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Kindergeld nur noch zur Hälfte auszahlen?

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 09.09.2010 um 14:59 Uhr

Nach Ansicht des Bezirksbürgermeisters vom Berliner Stadtteil Neukölln, Heinz Buschkowsky, ist eine Reform der Kindergeldauszahlung dringend notwendig. Im Gespräch mit dem Wochenmagazin “Stern” erklärte der Kommunalpolitiker: “Ich sage: Nur noch die Hälfte des Kindergeldes an die Eltern bar auszahlen.”

Die andere Hälfte sollte Buschkowsky zufolge in den Ausbau von Krippen, Kindergärten, und Ganztagsschulen investiert werden. Kostenlose Schulbücher, kleinere Klassen, Mittagessen, und Sprachunterricht würden die Bildungschancen von sozial schwachen Kindern deutlich verbessern.

Besonderen Wert legt Neuköllns Bürgermeister auf eine Kita-Pflicht. Nur so bestünde die Möglichkeit, Jungs aus “fundamentalistischen Migrantenfamilien” zu integrieren.

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bisher 25 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. ich am 9. September 2010 um 15:25 Uhr

    das kann nicht wahr sein, meine kinder sind gut in der schule,obwohl sie schwerbehindert sind.
    sie bekommen bei uns jeden tag was warmes zum essen.
    jetzt sollen wir nur noch die hälfte bekommen?
    ich muss für meine kinder schon medizin selbst zahlen, durch die behinderungen haben wir dreifache fahrkosten, wir verbrauchen viel mehr waschmittel und strom. der sohn brauch viel mehr zum anziehen als normale kinder.
    von was sollen wir das zahlen oder werden so die schwerbehinderten u kranken gleich ausgemerzt?
    ich mußte früher auch die kitabeiträge selbst zahlen.

  2. Julchen am 9. September 2010 um 15:31 Uhr

    Ja klar- Buschkowsky ist endlich in den Medien und kann mit allem was er (zuviel) hat seinen Gigantismus ausleben. Als Fachmann für Migranten! Lächerlich.

    Kindergeld sollte eher nach Einkommen begrenzt werden, reiche Leute sind auf das Geld nicht angewiesen.

    Die angesprochenen “sozial schwachen” Kinder werden vom Staat erzeugt- und nicht von den Eltern. Er tut ja so- als sei halb Deutschland verblödet. Eine Frechheit ist das!

    ["Jungs aus fundamentalistischen Migrantenfamilien”] und dieser Begriff ist auch schon wieder eine Beleidigung 1. Grades.

    Ich sehe Herrn Sarrazin als Hetzer an- und Herrn Buschkowsky als Wichtigtuer. Die beiden gehören zwangsverrentet und nicht auf die Menschheit los gelassen.

    Hilfen zum Deutsch lernen kann man auch zwanglos geben !

  3. danimaus76 am 9. September 2010 um 16:37 Uhr

    Sind die noch ganz sauber, vom Kindergeld versorge ich meine 3 Kinder mit Kleidung, Essen, Trinken, Schulsachen. Was wollen sie den Kindern noch alles wegnehmen?? Sollen sie nackt in die neu ausgebaute Kita oder Schule gehen? Fällt ja garnicht auf.
    Sozial schwache Kinder noch schwacher machen aber an sich selber nicht sparen das können sie ja alle da oben gut.

  4. steuermann82 am 9. September 2010 um 16:53 Uhr

    Endlich sieht man ein, dass das Geld öfter nicht der bekommt, für den es eigentlich gedacht ist. Diese Idee ist wirklich gut!

  5. Pjatrus am 9. September 2010 um 20:15 Uhr

    Was sollen dann die Kinder essen?

  6. peter höpner am 9. September 2010 um 20:55 Uhr

    Was sind das für Politiker,
    denen nicht bekannt ist, dass das Kindergeld nicht Kinder
    finanziert, sondern einen Fehler in der Besteuerung von
    Familien ausgleicht.

    Demnächst dann Lohnsteuerjahresausgleich in Naturalien, zum
    Beispiel Anteilen am KdF-Wagen?

