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Voraussichtlich mehr Privatinsolvenzen in 2010

Nachricht zum Thema weitere Themen vom 15.03.2010 um 15:21 Uhr (Autor: sozialleistungen.info)
VGW 1926

Nach einer Erhebung der Wirtschaftsauskunftei Bürgel („Schuldenbarometer 2009“) stiegt die Zahl der Privatinsolvenzen in Deutschland im Jahr 2009 um etwa 8,6% auf über 130.000.

Insbesondere junge Menschen seien immer häufiger betroffen. Aufgrund der Wirtschaftskrise rechnet die Auskunftei für das Jahr 2010 mit einem weiteren Anstieg auf über 137.000 Fälle.

Die meisten Verbraucherinsolvenzverfahren im Verhältnis zur Einwohnerzahl werden im Bundesland Bremen durchgeführt (284 Privatinsolvenzen auf 100.000 Einwohner). Darauf folgen die Bundesländer Niedersachsen mit 220 und Schleswig-Holstein mit 219 Insolvenzen je 100.000 Einwohnern. Die wenigsten Verbraucherinsolvenzverfahren werden in Thüringen (112) und Bayern (119)durchgeführt.

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13 Antworten zu “Voraussichtlich mehr Privatinsolvenzen in 2010”
  1. Grufty

    am 15.03.2010 um 20:54 Uhr

    Hat jemand was anderes erwartet? mit Hartz IV kann keiner seine Schulden bezahlen da der Satz unter dem Minimum liegt sondern er macht noch aus der Not welche dazu.
    Es kommen noch mehr und das auch wegen Minijobs etc. die Leute werden sehenden Auges in den Abgrund geschickt da spreche ich nicht von denen die nicht arbeiten wollen denen ist das eh schon egal.
    Das ist der Erfolg der Politik der Mächtigen Bosse die dafür mit Millionen belohnt werden.

  2. Julchen

    am 16.03.2010 um 09:29 Uhr

    Sorry @ Grufty

    wenn junge Leute Schulden machen, haben sie zu Hause nicht gelernt, mit Geld umzugehen. Vor allem schlimm, wenn sie keine Arbeit haben und im voraus wissen, dass sie etwas nicht bezahlen können- nach dem Motto ” Es wird schon gut gehen” “Irgendwie” krieg ich dass hin”.
    Wenn sie sich Geld leihen-und Löcher stopfen. Dass kann ich nicht gut heissen, denn es hat was mit “Gleichgültigkeit” zu tun.
    Die Banken machen es den jungen Leuten auch zu leicht und bieten gerne Überziehungskredite an. Völliger Schwachsinn. Junge Leute bis zu einem gewissen Alter dürften nur Guthabenkonten haben, dann würde dass auch nicht so schnell passieren.
    Auch an “Kreditkarten” kommen die zu schnell, das veführt noch zusätzlich.

    Dann gibt es die Leute, die jeden Scheiss im Katalog oder Internet kaufen und Ratenzahlung haben- die ersten 3 bezahlen- und dann nicht mehr, dann kommen Mahnungen, Gebühren etc.,
    oder welche die teuren Urlaub buchen und sonst was alles, Hifi Geräte, TV etc. und dann wird beim nächsten Katalog gekauft.
    Diese Leute haben kein Verantwortungsgefühl und denen dürfte man auch nicht die Insolvenz gestatten. So hat jedes Gesetz “gute und schlechte” Seiten. Meist finden sie noch Finten, in dem sie sagen: “Das gehört mir nicht” und legen irgendwelche falschen Belege vor.

