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Das Hamburger Abendblatt berichtet von einem Antstieg der Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld.
So ginge aus den neuesten Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) hervor, dass im vergangenen Jahr 2009 in 843.000 Fällen eine Sperrzeit verhängt wurde. Dies entspricht einer Zunahme um 102.000 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Bei 585.000 Erwerbslosen habe die Sperrfrist eine Woche betragen. Immerhin 193.700 Betoffene mussten allerdings zwölf Wochen ohne das ALG I auskommen.
Hauptgrund für eine Sperrzeit sei eine verspätete Arbeitslosmeldung gewesen, währenddessen bei den Sperrzeiten aufgrund Ablehnung eines Arbeits- oder Trainingsangebots beziehungsweise wegen mangelnder Eigenbemühungen sogar eine Rückgang zu verzeichnen gewesen wäre.
Nun was ist denn “verspätet” ??
1 Tag?
2 Tage?
3 Tage?
oder was?
Wenn jemand aus Unwissenheit zu spät ist, dann muss man ja nicht direkt mit Kanonen auf Spatzen schiessen.
Wenn jemand allerdings ewig lange wartet, dann ist er es selber schuld.
Es ist ja im eigenen Interesse, sich frühzeitig zu melden, aber Pappnasen gibt es überall.
Was die “Trainingsangebote” ( welch bombastisches Wort für Firlefanz) angeht, so kann ich das verstehen, wenn es einer ablehnt. Nur man muss es sich auch leisten können.
Das passt doch ganz gut hier rein- von wegen Arbeit ablehnen.
Eine etwas andere Geschichte- wie sie täglich in einem Land der Billiglöhne geschieht.
Und da schwafeln und labern Politiker und Wirtschafts(un)weise vom Hinzuverdienst und sonstigem Müll.
http://www.suedkurier.de/region/schwarzwald-baar-heuberg/furtwangen/Job-abgelehnt-Mit-Hartz-IV-mehr-Geld-in-der-Tasche;art372517,4112237