aufstocker Alg II für 49 Euro)
      bin ich jetzt Berufsfremd!!!- auch wenn ich nichts vergessen habe, was ich damals in der Lehre gelernt habe!!!
      Kein 1. Arbeitsmarkt nimmt mich so- bewerbe mich trotz allem ständig weiter!

      Vielen Dank liebes Jobcenter, vor allem für die Antworten: Langzeitarbeitslose müssen lernen früh aufzustehen und pünktlich zur Arbeit zu kommen sowie sinnlose Tätigkeiten in Vereinen zu machen ohne sich wehren zu dürfen!

      Ich bin seit 25 Jahren Mutter von 2 lebhaften Kindern und ich habe mit Sicherheit auch ohne Vereine gelernt früh aufzustehen!
      Ist doch reinste Veralberung und nur die Großen verdienen an der Unwissenheit des Volkes!

    • Streetfigther am 11. April 2012 um 12:05 Uhr

      Claudia1 am 9. April 2012 um 22:09 Uhr
      reg dich nicht auf,ich frage mich immer was haben die genommen die so einen Quatsch verfassen?
      Die haben noch nichtmal mitbekommen was hier im Internet an Aufklärung läuft und wie die Hartz IV Verantwortlichen und deren Werkzeuge in der Öffentlichkeit wirklich dastehen.
      Wahrscheinlich denken die Volksverblödung und Hetze hällt ein ganzes Leben lang an.

  4. frechdachs72 am 11. April 2012 um 00:24 Uhr

    Hab da mal eine Frage:

    Kann ein Antrag auf Harzt4 erst entschieden werden oder bearbeitet werden, wenn
    man an diese Maßnahme zur beruflichen Wiedereingliederung gemacht hat ???

    Lg

    • blackswan am 11. April 2012 um 10:37 Uhr

      Nein, alg II wird unabhängig von der Eingliederungsvereinbarung oder einer Maßnahme entschieden und bewilligt.
      Erst in der Eingliederungsmaßnahme steht meist: Wenn Sie die Maßnahme nicht annehmen, kann es zu 30% Sanktionen kommen usw.
      Wenn Du garnicht erst die EV unterschreibst, winken auch keine Sanktionen wegen Nichtteilnahme an einer Maßnahme (im Netz gefunden) oder versuchen hinauszuzögern.

      • Claudia1 am 11. April 2012 um 20:58 Uhr

        @blackswan vom 11.04.2012,
        die Arge sieht das leider anders : ( Unterstützt von den Gerichten!!)
        Zitat:
        „Es liegt eine Pflichtverletzung vor, wenn der Hartz IV Bezieher den Abschluss der Eingliederungsvereinbarung verweigert. Allerdings muss die Vereinbarung nicht sofort unterschrieben werden, der ALG 2 Empfänger darf verhandeln und ihm steht auch eine Bedenkzeit von zwei bis drei Tagen zu. “
        Zitat ende
        Dazu kommt sonst die Konsequenz:
        Zitat:
        „Verstößt der ALG 2 Empfänger gegen diese Pflicht der Eigenbemühungen oder weigert er sich, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, so ist die Sanktion hierfür eine Absenkung der Regelleistung um 30 Prozent.
        In den Fällen einer wiederholten Pflichtverletzung wird das ALG 2 um 60 Prozent der Regelleistung gemindert.
        Bei einer dritten Pflichtverletzung wird nicht nur die Leistung zum Lebensunterhalt, also der Regelsatz gestrichen, sondern auch die Kosten für Unterkunft und Heizung – das ALG 2 wird um 100 Prozent gemindert. “
        Zitat ende

