Immer mehr Verbraucherinsolvenzverfahren
Das Statistische Bundesamt in Wiesbaden teilte vergangene Woche mit, dass die Zahl der beantragten Verbraucherinsolvenzen im Jahr 2006 um rund 35% auf 92.844 Fälle im Vergleich zu Vorjahr anstieg.
Im Jahre 2007 beantragten bereits 17.168 Verbraucher ein privates Insolvenzverfahren, das sind 24,9 Prozent mehr als im gleichen Zeitraum des Jahres 2006. Als Gründe für den stetigen Anstieg werden insbesondere ein vereinfachtes Verfahren mit der Möglichkeit der Restschuldbefreiung und die Möglichkeit zur Stundung der Verfahrenskosten angeführt.
Statistiker erwarten für das Jahr 2007 das Durchbrechen der Grenze von 100.000 Anträgen.
Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen sinkt dank auflebender Konjunktur weiter und befindet sich mit 30.462 Verfahren im Jahr 2006 auf einem Tiefstand seit 2000. Dies entspricht 17,3 % weniger Insolvenzen als im Jahr 2005.
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am 04.06.2007 um 20:51 Uhr
Hallo, ich werde Privat-Insolvenc beantragen müsse. Meine Frage ist nun darf ich ein Auto haben und wenn ja welchen wert darf es nicht übersteigen.
am 05.06.2007 um 08:20 Uhr
Eine Insolvenz ist nicht Hartz IV - sondern etwas härter. Das Auto werden Sie in jedem Fall als Vermögen angeben müssen und es wird verwertet werden. Bei der Insolvenz gibt es keine “Freibeträge”. Es wird alles verwertet - außer Dinge des persönlichen Gebrauchs (Kleidung, normale Wohnungseinrichtung) oder ohne Wert. Ausnahme sind Dinge, die Sie direkt zur Erfüllung Ihrer Berufstätigkeit brauchen (bei Selbständigen).
am 12.06.2007 um 17:36 Uhr
Mein Lebenspartner (gemeinsamer Haushalt) wird Privat-Insolvenz anmelden müssen als Selbständiger. Ich bin auch selbständig und z.T. auf Lohnsteuerkarte beschäftigt. Ist in diesem Fall auch mein Vermögen betroffen? Kann dieses zur Verwertgung herangezogen werden?
am 11.07.2007 um 08:14 Uhr
Frage: Ich habe vor 2 Jahren geheiratet, keine Gütertrennung. Meine Schulden entstanden in der Zeit vor der Eheschliessung. Wenn ich nun Privatinsolvenz beantrage, wird die Rente meines Mannes mit angerechnet?