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Studie preist Erfolge beim Elterngeld
Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 14.02.2012 um 18:32 Uhr
Nach einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kann das Elterngeld wohl doch als Erfolg angesehen werden. Dies ist zumindest der Tenor eines Spiegel-Berichts.
Demnach sei der Studie zufolge einerseits zu konstatieren, dass das Haushaltsnettoeinkommen junger Familien im ersten Jahr nach der Geburt eines Kindes seit Einführung des Elterngelds durchschnittlich um 400 Euro gestiegen ist. Andererseits unterstütze die Sozialleistung junge Mütter bei der Rückkehr in den Beruf. Während vor rund 10 Jahren lediglich 32 Prozent der Mütter nach dem ersten Geburtstag ihres Kindes wieder ihrem Job nachgingen, habe deren Zahl im Jahr 2010 bei immerhin 40 Prozent gelegen.
Das DIW fügte jedoch in diesem Zusammenhang hinzu, dass insbesondere Frauen mit niedrigen Einkommen mehr oder weniger dazu gezwungen sind, eine schnelle Rückkehr in das Erwerbsleben anzustreben, weil sie zusammen mit dem Vater nur noch maximal 14 Monate einen Anspruch auf finanzielle Unterstützung haben. Beim früher an die Gruppe der Geringverdiener ausgezahlten Erziehungsgeld bestand der Anspruch hingegen bis zu 24 Monate.
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die in der Studie zitierten Familien sind demzufolge nur diejenigen, die das Glück haben in Arbeit zu kommen. Durchschnittlich, d.h.: dass in Wirklichkeit der Betrag, der zur Auszahlung kommt nicht unbedingt die 400 Euro erreichen muss. Hier wird kein Wort darüber verloren über Alleinerziehende und Hartz IV -Empfänger, beide Gruppen haben nicht das Privileg mit einem üppigen Gehalt mehr oder weniger sicher über die Runden zu kommen, denn ihnen wird das Erziehungsgeld/Eltergeld auf die Ersatzleistungen angerechnet.