        WO SIND WIR DENN HIER ? Hier werden Menschen in die Obdachlosigkeit getrieben! NUR weil sie sich WEHREN!!!
        Wer Hartz4 bekommt, HATALSO KEINE Rechte mehr!!!??
        Diese sind mit dem Hartz4 Antrag erloschen, denn ab SOFORT bestimmt die Arge EUER Leben! Oder ÜBER- Leben ??!!
        Willkür herrscht dort!!
        Also immer Vorsichtig sein, wenn es zur Arge geht… Sorry…
        “ JOBCENTER“…. ( wo KEINER auch nur EINEN guten JOB Vermittelt bekommt!!!)
        Also, ERST Informieren, DANN handeln!
        Der “ Verein“ ist darauf “ getrimmt“ Menschen in den Ruin zu treiben und Existenzen zu zerstören!
        LG, Claudia1

      • fio54 am 12. April 2012 um 09:35 Uhr

        Kann ich auf eine rechtliche (wenn ja-welche) Grundlage die Unterschrift auf einen Eingliederung-Vertrag verweigern?
        Bin Mini-Jobber/ Hartz IV-Empfängerin und soll meinen Arbeitgebern vorschlagen,dass ich bei Ihnen um Arbeit
        bis 750,-EURO bzw. 1500,-EURO (in Brutto natürlich) bitten soll : für ca.3 Monate.
        Dafür soll der Arbeitgeber einen Förderung-Gutschein/Umlage-Pauschale– pro Arbeitnehmer– von 2000,. bis 4000,.-EURO(gestaffelt) vom Jobcenter Berlin Friedrichshain-Kreuzberg erhalten.
        Danach werde ich bestimmt durch einen anderen Kollegen ersetzt und der Arbeitnehmer hat das breite Grinsen im Gesicht- was jedoch wird es mir bringen? Zwangsarbeit??? Denn ein Job davon ist echt anstrengend, dass halte ich nicht die ganze Woche durch, bin fast 58 Jahre alt und habe davon 37 Jahre durchgehend schwer gearbeitet.
        Bei der Bekanntgabe in einer Gruppen-Information-Veranstaltung wurde von einer Angestellten des Jobcenters gesagt:
        „Sie müssen es ja nicht machen!“
        Ein paar wenige Tage später, trudelten mir zwei neue Exemplare eines Eingliederung-Vertrages (alter Vertrag gültig bis Juli 2012) ins Haus, indem genau dieser Förderung-Gutschein/ Umlage-Pauschale für den Arbeitgeber der Mini-Jobs, Bestandteil werden soll und ich es -sozusagen unter Zwang- meinen Arbeitgebern vorlegen muss!
        Was kann ich dagegen tun? Kann mir jemand helfen?
        Vielen Dank im Voraus!

      • Veronika am 12. April 2012 um 11:23 Uhr

        @ blackswan vom 11.04.2012

        Stimmt so nicht. Ich hatte Hartz4 beantragt, hatte aber noch keine Bewilligung und kein Geld. Aber ich hatte die Pflicht an einer Profilingmaßnahme ohne (EGV) teilzunehmen. Mit der Abgebe des Antrages, hat man mir unter Androhung von Sanktionen zu dieser Maßnahme verpflichtet. Ohne Geld und ohne KV.

        Ziel der Maßnahme: Es sollte überprüft werden, ob ich für das Berufsbild im Büro geeignet bin. Ich wurde als Berufsanfängerin eingestuft. Was sollte das denn? Eine Erfahrung reicher.

        Ich habe aber die letzten 10 Jahre im Büro gearbeitet in 3 verschiedene Branchen. Es spielte einfach keine Rolle.

