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Das Statistische Bundesamt gab am gestrigen Mittwoch in Wiesbaden bekannt, dass im Jahr 2009 etwa 873.000 Studenden und Schüler BAföG erhielten.
Das sind rund 6 Prozent bzw. 51.000 mehr als im vorherigen Jahr. Dies ist der höchste Wert seit 1991. “Die Bafög-Erhöhung von 2008 greift, aber weniger als erhofft”, erklärte der Präsident des Deutschen Studentenwerks (DSW), Rolf Dobischat, in diesem Zusammenhang.
Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) zeigte sich hoch zufrieden, wenngleich sie die Länder dazu aufforderte, einer weiteren Erhöhung des Regelsatzes zuzustimmen. Der zum 1. Oktober angedachten Anhebung der BAföG-Fördersätze um zwei Prozent hatte der Bundesrat nämlich seine Zustimmung verweigert. Dennoch würde die Statistik auf jeden Fall belegen, dass die Unterstützung von Studenten und Schülern spürbar verbessert worden sei.
Im Durchschnitt erhielten im Jahr 2009 Studierende 434 Euro und Schüler 346 Euro BAföG.
Alle, die keine Lehrstelle kriegen, studieren jetzt auf Biegen und Brechen, damit sie ein paar Jahre Bafög statt ALGII kriegen und nebenbei arbeiten können, ohne daß es verrechnet wird. Das klingt ja auch besser als “arbeitslos” zu sein. Was für eine Augenwischerei!
Hoffendlich steigt auch die Zahl der Schlauen. Hier im Ortsteil hat ein Ex-Student eine Bäckerei aufgemacht. Anfang 2009 wurde durch die Stadt die Hundesteuer kräftig erhöht. Als unmittelbare Folge hatten viele beim morgendlichen Gassigehen weniger oder keine Brötchen mehr geholt. Andere trennten sich von ihrem Hund und gingen morgens mangels Notwendigkeit keine Runde mehr drehen. Dadurch wurden noch weniger Brötchen verkauft. Jetzt ist der Laden wieder zu vermieten.
Es bleibt die Hoffnung, das andere geistige Eliten ihren Namen auch verdienen.
Investition in Bildung nützt nichts, wenn später kein Bedarf (Arbeitsplätze) vorhanden ist.
Z.B. 3 Medallien (Gold, Silber, Bronze) wären auch mit einer Thekenmannschaft zu gewinnen. Wenn diese zu Leistungssportlern ausgebildet werden, gibts am Ende auch nur 3 Medallien, jedoch ist der Kampf erheblich härter.
Nationales Stipendienprogramm
Hochschulen fordern Einsatz der Wirtschaft
Die Hochschulrektorenkonferenz appelliert an die Wirtschaft, sich am nationalen Stipendienprogramm zu beteiligen. Nur so könne es erfolgreich sein.
Die Hochschulrektorenkonferenz drängt auf eine Unterstützung der Wirtschaft für die Stipendien des Bundes. “Wenn das nationale Stipendienprogramm ein Erfolg werden soll, müssten die privaten Geldgeber ein deutliches Signal ihrer Bereitschaft zur Beteiligung senden”, erklärte die Rektorin der Konferenz, Margret Wintermantel. Wenn sich der Staat zunehmend aus der Studienfinanzierung zurückziehe, “brauchen wir Unterstützung aus privater Hand”.
http://www.zeit.de/studium/hochschule/2010-07/hochschule-wirtschaft-stipendien