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Kurzarbeit: Arbeitsminister will weitere 18 Monate verlängern

Nachricht zum Thema sonstige Sozialleistungen vom 22.11.2009 um 16:32 Uhr (Autor: pr)
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Bundesarbeitsminister Franz Josef Jung (CDU hat auf einem Treffen der Bundesversammlung der Kommunalpolitischen Vereinigung von CDU und CSU angekündigt, die eigentlich zum Jahresende auslaufenden Kurzarbeitergeld-Regelungen um weitere 18 Monate zu verlängern.

“Ich werde dem Kabinett vorschlagen, die Kurzarbeit um 18 Monate zu verlängern, um einen Beitrag zu leisten, dass die Menschen in Arbeit bleiben und nicht in Arbeitslosigkeit zurückfallen“, erklärte der Minister. Zur Begründung führte Franz Josef Jung an, dass die Wirtschaftskrise noch nicht bewältigt sei.

Damit kommt der Bundesarbeitsminister einer Forderung von Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt nach. Jener hatte erst vor kurzem geäußert, dass sich dieses Arbeitsmarktinstrument sehr bewährt habe und deswegen auch im kommenden Jahr unter den derzeitigen Bedingungen gewährt werden solle.

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2 Antworten zu “Kurzarbeit: Arbeitsminister will weitere 18 Monate verlängern”
  1. hallo36

    am 24.11.2009 um 11:00 Uhr

    Ich bin seit Januar 2009 zu 100 % in Kurzarbeit. Das heißt für mich, mit derzeit ca. 720 Euro inkl. Wohngeld auskommen zu müssen. Davon gehen jedoch noch meine Kosten für Miete (378,00 Euro) Strom (30) und Telefon ab. Unterm Strich bleibt mir weniger als einem Hartz IV Empfänger und ich kann keine weiteren Hilfen beantragen. Arbeitsplatzsicherheit? Gibts bei mir nicht. Ich kann trotzdem jederzeit betriebsbedingt gekündigt werden. Kurzarbeitergeld hin oder her, eine Lösung auf Dauer ist das nicht! Dadurch, dass die Behörden total überlastet sind, fehlen Mitarbeiter und die staatlichen Leistungen können manchmal erst nach Wochen, gar Monaten ausgezahlt werden. Bis dahin steht man ganz schön auf dem Schlauch. Das sollte bitte auch einmal bei solchen Überlegungen in Betracht gezogen werden. Man hat nicht mehr, als ein ALG I Empfänger und wenn man einen Minijob ausführen möchte, um finanziell besser gestellt zu sein, wird das zu 100 % auf das KUG angerechnet. Im Ganzen steht man finanziell erheblich schlechter dar als jemand, der keinen Arbeitsplatz hat.

  2. DaveX

    am 25.11.2009 um 12:37 Uhr

    Ich würde es am besten im ein Jahrzehnt verlängern. Die Unternehmen lachen sich tot und sannieren sich auf Kosten des Staates und deren Mitarbeiter. In meinem Unternehmen gibt es auch Kurtzarbeit trotz reichlich Aufträge. Zudem wurde 1/3 des Maschinenparks gegen neue ersetzt. Und da sag mir mal einer das Unternehmen nagt am Hungertuch und kann seine Mitarbeiter nicht bezahlen. Wäre das nicht so Makaber würde ich drüber lachen.
    Sicherlich gibt es Unternehmen und Kleibetriebe, die echte Probleme haben aber größtenteils werden die Subventionen schamlos ausgenutzt. Das ist eben der Nachteil des Kapitalismus. Man schiebe den Leuten das Geld in den Rektalbereich, die schon genügend haben. CDU und FDP sei dank. Dazu noch einen Gruß an diejenigen, die diese Parteien wählen!!

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