  5. Streetfigther am 11. April 2012 um 11:59 Uhr

    Wer heute noch eine Eingliederungsvereinbarung unterschreibt ist selbst Schuld!
    Mit diesem Wisch tritt man freiwillig den Jobcenterchergen die Bürgerrechte ab.Lass doch die einen Verwaltungsakt ausfüllen,gegen den kann man Klage einreichen!
    Man kommt als Bürger zum sogenannten jobcenter und nicht als Kunde.Die Bezeichnung Kunde ist deswegen falsch,weil man dort nichts kaufen kann.
    Als Bürger kann ich meine Bürgerrechte in Anspruch nehmen und mich auf das Grundgesetz und das Bundesverfassungsgerichtsurteil berufen,Sanktionscentermitarbeiter anzeigen,zB.wegen Nötigung usw.
    Als Kunde mit Unterschrift untere eine Eingliederungsvereinbarung die keinem hilft ausser dem Sanktionscenter kann ich das nicht mehr so richtig.
    Bleibt stehen bei Verhandlungen mit denen ,setzt Euch nicht hinn,dann sitzt Ihr mit denen an einen Tisch und sie behandeln Euch von oben herab.
    Ich bleibe grundsätzlich stehen und verachte sie sehr freundlich,gelassen und ruhig,aber selbst bestimmend.
    Meistens sind deren Standardverachtungskonzepte dahinn.
    Nirgendwo steht geschrieben das ich bei denen Platz nehmen muss,bei Typen die ihr Geld durch Zwangsverarmung bekommen und sich zum Werkzeug machen lassen.
    Bevor man dort hingeht entwickelt man ein eigenes Konzept für seine private Situation,nicht provozieren lassen,ruhig bleiben aber selbstbestimmend,wenn die ausrasten,neuen Termin beantragen,Beistand mitnehmen,nicht auf Absprachen verlassen,nur was schriftlich vorhanden ist kann man beanspruchen oder einklagen.
    Es gibt den freundlichen Jobcentermitarbeiter der einem weiterhelfen will kaum,wer darauf reinfällt hat schon verloren.

    • Claudia1 am 12. April 2012 um 20:39 Uhr

      @Streetfigther vom 11. April,

      WENN du dir SO sicher bist, dass eine “ Eingliederungsvereinbarung“ gegen die Bürgerrechte verstößt , müsste es hierzu auch ein Aktuelles Gerichtsurteil geben mit AZ , denn NUR dann kann sich ein Hartz4 Empfänger auch dementsprechend gegenüber der Arge zu Wehr setzen oder es lieber bleiben lassen….
      Ansonsten hat er KEINE Rechtliche Handhabe um den “ Wisch“ zu verweigern!
      Es drohen ihm Sanktionen bis zu 100 % !
      DAS kann sich niemand leisten!
      Also, wenn es darüber kein Positives , Aktuelles Urteil zugunsten der Hartz4 Bezieher gibt, ist dein Rat an Hilfesuchende sehr schlecht!
      Damit schadest du ihnen eher , als das es jemanden hilft!
      Zudem hilft es den Menschen in dieser Sekunde rein gar nichts , da Gelder eingestellt werden, bis die “ Sachlage“ geklärt ist!
      Sie sitzen also weiterhin ohne Geld da..
      Und die Arge interessiert es überhaupt nicht, wenn du vor Hunger die Baumrinde deines Nachbarn knabbern musst!
      Oder Dein Baby schon seit 2 Tagen in der selben Windel da liegt!
      Selbst wenn du “ Mittellos“ bist, haben sie kein Erbarmen!
      ICH spreche da aus eigener Erfahrung!

      LG, Claudia1

      • sozialleistungen.info am 12. April 2012 um 22:41 Uhr

        Die Frage, ob eine Eingliederungsvereinbarung unterschrieben werden muss oder nicht, ist bisher meines Wissens nach nicht (Ober-)gerichtlich geklärt und in der juristischen Literatur umstritten. Allerdings gibt es tatsächlich gewichtige Stimmen in der Literatur, die der Auffassung sind, man können niemanden zum Abschluss eines Vetrags – nichts anderes ist die EGV juristisch betrachtet – zwingen. Diese Stimmen verweisen darauf, dass die Behörde die Möglichkeit hat, Verwaltungsakte zu erlassen, die vergleichbare Regelungen treffen, dann aber juristisch prüfbar sind und gegen die die Möglichkeit des Widerspruchs besteht.

