Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 08.09.2009 um 16:47 Uhr

DGB fordert Überbrückungsgeld

Nach einem Bericht der „Berliner Zeitung“ macht sich der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) für eine bessere soziale Absicherung der Arbeitnehmer stark. „Wir fordern ein befristetes Überbrückungsgeld, das verhindern soll, dass Arbeitslose nach einem Jahr in Hartz IV abgedrängt werden“, erklärte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach gegenüber der Zeitung.

Das Überbrückungsgeld solle nach Ansicht des DGB im Anschluss an das ALG I zunächst zwölf Monate ausgezahlt werden. Das neuartige Arbeitsmarktinstrument würde auf diese Weise den infolge der Wirtschaftskrise enstandenden Verarmungsängsten entgegenwirken. Die Betragshöhe des Überbrückungsgeldes habe der des ALG I zu entsprechen.

Der DGB geht je nach Krisenverlauf davon aus, dass das Überbrückungsgeld zumindest für die kommenden zwei Jahre gebraucht werde. „Dadurch lässt sich vermeiden, dass die Opfer der Krise durch die Bedürftigkeitsprüfung bei Hartz IV müssen und dann vieles von dem einbüßen, was sie sich im Laufe ihres Arbeitslebens aufgebaut haben“ sagte Buntenbach.

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bisher 3 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Michaela am 9. September 2009 um 04:40 Uhr

    Guten Morgen an alle, ich bin der Meinung ich habe schon irgendwo mal gelesen das man eine Überbrückung bekommt.Nur kann ich nicht mehr genau sagen wo das war.Aber bei mir hat es noch etwas Zeit mit Hartz 4 und bis dahin werde ich mich da noch mal schlau machen. Denn von alleine wird die Arge das nicht zahlen da muss man wohl genau wissen was einem zusteht sonst geht man leer aus. Ich finde dieses ganze Hartz4 sowieso Mist .Vernünftige Arbeit muss her.

  2. Schatana am 9. September 2009 um 18:35 Uhr

    Überbrückungsgeld gut und schön. Aber man sollte mal bedenken das genug Leute auch direkt in H4 rutschen und erst kein wirkliches ALG-I erhalten. Denn wenn man nur ein bestimmtes Gehalt hatte, muss man zum Sozialamt und mit ALG II aufstocken oder es sogar ganz beantragen. Geht vielen z.B. so wenn sie nach der Ausbildung nicht übernommen wurden. Spreche aus Erfahrung! LEIDER!!!! :-(

  3. Ossi am 11. September 2009 um 10:01 Uhr

    man man…und was ist mit den menschen die vor der „krise“ jahrelang die kassen gefüllt haben? allein meine eltern 40 jahre.
    da gibt es ja ne ganze menge mehr von. und die sind größtenteils ja schon nach der einführung von harzIV der 6 monatsgrenze zum opfergefallen, bis das dann verlängert wurde und mit der“krise“ nochmal verändert wurde.
    warum sehe ich hier eine doppelzüngigkeit?
    arbeitsnehmerverbände in allen ehren, aber auch die sind nur populisten wie man hier deutlich sieht.
    schwimmen ihnen etwa die fälle davon frau Annelie Buntenbach?

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