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Hartz IV: CSU lehnt Gutscheinsystem ab

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 11.08.2010 um 20:14 Uhr

Die bayrische Sozialministerin Christine Haderthauer (CSU) kritisiert die Pläne Ursula von der Leyens, wonach Kindern aus Kindern aus Hartz IV Bedarfsgemeinschaften lediglich sogenannte Teilhabe- und Bildungsgutscheine zur Verfügung gestellt werden sollen, anstatt die Geldleistungen zu erhöhen.

Im Interview mit der “Berliner Zeitung” mahnte Haderthauer an, dass es sich dabei um ein “kollektives Misstrauensvotum gegen Langzeitarbeitslose” handeln würde. Ihrer Meinung nach sei dies kein bürgerlicher Politikansatz. Vielmehr sollten Bezieher des ALG II über die Jobcenter zur besseren Förderung ihrer Kinder verpflichtet werden.

So könnte etwa in der zwischen Jobcenter und Erwerblosen geschlossenen Zielvereinbarung zum Beispiel verankert werden, dass die Kinder des Leistungsempfängers einem Sportverein beitreten oder Nachhilfe in Anspruch nehmen. Die erforderliche Geldsumme könnte dann direkt an die jeweilige Einrichtungen überwiesen werden.

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bisher 13 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 11. August 2010 um 20:55 Uhr

    Blödsinn! bayrischer!

    Beide Lösungen sind Quatsch. Bildung sollte generell für alle Kinder kostenlos sein.

    Klamotten gibts für die Gutscheine nicht und Essen auch nicht. Also Geld raus für die Familien !!

  2. Pjatrus am 11. August 2010 um 22:09 Uhr

    “sollten Bezieher des ALG II über die Jobcenter zur besseren Förderung ihrer Kinder verpflichtet werden.”

    Und das hier ist kein Misstrauensvotum?

    “kollektives Misstrauensvotum gegen Langzeitarbeitslose” vom Kollektiv Politker/Hetzerklan?

  3. Julchen am 12. August 2010 um 10:25 Uhr

    Hallo Pjatrus

    nein, das ist kein Misstrauen! Das ist “Zwang” oder anders gesagt:

    “Staatliche Gewalt” gegen Familien!

    Deutschland ist eine Diktatur geworden und die, die noch frei entscheiden können, kommen der Reihe nach dran- mit anderen Repressalien.

  4. Julchen am 12. August 2010 um 11:15 Uhr

    [ Zitat ]
    Extremismus-Vorwürfe: Erzieherin freigestellt
    ***
    Sollte man nicht generell erstmal die Gesinnung aller Behördenangestellten und Beamten prüfen? Oder geht das ganze in Richtung der BdM ( Bund deutscher Mädchen ) und dem Nachfolgemodell der HJ ?
    ***
    Extremismus-Vorwürfe: Erzieherin freigestellt

    Die Stadt Lüneburg hat eine in Mecklenburg-Vorpommern lebende Erzieherin, die im Verdacht steht in der rechtsextremen Szene aktiv zu sein, vom Dienst freigestellt. Dies berichtet die “Landeszeitung”. Seit November habe die Frau nach 13-jähriger Erziehungspause wieder für eine städtische Kindertagesstätte gearbeitet. Nach einer Anfrage der “Tageszeitung” (taz) sei die Stadt auf die Frau aufmerksam geworden. “Ihr wird vorgeworfen, dass sie Mitglied einer rechtsextremen Organisation ist.
    http://www.welt.de/die-welt/regionales/hamburg/article8957614/Extremismus-Vorwuerfe-Erzieherin-freigestellt.html

    na Servus!

  5. Julchen am 12. August 2010 um 11:22 Uhr

    Ministerin will Bonuskarten für Kinder

    In der Debatte um die Regelsätze für Kinder aus Hartz-IV-Familien setzt die Regierung auf Sachleistungen statt Geld. Nach Informationen unserer Redaktion sollen Kinder aus Hartz-IV-Familien eine Chipkarte erhalten. In der Diskussion ist, dass ein Gegenwert von rund 200 Euro jährlich darauf gespeichert wird. Damit sollen Kinder im Alter von bis zu 18 Jahren Zugang zu Museen und Schwimmbädern sowie zu Musikschulen und Sport erhalten. Noch offen ist, ob der Guthaben-Betrag nach Alter gestaffelt wird.
    http://www.rp-online.de/politik/deutschland/Ministerin-will-Bonuskarten-fuer-Kinder_aid_892869.html

    Man bläut den Bürgern den Vorteil ein und die blöde Masse fällt drauf rein.

