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Hartz – Ombudsrat arbeitet weiter

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 11.01.2006 um 01:35 Uhr

Der seit Dezember 2004 bestehende Ombudsrat zur Begleitung der Arbeitsmarktreform setzt seine Arbeit zunächst für weitere sechs Monate fort.

Der zuständige Minister Franz Müntefering bat die drei Mitglieder des Ombudsrates,
Dr. Christine Bergmann, Dr. h.c. Hermann Rappe und Prof. Kurt Biedenkopf ihre Tätigkeit zunächst für das erste Halbjahr 2006 fortzusetzen.
Anfang 2006 empfahl der Rat unter anderem, gesetzliche Klarstellungen und Änderungen vorzunehmen, um die nicht hinnehmbaren bestehenden Fehlanreize im SGB II zu beseitigen

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bisher 25 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Hans Hoffmann am 5. Dezember 2006 um 19:54 Uhr

    Habe seit ca 8Wochen meine Heizkostenabrechnung eingereicht, bis heute noch keine Antwort. ARGE West Nürnberg. Werde mittlerweilen massiv unter Druck gesetzt, weil ich mir das Geld leihen musste.
    Bitte um Antwort

    MFG
    Hans Hoffmann

  2. Elke am 19. April 2007 um 11:34 Uhr

    Elke

    Wie kann es sein das die Bundesregierung Gesetze erlässt, und absolut keinen Plan hat bzw. Ahnung wie es auf dem Wohnungsmarkt aussieht die Harz IV Empfänger werden schlimmer behandelt wie unsere Ausländer denen wird noch Puderzucker in den Arsch geblasen, wo bleibt da die Gerechtigkeit, es gibt ALGII Empfänger die aller zwei Jahre ausziehen müssen weil die Mieten/Betriebskosten so hoch gestiegen sind. Das kostet dem Staat mehr als wenn sie die Menschen in Ihrer gewohnten Umgebung lassen. Der Staat schmeist hier mit den Schinken nach der Wurst.Hierzu sage ich nur weiter so, armes Deutschland.
    Und unsere sogenannte Bundeskanzlerin kümmert sich Überhaupt nicht um unsere ALGII Empfänger, würde sie mehr Unterrichtet sein aber auch der Herr Müntefering wüsten sie wie teilweise ich betone teilweise die ARGE mit diesen Menschen umspringt denen wird eine frist angegeben und nun suche mal nach einer angemessenen Wohnung, die aber gar nicht so schnell oder einfach zu finden ist. Hierzu kann ich auch nur sagen pfui teufel mit den Politikern!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Wenn ich den Peter Harz begenen würde den würde ich Teeren und Steinigen.

  3. cassandra am 26. April 2007 um 10:28 Uhr

    naja ich sage nur,solange das volk es sich wieder gefallen lässt machen die politiker was sie wollen…nur alleine kann ich nichts unternehmen.
    und das ist noch lange nicht die spitze des eisberges ihr glaubt doch nicht allen ernstes das die politiker nicht noch mehr aus uns raus holen können??? solange wir noch cola trinken können wissen die genau das wir noch bissi geld haben ..denn wasser würde es auch tun…wasser und trocken brot das ist es doch was die drecks politiker wollen.
    vielen dank frau merkel, hoffe ihnen bleibt beim guten fisch mal ne gräte im hals stecken!!

  4. Manja Bernhardt am 27. April 2007 um 07:10 Uhr

    Ich suche krampfhaft nach der Adresse des Ombudsrat, leider ist die einzige in Berlin, die ich fand nicht ok. Die Post schickte meinen Brief als nicht zustellbar zurück. Wer kann bitte helfen???? Danke.

  5. pr (sozialleistungen.info) am 27. April 2007 um 10:30 Uhr

    Guten Tag,

    die Kontaktdaten des Ombudsrates finden Sie unter:

    http://www.sozialleistungen.info/foren/weitere-themen/t-kontaktdaten-ombudsrat-2177.html

    Allerdings weiß ich nicht, inwieweit diese noch aktuell sind. Die zugehörige Internetseite jedenfalls ist nicht zu erreichen im Moment.