    Ich bin dafür, solchen Politikern sämtliche Bezüge zu
    streichen, nach Möglichkeit rückwirkend

  7. Ossi am 10. September 2010 um 08:54 Uhr

    Wie kam der Mann eigentlich ausgerechnet an den Bezirksbürgermeisterstuhl in Neuköln?

    Das verstehe ich nicht. Ich glaube kaum das sich die Menschen die dort leben sich derart selbst ans Bein pinkeln und so jemanden wählen.
    Wie würde man das nennen? Selbstrassismus?

  8. blabla am 10. September 2010 um 09:23 Uhr

    Hallo,

    immer erst mal nachdenken, ehe das “Draufschlagen” losgeht. Für Hartz 4 Empfänger würde sich doch nix ändern, da das Kindergeld sowieso auf den Regelsatz angerechnet wird. Aber es gibt viele aus dem Mittelstand, die zu Gunsten der Bildung benachteiligter Kinder auf die Hälfte verzichten könnten.

    Ihr meckert doch hier laufend, dass für Eure Kinder nix übrig ist und eine gute Bildung ist nun mal die Chance für Eure Kinder. Als, mit Euren Worten Knecht, Depp usw. aus der arbeitenden Bevölkerung bin ich dafür, diesen Kindern alle Türen zu öffnen aber dagegen für Mitbürger, die noch nie früh aufgestanden sind um zu arbeiten, den Regelsatz um nur einen Euro zu erhöhen.

    So jetzt könnt Ihr mich beschimpfen wie Stahl, Steuermann usw., die auch nur bemüht sind, diese Diskussion hier auf eine realistische Plattform bringen wollen.

  9. Julchen am 10. September 2010 um 10:55 Uhr

    Das Kindergeld wäre für alle Kinder im Land so berechnet. Ich finde es dennoch falsch.

    Die Reichen werden wieder geschont- denn sie brauchen es sowieso nicht. Da würde sich allenfalls der Freibetrag [ den sie bekommen- sie bekommen ja keine Überweisung ] ändern- und auch das wär ihnen egal, denn sie haben es ja.

    Es kann nicht sein, das auf Kosten der Kinder und Eltern- staatliche Dinge ausgerichtet werden, die aus andern Geldern beschafft werden müssen. Es wäre eine weitere Bevormundung des Staates- das kann sich schwarz/gelb nicht noch zusätzlich erlauben.
    Einkommen ab 6000 [ nur als Beispiel ] brauchen kein Kindergeld.

    Herr Buschkowsky ist ein Angeber und Wichtigtuer vor dem Herrn.

    @ blabla- na mal wieder den Nick gewechselt? Diesmal ist er Dir gerecht geworden !

    Ferner hat hier niemand jemand einen Depp genannt oder sonstwas- Du verwechselst das mit “alten” Beiträgen.
    Ausserdem ist “Mittelstand” und “Mittelschicht” zweierlei.

    @ Ossi
    der ist da geboren und aufgewachsen- die meisten Migranten werden gar nicht wahlberechtigt sein- und die Neuköllner wählen den, weil sie gegen die Migranten sind- und er wählt sich natürlich selber. Das Gute am Leben ist- das jeder irgenwann mal umkippt- und weg isser.
    Gestern war er bei “Lanz” zu sehen und zu hören da konnte er glänzen und angeben und tumtönen. Nehme an, die BLÖD macht eine Schlagzeile draus!

  10. Julchen am 10. September 2010 um 12:11 Uhr

    Sind unsere Politiker korrupt?

    [ Jaaaaaaaaaa! ]

    http://blog.ad-hoc-news.de/agenda2011-2012/2010/09/10/sind-unsere-politiker-korrupt/

    na- das war doch eine gute Frage! Danke Herr Neumann!

  11. danimaus76 am 10. September 2010 um 12:37 Uhr

    @blabla
    Bist du noch ganz sauber?
    Mein Mann steigt um halb vier morgens aus dem Bett **** für einen Lohn wo andere nich mal ein Auge für aufmachen. Die Hetze kannst du dir sparen. Bevor man alle Menschen in einen Topf wirft sollte man an die denken die sich echt ein Bein für ihre Kinder ausreißen.