    Ich bin auch in Privatinsolvenz. Immer gearbeitet, gut verdient- und nie was auf Raten gekauft und immer pünktlich alle Rechnungen bezahlt. Ich hatte einen kl. Auto finanziert und durch meine Arbeitslosigkeit war “Gefahr in Verzug” Ich habe alles verkauft, was einen Wert hatte- um nicht in “Schulden” zu geraten.Gespart und geknappst was ging. Als Hartz IV eingeführt wurde, wusste ich, ich kann es nicht mehr schaffen. 125 Euro im Monat als Rate ging nicht mehr und auf die Hälfte liess die Bank sich nicht ein. Mit der Arbeitslosenhilfe hätte ich es geschafft. 12 Monate hätte ich noch durchhalten müssen, dann wär das Auto bezahlt gewesen und ich hätte es Privat verkaufen können.
    Vorher ging dass nicht, weil die Bank den KFZ Brief nicht rausgerückt hat.

    Leider lassen sich die Kreditbanken nicht auf Kompromisse ein, dass habe ich 1 Jahr versucht-und so blieb mir nur die Privatinsolvenz übrig. Die ist zwar bald zu Ende- aber es hat viel Nerven gekostet, zumal ich niemals jemand was schuldig geblieben bin.

    Ich habe auch im Vorfeld! Insolvenz beantragt- nicht erst als das Kind in den Brunnen gefallen ist- also gesagt- Leute, ab dann und dann kann ich nicht mehr bezahlen. So hatte die Bank Gelegenheit sich eine Änderung einfallen zu lassen. Als dann die Insolvenz vom Richter genehmigt war- kamen sie an- und boten mir eine kleinere Zahlung an, aber da durfte ich nicht mehr zahlen, weil ich nicht der Bank ein paar Euro hätte geben können- und der Autobank eben nicht.

    Das Auto haben die natürlich mit Gewinn verkauft- und dennoch dran verdient. Die paar Gebühren bei der Bank waren auch nicht die Welt, aber es hat mich aufgeregt, weil es letztlich eine lächerliche Summe war und die Insolvenz auch ein Vermittlungshemmnis ist.
    Man ist dann im Erklärungsbedarf- warum es so kam. Wenn ich morgen am Tag wieder eine Arbeit hätte wie früher- mit dem gleichen Geld-würde ich meine Insolvenz wieder aufleben lassen und die Summe bezahlen. Letztlich ist der Verlust auf meiner Seite- weil die Banken immer und zu jeder Zeit den Gewinn haben.
    Was viele nicht wissen, ist – dass eine Privatinsolvenz auch Gebühren und Anwaltskosten bedeuten. So entsteht eine “Mindestverwaltungsgebühr” einmal jährlich- die ich bezahle.
    ( Man kann sie auch “stunden” lassen, das wollte ich aber nicht ) Wenn dann die Insolvenz erledigt ist- kommen noch die Gerichtskosten- die muss man dann bezahlen, notfalls auch
    in Raten.

    **
    Dann haben wir noch die Firmeninsolvenzen, meist im GmbH Bereich. Hier ist es oft so, dass die (meist) Handwerker nicht kaufmännisch und betriebswirtschaftlich rechnen können. Sie sehen nur den Umsatz- nehmen Aufträge weit unter Preis an- und zack steht das Finanzamt da und die Krankenkassen oder Lieferanten und machen die Tür zu. Aufträge, die auch ohne Motivation angenommen werden, gehen oft schief und dann kommen noch Strafen und Mängelabzug hinzu oder Versicherungsschäden. Sehr viele Handwerker schlampen mit der Buchhaltung und hantieren auch mit “Schwarzgeld”. Irgendwann gehts dann schief.

    So einfach ist es also nicht- alles auf H4 zu schieben. Zumal, wenn es um “sinnlose” Einkäufe geht.

    Schicksalsschläge können ebenfalls zu Insolvenzen führen- wie bei Leuten, die ein Haus gekauft haben und es passiert etwas, was nicht aufzufangen ist oder der Familienvater stirbt oder wird krank. Dass sind dann hammerharte Dinge, die jemanden treffen können.

    Also sage ich “Schulden” und “Schulden” sind zweierlei.