  6. anikajasmin am 22. Juni 2007 um 04:22 Uhr

    Es ist traurig, aber wahr. Für mich ist zur Zeit nicht mehr ALG II, sondern anteiliges ALG I die Grundsicherung. Ich befinde mich mit zwei kleinen Töchtern (geboren *2004 und *2006) in Elternzeit, d.h. im unkündbaren Beschäftigungsverhältnis und stehe daher dem Arbeitsmarkt nur sehr eingeschränkt zur Verfügung. ALG II hatte ich von Januar bis Oktober 2005 erhalten. Der Fortzahlungsantrag wurde abgelehnt und eine Odysee begann. Als Gründe für die Ablehnung wurden im Widerspruchsbescheid angeführt: Vorrang von Arbeitslosengeld I, genügend Einnahmen und Vermögen. Es folgte ein einstweiliges Rechtschutzverfahren (Sozialgericht Hannover), Urteil: Klage wird abgewiesen, aufgrund genügendes Einkommen (keine weiteren Begründungen). Es folgte ein Revisionsverfahren vor dem Landessozialgericht, Urteil: Klage wird abgewiesen, aufgrund zu wenig Einkommen (es muss weiteres nicht angegebenes Einkommen vorhanden sein, da man von so wenig nicht leben kann). Auch hier wurden keine weiteren Ausführungen zu Vermögen, ALG I-Anspruch, usw. gemacht.
    Hintergrund: Ich hatte unmittelbar nach Erhalt des Widerspruchsbescheides ALG I beantragt und auch bewilligt bekommen, so dass es bezüglich des ALG II-Anspruches nur um einen begrenzten Zeitraum vom November 2005 und Januar bis April 2006 ging. Im Dezember 2005 erhielt ich Steuererstattungen aus den Jahren 2003 und 2004. So konnte ich die Zeit überbrücken. Auch die Darlehensanträge bei der ARGE wurden abgelehnt.
    Vor ca. 2 Wochen hat endlich nach rd. 1,5 Jahren die erste Verhandlung vorm Amtsgericht stattgefunden. Es wurde alles durchgesprochen und schien auch durchaus positiv zu verlaufen, doch auch hier das Urteil: Klage wird abgewiesen, es wird auf den Widerspruchsbescheid verwiesen – keine weitere Begründung.

    Nun ist es an der Zeit die Öffentlichkeit zu informieren, was hier im Staate Deutschland los ist, so dass zumindest die Revision erfolgreich verläuft.
    Arbeitslosengeld I-Anspruch hat man nur, wenn man dem Arbeitsmarkt mehr als 15 Stunden/Woche zu Verfügung steht, dies stand ich im maßgebenden Zeitraum nicht (bis Ende April 2006 aufgrund einer Nebenbeschäftigung von 20 Stunden/Woche). Einnahmen waren nicht ausreichend vorhanden, schon allein deshalb, da ich in der Elternzeit nur auf geringfügiger Basis arbeiten darf, um nicht u.a. die beitragsfreie Krankenversicherung zu verlieren. Vermögen ist aufgrund der Finanzierung und des Baues eines Mehrfamilienhauses nicht vorhanden (die selbstgenutzte Wohnung ist nicht als Vermögen zu bewerten).