  12. Flynn64 am 10. September 2010 um 17:33 Uhr

    … und das Tal der Verwirrten füllte sich unaufhörlich.

    TOLL!

  13. Julchen am 11. September 2010 um 21:26 Uhr

    Der Deutsche Verein für öffentliche und private Vorsorge wirft Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor, entscheidende Aussagen des Bundesverfassungsgerichts bislang missachtet zu haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” am Samstag vorab. Karlsruhe habe in seinem Urteil vom Februar explizit gefordert, bis Ende des Jahres in einem “transparenten Verfahren” neu zu ermitteln, wie hoch die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder künftig sein sollen, moniert der mitunter wichtigste Gutachter der Regierung. Von der Leyens Haus übe sich aber in “Geheimniskrämerei” und sei nicht offen für Vorschläge von außen. So gefährde es das Gelingen des kompletten Gesetzgebungsverfahrens, schreibt der Verein in einer Expertise für die Bundesregierung. Es sei wahrscheinlich, dass eine nächste Klage nicht lange auf sich warten lasse. “Das Ministerium hütet seine Pläne besser als der BND”, kritisiert Michael Löher, Vorstand des Vereins.

    Stattdessen werde der Öffentlichkeit “medial clever” eine “Großbürgerdebatte über Bildungschips und Klavierunterricht” aufgezwängt. Von Sachleistungen aber sei im Urteil des Bundesverfassungsgerichts keine Rede.
    http://www.news-adhoc.com/fuersorgeverein-wirft-von-der-leyen-missachtung-des-hartz-iv-urteils-vor-idna20100911100284/

  14. von Stahl am 11. September 2010 um 23:13 Uhr

    Da die Geldleistungen nicht erhöht werden, muss auf andere Weise versucht werden Kinder etwas besser zu stellen. Sachleistung lassen sich genau so bewerten wie Geldleistungen. Im Umkehrschluss hat das Bundesverfassungsgericht auch ausdrücklich keine Sachleistungen ausgeschlossen.

  15. Isabhb am 12. September 2010 um 00:39 Uhr

    Wieviele Menschen sind dann gefährdet ebenso in Harz IV abzurutschen. Wie bekloppt ist denn sowas??? Klar ändert sich für ALG II empfänger nichts aber es wird nun noch schwieriger sein von Hartz IV ganz wegzukommen. Ich müsste 2 Vollzeitjobs haben um davon wegzukommen. Mit einem Teilzeitjob und 400 € Job und Kindergeld hat es auch nicht gereicht. Für Kinderzuschlag habe ich allerdings ZU VIEL verdient!!! Da sieht man doch, dass da etwas ganz gewaltig nicht stimmt!

  16. Pjatrus am 12. September 2010 um 20:48 Uhr

    “kindergeld ist der steuerliche Familienleistungsausgleich”

    Ich verstehe jetzt nicht, wieso Bushkovskies auch daraauf die Klappen öffnen. Reicht etwa die eigene Pension nicht?

  17. Ossi am 13. September 2010 um 20:13 Uhr

    Julchen

    am 11.09.2010 um 21:26 Uhr

    “Der Deutsche Verein für öffentliche und private Vorsorge wirft Bundessozialministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor, entscheidende Aussagen des Bundesverfassungsgerichts bislang missachtet zu haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin “Der Spiegel” am Samstag vorab. Karlsruhe habe in seinem Urteil vom Februar explizit gefordert, bis Ende des Jahres in einem “transparenten Verfahren” neu zu ermitteln, wie hoch die Hartz-IV-Regelsätze für Kinder künftig sein sollen, moniert der mitunter wichtigste Gutachter der Regierung. Von der Leyens Haus übe sich aber in “Geheimniskrämerei” und sei nicht offen für Vorschläge von außen. So gefährde es das Gelingen des kompletten Gesetzgebungsverfahrens, …”

    Ja und dann? Was passiert, wenn sie die Dinge nicht nach den Vorgaben des BVG umsetzt?
    Sie wird keine strafe bekommen und es wird wieder Jahre dauern bis die nächste Klage durch ist.
    Bis dahin wird weiter gehetzt und die Zahl der Sarrazins und Westerwellen wird sich um weitere 50 % steigern. Die Hetzjagd ist schon seit Ewigkeiten eröffnet.
    Wir haben einfach keine Lobby und bis die Masse erkennt ist alles wieder zu Spät.