        • Claudia1 am 12. April 2012 um 23:58 Uhr

          @sozialleistungen.info,
          GENAU DAS gilt es also zu WISSEN , DAMIT es eine Reelle Chance für Empfänger von Hartz4 gibt, mit der sie gegen Sanktionen vorgehen können, wenn es “ Hart auf Hart“ kommt, beim Amt!
          Also OHNE ein Gerichtlich abgeklärtes “ Urteil“ stehen die Menschen ohne etwas “ Schriftliches “ dar…
          So steht es also “ Unentschieden“ für beide Parteien und es gilt “ Wort gegen Wort“…
          Hilft also nicht so wirklich weiter, aber es kann auch nicht zum “ Nachteil“ entschieden werden…
          Also:
          Es entscheidet bis dahin, wer den längeren “ Atem “ hat….
          Vielen Dank….
          MFG,
          Claudia1

        • Veronika am 22. April 2012 um 18:43 Uhr

          @ sozialleistungen.info vom 12.04.2012

          Hartz IV: Urteil zu Eingliederungsvereinbarung

          Eingliederungsvereinbarung muss nicht in jedem Fall unterschrieben werden

          Wegen der Weigerung eine Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben, wollte die Arge einem Leistungsempfänger das Alg 2 um 30 % kürzen. Das Dortmunder Sozialgericht entschied: Der Zwang zum Abschluss einer Eingliederungsvereinbarung stellt einen Eingriff in den Schutzbereich der in Art. 2 Abs. 1 GG normierten Vertragsfreiheit dar. Die Kammer schließt sich insoweit der Auffassung des LSG Niedersachsen-Bremen (Az.: L 8 AS 605/06 ER) an, dass dieser Eingriff in die Vertragsfreiheit aufgrund eines Verstoßes gegen den Verhältnismäßigkeitsgrundsatz verfassungsrechtlich nicht gerechtfertigt ist. Das Urteil (s.u.) interessiert die Dortmunder Arge jedoch nicht im geringsten. Zur Zeit muss der vom Dortmunder Sozialgericht zugebilligte einstweilige Rechtschutz per Zwangsvollstreckung gegenüber der ARGE durchgesetzt werden.

          Beschluss – Sozialgericht Dortmund – AZ S 28 AS 361/07 ER:

      • Streetfigther am 13. April 2012 um 16:01 Uhr

        Claudia1 am 12. April 2012 um 20:39 Uhr

        So gesehen hast Du schon Recht.Es stimmt aber auch was sozialleistungen.info am 12. April 2012 um 22:41 Uhr schreibt.
        Es kommt immer auf die betreffende Person und deren persönlichen Situation an wie weit man sich seiner Sache sicher sein kann und wie man weiter vorgeht.Wenn du die EGV immer unterschreibst oder der Meinung bist das Du dadurch Nachteile vermeidest kannst Du nicht gegen das Amt gerichtlich vorgehen.
        Bei einem Verwaltungsakt kannst Du gerichtlich dagegen vorgehen.

        Keinesfalls darf die Erfüllung des Anspruchs auf Leistungen der Grundsicherung zum Lebensunterhalt von der Unterzeichnung der EGV abhängig gemacht werden. Das gilt auch für erwerbsfähige Hilfebedürftige unter 25 Jahren (BSG vom 22.9.2009 – B 4 AS 13/09 R).

        Der Arbeit Suchende sei mangels eines fairen Verfahrens nicht zum Vertragsabschluss verpflichtet gewesen, nachdem Ihm in einem einmaligen Termin die EGV als Formular präsentiert wurde (SG Braunschweig vom 15.12.2005 – S 19 AS 866/05 ER).

