www.sozialleistungen.info

Jetzt kostenlos anfordern und wöchentlich die aktuellsten News bequem per E-Mail erhalten [mehr erfahren]

Zahl der Verbraucherinsolvenzverfahren gestiegen

Nachricht zum Thema weitere Themen vom 09.09.2010 um 15:02 Uhr

Gemäß den neuesten Zahlen des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland im ersten Halbjahr 2010 um 53.864 Fälle.

Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum beantragten damit 11,6 Prozent mehr Verbraucher ein privates Insolvenzverfahren. Die Statistiker erwarten für das Jahr 2010 sogar das Durchbrechen der Grenze von 140.000 Anträgen.

Auch bei den Unternehmensinsolvenzen sei ein Anstieg zu konstatieren. Von Januar bis Juni hätten insgesamt 16.468 Firmen bei den Amtsgerichten Insolvenz angemeldet. Dies entspreche 2,0 % mehr Insolvenzen als im Jahr 2009. Experten gehen allerdings im Hinblick auf das kommende Jahr von einer Stagnation beziehungsweise einer Abnahme der Firmenpleiten aus.

diese Nachricht jetzt Freunden empfehlen
bisher 8 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 9. September 2010 um 15:18 Uhr

    Das ist ja auch kein Wunder!

    Am besten wäre es, wenn die schwarz/gelbe Regierung geistige Insolvenz beantragen würde, die würde S O F O R T durchkommen.

    Dieser Staat, speziell durch die letzten 2 Regierungen schädigt die Bürger derart, das man diese als Staatsopfer ansehen kann, gleichermassen die Berufstätigen- wie die Arbeitslosen.

    Es wird Zeit- das man etwas gegen diese Regierung unternimmt ! Die verkaufen und verscherbeln uns ohne sich in Erinnerung zu rufen, das sie UNSERE Angestellten sind und ihr Geld nur von uns allen haben.

    Unsere Politiker als Handlanger der Wirtschaft- sind gleichermassen Schuld an der Armut der Bürger.

  2. Flynn64 am 10. September 2010 um 17:43 Uhr

    (Achtung Ironie)Wie kann das denn sein? Laut Regierung scheinen wir doch wieder in blühenden Landschaften zu leben. Die Krise ist doch (angeblich) vorbei, die Wirtschaft ist voll am aufdrehen und die Arbeitslosen(zahlen) sinken bzw. sprechen für sich … Wie also kommt man dann zu so einem Ergebnis? Hmmm??? ;-)

    TOLL!

  3. Julchen am 10. September 2010 um 19:09 Uhr

    @ Flynn
    die einzige Krise die wir haben- heisst EU und Euro.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article9531737/Europa-zittert-vor-einer-neuen-Schuldenkrise.html

    27 Mitgliedstaaten [ was völliger Quatsch ist ] werden uns schon in die Staatspleite bringen, da seh ich bei Merkel und Westerwelle kein Problem. :-) das machen die mit links.

    Ach ja- da sind ja die Diätenerhöhungen unserer Volks”zertreter” Peanuts gegen.

  4. Flynn64 am 11. September 2010 um 09:56 Uhr

    @ Julchen (Beitrag 3)
    Da gebe ich Dir Recht. Wie und was sich da entwickelt hat, lässt tief blicken. Auch ich finde, dass sich die EU mit den 27 Mitgliedsstaaten, völlig übernommen hat, 12 hätten auch gereicht.
    Somit hat sich die EU, Entscheidungen zu treffen, das Leben selbst schwer gemacht. Es ist nun Mal so, dass viele Köche den Brei verderben und dementsprechend die Handlungsfähigkeit stark eingeschränkt ist.

    Und es ist auch richtig, wenn Du sagst, dass die enormen Kosten die durch diesen riesigen Moloch entstehen, selbstverständlich wir (Die Bürger) wieder zu tragen haben, da sind die Diäten unserer Politiker nur Peanuts gegen.

    TOLL!

  5. Julchen am 11. September 2010 um 10:31 Uhr

    Es kommt ja immer noch dicker, Flynn- und die Menschen kapieren immer noch nicht,
    was diese ( und die vorherige ) Regierung mit dem Land und ihren Bürgern anrichtet.

    Artikel
    Anstatt die Banken zu stützen, sollte man sie schließen und sich das Geld von den Aktionären wiederholen. Schließlich haben die ihre Banken nicht kontrolliert. Aber die Regierung Merkel wird das Großkapital weiter stützen und dafür die arbeitenden Menschen und die Armen berauben. Solch eine Regierung muss gestürzt werden. !!!!!!!!!!

    http://www.duckhome.de/tb/archives/8416-Wer-hat-noch-nicht-wer-will-noch-mal-40-Milliarden-fuer-die-HRE.html

  6. Globetrotter am 14. September 2010 um 22:49 Uhr

    1. Julchen
    Das ist utopisch. Die vom berlusconisierten Fersehen benebelten Menschen nehmen die politische Realität nur noch verzerrt wahr, informieren sich politisch kaum, haben in Wirtschaftsaachen nicht den geringsten Durchblick und sind daher manipulierbar – von Ausnahmen abgesehen. Sehr viele haben auch resigniert und wären nur sehr schwer zu mobilisieren. Man hat mir erzählt, dass sogar in Plattenbauten wohnende H4-Empfänger FDP wählen – das muss man sich mal vorstellen.

  7. Julchen am 15. September 2010 um 12:44 Uhr

    @ Globetrotter
    bei den Wahlen waren sogar sehr viele Hartz IV Empfänger für die FDP. Ich vermute mal, als der Wahlkampf war und Westerwelle tönte, die FDP will den “Mittelstand” fördern, das die Leute dachten- es würde wiede Arbeit geben.

    Der Westerwelle hat natürlich was anderes gemeint mit “Mittelstand fördern”.

    Dennoch- es gibt viel zu viele Hartz IV Empfänger, die sich nicht einsetzen oder interessieren, da ärger ich mich auch drüber, mit 7 Millionen Menschen könnte man durchaus etwas erreichen. Nimmt man noch die Millionen Arbeitslosen 1 dazu, dann wäre es ideal.

    Und ja- ich glaube auch, das sehr viele Menschen resigniert haben, ich muss mich da auch aufraffen, weiter zu machen. Hartz IV macht krank und kostet verdammt viel Kraft.

  8. Conni am 16. September 2010 um 11:49 Uhr

    Als Gläubiger bin ich selbst betroffen: Was habe ich für Mühe und Kosten investiert, um an “mein” Geld zu kommen. Da geht der Schuldner mal eben ins Verbraucherinsolvenzverfahren und läßt sich das Geld quasi schenken… und wer gibt mir meine Auslagen und die superhohen
    Rückstände??? Man bin ich sauer!!!

eigenen Kommentar hinterlassen


» eigene Webseite angeben?

» eigenes Facebook-Profil angeben? (Vanity-Name oder Profil-ID)

VGW 2139
meistgelesene News
meistkommentierte News
Interesse an...
jetzt eigenen Kommentar abgeben