  18. Julchen am 14. September 2010 um 12:19 Uhr

    Die Sarrazins und Westerwelles, liebe Ossi -die lauern im Hintergrund,
    wie eben diese Wirtschaftsweisen und all die Leute, die auf einmal aus den Löchern gekrochen kommen um über uns herzuziehen!

    Ende Oktober werden wir es wissen, was nun Sache ist. Wir werden weiter aushalten müssen und uns wehren müssen. Aber dennoch, so ganz allein sind wir nicht, es gibt schon viele Leute, die gegen Hartz IV kämpfen, das darf man nicht vergessen.

    Wenn die v.d Leyen sich nicht ans Urteil hält, dann wird weiter geklagt. Strafe hat ein Politiker doch nicht mehr zu fürchten- die sind abgebrüht bis auf den Grund.

    Lass Dich nicht unterkriegen und halt den Kopf oben!

    Liebe Grüsse

  19. ischi71 am 14. September 2010 um 19:26 Uhr

    die idee mit dem zwangskindergarten/kita find ich an sich gar nicht soo schlecht,das würde vielen kindern helfen,grundsätzlich zb auch denen ,die an sich vernachlässigt werden,denn dort würde das doch eher auffallen!!!
    allersings frage ich mich wirklich ,wie ich dann meine kinder noch satt und gut angezogen zur schule bringen soll
    mein mann arbeitet unter der woche ausserhalb,damit er einen ansatzweise gut bezahlten job hat,sieht deshalb seine tochter nicht aufwachsen,ich geh stundenweise noch arbeit und das kann ich nur ,weil meine großen kinder auf die kleineren aufpassen
    wenn das halbe kindergeld wegfallen würde ginge GAR NIX mehr,dann würde ich meinen mann zwingen ,daß er sich kündigen läßt,denn dann wären wir mit hartz 4 besser dran und ich hätt mal was von ihm….
    sowas kann sich mal wieder nuer einer einfallen lassen,der selbst hundert pro genug kohle hat….wozu werden denn bitte steuern gezahlt”?
    um die diäten jedes jahr zu erhöhen,da die herren ja nicht genug bekommen und am hungertuch nagen*haha

    manchmal müßte man echt…….
    bei der nächsten wahl wähl ich zwar bestimmt nicht rechts ,aber auch ganz sicher keine von den großen parteien!!!!!

  20. diogenes am 15. September 2010 um 10:27 Uhr

    wer hat diesen mann ins amt geholt?
    solchen leuten würde ich nicht einmal mehr einen job als pförtner geben.

  21. Isolde Nesper am 15. September 2010 um 19:27 Uhr

    Es ist immer wieder erschreckend, wie wenig sich unsere Politiker in einigen Bereichen auskennen (übrigens nicht nur die Politiker). Hat eigentlich schon jemand darüber nachgedacht, dass man nicht nur für Kinder, Jugendliche und Heranwachsende Kindergeld erhält? Darüber spricht niemand! z.B. erhält meine 24jährige Tochter noch Kindergeld und mein 27jähriger Sohn keines mehr. Beide studieren und beide bezahlen für die Fachakademien jeden Monat Geld. Wie sollen Eltern ein Studium finanzieren, wenn das Kindergeld auch noch gekürzt wird? Bitte schön: „Es gibt nicht nur Kindergartenkinder; das ist ein großer Irrtum!“ Ich habe früher auch für drei Kinder Kindergartenbeiträge, Musik- und Sportunterricht usw. bezahlt. Vielleicht sollten die Länder solche Dinge für jedes Kind kostenlos zur Verfügung stellen. Das wäre schon einmal ein guter Anfang. Übrigens – Ein erwachsenes Kind benötigt um einiges mehr Geld wie ein Kindergartenkind! Vielleicht könnte man auch ein paar Kreisverkehre in den Gemeinden weniger bauen und das Geld in die Bildung stecken. Auf einen Kreisverkehr kann man verzichten, auf Bildung nicht.

