Betreuungsgeld doch nur ein Jahr?

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 11.10.2011 um 17:01 Uhr

Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) hat sich im Interview mit der “Bild am Sonntag” dafür ausgesprochen, dass geplante Betreuungsgeld auf 12 Monate zu begrenzen.

“Ich finde, wir müssen angesichts der angespannten Haushaltslage eine gewisse Bescheidenheit an den Tag legen”, mahnte die Christdemokratin an. Die bisherigen Überlegungen liefen auf einen 24-monatigen Auszahlungsraum hinaus.

Die Ministerin fügte hinzu, erst einmal nur das zweite Lebensjahr in den Blick nehmen zu wollen. “Wenn wir das zum Wohle der Eltern schaffen, bin ich angesichts der Finanzlage schon sehr froh”, so Schröder weiter.

Ferner bekräftigte Kristina Schröder, dass Teilzeitbeschäftigte nicht gegen Hausfrauen ausgespielt werden sollen. Deswegen sei sie “für ein Modell, bei dem der Wunsch, fürs eigene Kind da zu sein, genauso anerkannt wird wie der Wunsch, nach dem ersten Jahr wieder über Teilzeit in den Beruf einzusteigen.”

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bisher 4 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. reinner am 12. Oktober 2011 um 19:45 Uhr

    das ist mal wieder typische menschenverscheisserung. einer sagt, die kassen klingeln in deutschland, die einnahmen sind so hoch wie nie, rekordsteuereinnahmen und so, der nächste jämmert über leere kassen …. . aber sicher liegt es daran, das es geld für die einfachen bürger ist, und der hat eben nicht mehr verdient, wenn er diese p…. wählt. die rekordsteuereinnahmen verschwinden in dunkle kanäle und die fetten bonzen und großkapitalisten greifen kräftig darauf zu.

  2. Ines am 14. Oktober 2011 um 10:41 Uhr

    Sämtliche Länder bekommen Geld zugesteckt und im eigenen Land wird gekürzt wo nur kann.

    Aber wichtiger als die Verlängerung von Betreuungsgeldern finde ich den Ausbau von Betreuungsplätzen. Beispielsweise sollte auch die Betreuung innerhalb der Ferien gewährleistet sein !!!

  3. adele am 15. Oktober 2011 um 17:17 Uhr

    Frau Kristine Schröder /CDU) steht unter der “Fuchtel” von Frau Merkel und muss daher die Interessen der Frau Merkel vertreten, ob es ihr passt oder nicht. Frau Merkel hat nur ein Interesse: die nächste Wahl zu gewinnen, egal ob das eigene Volk dafür seine Existenz verliert oder nicht.
    Aber eines zeigt sich aktuell und in Zukunft immer mehr,:auch wir Deutschen wachen auf und beteiligen uns Gott sei dank endlich an den weltweiten Demonstrationen gegen kriminelle Bänker und volksfernen Politikern.

  4. Oma von 4 Enkelkindern am 16. Oktober 2011 um 10:30 Uhr

    “die angespannte Haushaltslage”, ich schrei mich weg, ist das ein Witz. 211Millarden haben wir für den Rettungsschirm übrig, hat die vertrocknete Mutti das vergessen?

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