        Fachliche Hinweise der BA zum § 31 SGB II Rz. 31.4: „Bei Weigerung des Leistungsberechtigten, eine Eingliederungsvereinbarung abzuschließen, liegt kein Sanktionstatbestand mehr vor. Bei Nichtzustandekommen einer Eingliederungsvereinbarung sind die zu bestimmenden Rechte und Pflichten
        in einem Verwaltungsakt nach § 15 Absatz 1 Satz 6 verbindlich zu regeln.“

        Darüber hinaus sieht der geänderte Sanktionsparagraph § 31 SGB II eine Sanktion wegen einer diesbezüglichen „Pflichtverletzung“ auch nicht mehr vor.
        Das sind die Texte die ich finden konnte,dabei muss jeder selbst entscheiden ob er sie anwenden kann oder nicht.
        Ich denke mal wenn man das Aktenzeichen eingibt wird man auch den entsprechenden Gesetzestext finden,den Dir die Jobcenter bestimmt nicht erklären.
        Ich hoffe das ich Dir ein wenig weiterhelfen konnte,auch wenn die Jobcenter anders handeln.

  6. mrs.saxxobeat am 11. April 2012 um 17:57 Uhr

    Ich habe vor kurzem eine Maßnahme belegt wobei ich nicht dass vermittelt bekommen habe, was eigentlich vermittelt werden sollte. Statt dessen wurden wir in ein Praktikum gezwungen, welches weder Sinnvoll noch schön war. Zumal ich 38 Jahre bin und keine 12 mehr um mir vom Arbeitgeber in diesem Praktikum alles gefallen zu lassen.
    Jetzt, kurz nach dieser Maßnahme, plus Praktikum, die ich über mich ergehen lassen habe, bekomme ich heute schon wieder mal ein Maßnahmeangebot mit dazugehörigem Praktikum.
    Ne, nicht mit mir !!! Ich bin gelernte Verkäuferin und möchte wieder arbeiten. Nur weil ich durch meine Unflexibilität, dadurch dass ich alleinerziehende Mutter bin, keine Chance auf dem Arbeitsmarkt habe, muss ich jetzt schon wieder ne Maßnahme mit dazugehörigem Praktikum über mich ergehen lassen ? Ja, ansonsten gebe es eine Kürzung. Mal ehrlich, dass ist ein Zwang, den ich dieses mal nicht mehr auf mich nehme. Da werde ich mir jetzt erst einmal Rechtsauskunft drüber geben lassen, ob dass auch alles rechtens ist was dass Jobcenter so alles mit mir macht !!!

  7. chevy57 am 13. April 2012 um 16:08 Uhr

    dass ja mal komisch… meine frau, mit minijob, wollte gerne einen kurs bei der volkshochschule belegen, mit prüfung vor der ihk, wurde abgelehnt da der kurs in den abendstunden läuft und auch nicht arbeitslose teilnehmen. meine frau ist 54, die kennt den weg auch im dunkeln… es wäre doch besser den job aufzugeben und mal wieder einen kurs der dxx zu belegen, mit denen hat das jc ja einen vertrag… die verdienen sich ne goldene nase. mehrere sog. lehrgänge mit teilnahmebescheinigung interessieren keinen arbeitgeber…

  8. adele am 13. April 2012 um 22:07 Uhr

    kommt darauf an. Wenn du eine Maßnahme nach der anderen machen sollst, nur der Maßnahme wegen, dann ist das eine bewusst gesteuerte Gängelung des Jobcenters. Mit 38 Jahren ist man auf jeden Fall noch vermittelbar, wie es im Amtsdeutsch heißt,ein Praktikum zu machen kann von Nutzen sein, wenn die echte Chance vermittelt wird übernommen zu werden. Ein wirklich gutes Praktikum wird von weitsichtigen Unternehmern auch bezahlt, leider sind sie in der Unterzahl. Ein unbezahltes Praktikum darf legal nicht länger als 8 Tage dauern, alles andere ist pure Ausbeutung und geht am eigentlichen Sinn vorbei !!

