Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 14.01.2010 um 16:49 Uhr

Deutsche Großkonzerne bauen Stellen ab

Eine Umfrage von „Spiegel-Online“ unter den im Deutschen Aktienindex (Dax) vertretenen Unternehmen kommt zum Ergebnis, dass im vergangenen Jahr 2009 ein deutlicher Arbeitsplatzabbau vorgenommen wurde. So seien in Deutschland rund 45.000 und weltweit etwa 116.000 Jobs vernichtet worden.

Auf die Dax-Konzerne Allianz und Daimler entfallen laut der Umfrage bundesweit die größten Stellenstreichungen. Währenddessen der Autokonzern am Standort Deutschland 4.200 Jobs abbaute, waren es beim Versicherungskonzern, bedingt durch den Verkauf der Dresdener Bank, sogar 21.000. Es folgen die Konzerne Metro (3.800), ThyssenKrupp (3.200) und Siemens (3.000).

International liegt Siemens mit ingesamt 20.000 Stellenstreichungen an der Spitze, bei der Deutschen Post liegt die Zahl bei rund 18.000 und Daimler baute 16.000 Arbeitsplätze ab.

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bisher 4 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Pjatrus' am 14. Januar 2010 um 23:23 Uhr

    Hoffentlich werden in diesen Stellen von Franz und von der Layen sanktionierte Hartzer ihre Arbeit finden.

  2. Julchen am 15. Januar 2010 um 12:51 Uhr

    Diese „Firmen“ und Konzerne haben so viel Gewinn, dass sie nur noch an „Stellenstreichungen“ neuen Gewinn machen können. Darum gehts nämlich-

    um den Gewinn!

    Einfach nur feist- diese Leute.

    Die Allianz hat ja schon mal 6000 oder 8000 Leute entlassen vor ein paar wenigen Jahren.

  3. Pjatrus' am 17. Januar 2010 um 00:13 Uhr

    Koch möchte „abschrecken“, damit die Menschen sich noch mehr vor einer Arbeitslosigkeit fürchten. Koch selbst geht anscheinend davon aus, dass das Leben mit Hartz IV noch viel „zu angenehm“ ist. Es dürfe kein funktionierendes „Arbeitslosenhilfe-System“ geben, in dem nicht auch ein abschreckendes Element vorhanden ist, „sonst ist das für die regulär Erwerbstätigen, die ihr verfügbares Einkommen mit den Unterstützungssätzen vergleichen, unerträglich“, so Roland Koch. Letztendlich müsse „am Ende der Hartz-IV-Reparaturen“ die Beschäftigung der Hartz IV-Betroffenen höher sein und die Belastung der Staatskasse sinken. „Das wird auch in der CDU keine leichte Diskussion“, argumentiert der Ministerpräsident und ist nicht allein mit seinen Hartz-Positionen. Erst vor zwei Tagen forderte der zukünftige Baden-Württembergische Regierungschef Stefan Mappus (CDU) Hartz IV Regelsatz-Kürzungen, da die Haushaltskassen der Länder aufgrund der hohen Staatsverschuldung leer sind.

    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/roland-koch-cdu-fordert-hartz-iv-arbeitspflicht-9651.php

  4. Sieglinde am 19. Januar 2010 um 17:33 Uhr

    Wenn die Stellen abbauen, sind vermutlich wieder die Arbeitslosen schuld. Wenn die hier nicht mehr produzieren, sollte man sie boykottieren. Hier gibt es die neue Marke „Von hier“, sowas sollte man unterstützen. Außerdem Nachbarschaftshilfe praktizieren und dieses System nicht unnötig mit viel Steuern unterstützen, die ohnehin nur an Spekulanten und fremde Interessen gehen.

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