    Auch mache ich einen Unterschied zwischen Finanzierung- und Schulden. Denn bei einer “Finanzierung” war vorher alles in geordneten Bahnen, sonst wäre diese nicht zustande gekommen. Einfach drauf los kaufen kann jeder- ohne dass es geprüft wird- wie eben bei Katalogen etc. – und leider kann in Deutschland jeder Depp ein Gewerbe anmelden oder eine “Firma” aufmachen- ohne Prüfung der Dinge. Bei einer GmbH braucht man natürlich eine Mindesteinlage-aber wenns schief geht- dann ist nur dieses Geld futsch. Mein Ex-Chef hat zig andere Firmen mit “reingerissen” und hat sich ins Fäustchen gelacht.

    Eigenverantwortung was Geld angeht, hat man – oder man hat sie nicht. Wie bei allem im Leben. Das fängt schon beim Taschengeld an, dass Kinder bekommen. Ich habe als ich Kind war, keines bekommen- das war die Zeit nicht damals. Aber ich habe mir alles erarbeitet, mit Einkäufen, Kinder hüten und Erledigungen für ältere Leute oder in der Familie. Und das waren ganz kleine Summen, die sich dann geläppert haben, wenn man sparte.

  3. Streetfighter

    am 16.03.2010 um 10:51 Uhr

    Das ist bezweckt,das ist volle Absicht,wer darauf reinfällt hat schon verloren bevor er angefangen hat.Erst muss Hartz weg ansonsten ist das Risiko auch den kleinsten Kredit aufzunemen zu hoch.Selbständig machen das man aus Hrtz rauskommt?!In den meisten Fällen wird auch das letzte Hemd weg sein.Darauf wartet man nur um auch auf das letzte pfänden zu können.Es gibt keine kleinste Sicherheit mehr weder aus einem Arbeitsplatz heraus und sozial schon überhaupt nicht.Wegen meiner können die Geldverleiher mit ihrer Kohle ihre Bude tapezieren.
    Aber die SPD hat ja neue Vorschläge!

  4. wühlmaus

    am 16.03.2010 um 13:08 Uhr

    Ja, eben, Julchen. Früher hat ein Kind lernen können: Wenn ich arbeite, krieg ich Geld dafür. Jetzt dürfen sie´s nicht mehr behalten. Wenn sie und ihre Eltern dumm genug sind, das anzugeben…

  5. Julchen

    am 16.03.2010 um 15:00 Uhr

    Kinder haben ja keine Kredite. Hier gehts ja um Insolvenzen- nur dass kein Missverständnis aufkommt. :-))

    Diese Insolvenzen betreffen ja nicht zwingend nur “Hartz IV Bezieher”

    Mit meinem Beitrag wollte ich nur die Unterschiede erklären.

    Kinder im allgemeinen sollten Taschengeld haben- und lernen damit umzugehen. Ich habe aber ehrlich gesagt keine Ahnung- was die Kinder heute so bekommen (würden).
    Bei ALG II wirds wohl eher schwierig werden. Wenn Kinder was tun- egal was- sollten sie belohnt werden und nicht noch bestraft.

  6. Julchen

    am 16.03.2010 um 15:57 Uhr

    @ Streetfighter

    Wenn meine Insolvenz erledigt ist- ( man muss ja die Restschuldbefreiung bekommen und darf sie nicht gefährden-ferner hat man sehr hohe Auflagen von der Insolvenzverwaltung und muss ständig alles nachweisen.) ….also dann krieg ich sowieso keinen Kredit mehr, denn man bleibt nach der Restschuld noch 3 Jahre in der Schufa stehen. Dann bin ich über 60 und dann ist eh nichts mehr mit Kredit.- ohne Arbeit sowieso nicht. ( wobei ich auch keinen brauchte- das Fahrzeug war ja um eben arbeiten zu können und auch fast abbezahlt, dieses Geld hab ich ja verloren- ein paar Tausend Euro- die mal eben futsch sind. )

    Tatsache: Hartz IV war und ist eine “Ruinierer-Reform” denn mit Alo-Hilfe hätte ich das nicht machen müssen und hätte auch keinen Kratzer in meinen guten Ruf bekommen.

