Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 15.09.2009 um 18:19 Uhr

Experten warnen: 2010 gehen 620.000 Abeitsplätze verloren

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) rechnet mit 620.000 mehr Erwerbslosen im kommenden Jahr 2010. Nach der Prognose der Forscher wird die Arbeitslosenzahl im Jahresdurchschnitt 2010 bei 4,1 Millionen liegen.

Im laufenden Jahr 2009 gehen die Experten der in Nürnberg ansässigen Forschungseinrichtung von einer durchschnittlichen Arbeitslosigkeit von 3,48 Millionen aus.

Nach Ansicht der Forscher werde der Arbeitmarkt im Moment durch den Einsatz der Kurzarbeit entlastet. Allerdings genüge eine schwache Erholung von 0,5 Prozent Wirtschaftswachstum im Jahr 2010 nicht, um jeden der durch die Kurzarbeit erhaltenen Jobs mittelfristig zu sichern. Die Firmen seien auf Dauer keinesfalls in der Lage, die
Kosten der Unterauslastung zu tragen. Besonders im Herbst und Winter 2009/10 werde es infolgedessen zu Entlassungen kommen.

Abzuwarten bleibt, ob die prognostizierten Zahlen mit den Tatsächlichen übereinstimmen werden.

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bisher 3 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. adele am 16. September 2009 um 17:29 Uhr

    Hallo Leute vom IAB,
    Ihr glaubt wohl selbst nicht, dass die hier zitierten Zahlen nur annähernd den wirklichen Arbeitslosenzahlen entsprechen. Es ist nicht erst seit diesem Jahr bekannt, dass Marktforschungsinstitute und BA die Zahlen so manipulieren, dass sie für die jeweilige Regierung ins politische Programm passen.

    Tatsache ist, dass wir seit mehr als zwei Jahren mit einer Arbeitslosenzahl über 6,5 Millionen Arbeitslosen zu kämpfen haben.
    Saisonale Bereinigungen, wie sie ín den 80igern noch möglich waren, können jetzt nicht mehr wirkungsvoll eingerechnet werden.
    Der derzeit massenweise Einbruch von Umsätzen, nur gerechnet die Autoproduzenten und die Zulieferfirmen, deutet darauf hin, dass es in Zukunft zu den 6,5 Millionen Arbeitslosen nochmals 800 000 Arbeitslose mehr geben wird.
    Das schon oft zitierte Wirtschaftswachstum läßt angesichts dieser Aussichten noch mindestens 10 Jahre auf sich warten. Denn diese WWK (Weltwirtschaftskrise) hatte eine lange Vorlaufziet, deshalb dauert auch die Erholung entsprechend lange.

  2. Ossi am 16. September 2009 um 21:35 Uhr

    “ und wenn alle anderen die von der partei verbreiteten lügen glaubten,wenn alle aufzeichnungen gleich lauteten, dann ging die lüge in die geschichte ein und wurde wahrheit“

    gorge orwell

  3. Wolfgang Bever am 22. September 2009 um 15:56 Uhr

    Das die Arbeitslosenzahlen manipuliert und immens verschönert werden, sollten doch eigentlich inzwischen dem letzten Hinterwälder bekannt sein.

    Wenn man die Medien halbwegs aufmerksam verfolgt, so lese zumindest ich stets nur und immer öfter von Entlassungen. Das durch Entlassungen die Zahlen nicht nach unten, sondern nach oben gehen, lernt jedes Kind in den ersten Schuljahren. Nun ja, die haben ja auch noch nicht studiert und gehen mit Zahlen entsprechend anders um.

    Wenn ich, wie vor kurzem wieder einmal Frau Merkel, von Politikern angeblich reale Arbeitslosenzahlen höre, fühle ich mich stets in meiner Intelligenz beleidigt.

    Doch was zeigt und dies wieder einmal:
    Sonntag auf jeden Fall wählen gehen und auf GAR KEINEN Fall den großen Parteien die Stimme geben. Diese bestehen zumindest an ihren Spitzen ohnehin nur aus Lügnern und Betrügern dem eigenen Volk gegenüber.

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