    Als gesetzestreue Bürgerin versuche ich die Gesetze zu verstehen und zu leben. ALG II sollte doch eine Grundsicherung darstellen, in Wirklichkeit bekommen nur diejenigen ALG II, deren Einkommens-/Vermögensverhältnisse einfach sind (meine sind äußerst Komplex). Es ist unvorstellbar, aber bis heute liegt keine korrekte konkrete Leistungsberechnung für die einzelnen Monate November 2005 und Januar bis April 2006 seitens der ARGE oder seitens der Gerichte vor.
    Ich überbrücke weiterhin die Zeit durch Beanspruchung von ALG I sowie Aufbau einer Selbständigkeit (mehr als 15 Stunden, weniger als 18 Stunden (Elternzeit), mit einem Gewinn von max. 400 EUR (Elternzeit)). Im Rahmen der Selbständigkeit versichere ich mich freiwillig und baue so meinen Anspruch auf ALG I wieder auf.
    Ich kann mich täuschen, aber in meinen Augen läuft Deutschland aufgrund von Hartz IV in große wirtschaftliche Probleme hinein. Es ist trügerisch, dass es einen Wirtschaftsaufschwung gibt. Es gibt weniger Arbeitslose, da bereits nach einem Jahr der Anspruch auf ALG I wegfällt und viele erst von Ihrem „Vermögen“ leben müssen. Sie fallen somit weder unter HARTZ IV noch unter ALG I und somit aus der Statistik. Aufgrund unseres Automatisierungs-/Internetzeitalters fallen weiterhin viele Arbeitsplätze weg und der Konkurrenzdruck unter Firmen wächst zusehens. Billiglöhne und Arbeitsplatzrationalisierungen sind die Folge für Unternehmen, die auf dem Arbeitsmarkt bestehen bleiben wollen. HARTZ IV sorgt mit seinen 1 EUR-Jobs noch für eine Verschärfung dieser Situation. Auf der Strecke bleiben insbesondere diejenigen, die z.B. aufgrund der Gründung einer Familie nicht flexibel sind und auf adequate Gehälter angewiesen sind, um den Verdienstausfall des Partners zu kompensieren. Ein Trost bleibt evtl.: Wer es schafft diese Zeiten zu überleben und nicht auf Dauer in die Willkür der ARGE zu fallen, der schafft zumindest Sicherheit für seine Nachkommen. Denn irgendwann sterben die kinderlosen Doppelverdiener aus und es bleiben, wenn es der Staat nicht geschafft hat, alle von sich abhängig zu machen, vielleicht einige Übrig. Es sei denn, wir werden von anderen Staaten überrannt.
    HARTZ IV muss so schnell wie möglich abgeschafft oder nachgebessert werden. Politiker, ARGE-Mitarbeiter und Gerichte sind überfordert – es ist Zeit für eine Revolution (aber auf friedlichen Wege) – z.B. Boykottieren der ARGEN. Eine Möglichkeit bietet sich: Alle die ALG II beziehen, können sich selbständig machen und sich freiwillig mit einem geringen Beitrag Arbeitslosengeld I versichern, somit wird ALG I-Anspruch während des Bezuges von ALG II angespart. Nach Erreichen des ALG I-Anspruches verzichtet auf ALG II und beantragt ALG I. Nähere Informationen bzgl. der Voraussetzungen bzgl. der freiwilligen ALG I-Versicherung können bei der Bundesagentur für Arbeit erfragt werden.

  7. J.Hofmann am 8. August 2007 um 21:58 Uhr

    Guten Tag Sehrgeehrte Damen und Herren

    Habe seit den 31.07.2007 wieder Arbeit,Das ALG1 wurde Eingesteellt.
    Da mein alg1 zuwenig war bekam ich noch alg2.mein FM ist der meinung das 56¤ bis zum 20.9.2007 reicht.das würde heisen ich muss bis zum 20.9 mit 56¤ auskommen und mein unter halt bestreiten.Das Arbeitsamt Leipzig sieht keine möglichkeit dies zu veranlassen das mein unterhalt bestreiten kann.

    möchte sie bitten mir ein rat zugeben bzw. etwas in die wege zuleiten.

    Mit Freundlichen grüßen Hofmann jens leipzig

  8. Heidi am 5. September 2007 um 12:23 Uhr

    Hallo Elke.
    teeren und steinigen ist zu wenig. Dem müsste man die Heim und Kohle entziehen und ihm dann bis ans Lebensende 345 Euro in die Hand drücken. Das perfide Hirn vom Hartz ist schon schlimm. Noch schlimmer sind die Politiker die das zugelassen haben. Ganz gross und immer noch relevant: User aller Münte. Der hat ja auch mal gesagt, wer nicht arbeitet braucht auch nicht zu essen.
    Und wer sich von 345 Euro noch ne Cola leisten kann ist schon gut dran. Wie hiess es im alten Rom? Gebt dem Volk Brot und Spiele. Genau da sind wir doch, Oder?

  9. mollyy00 am 12. September 2007 um 16:14 Uhr

    In was für einer Gesellschaft leben wir Überhaupt ich kann nur noch vor dem Staat ausspucken, der Grund dafür ist ich habe heute in den Nachrichten gesehen wie einer 42 jährigen Frau das leben durch das AA noch erschwert wir in dem die Leistungen eingestellt wurden und ihr nahegelegt wurde sie soll doch in ein Hospitz zum sterben gehen das würde dem Staat nicht so viel kosten bedenke das die Frau in letzten Stadium Krebs hat und sich noch von Ihrer 11 jährigen Tochter in aller ruhe verabschieden will man muss so einem Kind das erstmal begreiflich machen das Mutter irgendwann nicht mehr da ist und da kommt die ARGE daher und verlangt sowas das ist in meinen Augen das allerletzte…… Pfui Teufel schämt Euch was!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  10. mummy22 am 12. September 2007 um 19:09 Uhr

    hallo,ich bin total verzweifelt!!!ich habe mein portomonaie mit all meinem geld verloren!!!ich habe zwei kleine kinder und bekomme hartz IV!!!!ich habe keine ahnung was ich machen soll,kann ich mir bei der agentur für arbeit so eine art vorschuss holen???ich kenne mich damit nicht aus,brauche aber dringend hilfe!!! mfg