    Hartz IV ist offener Strafvollzug-sonst nichts.

    Hätte ich es jedoch nur “damit” zu tun, wäre das kein Thema für mich. Die Insolvenz ist 3 x schlimmer, weil es hier um ganz andere §§ geht und ich doppelt geknebelt bin. Ich muss also den ARGEn und dem Iso-Gericht noch mal den ganzen Scheiss vorkauen. Dass die ARGEn untätig sind- und waren- dass musste ich auch noch beweisen, denn in der Zeit wo ich auf Massnahmen festhing, konnte ich nicht nach Arbeit suchen. Die geraubte Zeit durch die ARGEn gibt mir auch keiner zurück- denn die tun keinen Schlag- ausser stur nach ihren Regeln weiter schikanieren.

    Die Gelder, die wir- die alle gearbeitet haben, eingezahlt haben, kommen ja nun nur den ALG 1 Beziehern zu Gute. Wir werden an die Steuerzahler verwiesen- die natürlich- und mit Recht sauer sind- und die Politiker sind fein raus. Es wird weiter gedrückt und man ist für alle Zeiten mit Hartz IV gekennzeichnet.

    Die SPD-Leute-von der Schröder Bande bis hin zu dieser Frau Kraft sind für mich die wahren A-Sozialen mit ihren Äusserungen und der Herr Gabriel- tja, da bin ich mir nicht sicher, ob er einfach nur labert- oder ob er irgendwo eine ehrliche Ader hat. Wählen würde ich die SPD niemals wieder.

  7. Erlotan

    am 17.03.2010 um 11:08 Uhr

    Diese, und die Vorregierungen haben aus Deutschland ein Armenhaus gemacht.
    Noch vor 20 Jahren war der Begriff “Tafel” nur aus der Schule, und “Kleiderkammer”
    nur aus der Bundeswehr bekannt.
    Und vor 25 Jahren konnte ein Familienvater noch als Alleinverdiener seine Familie
    ernähren. Die Ehefrau und Mutter arbeitete in Teilzeit fürs Auto und für den Urlaub.
    Mit 2 Kindern war die Familie von der Lohnsteuer befreit.

    Heute zahlt eine alleinerziehende Briefzustellerin mit 2 Kindern 6.500,00 Euro
    Einkommensteuer, ein bekannter Immobilienmillionär in Frankfurt zahlt 2.200,00 Euro.
    Zu der damaligen Zeit waren die Arbeitgeber auch mit einer Rendite von 6 % zufrieden.
    Jetzt müssen es schon 25 % sein. ( siehe Ackermann)

    Die Pharma-Industrie, die Energielieferanten u.v.a. dürfen das Volk machen ebenfalls
    auf Kosten des Volkes Milliarden Gewinne. Sie sind aber so arm, dass sie sich nicht
    mehr an den Zusatzkosten für die Krankenkasse ihrer Arbeitnehmer beteiligen können.
    Seit Jahrzenten wird das Geld von unten nach oben verteilt.

    Für die Millonäre wurde der Spitzensteuersatz gesenkt, und die Vermögenssteuer
    abgeschafft. Und für die Arbeitnehmer geht der Durchschnittslohn nach unten.
    Und demnächst kommt noch die Kranken-Kopfpauschale. Da dürfen die Arbeitnehmer
    sich auch noch mit ihren Steuergeldern an den Krankenkassenkosten für die Kapitalisten
    beteiligen.Ein See der umkippt wird zur Kloake.

    Und ein Staat der zu viele Schmarotzer zu füttern hat frißt sich selbst auf.

    Die Finanzkriese hat sich wiederholt.
    Auch die Weimarer Republik wird sich wiederholen.

    Die Franzosen haben dem einstmals vorgebeugt.
    Die haben ihre Ausbeuter kurzerhand geköpft.