  22. von Stahl am 18. September 2010 um 18:25 Uhr

    Man fragt sich wie die Generationen vor 20-30 Jahren das Leben überhaupt meistern konnten. Da gab es fast GAR KEINE Unterstützung. Man hat auf vieles verzichtet und alles selbst bezahlt und was aus sich gemacht und nicht ständig gejammert. Es geht offensichtlich immer um das Geld anderer, die erfolgreicher waren.

  23. chica am 22. September 2010 um 10:06 Uhr

    Ich bin Jahrgang 51, meine Eltern mußten für uns beide Kinder alles aus eigener Tasche bezahlen und wir waren wirklich arm, wie derzeit viele. Sicher, es war die Nachkriegszeit und man hatte nicht viel, aber man hatte die Familie. Wir Kinder freuten uns über die neuen Schuhe – waren bereits einem anderen Kind zu klein geworden -.

    Mein Sohn ist Jahrgang 69 und er mußte keine (von fremden Kindern) getragene Kleidung anziehen. Ich war alleinerziehend, das Gehalt war auch nicht üppig, es gab kein Urlaub (noch nicht einmal Balkonia stand zur Verfügung) und es gab 50 DM Kindergeld im Monat. Wir konnten in einer ganz normalen Wohnung und Wohngegend leben.

    Heute ist ALLES anders, es regiert die Korruption und die Ausbeutung der arbeitenden Bevölkerung (zumindest gilt das für diejenigen, die kein Studium absolviert haben). Die wirklich krank sind, gehen aus Angst, den Arbeitsplatz zu verlieren, arbeiten. Die Spätfolgen der nicht auskurierten Krankheit trägt man selbst und die Krankenkasse darf zahlen. Mir erging es so und ich denke noch vielen Anderen auch.

    Die Regierung setzt AllES daran, daß die Mittelschicht demnächst der Vergangenheit angehört – viel fehlt nicht mehr. Es gibt arm und reich, und das ist explizit von der Regierung gewollt. Ich bin zwar kein Hartz IV-Empfänger, aber nur deshalb, weil ich mich ausbeuten lasse um ja nicht in diese Mühle zu geraten. Ein Zuschuß würde mir sicherlich zustehen, aber meine Menschenwürde möchte ich wenigstens noch behalten und mich nicht der evtl. Willkür, Ignoranz, Unkompetenz oder schlechter Laune der sogenannten ARGE-Mitarbeiter aussetzen.

    Es wird immer wieder Leute geben, die sich auf Kosten Anderer ausruhen, aber das ist die Minderheit. Die meisten Arbeitslosen wollen arbeiten, selbst wenn sie ausgebeutet werden und sich noch einen Zuschuß holen müssten. Nur, das kann doch nicht sein, daß jemand einen Vollzeitjob hat und noch nicht einmal die Grundsicherung damit abdecken kann. Die Politiker sind hier gefordert. Aber an allen Ecken und Enden sind sie gefordert, Das Ergebnis bekommt immer nur der “kleine Mann” zu spüren.

    Die Kriminalität wird steigen, gleiches gilt für Überfälle. Ach ja, die Tabaksteuer soll ja wieder erhöht werden – im Gespräch der Politiker ist, ob das Tabakgeld bei den Hartz IV-Empfängern heraus gerechnet werden soll. Hallo Ihr Nichtraucher, jetzt nicht freuen, denn diese Kürzung würde auch bei Euch gemacht. Der Schwarzmarkt wird weiter aufblühen. Die Armen haben nicht zu rauchen, das Privileg steht nur den Reichen zu,

    Arbeitslose müssen aus Geldnot ihr Haustier ins Tierheim geben. Gerade diese Leute sind psychisch am Ende und benötigen mehr denn je ihr lieb gewonnenes Haustier, das ja ein Familienmitglied ist. Ein Kind gibt man ja auch nicht bei der Frau von der Leyen o.a. ab, weil man es nicht ernähren kann. Meinen Hund würde ich niemals abgeben, lieber würde ich betteln gehen um das Futter oder den Tierarzt bezahlen zu können.