  11. mollyy00 am 13. September 2007 um 16:30 Uhr

    Hallo mummy22
    du kannst es versuchen ob dir die ARGE Vorschuss gewähren aber bedenke es fehlt dir dann nächsten Monat wieder.

  12. Meg7 am 18. Oktober 2007 um 16:42 Uhr

    Ihr habt doch alle keine Ahnung was vor sich geht! Dank dem Ombudsrat sind vorallem die Regelleistungen in den neuen Ländern gestiegen.Arbeitssuche ist wohl das beste was man in diesen Fällen machen kann.Viel Glück!

  13. Mia am 21. November 2007 um 04:57 Uhr

    Was für ein Ombudsrat? Wo gibts den? In Berlin unter der allg. bekannten Adresse nicht. Unter der Hotline nicht und unter ombudsrat.de auch nicht. Ich denke, der wurde wegen Meckern abgeschafft. Sonst kommt zuviel in geballter Ladung ans Licht der Öffentlichkeit. Von relativ anerkannter Seite. Was zu sagen hatten die sowieso nicht. Aber wenigstens konnte man mal nachfragen, ob das was das Amt gerade mit einem vor hat auch legitim ist.
    Ich suche gerade nach der Adresse, weil ich einer Bekannten helfen wollte. Meine Bekannte hat kein Internet.
    Sie soll sämtliche Arztunterlagen beim FM abgeben. Warum hat sie keinen Termin mit ihren Unterlagen beim Amtsarzt? Wenn ich bedenke, wo die die FMs überall aufgelesen haben, ist mir ganz schlecht, wenn ich diesen Typen meine Arztakten geben sollte.
    Was geht es einem FM – vielleicht auch noch männlich -an, dass die Dame ein “hohler Vogel” (ohne Gebärmutter) ist? Nun wollte ich beim O-Rat nachfragen und …nüscht is.

  14. Thomas  (Website)  am 13. Januar 2008 um 22:14 Uhr

    Hallo zusammen!

    Durch Zufall kam ich auf diese Seite.
    Einige Schreiber/innen haben mir aus der Seele geschrieben. Ich bin selbst seit 16 Monaten Alg II-Empfänger und weiß was bei den Jobcentern abgeht, wobei es kein Unterschied ist, ob sie der Kommune oder der Arbeitsagentur angehören.

    Das Grundprinzip des SGB II soll das Fordern und Fördern sein. Es ist aber nur das Fordern was die tatsächlich umsetzen.