  8. Mona74

    am 18.03.2010 um 08:30 Uhr

    Ja, Hartz4 ist Sch… das stimmt schon, wir sind auch schon mal kurzzeitig darauf angewiesen gewesen :-( ABER….

    … die Privatinsolvenz ist auch nicht das Maß der Dinge wie meine Familie und ich zur Zeit feststellen müssen :-( Mein Mann ist seit Ende 2008 in Privatinsolvenz. Bis Januar 2010 war auch alles gut. Jetzt hat mein Mann seit Januar einen anderen Job (vorher arbeitete er mit einem sehr geringen Grundgehalt + Überstundenvergütung) Jetzt hat er zwar ein höheres Grundgehalt aber keine zusätzliche Überstundenvergütung. Nicht nur das wir jetzt etwa 800 € weniger übrig haben, nein jetzt sagt der Insolvenzverwalter plötzlich auch noch das meine 2 Kinder (vom Kindsvater gibt es ,wenn überhaupt 25,35€ Unterhalt pro Kind), die ich vor knapp 11 Jahren, mitgebracht habe in die Ehe, nicht als Unterhaltsberechtigt angerechnet werden. Wir sollen jetzt also mit 5 Personen mit dem Geld der Pfändungsfreigrenze für 3 Personen klarkommen :-( Wenn wir davon noch die Fahrtkosten meines Mannes zur Arbeit abziehen (ein Weg 45 km also 90 km pro Tag), liegen wir WEIT unter dem Satz einer 5 köpfigen Hartz4 Familie !!! Auch noch ein ganzes Stück unter der Grenze einer 3 köpfigen Hartz4 Familie (was noch schlimmer ist) Und auf die Frage an den Insolvenzverwalter was denn wäre wenn ich jetzt auch arbeiten gehen würde, kam zur Antwort auch ich dürfe nur einen Teil davon selber behalten (es wird wohl wie bei Hartz4 gerechnet in dem Bereich) Also kann noch nicht mal ich durch meine Arbeitskraft das Loch für meine 2 Kinder wieder auffüllen :-( Und was nun? Auch die Idee der Adoption kam uns bei dem Telefongespräch mit dem Insolvenzverwalter. Das sollen wir mal fein lassen meinte der gute Mann, da das als Betrug angesehen werden könnte…

    UND NUN ??? Ergänzend Hartz4 beantragen? Das dann, weil mein Mann ja arbeitet, nur als Vorschuß gewährt wird ? Tolle Sache! Eigentlich wollten wir aus den Schulden raus :-(

    Unser tolles Land macht sich seine Armen doch selber !!!

  9. Eulchen

    am 23.03.2010 um 18:03 Uhr

    Weil sie jeden Mist haben müssen von sofort komplett eingerichteter Wohnung, tollem Auto und technischen Raffinessen wie neuester Stereoanlage und Flachbildfernseher.
    Wie wäre es erst mal mit arbeiten und zusammen sparen dessen, was man haben möchte ?

  10. Julchen

    am 23.03.2010 um 21:55 Uhr

    http://www.toonsup.de/users/e/eckicartoon/eule_mit_beule_080817_2142.jpg

    Blöder Quatsch, den Du schreibst !

  11. Mona74

    am 24.03.2010 um 12:05 Uhr

    @ Eulchen

    Na du scheinst uns ja PERSÖNLICH zu kennen und zu wissen wie es zu den Schulden kam , was ?
    Und falls nicht, urteile nicht über Menschen die du gar nicht kennst !!!

    Es soll auch Leute geben die aufgrund von Krankheit o.ä. in diese Lage geraten sind und nicht alle sind arbeitsfaule Sozialschmarotzer ! Mein Mann GING und GEHT arbeiten ! Wer lesen kann ist klar im Vorteil ! Vielleicht machst du dir darüber mal bitte Gedanken.
    Ich bin mir ziemlich sicher das selbst du dir irgendwann mal etwas auf Pump gekauft hast ! Und nicht unbedingt in dem Moment daran gedacht hast das du schwer krank werden würdest, einen Unfall haben könntest oder ähnliches !