    Was kosten die Karten?
    Was kostet die Bürokratie dafür?

    die Regierung gibt gerne mal 100 Millionen aus um 10 Millionen zu sparen.
    Irrsinn ! sonst nix.

  6. Julchen am 12. August 2010 um 11:35 Uhr

    Bundestagsabgeordnete wollen Diätenerhöhung um 500 Euro pro Monat

    Während Politiker darüber streiten, ob Hartz-IV Empfänger einige Euro mehr erhalten sollen, wollen die Abgeordneten nach Medienberichten ihre Diäten um 500 Euro!!!!!! pro Monat erhöhen.

    Die Spitzen der verschiedenen Fraktionen im Bundestag wollen darüber diskutieren, ihre Diäten auf die Besoldungsstufe B6 zu erhöhen.

    Allerdings soll in dem Zusammenhang über eine eventuelle Kürzung der Pensionen und eine Koppelung ihrer Bezüge an die Entwicklung der Löhne beraten werden.
    http://www.shortnews.de/id/844341/Bundestagsabgeordnete-wollen-Diaetenerhoehung-um-500-Euro-pro-Monat

    Ha- Ha- Ha- Volksverarschung pur- als würden die am Ende auf 1 Cent bei der Pension verzichten. Die monatlichen Bezüge von über 7000 Euro reichen den Damen und Herren nicht, letztlich haben sie ja noch einen Hauptberuf- die Abgeordneten. Schon das müsste verboten werden. Entweder-Oder!

  7. Streetfigther am 12. August 2010 um 12:04 Uhr

    Über das Jobcenter wäre es noch schlimmer wie mit einem Gutschein.Keinem Arge Mitarbeiter kann man trauen.Das sind meine eigenen Erfahrungen,die auch schon bundesweit von anderen Beiträgen bestätigt wurden.Außerdem wäre man auf den Ermessensspielraum dieser FM angewiesen,dessen Ausbildung oft zu wünschen übrig lässt.
    So lange der Mensch nicht im Mittelpunkt steht,sondern nach Aktenlage entschieden wird,kann es nur Fehlentscheidungen geben.FM können und wollen sich nicht mit der Situation des Betroffenen beschäftigen.
    Solange wie man in Regierungskreisen von spätrhömischer Dekadenz spricht hat man die reale Situation der Hartz IV Emfänger nicht erfasst,es kann nur Fehlentscheidungen geben.
    Rente mit 67 oder 70-das ist der größte Knaller.Mit 40 ist man schon zu alt für den 1.Arbeitsmarkt.
    Günstig wäre in diesem System, wenn man vom 15.bis zum 40.Lebensjahr genügend Beiträge zahlt und dann krepiert ohne Kosten in Anspruch zu nemen.Wenn möglich noch außerhalb der BRD.

  8. einfach-ich am 12. August 2010 um 13:51 Uhr

    …So könnte etwa in der zwischen Jobcenter und Erwerblosen geschlossenen Zielvereinbarung zum Beispiel verankert werden, dass die Kinder des Leistungsempfängers einem Sportverein beitreten oder Nachhilfe in Anspruch nehmen. …

    Und wieder muß/soll mit der ARGE/Jobcenter ein “Vertrag” (ähnlich Eingliederungsvereinbarung) geschlossen werden. Und das auch noch für die Kinder!??!

  9. Julchen am 12. August 2010 um 18:46 Uhr

    @ Streetfighter

    ja- für den 1. Arbeitsmarkt sind wir zu alt- und auf dem 2. will man uns auch nicht und wenn sie einen 3. Arbeitsmarkt haben- da dürfen wir dann schuften wie die Berserker fürs Essen.

    Törrrrröööööööööööööööööööt ! Nö- nicht mit Julchen.

