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Wirtschaftsexperten für höhere Zuverdienstgrenzen bei Hartz IV - Empfängern

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 13.02.2008 um 03:03 Uhr (Autor: ds)
VGW 316

Nach der Meinung vieler Experten im Wirtschafts- und Arbeitsmarktbereich sind die Zuverdienstregeln für Hartz4- Empfänger viel zu eng gefasst. Hans- Werner Sin vom Ifo- Institut aus München ist der Ansicht, dass man 500 Euro im Monat dazu verdienen können müsste, ohne dass dieser Verdienst auf die Hartz IV - Leistung angerechnet werden dürfe. Sinn ist jedoch längst nicht der einzige, der solche Forderungen stellt.

Auch Bert Rürup, der Vorsitzende des Sachverständigenrates, übte harte Kritik an den bisherigen Regelungen in diesem Bereich. Die bisherige Rechtslage mache Mini- Jobs viel attraktiver als eine sozialversicherungspflichtige niedrig bezahlte Beschäftigung, so die Meinung des Wirtschaftsweisen. Die Experten sind einhellig der Meinung, dass durch bessere Zuverdienstregelungen für Hartz IV - Empfänger neue Anreize geschaffen werden können, auch niedrig bezahlte Jobs anzunehmen.

Solche Forderungen, die faktisch staatlich geförderte Kombilöhne zur Folge haben, sind nicht neu, werden in der momentanen Tagespolitik jedoch kaum erwähnt. Entscheidungen in diesem Bereich wurden aufgrund von Streitigkeiten innerhalb der Berliner Regierungskoalition zunächst auf Eis gelegt. Die Zukunft wird zeigen, ob sich die jetzige oder die nächste Bundesregierung dazu durchringen wird, etwas auf dem Gebiet der Verdienstmöglichkeiten für Hartz IV - Empfänger zu tun. Nach Meinung der Experten sollte dies jedoch besser heute als morgen geschehen.

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6 Antworten zu “Wirtschaftsexperten für höhere Zuverdienstgrenzen bei Hartz IV - Empfängern”
  1. am 15.02.2008 um 16:51 Uhr

    Herr Wowereit und andere Personen die der gleichen
    Meinung sind,sollten mal einen Monat von Hartz IV leben!
    Ich zum Beispiel und viele andere auch haben bestimmt nicht darum gebeten arbeitslos zu sein,aber woher sollen sie es auch wissen ,wenn man in Saus und Braus lebt.

  2. am 25.02.2008 um 08:31 Uhr

    Ich denke 1 Monat ist zu wenig 2 Jahre dann hats auch der letzte Politiker begriffen und schikaniert uns Arbeitssuchenden nicht zu Unrecht, ich wollte nicht Arbeitssuchend werden.

  3. Naiver Depp

    am 30.03.2008 um 03:28 Uhr

    Das hätte die Wirtschaft natürlich gerne: noch mehr subventionierte Arbeitsplätze durch ALG 2 = noch höhere Gewinne.

    Darum geht es. Die Vorschläge kommen nicht aus Mitgefühl gegenüber Leuten ohne bezahlter Arbeit.

  4. TMK

    am 17.04.2008 um 11:54 Uhr

    Ohja so sehe ich das auch…. der regelsatz ist sowas von viel zu niedrig das ich dafür keine sätze mehr finde….. ich selber wohne alleine und muss stets jeden monat zu me inen eltern um dort zu essen da das geld für zuhause einfach nicht mehr ausreicht….warum immer bei anderen geld erhöht wird….bafög etc das ist mir bis heute ein rätsel….

  5. am 11.05.2008 um 20:43 Uhr

    Der Freibetrag von 100 € sollte unbedingt auf 400 € erhöht werden.
    Da würden viele mehr arbeiten.
    Ich höre sehr oft, ” Warum soll ich die Arbeit machen, wenn das vom Amt abgezogen wird”.

  6. Verzweifelt - Job - aber kein Geld für Umzug

    am 16.10.2008 um 09:09 Uhr

    Als Alleinerziehende mit einem Schulkind - habe ich eine Stelle in Aussicht welche für meinen Lebensunterhalt ausreichen würde, für die ich aber umziehen müßte - ich habe aber kein Geld für eine Wohnung (2 MM-Kaution 1. Miete etc.) meine Vermittlerstelle hält sich bedeckt.. wo kann ich erfahren ob ich Hilfe erwarten kann - was ist möglich ?

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