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Einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB) zufolge muss die Bundesagentur für Arbeit (BA) bis zum Jahr 2013 mit einer Verschuldung in Höhe von 50 Milliarden Euro rechnen. Dies berichtet die “Frankfurter Rundschau” (FR).
Um die Schulden der Behörde in den Griff zu bekommen, käme eine Erhöhung des Beitragssatzes zur Arbeitlosenversicherung in Betracht. Dies würden allerdings nach Aussage des Autors der Studie, dem BA-Verwaltungsratsmitglied Wilhelm Adamy, sowohl die Gewerkschaften als auch die Arbeitgeber ablehnen.
“Unter Status-quo-Bedingungen wird die Arbeitslosenversicherung finanziell auf Grund laufen,” ist DGB-Arbeitsmarktexperte Adamy überzeugt. Notwendig seien aber auf jeden Fall Zuschüsse des Bundes. Als Beispiel hierfür nannte Adamy die Kosten der Qualifizierung von Arbeitslosen. “Dies ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe”, fügte er hinzu.
Das ist ja mal interessant! Wie wäre es, wenn die BA nunmehr “allen” Selbstständigen die Möglichkeit gibt, als freiwilliges Mitglied die Arbeitslosenversicherung abschließen zu dürfen! Denn dieses Projekt wurde ja vor gar nicht allzu langer Zeit nur in einer Nacht- und Nebelaktion eingeführt und auf die gleiche Art und Weise wieder ganz schnell deaktiviert und plötzlich Beschränkungen eingeführt, die kaum ein Selbstständiger erfüllen konnte! Ich war eine der Leidtragenden, die “zu spät” beantragte.
Dann gibts auch wieder Geld für die BA! :o)
wie wäre es , wenn wir das bedingungslose grundeinkommen einführen und einen pauschalen steuersatz?
damit wäre die BA überflüssig und müsste nicht noch teure steuergelder vergeuden, die zum großenteil eh nur personalkosten decken und aufwändige bespitzelung und aushorchung ermöglichen?
ich dummkopf..haha..die gibt es ja bald eh nicht mehr, wenn erstmal der mittelstand mit ALG1 durch ist und zur Arge muss!
Hallo,
wieso die BA unterstützen? Das Geld brauchen die Banken viel dringender. Die wollen schließlich Spielen.
Außerden werden die Arbeitslosenzahlen weitersinken.
Die Statistik macht das schon:
August 2009
Tatsächliche Arbeitslosigkeit: 4.624.930
Offizielle Arbeitslosigkeit: 3.471.513
Nicht gezählte Arbeitslose: 1.153.417
Nicht gezählte Arbeitslose aufgeschlüsselt:
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld II: circa 350.000
Älter als 58, beziehen Arbeitslosengeld I (§ 428 SGB III): 19.997
Ein-Euro-Jobs (Arbeitsgelegenheiten): 332.562
Berufliche Weiterbildung: 204.336
Eignungsfeststellungs- und Trainingsmaßnahmen (z.B. Bewerbungstraining): 12.433
Aktivierung und berufliche Eingliederung (z.B. private Arbeitsvermittlung): 158.719
Beschäftigungszuschuss (für schwer vermittelbare Arbeitslose): 36.879
Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen: 11.318
Kranke Arbeitslose (§126 SGB III): 27.173
Das ist bestimmt noch ausbaufähing…