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Finanzkrise sorgt für Probleme am Arbeitsmarkt

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 21.11.2008 um 15:55 Uhr (Autor: pr)
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Nach Einschätzung von Wirtschaftsexperten ist infolge der globalen Finanzkrise mit einem deutlichen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Im Jahr 2009 sei laut Ifo-Chef Hans-Werner Sinn ein Wegfall von 215000 Arbeitsplätzen zu befürchten.

Grund hierfür sind die ungünstigen Konjunkturzahlen seit immerhin 20 Jahren. Die derzeitige Krise auf den Finanzmärkten könne folglich sogar schwerwiegendere Folgen nach sich ziehen als die letzte Wirtschaftskrise in dem Zeitraum von 2001 bis 2005.

Eine Arbeitslosenzahl von fünf Millionen sei allerdings für das kommende Jahr nicht zu befürchten, weil sich die Hartz-IV-Reformen in Zukunft als wirkungsvolles Werkzeug gegen derartige Entwicklungen erweisen würden.

Trotz der aufkommenden globalen Rezession sei von staatlichen Eingriffen oder groß angelegten Konjunkturprogrammen abzuraten. Dies würde zu einer Behinderung von wichtigen Strukturanpassungen führen. Abzulehnen sei ebenfalls eine etwaige Unterstützung für den Autohersteller Opel seitens des Staates. Es müsse davon ausgegangen werden, dass staatliche Hilfe indirekt an den US-Mutterkonzern General Motors abfließen werde.

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Eine Antwort zu “Finanzkrise sorgt für Probleme am Arbeitsmarkt”
  1. Hartmut Slomski

    am 24.11.2008 um 15:54 Uhr

    Eine Arbeitslosenzahl von fünf Millionen soll für das kommende Jahr nicht zu befürchten sein? Wie das denn? Die Zahl der HartzIV-Opfer ist doch jetzt schon um ein Mehrfaches höher!
    Und die HartzIV-”Reformen” als wirkungsvolles Mittel gegen derartige Entwicklungen? HartzIV ist keine Reform, sondern ein Verbrechen! (Und jedes Verbrechen gehört bekämpft! Auch mit Gewalt!).
    Es ist doch sogar das Ziel der neoliberal-globalkapitalistischen Blockparteien SPD, CDU, CSU, Grüne und FDP HartzIV-Opfer ganz gezielt vom Arbeitsmarkt fernzuhalten! Oder glaubt denn irgendjemand diese fünf Parteien hätten ein Interesse HartzIV-Opfer wieder in Arbeit zu bringen? Diese fünf Parteien sind doch für HartzIV-Opfer nicht mehr wählbar und werden es nie wieder sein! Darum stützen sich doch diese Parteien auf die Noch-nicht-Betroffenen, um diese als Wähler zu behalten. Aus diesem Grund wird ja auch eine systematische Polemik gegen HartzIV-Opfer betrieben. Doch wenn HartzIV-Opfer wieder in Arbeit kommen sollten, dann werden sie natürlich ihre künftigen Arbeitskollegen über die tatsächlichen Zustände in Bezug auf HartzIV aufklären. Und dies dürfte zu weiteren Wählerverlusten für die neoliberal-globalkapitalistischen Blockparteien sowie Wählergewinnen für DIE LINKE, NPD und DVU führen! Um dies zu verhindern haben SPD, CDU, CSU, Grüne und FDP natürlich ein gemeinsames Interesse HartzIV-Opfer mundtot zu machen und sie in diesem Zusammenhang natürlich auch vom Arbeitsmarkt fernzuhalten!

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