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Elterngeld-Bezug übersteigt selten den Mindestbetrag

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 09.09.2008 um 01:25 Uhr (Autor: sozialleistungen.info)
VGW 387

Nach einer Mitteilung des Statistischen Bundesamtes in Wiesbaden erhielten knapp 47% der Elterngeldempfänger im Zeitraum zwischen Januar 2007 und Juni 2008 lediglich den vorgesehenen Mindestbetrag beim Elterngeld in Höhe von 300 Euro pro Monat.

Die betroffene Personengruppe setzt sich im Wesentlichen Arbeitslosen und Studenten zusammen, lediglich 7% der Bezieher erhielten den Mindestbetrag aufgrund ihres vorhergehenden erzielten Einkommens. Von den rund 230.000 Beziehern des Elterngeldmindestbetrags erhalten allerdings rund die Hälfte zusätzlich einen Geschwisterbonus oder Mehrlingszuschlag.

Bei der Verteilung bestehen jedoch erhebliche regionale Unterschiede. So erhalten von den bayrischen Elterngeld-Beziehern beispielsweise lediglich 40% den Mindestbetrag, in Bremen hingegen müssen rund 58% der Berechtigten mit 300 Euro monatlich auskommen. Insgesamt zählte das Statistische Bundesamt im genannten Zeitraum über 750.000 Elterngeldempfänger.

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6 Antworten zu “Elterngeld-Bezug übersteigt selten den Mindestbetrag”
  1. Wolv

    am 13.09.2008 um 21:30 Uhr

    Elterngeld hilft nur der Oberschicht ! das einfache Volk bekommt nur den mindestsatz und der reicht bei einem 400 Eurojob auch nicht zum sterben !

    CDU und SPD sind immer noch dagegen das die unterschicht sich vermehrt.

  2. Diana

    am 21.10.2008 um 11:35 Uhr

    Für Selbständige, die nach der Geburt weiterhin arbeiten, rentiert sich das Elterngeld überhaupt nicht. Auch Einkünfte mit eindeutiger Rechnungsstellung vor der Geburt, welche aber erst nach der Geburt des Kindes als Eingang verbucht werden, werden als Einkommen nach Geburt auf das Elterngeld angerechnet. Sehr Ungerecht!!! Wohl dem, der pünktlich zahlende Kunden hat, aber wer hat die noch…?

  3. Anke

    am 30.10.2008 um 15:02 Uhr

    Finde das mit dem Elterngeld schon gut, für die die mehr verdienen!!! Meine Tochter kam Ende 2006, also traf bei uns nur das Erziehungsgeld zu, habe aber nur das erste halbe Jahr Anspruch gehabt! Danach war unser (mein Mann) sein Einkommen zu hoch :-( Wäre für mich/uns schon finaziell besser gewesen mit Elterngeld, aber mußte auch so gehen!!!
    Jetzt mit dem Elterngeld würden wir wenigstens auch mal was vom “Kuchen” abbekommen und zwar ein Jahr mind. 300€ beim 2.Kind :-)

    Es gibt immer was “auszusetzen” egal was die da “oben” “erfinden”, es wird immer einer dabei sein, der nicht davon profitiert *leider*

    Lg

    P.S.:Finde nicht das das Elterngeld nur für die Oberschicht ist! Die “Kleinen” wo ich mich auch dazu zähle, haben ja auch einen nutzen davon!!!

  4. UJ

    am 15.01.2009 um 21:22 Uhr

    Hallo Anke

    Rechne mal ab dem 2.Kind 2 Jahre 2300 Euro und nach dem Elterngeld 1Jahr 300 Euro.

    Was kommt dabei raus???

    Und wer einen hohen Verdienst hat braucht doch das Geld nicht oder???

  5. UJ

    am 16.01.2009 um 17:40 Uhr

    War ein Schreibfehler in meinem Beitrag – sollte natürlich nicht 2 Jahre 2300 Euro sonder 2 Jahre 300 Euro heissen.

  6. Sonnenschein

    am 12.05.2009 um 14:37 Uhr

    Tja, Anke, du irrst dich leider – ich habe für mein erstes Kind zwei Jahre lang 300€ bekommen, für das zweite gibt es nur ein Jahr lang Elterngeld. D.h. das Geld wird von unten nach oben verteilt. Und wer beim ersten Kind zuhause geblieben ist, wird auch noch bestraft, obwohl er dem Staat Betreuungskosten erspart.

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