  10. Lily am 12. August 2010 um 20:08 Uhr

    vielleicht schreiben Sie dann den Kindern auch noch vor welchen Sport sie treiben dürfen und welchen nicht ? Sie können ja gerne die Reitbeteiligung meiner Tochter übernehmen…. kostet “nur” 85,- Euro, aber zu einem anderen (günstigerem) Sport ist meine KLeine nicht zu bewegen :-)

  11. Julchen am 12. August 2010 um 23:27 Uhr

    Nun ja- es wird demnächst von Frau von der Leyen eine Behörde für Kot und Urin eingeführt, damit die Behörden auch wissen, was man denn vom Regelsatz gegessen hat.

    Jaja- lacht nur – wir sind nicht weit davon. Es ist einen Fanatikerin am Werk- oder sollten wir besser sagen eine Faschistin?

    Heil Ursula. Heil CDU/FDP

    bitte immer nach rechts schauen, ehe Sie über die Strasse gehen !

  12. Julchen am 13. August 2010 um 14:50 Uhr

    Eigentlich eine Frechheit den Leistungsempfängern nach dem SGB II pauschal die Unterschlagung von Geldern, die für ihre Kinder bestimmt sind, zu unterstellen. Und die Mehrheit der geBILDeten deutschen Bevölkerung findet das sogar richtig. Wen wundert es, bekommt sie doch jeden Abend bei RTL, SAT1 und Co vermittelt, dass Eltern die Hartz IV beziehen, grundsätzlich alkoholkranke, drogensüchtige Psychopathen sind. Politiker von CDU und FDP wiederholen immer wieder, dass sich Hartz IV Empfänger von normalen Menschen auch dadurch unterscheiden, dass sie morgens nicht aufstehen und wenn, dann nur um sich auf eine Couch zu setzen.
    **
    Wenn das Gutscheinmodel von Frau von der Leyen Wirklichkeit wird, gibt es einen neuen Markt für Abzocker. Windige gemeinnützige Gesellschaften werden plötzlich Nachhilfeunterricht anbieten. Und der Bundesagentur wird es ebenso wenig gelingen Schwarze Schafe unter diesen Gesellschaften auszumachen, wie ihr dies auch bei den Bildungsträgern für Weiterbildungsmaßnahmen für Hartz IV Empfänger nicht gelungen ist. Ich schlage vor, Steuern an den Bund auch nur noch in Form von Gutscheinen zu entrichten um Sicherzustellen dass unser Geld von den Politikern nicht länger zweckentfremdet eingesetzt wird. Statt Kriegseinsätze im Ausland brauchen wir Bildungseinsätze in Deutschland, statt Banken zu retten müssen wir Schulen sanieren. Alle betroffenen und auch (Noch)nichtbetroffenen Eltern sollten öffentlich zeigen, dass sie diese Diskriminierung nicht länger hinnehmen werden. Wir sind nicht die Sündenböcke für Eure Unfähigkeit! (Dietmar Brach, Wiesbaden)
    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-von-gutscheinen-und-gutmenschen-1002.php
    komplett hier

  13. Reni am 18. August 2010 um 13:17 Uhr

    dieses Gutscheinmodell sollte nicht eingeführt werden.Man ist so wieso schon bestraft genug,wenn man von Hartz IV lebt und gesundheitlich nicht alle Jobs annehmen kann.
    Die Kinder müssen alles ausbaden, weil die eigene Familie keinen normalverdienenden Job mehr findet und den Kindern etwas bieten kann.In den Schulen werden sie gemobbt, weil die Kleidung denen nicht passt und und und.Die Politiker sollten die Regelsätze erhöhen oder 2 mal im Jahr einen zusätzlichen Betrag zu Hartz IV geben, damit man den Kindern ordentliche Kleidung,fussgerechte Schuhe und auch mal zum Friseur schicken kann. Die Kinder sind im Wachstum und da reicht der Regelsatz einfach nicht aus.
    Wenn die Politiker einfach mal so ihre Diäten erhöhen können, dann können aber sie wollen nicht das es uns besser geht,weil sie alle über einen Kamm scherren,das wir faul sind und und und….. .Außerdem sollte man beim Kindergeld beim 1.Kind die höchste Stufe bekommen,also mehr Geld und dann bei den nachfolgenden Kindern abstufen.Somit ist gewährleistet,das es nicht weiter zur Überbevölkerung kommt.Die meisten Kinder haben die ausländischen Familien.Vielleicht treten sie dann etwas kürzer.

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