    Daß die Arbeitslosen nun keine Rentenbeiträge mehr eingezahlt bekommen, schlägt dem Faß den Boden aus!!! “Armes, Armes Deutschland, was haben sie aus Dir gemacht!!!???”

    Wie lange wollt Ihr INSTITUTIONEN noch warten um für die kleinen Bürger zum Boykott aufzurufen?????????????????????????????

    Auch die Normalverdiener sollten dann mitmachen, denn morgen bereits kann man selbst arbeitslos sein, das sollte man nicht vergessen.

    In diesem Sinne.

  24. Bürger am 1. Oktober 2010 um 08:15 Uhr

    Guten Morgen,

    meine Vorschlag zum Kindergeld:

    1. Ab einem Einkommen von 5.000 Euro monatl. sollte das Kindergeld jeweils um 50,00 Euro pro Kind gesenkt werden.

    2. Die 50,00 Euro sollten dann jeweils die Familien mit Kindern erhalten, die weniger als 5.000 Euro Einkommen haben.

    3. Die 50,00 Euro müssen dann aber (durch Gesetz) nachweislich für eine private Versicherung in Form einer Ausbildungsversicherung oder private Rentenvorsorge angelegt werden.

    Und dies ab Beginn eines Neugeborenen. Das nenne ich dann Generationsvertrag.

    Vorteile:

    Beispiel:

    50,00 Euro monatl. angelegt ab dem 1. Lebensjahr ergibt dann bei einem 18-Jährigen eine “hübsche Summe”, die dann auch die Möglichkeiten haben:

    a: zu studieren
    b: oder bei Nichtstudium einen Anreiz schaffen, diese 50,00 Euro auch weiterhin monatlich für eine Private Rentenvorsorge selber einzubezahlen.

    Beispiel:

    Einzahlung ab dem 1. Lebensjahr bis zum 60. Lebensjahr bei 50,00 Euro monatl.

    ergibt eine stadtliche Summe, und beugt bzw. federt:

    1. Altersarmut bei Rente ab
    2. Das Eintrittsalter : Rente ab 67 Jahre könnte dann auf Rente ab 60 Jahre gesenkt werden.

    Das würde ich als sozial ersehen.

    Der Staat hätte hierfür keine Mehrausgaben, da nur eine Umverteilung stattfindet.

    Vorraussetzung:

    Eltern sind jedoch verpflichtet (auch Eltern von sozialschwachen Familien) jährlich Nachweise über die Abschließung plus regelmäßige Beitragszahlung für eine Ausbildungsversicherung bzw. Private Rentenversorgung abzugeben.

    Sollte dies nicht der Fall sein, werden die Erhöhungen von 50,00 Euro monatl. wieder gestrichen.

    Darüber sollte man mal ernsthaft nachdenken.

    Es hat dann auch nachhaltig einen psychologischen Effekt, wenn man auf eigenen Füßen steht, Privatvorsorge weiterhin zu machen, da vom 1. – 18.Lebensjahr (ggf. bis zum 25. Lebensjahr) schon Einiges angespart wurde.

  25. Ines am 2. Oktober 2010 um 12:04 Uhr

    Endlich mal etwas Sinnvolles. Insbesondere die kleineren Klassen finde ich gut, denn je größer die Klassen, desto schlechter können die Kinder lernen.
    Ich selbst bin auch Mutter und kann die volle Summe Kindergeld gut gebrauchen. Wer auch nicht? Trotzdem fänd ich es gut, wenn es weniger Geld gäbe und man die andere Hälfte in Bildung investiert. Aber es muss auch wirklich dort ankommen und nicht in irgendwelche sinnlosen Bahnhof-Bauvorhaben oder Auslandshilfe gesteckt werden.

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