    Meine Frau und ich haben auch im September 2007 eine Aufforderung bekommen eine kleinere Wohnung mit sogenannter angemessener Miete zu finden.
    Grund dafür ist der Auszug unseres 19jährigen Sohnes im August 2007.
    Jetzt ist die Wohnung um 23 qm zu groß. Ich habe mich natürlich nach der Aufforderung erst gewehrt. Habe versucht das wir in der Wohnung wohnen bleiben können. Auch meine Begründung, daß meine Frau und ich behindert sind hat nichts gebracht. Meine Frau ist erwerbsunfähig und ich bin blind. Hatte denen auch zu bedenken gegeben, daß wir den Umzug keinesfalls allein durchführen können, sondern eine Umzugsfirma brauchen die den gesamten Umzug managt. Das würde teuer werden. Auch davon ließen die sich nicht einschüchtern. Ich hatte so das Gefühl das sie uns beweisen wollten das sie die stärkeren sind.
    Ich habe bis heute noch keinen Bescheid von denen über meinen Antrag auf Härtefall bekommen. Den Antrag habe ich im September 2007 gestellt.
    Nun haben wir dann doch eine Wohnung gesucht, die auch vom Jobcenter als angemessen akzeptiert wurde. Leider können wir erst am 1. Mai 2008 umziehen, weil der neue Vermieter das Haus dort noch renoviert und saniert. Ich habe bei meiner Transfermanagerin nachgefragt, ob in diesem Fall die Miete der zu großen Wohnung noch komplett bezahlt wird für zwei Monate. Das Jobcenter hatte uns zeit bis ende Februar 2008 gegeben. Die Antwort war nein. Wir hätten genug zeit gehabt zum Wohnung suchen und sie würden die Miet nur bis zur angemessenen Höhe zahlen. Es interessiert sie auch nicht das unser Vermieter die Wohnung selbst erst vor 2 Jahren gekauft hat und wahrscheinlich Schwierigkeiten mit der Bank bekommt, wenn er die Miete nicht komplett bekommt und seine Kredite nicht bedienen kann. Den Betrag können wir allerdings nicht auffangen. Es wären etwa 230 – 250 € die wir draufzahlen müßten. Außerdem befinde ich mich selbst seit 2003 in einer Geschäfts- und Privatinsolvenz und dürfte gar keine neuen Schulden in meiner Wohlverhaltensphase auflaufen lassen. Es besteht dann die Gefahr, daß mir das Insolvenzgericht die Restschuldbefreiung versagt.
    Das interessiert die Sesselpupser beim Jobcenter überhaupt nicht.
    Dann müssen wir laut Mietvertrag in der neuen Wohnung in drei Räumen Bodenbeläge einbringen, da dort nur reiner Ästrichboden ist. Das Jobcenter meinte es wäre Vermietersache und wir sollten den Vermieter bitten die Böden zu verlegen. Sie würden sich nicht beteiligen. Ich habe aber mittlerweile einige Urteile gefunden das sie das in jedem Fall müssen.
    Ebenso ist es mit der Kaution. Sie wollen sie jetzt vorzahlen als Darlehen. Das ist aber laut Landessozialgerichtsurteil rechtswiedrig, da der Regelsatz nicht für Wohnkosten gedacht ist und die Kaution gehört zu den Wohnkosten.
    Die meisten Politiker behandeln die HartzIV-Empfänger als den letzten Abschaum. Warum sthen wir eigentlich nicht alle mal auf und fahren nach Berlin und geben mal ne Abendvorstellung für die Tagesschau???? Wenn alle HartzIVler sich zusammen tun würden, dann könnten sie auch was bewegen. Aber solange wir nur im Hintergrund schimpfen und stöhnen wird uns niemand in Berlin für voll nehmen. Also wenn sich jemand organisieren möchte, ich bin dabei.
    Ich habe auf meiner Homepage ebenfalls ein Forum, auch mit dem Thema Politik und Hartz IV. Würde mich auch über die ein oder andere Anmeldung von euch freuen. Vielleicht kann man sich doch organisieren oder so. Man könnte auch einen Verein eröffnen, der bundesweit HartzIV-Empfänger bei ihren Behördengängen unterstützt und sich für die Rechte der Betroffenen einsetzt wie eine HartzIV-Gewerkschaft.
    Wir sind so eine große Gemeinschaft. Wir wissen garnicht wie stark wir sein könnten.

    Freue mich auf Rückmeldungen von euch allen.

    Viele Grüße

    Thomas

  15. Thomas  (Website)  am 13. Januar 2008 um 22:27 Uhr

    Hallo zusammen!

    Bin durch Zufall hier gelandet. Finde die Seite gut.
    Warum organisieren wir uns nicht alle zu einer starken Einheit?? Wir HartzIVler wären in der Menge so stark. Das können die sich in Berlin garnivht vorstellen. Man müßte eine Organisation gründen ähnlich einer Gewerkschaft für Hartz IV. Dann könnten wir auch viel besser unsere Aktionen und Demos organisieren.
    Ich bin selbst auch HartzIVler seit 16 Monaten und habe auch äußerst miese Erfahrungen mit den Sesselpupsern beim Jobcenter. Wir haben ein kommunales Jobcenter. Aber die sind nicht besser oder schlechter als die Argen. Die sind beide einfach nur zum K…..!
    Habe auch jetzt im September 2007 eine Umzugsaufforderung bekommen. Wir haben jetzt ne Wohnung aber 2 Monate zu spät. Jetz wollen die nicht einmal die zwei Monate mehr die normale Miete der alten Wohnung bezahlen. Ich werde die in Grund und Boden klagen. Sie wollen auch nicht die Erstrenovierungskosten bezahlen. Die Fußbodenbeläge wären Vermietersache. Schaun wir mal was die Gerichte dazu sagen.
    Auch bei den Kautionen werden die Hilfebedürftigen fälschlicherweise abgezockt. Die vorbezahlten Kautionen braucht man nämlich nicht zurüczahlen, weil es sich um Wohnkosten handelt bei einer Kaution und im Regelsatz keine Wohnkosten vorhanden sind. Hat auch mal ein Sozialgericht so entschieden. Sollten die das mit mir so machen wollen, dann werde ich auch erneut gegen die IdSesselpupser klagen.
    Auf meiner Homepage gibt’s auch ein Forum mit dem Thema Politik und Hartz IV. Einfach mal vorbeischauen und vielleicht können sich ja doch einige zu einer Organisation organisieren.
    Wir sollten uns das nicht alles gefallen lassen. Wir sind in der Anzahl bundesweit viel zu stark und mächtig als wir das nötig hätten.

