2007 Jahr der Professionalisierung
Heinrich Alt, Vorstand Grundsicherung der Bundesagentur für Arbeit, zeigt sich zuversichtlich. Die Konjunktur werde genutzt, mehr Empfänger von Arbeitslosengeld II in Arbeit zu bringen. Dafür würden eine bessere Beratung und ein um eine Milliarde höheres Budget sorgen.
Eher verhalten blieb Alt beim Rückblick auf das vergangene Jahr. Die Zahl der ALG-II Empfänger sei ab Mai 2006 zwar zurückgegangen. Langzeitarbeitslose hätten jedoch kaum vom positiven Trend profitiert. 3,8 Milliarden Euro seien in Fördermaßnahmen geflossen – 23 Prozent mehr als im Jahr 2005 –, an denen 2,2 Millionen Betroffene teilgenommen hätten.
Für 2007 sieht Heinrich Alt die berufliche Weiterbildung im Zentrum der Bemühungen. Die Breite des Förderinstrumentariums müsse besser genutzt werden, zudem mehr auf Sofort-Angebote zurückgegriffen werden. Alt fordert eine effizientere Arbeit und sieht nach dem Jahr der Konsolidierung nun das Jahr der Professionalisierung gekommen.
- Bundesagentur für Arbeit: Weiterbildung für ALG II-Empfänger ist wichtig
- Defizit der Bundesagentur für Arbeit fällt deutlich geringer aus
- Arbeitslosenzahlen der BA: Rekordtief seit 1992
- Forschungsinstitut der BA: Hartz IV deckt nur die Grundbedürfnisse
- Anpassung der Leistungen erst im Juli 2006
am 26.11.2007 um 13:14 Uhr
3,8 Mill.€ Fördergelder die nichts bringen als Zeitarbeitsfirmen in denen dafür gesorgt wird das das Lohnniveau in Deutschland stetig nach unten gedrückt
wird. Die Politik erklärt in den Medien das man sich nicht in die Lohnstruktur und Verhandlungen bei Unternehmen einmischen kann und sorgt bei den eh schon Gebeutelten der Gesellschaft dafür, dass durch Zwangsmaßnahmen ( man sollte mal die HARTZ IV Gesetze genauer lesen ) eben dieser Personenkreis
noch mehr zur Ader gelassen wird. Soviel zu Qualifikation und dummen Sprüchen wie “Fördern und Fordern”. Wer sich als Politiker hinstellt und mit den neuen Märkten und Anforderungen des “Global Thinking” Forderungen an die Bürger stellt, darf gerne mal darüber nachdenken ob er die Leistungen aus den Wettbewerbsländern selbst auch gerne in Anspruch nehmen würde wenn er nicht mit stetigen Diätenerhöhungen sich den Luxus “Made in Germany” finanzieren und leisten könnte.