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Innerhalb der Bundesregierung streitet man sich um die Erhöhung des Wohngeldes

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 16.02.2008 um 01:49 Uhr (Autor: ds)
VGW 319

Nachdem sich Bundesverkehrsminister Tiefensee und Bundesfinanzminister Steinbrück lange Zeit um die Erhöhung des Wohngeldes gestritten haben, ist es zwischen den beiden Ministern nun endlich zu einer Einigung gekommen. Auch Bundesarbeitsminister Scholz gab seine Zustimmung zu der Erhöhung, die vor allem den stark gestiegenen Energiekosten der letzten Jahre Rechnung tragen soll.

Trotz der erzielten Einigung steht jedoch noch nicht fest, ob es wirklich zu einer Wohngeld-Erhöhung kommt, denn der Koalitionspartner von der CDU scheint nicht wirklich viel von dem Vorschlag zu halten. Vor allem wird von Finanzpolitikern aus der Union moniert, dass Wohngeldbezieher auch immer die Möglichkeit hätten, sich über Transferleistungen aus dem Hatz IV- Bereich ihre Kosten decken zu lassen. Ohne eine entsprechende Begrenzung in diesem Bereich mache eine Wohngelderhöhung keinen Sinn. Auch aus der FDP hagelte es entsprechende Kritik.

Die Finanzierung der geplanten Erhöhung steht laut dem Bundesfinanzministerium jedenfalls schon auf festen Füßen. Die geplanten Ausgaben für das Wohngeld in Höhe von 1 Milliarde Euro müssten dafür nicht mal erhöht werden, da im letzten Jahr nur 880 Millionen Euro abgerufen wurden und so ein Puffer entstanden ist, den man gut für eine Erhöhung nutzen könne.

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4 Antworten zu “Innerhalb der Bundesregierung streitet man sich um die Erhöhung des Wohngeldes”
  1. mollyy00

    am 18.02.2008 um 19:13 Uhr

    Aber ich ich hoffe wenn die Wohngelderhöhung kommen sollte das für viele das ewige Umziehen ein vorläufig ein Ende hat.
    Es kann nicht nicht sein das nur weil die Betriebskosten Explodieren man immer gezwungen wird Umzuziehen.

  2. am 20.02.2008 um 17:09 Uhr

    Ich bin erst vor einem Jahr umgezogen in ein anderes Bundesland, in der Hoffnung Arbeit zu finden.
    Musste über die Hälfte meiner Sachen zurücklassen, weil sie nicht in die kleinere Wohnung passten.

    Habe also nicht mal einen Kleiderschrank oder so.
    Kein Sofa und die Küchensachen.

    Ich warte auf die Nebenkostenabrechnung und habe jetzt schon Angst, wenn eine Nachzahlung ist, aufs Amt zu gehen. Wenn ich dann wieder umziehen muss, weiss ich nicht was ich tun werde.

    Stromnachzahlung hatte ich 89 Euro und einen höheren
    Abschlag, ist ja auch teurer geworden. Dies habe ich
    vom *Essensgeld* bezahlt, weil ja abgebucht wird.
    Innerhalb eines Jahres habe ich über 10 Kilo verloren,
    und dass bei einer Muskel-Faser Krankheit- ich habe Schmerzen an Leib und Seele.

    Habe übrigens über 30 Jahre gearbeitet und eingezahlt,
    nun werde ich bald 55 Jahre und mein Leben ist zu Ende-
    irgendwie. Denn würdig leben mit Hartz IV geht nicht.
    Ausserdem bekommt man keine Wohnung, wie DIE
    es vorschreiben- die Vermieter wollen einen nicht gern haben.

    Armes Deutschland, sagt Friederike aus Meerbusch.

  3. Stefan Beil

    am 26.02.2008 um 09:34 Uhr

    Hallo:
    Ich habe eine Wohnung von 44qm, die bedingt durch
    einen Durchlauferhitzer 339 Euro Warmmiete kostet.
    Die Stadt Neumünster zahlt leider nur noch 264 Euro
    Warmmiete pluss 15% Toleranz= 303;60 Euro.
    Da ich aber nicht bereit war, aus meiner äh schon kleinen Wohnung in eine noch kleinere Wohnung
    umzuziehen, will man mir nicht einmal mehr die 303;60
    Euro zahlen, sondern zahlt nur noch die lächerlichen
    264 Euro.Dagegen klage ich zur Zeit.Entweder die
    303;60 Euro gelten für alle, oder für gar keinen.
    Ich habe sogar die Warmmiete auf 319 Euro bei
    meinem Wohnungsunternehmen senken können
    und trotzdem ist mir die Arge nicht entgegengekommen.
    Schlichtweg eine Sauerei.
    Genauso unmöglich finde ich es mit den 1 Euro Jobs.
    Erst waren sie gemeinnützig, heute sind sie zumutbar
    und zumutbar ist alles.Selbst private Unternehmen
    bereichern sich an ihnen. Nicht nur, daß diese Unternehmen nicht mal die lächerlichen 1,25 Euro die
    Stunde zahlen sondern sie bekommen monatlich auch noch von der Arge 500 - 1000 Euro zusätzlich für die
    Beschäftigung eines 1 Euro Jobbers.
    Die 1 Euro Jobs müssen auf freiwilliger Basis sein, statt
    zwangsweise angeordnet.Das verstößt eindeutig gegen die Demokratie.
    Und dies alles nur, damit unsere tollen Politiker in
    Berlin behaupten können, die Arbeitslosigkeit nehme drastisch ab.Dafür werden Milliarden verschwendet.
    Aber wenn es darum geht, uns einmal den Regelsatz
    um mindestens 150 Euro zu erhöhen und die Warmmiete,
    ist kein Geld da.
    Diese Holzköpfe in Berlin merken äh nichts mehr
    und stopfen sich nur noch selber die Taschen voll.
    Tolle Volksvertreter.
    Deutschland ist zur Bananenrepublik verkommen,
    in denen die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer.
    Warum gehen wir nicht endlich auf die Straße?
    Diese Mißstände kann man nicht mehr akzeptieren.

  4. D. Wiederspahn

    am 25.09.2008 um 14:29 Uhr

    es ist beschämend, wie unsere sogenannten “Volksvertreter” mit uns umgehen. Hauptsache, die haben ihre Schäfchen im Trockenen.
    Wenn die Wahlen anstehen, dann buhlen sie um unsere Gunst, aber danach sind alle Versprechungen vergessen und keinen Penny mehr wert.
    Da hilft nur eines: nicht mehr zur Wahl gehen, einfach boykottieren! Aber leider ist das in Deutschland nicht machbar, es gibt keinen Zusammenhalt. Nach dem Motto: einer für alle, alle für einen?

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