    Also , erst Hirn einschalten und nachdenken und dann Kommies schreiben !!!

    Lg Mona

  12. Julchen

    am 25.03.2010 um 17:15 Uhr

    Hallo Mona,

    es sind bereits Pläne da, die Restschuldbefreiung zu verkürzen. Ich hab den Link nicht auf Anhieb gefunden. Dass wäre ideal. Die Frist war ja schon von 7 Jahre auf 6 Runter gesetzt.
    Ich hoffe, dass kommt durch.

    Dir und Deiner Familie alles Gute ! Vielleicht findet Dein Mann wieder eine bessere Arbeit, das wäre schön.

  13. Conni

    am 01.08.2010 um 11:12 Uhr

    Nee, Leute! Als Gläubiger um Unterhaltsrückstände kriege ich es gerade hautnah mit, wie leicht so ein Insolvenzverfahren ist. Dazu kommen noch zwei Freundinnen (selbst im Insoverfahren), die mir Auskunft darum geben, daß da niemand ist, der die Schuldner zwingt mehr arbeiten zu gehen. Ich verstehe hinter den Schlagworten “Schuldnerregulierung und Wohlverhaltensphase”, daß sich der Schulder um die Bereinigung der Schuld bemüht. Mehr Einkommen wird aber in der Realität nicht abverlangt. Wißt ihr Schuldner eigentlich, was es den Gläubigern für Geld und Nerven kostet sein Recht und sein Geld einzufordern. Und, wer zahlt mir, bzw den Kindern am Ende mein/ihr Geld, das ich/wir noch zu kriegen habe(n), aus Jahren voller Entbehrungen. Ich bin Alleinerziehend, verdiene mein Geld und habe es mit einem “richtigen” Unterhaltverweigerer zu tun. Um meine Jungs durchzufüttern zu können, bekam ich für unsere Bedarfsgemeinschaft ergänzend Hartz IV zu meinem Lohn als Reinigungskraft. Jeder wird sich jetzt denken, ich sei dann ja versorgt?! Na, lustig war das aber nicht in den letzten 10 Jahren. Jeden Euro, den ich mehr verdient hatte, z. B. in Form von Urlaubsgeld, flossen wieder ans Sozialamt zurück. Der Titel ist sehr hoch. Und daher hat sich der unglaubliche Rückstand von 42000 EU (für 2 Kinder) gebildet. Immer in der Hoffnung lebend irgendwann eine kleine Wiedergutmachung zu erfahren, bin ich brav, viel arbeiten gegangen. Immer mit der Auflage, mich mit Kontoauszügen vor dem Sozialamt zu rechtfertigen. Der Kindesvater jedoch hat einfach “NICHTS” gemacht: Keine Abänderungsklage, nach Pfändungen eben schnell gekündigt, keinen Rechtsbeistand… so richtig den Kopf in den Sand gesteckt! Warscheinlich sogar mehr verdient, als angegeben. Ich hätte mir Verantwortung vom Vater gewünscht. Selbst in Erziehungsfragen war ich auf mich allein gestellt. Freitag (30. Juli 2010) dann der Brief auf Antrag einer Schuldenerregulierung. Ich bin stinkesauer, daß es hier besonders solchen Unterhaltsverweigerern so leicht gemacht wird. Und @Julchen; (Schade das die Einstellung dieses Threads schon so lang her ist) Persönlich kann ich nur hoffen, daß sich die Anforderungen im Inso.verfahren noch verschärfen: Es gibt nämlich eine ganze Reihe schwarze Schafe!!! Mein Verständnis gilt wirklich Leuten, die nichts für Ihre Schulden können: die selbst einem Betrug aufgesessen sind, die einen Unfall oder Schicksalsschlag erlitten haben u.s.w. Aber die, die wissentlich über ihre Verhältnisse leben und anderen wiederum Unschuldigen dadurch Schaden zufügen, sollte man von vornherein die Private Insolvenz verweigern.

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