    Das was der Gestzgeber als Neuerung anbietet ist bereits seit Jahren im Umlauf ohne nennenswerte Erfolge. Das einzige was neu ist, ist das Wort “ Aktivierungsgutschein“. Der Vermittlungsgutschein ist nur auf die ALG 1-Empfänger ausgerichtet. Es wird mit keinem Wort erwähnt, was der Gesetzgeber konkret meint. Aber der Satz : passgenau am Bedarf ausgerichtet- ist wortwörtlich nur eine Floskel von Frau von der Leyen übermittelt.
    Es ist eine Schande, wenn sich der Gesetzgeber abgedroschenen unglaubwürdigen Politikerzitaten bedienen muss, um überhaupt noch als Regierung wahrgenommen zu werden.

    • Veronika am 17. April 2012 um 10:42 Uhr

      @ Adele vom 13.04.2012

      Falsch! Ich habe ein Praktikum von 8 Wochen absolviert. Ich habe über 40 h in der Woche gearbeitet. Ende vom Lied, ich wurde gezwungen den Arbeitsvertrag zu unterschreiben. Habe ich nicht gemacht. Der AG war zu dieser Zeit schon in Insolvenz und hat über einen langen Zeitraum alle 8 Wochen kostenlose Arbeitskräfte bekommen. Das war den Arbeitsamt völlig egal.

      Und jetzt gibt es eine neue Regelung! Laut neuer Regelung, kann durch eine Eingliederung bis 12 Wochen unentgeltlich bei einen AG erfolgen!

  9. adele am 27. Mai 2012 um 14:32 Uhr

    @ veronika vom 17.04.2012

    die neue Regelung ist eine Kann-Bestimmung, d.h., dass beide Seiten: Arbeitgeber und Praktikant bei Feststellung einer unverträglichen Zusammenarbeit, das „Arbeitsverhältnis“ kurzfristig beenden können.
    Dass der AG in Insolvenz war, muss dem Arbeitnehmer spätestens dann bekannt werden, wenn der AG kein oder nur ein gestückeltes Gehalt bezahlt. Sollten im Brtrieb mehrere Mitarbeiter vorhanden sein, wird über dieses Thema mehr oder weniger offen geredet werden, weil solche Tatsachen lassen sich nicht lange verheimlichen.
    Also ist es mir unverständlich, wieso sie überhaupt so lange unentgeldlich gearbeitet haben, – außer das „Arbeitsamt“ hat das ALG I oder II in der Zeit weitergezahlt.
    Sollte in der Praktikumszeit der Arbeitgeber noch nicht OFFIZIELL in Insolvenz sein, dann war das eine bewusste Insolvenzveschleierung und sie hätten das Recht gehabt den AG wegen Insolvenzverschleppung anzuzeigen. Gerichtlich wäre dann das Praktikum unter einem anderen Gesichtspunkt gewertet worden.
    Das „Arbeitsamt“ kann niemand dazu zwingen einen Vertrag zu unterschreiben, der gegen die guten Sitten verstößt.