    Viele Grüße

    Thomas

  16. kemal am 26. März 2008 um 21:33 Uhr

    was hat die heitzkostenabrechnung von 2006 mit dem fortzahlung antrag hartz4 zutun ohne den bearbeiten die meinen antrag nicht das kann es wohl nicht sein habe keine heizkostenabrechnung bekomme sie auch nicht

  17. Andrea am 25. April 2008 um 12:54 Uhr

    Aus meiner Erfahrung mit Alg bzw. Hartz IV.,sieht es so aus das die, die wirklich arbeiten wollen um ihre Situation zuändern mit denen auf einer Stufe stehen die sich solange regelmäßig Geld überwiesen wird sich ausruhen, nur sind das die ersten die sich aufregen über evtl. nicht zumutbare Arbeitsangebote ablehnen. Mir persönlich wurde schon viel von meiner Vermittlerin geholfen.Wie die Leute beim Amt behandelt werden deren Wohnung zu groß oder zu teuer ist, finde ich unmenschlich. Für die Bearbeiter sind es eben keine Personen mit Schicksal sondern nur Nummer einer BG. Die eigene ungerechte Behandlung sollte nicht auf Personen geschoben werden die nichts dafür können. Arbeitslose sollten sich selbst organisieren ohne Politiker die ihren Posten festhalten.

    m.f.G. Andrea

  18. Monika am 28. April 2008 um 17:02 Uhr

    Habe nun zum ersten Mal einen Folgeantrag bei der Arge abgeben müssen und eine zu teure Wohnung. Auf der Wohnungssuche sind mir erschreckend viele Vermieter begegnet, die nur an Leute in fester Anstellung vermieten. So weit ich weiß kann ich gegen den Bescheid Einspruch einlegen, mit dem Ziel das meine teure Wohnung noch mal akzeptiert wird. Weiß darüber jemand Bescheid?

    Eine Gruppe zu bilden, die sich gegen die Diskrimminierung durch Harzt IV wehrt höre ich immer öfter von Betroffenen, aber leider habe ich noch keinen gefunden, der wirklich hinter dem Gedanken steht und was tun möchte. Ich bin mir aber sicher, dass dieses Problem nur an der Wurzel, nämlich den Erfindern dieses Mistes angepackt werden kann.

  19. jan am 19. Juli 2008 um 23:50 Uhr

    1. Was jammert Ihr nur hier in Forum rum. Auch wenn Ihr Recht habt das Hartz IV gegen verschiedene Grundgesetze einschließlich Würde der Menschenrechte verletzt sowie ALG II Empfänger diskriminiert werden.
    Hier hört Euch sowieso keiner der Politiker und Verantwortlichen dieses Hartz Gesetze.
    Stürmt endlich das Kanzleramt und andere Regierungsgebäude und jagt endlich dies Politiker raus. Bist Du nicht willig so mit Gewalt. Wie damals ende 1989 in Berlin als die Stasizentrale gestürmt wurde. Es geht doch. Es gibt viele die privat oder in Foren Ihren Misskredit geben. Oder zeigt Euch Wut öffentlich in Demos, wenn Ihr schon nicht den Mut habt Regierungsgebäude in Berlin zu stürmen. Die Zeit ist reif für einen Bürgerkrieg in Deutschland. Organisiert Euch und stürmt nun endlich die Regierungsgebäude in Berlin. Oder wollt Ihr immer in Armut, Diskriminierung und Herabwürdigung Ihre Menschenwürde so leben???

