Saarländischer SPD-Chef fordert 400 Euro Grundsicherung pro Kind
Der saarländische SPD-Spitzenkandidat Heiko Maas spricht sich in einem Interview mit der Saarbrücker Zeitung für eine stärkere Unterstützung von Kindern aus ärmeren Elternhäusern aus.
Maas schlägt eine einheitliche Kinder-Grundsicherung von 400 Euro pro Kind vor. Auf diese Weise sollen laut dem SPD-Spitzenkandidaten vor allem Kinder aus Hartz IV Familien besser gestellt werden, aber auch Arbeiter- und Angestelltenfamilien würden von der monatlichen Grundsicherung profitieren.
Der saarländische SPD-Chef nennt zur Begründung seines Vorschlags die jüngste Kindergelderhöhung zum 1. Januar 2009, wonach der Mehrbetrag bei ALG II Empfängern direkt wieder verrechnet wird.
Finanzieren möchte Heiko Maas die Grundsicherung in Höhe von 400 Euro pro Kind durch eine Abschaffung des Ehegattensplittings sowie von dann nicht mehr notwendigen zusätzlichen staatlichen Leistungen.
- Grüne sprechen sich für eine Grundsicherung in Höhe von 330 Euro pro Kind aus
- 500 Euro Grundsicherung pro Kind gefordert
- Die Zahl der Hartz IV-Empfänger über 55 Jahren steigt weiter dramatisch
- Hartz IV Debatte: SPD-Chef-Gabriel vergleicht Guido Westerwelle mit Kaiser Nero
- Hartz IV Kinder: SPD-Chef misstraut der Kanzlerin
am 10.03.2010 um 19:57 Uhr
Es ist einfach nicht mehr schön, was man sich alles gefallen lassen muß, wenn man schon ALG ll bezieht, durch welchen Grund auch immer. Ich z.b. habe meine Arbeit durch Krankheit verloren und mein Mann nicht den Verdienst hat, das es für einen 5 Personen Haushalt reicht die Familie durch zu biringen, muß man trotzdem zum Amt gehen.Das widert ein doch an,oder??
Das schlimste ist doch das man alles offen legen muß,ist es eine Gutschrift, egal von was, das wird doch gleich gegen gerechnet, oh ja da wird schon aufgepasst, das es uns ja nicht zu gut geht, oder??