  10. ICH WERDE KLAGEN am 2. Juli 2012 um 17:48 Uhr

    vor einpaar tagen hatman mir fristgerecht gekündigt , natürlich über die zeitarbeitsfirma.
    Natürlich bekamm ich immer noch die Hartz 4 leider ! da ich nicht ausreichend bezahlt wurde.
    so und heute war ich beim amt , sie gingen mit mir so um als ob ich ein niemand währe , ich habe mich aber sehr ruhig aber auch sehr zuversichtlich verhalten .
    1 tag beim ARGE und mein SB serviert mich zu jemand anderen , so dann kommt eine Frau die auf mich garnicht net sondern eher geergert und stressig war , ok sagte ich und wartete erst ab was auf mich zukommen wird , wieder ganz ruhig habe ich mich verhalten und sehr net verhalten . Tja Die Dame machte mir sofort klar wer das sagen im hause hat und wollte mich schin am 1 tag reizen , aber nix da war sehr ruhig hab mir alles zu gehört .
    Anschliesend kamm es zu einer EGV was wie Eingliederrungsvereinbarung Heist und ist,
    so ich dürfte nichtmal es mir lesen und sollte es sehr einfach und schnell unterschreiben ,
    ich nahm das schreiben EGV in die hand und sah was da stand , ich soll eine masnahme annehmen die mich weiter bringen soll , ahha sagte ich und was für eine masnahme währe das fragte ich sie , was ich eigentlich schonmal die selbe masnahme gemacht habe , bei der masnahme handelt sich es darrum das man jemanden wie mich so schnell wie möglich ins Arbeitsleben eingliedert , alles hört sich sehr gut an bis jetzt , aber jetzt kommts , wie gesagt ich war schonmal bei so einen sinnlosen masnahme da schlaffen die leute dem ganzen tag fast , und zu tuen oder was lernen keine chance es ist nur eine andere art geldauszugeben damit man die masnahmen fördert und nicht die Bürger selbst , Volksverdummung also .
    Die Tätigkeiten sind MEtall, Holz Kochen ahja das komische ist mann darf mit puppen spielen , echt da warren vielleicht über 300 puppen die teilweisse gross bis kleine da waren . wie auch immer , das problem ist das mich dort keiner gefragt hat ob ich gegen Metallstaub oder Holzstaub Allergisch reagiere ? .
    so mein fazit zur masnahmen oder 1 € jobs sind mobbing mobbing und wieder mobbing.
    Natürlich war ich nicht einverstanden mit der Eingliederungsvereinbarrung EGV sie drohten mir mit kürzung und mit Sanktionen u.s.w. und das ich keine chance habe , ja richtig gehört dieses wort sagt schon alles ( keine chance muss unterschreiben ohne zu lesen ohne zu wissen was mich da erwartet ) habe ich aber nicht unterschrieben , so und jetzt Kommts Dieser EGV vertrag ist gesetzeswidrig und darf eigentlich nicht unterschrieben werden, wer es trotzdem tuet ist selber schuld , es muss die gesetze beachten GRUNDGESETZE unserrer verfassung die dürfen nicht beschmutzt werden oder mit dem füssen getreten werden den es sind die Grundmauern einer nation .

    Grundgestzt Art. 01 und 2
    Grundgestzt Art. 19
    Grundgesetzt Art. 20
    Grundgestzt Art. 11
    Grundgestz Art. 12
    Grundgestzt Art. 3
    Sie Sehen Also Das Hier tatsächlich meine rechte mir beim ARGE vorenthalten werden und mir gegenüber immer das gegenteil Ärzehlt wenn es so ist möchte ich es diesesmal wissen.3

    ich werde wenn es sein muss bis zur Oberstengericht meine klage reichen.
    den wir sind ein jemand eine individium und wir menschen haben immer für unserre freiheit Gekämpft und immer haben wir gewonnen , deshalb brauche ich jede unterstützung den ich habe mir vorgenommen koste es was es wolle das durch zu ziehen. ich brauche Politische sowie menschliche und sowie Medialische unterstützung , den ich möchte alles Transparenz da legen über mich und über die ARGE , sollte ich verlieren Verlieren wir alle den dann wissen wir zu mindest das es keine Unserre Grundgesetze als aberkannt angenommen werden das sie zu nichts tauchen , ich glaube an die Verfassung und an die Gerechtigkeit der Ganzen Nation deshalb werden wir siegen , Bitte unterschtützt mich wo ihr könnt persönlich oder auch mail telefonisch wie ihr es wollt , ich werde in die Öffentlichkeit damit gehen , ich sage schluss mit der unterdrückung , und brauche jede menge hilfe Bis Fernseher alles .
    mein e-mail gebe ich gerne das jeder mich erreichen kann der mir wirklich helfen möchte für unserrem allgemeinen dasein Helfen wird , alleine ok aber zusammen sind wir noch stärker.
    es betrifft jeden von uns Deshalb werde ich kämpfen . meine daten ***** bin 35 verheiratet und 2 kinder, bitte keine e-mail mit werbungen schicken ich habe dafür keinen zeit ,

    02.07.2012

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