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NRW möchte sich für Verbesserung der Hartz-IV-Leistungen für Kinder einsetzen

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 20.11.2007 um 11:27 Uhr (Autor: cme)
VGW 261

Laut einem Bericht der Onlineausgabe der Aachener Zeitung möchte sich Nordrhein-Westfalen für bessere Hartz-IV-Leistungen für Kinder und Jugendliche im Bundesrat einsetzen.

Wie der NRW-Sozialminister, Karl-Josef Laumann (CDU) betonte, reagiere man damit auf die Erkenntnisse einer Expertenrunde. Es gehe auch darum, die Bildungschancen von Kindern aus armen Familien zu verbessern. Schon mehrfach wurde festgestellt, dass in Deutschland die Chancen auf Bildung immer noch stark von der sozialen Herkunft abhängen.

Auch könne es nicht sein, so Laumann laut dem Bericht, dass Kinder von Hatz-IV-Empfängern nicht mal an der Mittagsverpflegung von Ganztagsschulen teilnehmen können, da ihren Eltern hierfür schlicht und ergreifend das Geld fehle. NRW plane daher zusammen mit dem Saarland eine Bundesratsinitiative. Am vergangenen Freitag hätten die Minister aller Länder bei der Arbeits- und Sozialministerkonferenz einstimmig gefordert, die Regelleistungen für Kinder am tatsächlichen Bedarf zu orientieren.

Laumann rechnet hier mit bundesweit zusätzlich benötigten Finanzmitteln in Höhe von etwa 255 Millionen Euro. Er glaube, so Laumann weiter, dass die Aufgabe, angesichts des Hartz-IV-Etats von 6,4 Milliarden Euro allein für Eingliederungshilfen, zu schultern sei.

Wie die Expertenrunde ausdrücklich festgestellt habe, seien die derzeit gültigen Hartz-IV-Regelleistungen für Kinder und Jugendliche nicht am tatsächlichen Bedarf gemessen, sondern seien politisch festgelegt worden. Dabei müssten sie sich am tatsächlichen Warenkorb der Altersgruppe orientieren. Des Weiteren sollte es eine Neudifferenzierung bei den Altersstufen geben, so Laumann. Das bislang gültige Zweistufenmodell sollte einem Dreistufenmodell (0-6 Jahre, 6-12 Jahre und 12-18 Jahre) weichen.

Zudem sollten bei den Hartz-IV-Sätzen auch nötige Kosten für eine ausreichende Bedarfsdeckung mit allgemeinen Lernmitteln und Schulbedarf, wie beispielsweise Heften und Taschenrechnern, berücksichtigt werden. Weiterhin sei die Expertenrunde zu der Ansicht gekommen, dass eine Öffnungsklausel von den Regelsätzen bei besonders gravierenden Einzelfällen nötig sei. Dabei ginge es ihm nicht um eine generelle Erhöhung der Regelsätze, so Laumann.

Allerdings solle man den Bogen auch nicht überspannen, so Laumann weiter. So sollten auch nicht alle Wünsche von Kindern und Jugendlichen, wie zum Beispiel der Zugang zum Internet oder eine eigene Wohnung, erfüllt werden. Es sei allerdings auf jeden Fall unablässig, auch Kindern aus ärmeren Verhältnissen einen Zugang zu Bildungschancen zu ermöglichen.

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Eine Antwort zu “NRW möchte sich für Verbesserung der Hartz-IV-Leistungen für Kinder einsetzen”
  1. Heike Lambers

    am 13.05.2008 um 16:46 Uhr

    Hallo ,
    ich möchte zudem Thema ALG II einfach mal was los werden da wir leider selbst betroffen sind . Wir haben 4 Kinder im Alter von 1,5-12 Jahren und wer heutzutage Kinder hat und leider ALG II Empfänger ist und wird ist doch bestraft , den was können wir unseren Kindern noch bieten ? Sieht eigentlich mal irgend jemand in den Politikerrheiehn die Teurungsrate der Lebenshaltungskosten in Deutschland ? Es gibt kein Kleidergeld mehr als einmalige Leistung – keine einmalige Leistung für Schulbedarf aber was kostet Schule heute ? Wovon soll den ein ALG II Empfänger sparen wie immer so schön gesagt wird ? Man muß essen – man muß sich pflegen – man möchte einigermassen vernünftig wohnen – kleine Kinder brauchen Sachen und wachsen verdammt schnell aber wie soll man das alles machen ? Die Armut steigt in genau diesen Familien rapiede an aber irgendwie möchte das ganz oben nicht wirklich einer sehen aber die Diäten die müssen erhöht werden !!!!
    Ich möchte mal einen Politiker sehen mit dem Geld eines ALG II Empfängers . Und zum Thema wohnen – Großfamilien mit ALG II haben doch auf dem Markt gar keine Chance etwas zu bekommen – warum es gehen leider nur negative Sachen durch die Medien keine Positiven – wir suchen schon länger absolut leider ohne Erfolg – ich möchte mal einen Politiker sehen mit 6 Personen auf ca. 82 qm – Dachgeschoß – 4 Zimmern wie es sich da Leben läßt .
    Im sozialen Wohnungsbau – da gibt es doch fast nichts für Großfamilien – wir suchen Deutschland weit und finden trotzdessen nichts – irgendwie haben wir einen Stempel auf der Stirn der sagt :
    ” ALG II EMPFÄNGER NEIN DANKE “

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