  20. Elke am 3. August 2008 um 14:18 Uhr

    Neben vielen seltsamen Aussagen meiner Dame bei der ARGE traf mich eine doch sehr. Ich bin 47 Jahre alt und sollte eine Umschulung zur Kellnerin machen.Seit 3Jahren habe ich einen 400 Euro-Job in einer Bäckerei, jedoch ging es nun darum das ich in Vollzeit untergebracht werde.Gut, ich hatte an dem Tag die Papiere kopiert, meine Kinder und ich fuhren heim, kamen bei Glatteis ins schleudern, prallten gegen einen Baum und steckten dann kopfüber im Graben. Wir hatten so viel Glück, denn es hätte alles viel schlimmer enden können, so aber konnten wir alle drei nach einer Untersuchung im KH heim.. Jedoch waren nun die Papiere der ARGE mit Blut und Dreck verschmutzt. Per Anruf erklärte ich es der Dame bei der ARGE kurz das wir einen Unfall hatten, ich die Papiere auf dem Schoß hatte. Und da es der 31.12.07 war auch, dass der Brief etwas später per Post eintrifft. Ihr Kommentar dazu: Dann wären Sie ja wenigstens in Gedanken an die ARGE gestorben.

    Mittlerweile könnte ich ein Buch über die Bösartigkeiten schreiben, wobei es nicht nur um mich geht sondern auch um andere Hartz 4 Empfänger. Eine Mutter muß mit ihren Kindern von Bonn nach Stuttgart ziehen.Bleibt der Mensch nun völlig auf der Strecke, nur damit die Statistik positivere Ergebnisse ausweist wenn es um die Arbeitslosenzahlen geht?

  21. alexandra am 1. September 2008 um 18:09 Uhr

    ich finde auch man sollte sich zusammen tuen und eine klagewelle aufrufen.anzeigen bei verletzungen von menschenrechten.

  22. hans am 19. Januar 2009 um 10:47 Uhr

    Die Veröffentlichungen auf dieser Internet-Seite haben mich bis in´s Mark erschüttert. Ich glaubte eine seltene Ausnahme zu sein, die mit menschenverachtenden Machenschaften eines Amtes (ARGE) konfrontiert wird, dessen Aufgabe es ist, Bürgern dieses „demokratischen, freiheitlichen Rechtsstaates“ zu helfen, wenn sie – oft unverschuldet! – in existentielle Not geraten sind.

    Als 62-jähriger Unternehmer habe ich lange Zeit Steuern an dieses Land abgeführt, die vermutlich ein Mehrfaches dessen übersteigen, was jene dumm-dreisten Staatsbeamten vermutlich Zeit ihres gesamten Lebens nicht entrichten werden. Natürlich räume ich gerne ein, dass hier das Kind nicht mit dem Bade ausgeschüttet werden soll, wenn ich hier meine persönlichen Erfahrungen veröffentliche.

    Aber die Tatsache, dass die Kontakt-Adresse einer als „neutral“ proklamierten Anlauf- und Hilfsinstitution, wie der mysteriöse „Ombudsrat“ mit Vorsitz einer Ministerin a.D, namens Dr. Christine Bergmann, at al. auf üblichen Wegen nicht auffindbar ist, bestärkt mich in der Annahme, dass hier „Methode und Berechnung“ am Werk ist.

    Beschämend natürlich ist auch, dass unser Land immer noch das Banner einer „Christlichen Nation“ vor sich herträgt und ihre Parteinamen in den Dunstkreis einer Gesittung und Lebensausrichtung stellen, die weit eher einer ganz anderen Glaubensfigur gewidmet zu sein scheint. Aber Bauernfängerei war schon immer eine Domäne der Politik und wird es vermutlich bleiben; zumindest so lange, wie sich Personen an die Macht diplomatisieren können, denen ihr Eigeninteresse zur bevorzugten Maxime ihrer Handlungen wird – ihrer Handlungen als „Volksvertreter“ wohlgemerkt!

    Bleibt die bange Frage, welches Volk hier eigentlich gemeint ist? Das Volk der Großkapitalisten etwa? Jener Spezies, deren aufwändiger Lebensstil niemals von Amts wegen als „unangemessen“ befunden wird; selbst dann nicht, wenn sie in maßloser Profitgier Miliarden in den Sand setzen und von keiner Seite unserer politischen Prominenz in persönliche Haftung genommern werden – vermutlich nicht einmal andeutungsweise, mit einem einzigen symbolischen Euro nur! Da kommen doch sogleich die alten Volksweisheiten in meinen tief frustrierten Kopf: „Eine Hand wäscht die andere.“ und „Keine Krähe hackt der andern ein Auge aus.“

    Was den oben geäußerten Vorschlag zur Selbsthilfe anbelangt: Ich bin sehr gern bereit mich als wortgewandten, nicht öffentlichkeitsscheuen Mitstreiter einzubringen, vorausgesetzt, dass endlich einer sagen kann: wann, wo und bei wem?

  23. Foxy am 6. März 2009 um 07:24 Uhr

    Unglaublich…. wegen Jobcenter 900 € Mietschulden und gleich noch ne komplette Sperre für 3 Monate hinterher…
    Meine Schulden belaufen sich durch die ARGE (Jobcenter) nach den 3 Monaten Sperrzeit auf bis zu 3000€ an, und nur weil die ARGE einfach keine Zeit hat, meine Bescheide zu kontrollieren…. Seit November werde ich und mein WG Mitglied als BG gezählt… okay, das kann sein, da wir schon seit über 1 Jahr zusammen wohnen, doch das man Mir jetzt eine 3te Person ans Bein bindet, die nicht existiert und wo ich nachweisen soll, das diese in meinem Haushalt wohnt oder nichtis ja wohl ein Hammer……… WIE SOLL ICH EINE NICHT EXISTIERENDE PERSON NACHWEISEN? Erst dann bekomm ich wieder Geld vom Amt.
    Habe im November 08 Arbeit aufgenommen, dadurch musste ich meine MAE abbrechen, da ich umziehen muss für den JOB… … hmm denkste, ich dürfte nicht umziehen, ich dürfte den JOB nicht aufnehmen und das schärfste is, obwohl ich einen ARBEITSVERTRAG (auch nur für einen TAG) vorgelegt habe, wurde ich für 3 Monate komplett (Regelsatz + KDU) gesperrt, da ich keine MAE abbrechen darf………… wo leben wir? Muss ich mir den Tiolettengang noch genehmigen lassen? Ich stecke in der Klemme, mir stellen Sie jetzt den Strom ab, da ich ja wegen der Sperre nichts zahlen kann und das JOBCENTER meint nur, dafür wäre ich selbst verantwortlich ich sollte mir angewöhnen keine FEHLER zu machen… haha

    Langsam reichts, durch HARTZ4 singt man immer tiefer in die Schulden und niemand unternimmt was dagegen.
    Meine Widersprüche liegen seit 2 Jahren in der Widerspruchstelle und ich bekomm einfach nur diese maschinell erstellten Schreiben, das ich doch auf Rückfragen verzichten sollte.

    Ich habe vor heute nocheinmal mit der ARGE zu sprechen doch ich geh ohne großartige Erwartungen in dieses Gebäude.

    An wenn kann man sich nur wenden?Niemand hilft auch nur ein kleines Stück!

  24. judie am 27. April 2009 um 15:58 Uhr

    Hallo,leider ist die angegebene Telefonnrummer vom Ombudsrat nicht mehr aktuell,jedenfalls nicht erreichbar.Weiß jemand eine Aktuelle Nr.Wo man jemanden erreichen kann um Rat & Hilfe zu bekommen?
    Vielen Dank.

  25. Utchen am 17. September 2009 um 17:42 Uhr

    Wer kann mir ganz schnell eine Antwort geben. Wir stehen unter Zeitdruck. Folgendes:

    Ich bekomme volle Erwerbsunfähigkeitsrente. Mein Mann ist Hartz IV. Man hat mich gleich mit zum Sozialfall gemacht. Volle Anrechnung meiner 698 €. Jetzt meine Frage. Ich habe um das fehlende Geld etwas aufzubessern eine Minijob für 40 € Brutto gleich Netto angenommen.
    Habe ich nicht das gleiche Recht wie der Leistungsbezieher, also mein Mann, selbst und darf 100 € ohne Anrechnung dazuverdienen?
    Wir sollen jetzt das Geld zurückzahlen. Wir wissen bloß nicht wie.
    WER KANN HELFEN.

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