Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 25.12.2009 um 13:03 Uhr

Experte befürchtet Pleitewelle

Der Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Norbert Walter, erwartet im kommenden Jahr 2010 einen massiven Anstieg der Firmeninsolvenzen.

„Wir haben Sektoren, deren Perspektive ist nicht nur ein bisschen schlechter, sondern richtig dramatisch“, erklärte Walter in einem Interview mit dem Online-Portal des „Handelsblatts“.

Insbesondere der Lastkraftwagenbau, einige Teile des Werkzeugmaschinenbaus und die Druckmaschinenhersteller werden nach
Ansicht des Ökonomen an den Folgen der Wirtschaftskrise zu leiden haben. Auch in der Automobilindustrie werden Walter zufolge „einige nicht durchkommen“.

„Ich glaube, dass es mittlerweile einen internationalen Konsens gibt, dass es Überkapazitäten in der Automobilwirtschaft bei den Massenherstellern gibt, und dass es dort dauerhafte Schrumpfungen in der Produktion geben muss,“ ist der Volkswirt überzeugt.

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bisher 2 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 26. Dezember 2009 um 16:27 Uhr

    Ist doch klar, dass es so ist.

    So viele Lieferanten für Autozubehör sind Pleite, auch durchs Internet- Bei ebay bekommen die Leute die Artikel nachgeworfen, oder bei andern Börsen.

    Wer braucht auch so viele Autos- so viele Marken? Kein Mensch. Auch Uralt Marke Opel will keiner mehr. Das sind und waren immer OpaAutos und bleiben es auch.

    Die Abwrackprämie hat auch ihrs dazu getan, denn viele kleine Gebrauchtwarenhändler oder Werkstätten sind im Eimer dadurch.

    Versteh gar nicht diese Expertenmeinungen HINTERHER immer- warum brüllen die nicht VORHER?

    Viele Leute haben gar kein Auto mehr und können sich auch keines mehr leisten. Die Autobranche muss umdenken, Sparautos entwickeln und kleinere.

    Nur die Bonzen fahren noch die dicken Maschinen, des Status‘ wegen.

  2. Julchen am 27. Dezember 2009 um 22:36 Uhr

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,668983,00.html

    bereits 2003 gingen 40.000 GmbHs Pleite in Deutschland.
    Das Problem ist natürlich auch, dass bei uns jeder Hanswurst ne Firma aufmachen darf- ohne kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Kenntnisse zu haben.
    Für jeden „Scheiss“ braucht man in Deutschland ne Prüfung- aber nicht um eine Firma zu eröffnen, kann im Grunde ein Hilfsschüler- mit nem faulen Apfel einen Obstgroßhandel aufmachen. Hauptsache ein Steuerberater ist da und wenn noch ein paar andere Hiwis als Gesellschafter fungieren ist der Laden fertig.
    Auf der Strecke bleiben dann nur die, die faulen „Äppel“ sortieren.

    Wer nur ein Gewerbe anmeldet und dann den Bach runtergeht, weil er keine Aufträge hat, der schadet dann dem Staat mit fehlender ( ausstehender, verprasster ) Umsatzsteuer. Die Einkommenssteuer, die fehlt ist da nicht ganz so wichtig.

    22 Euro Gewerbeanmeldung- wer ne GmbH will, zahlt eine Mindesteinlage von 25.000 derzeit. Der Geschäftsführer ist der Gelackmeierte im Zweifelsfall, die Gesellschafter haften nur mit der Einlage-

    http://www.foerderland.de/1237+M56f3863cb4f.0.html

    Die Wirtschaftskrise ist schliesslich nicht erst seit letztem Jahr unterwegs. Das wissen aber nur diejenigen, die die Augen auf haben. Die andern reden sich gern was ein-also die Lackschuh.

    Bereits vor 10 Jahren hat es dramatisch begonnen und keiner hat was vorbereitet – weder die Politiker noch die Firmeninhaber. Es wurde weitergeaast. War ja auch sehr praktisch, die Gelder alle einzusacken und die Bevölkerung einzulullen, was für einen Wohlstand wir haben.

    Über die vielen Landschaftsbaufirmen, die Pleite gingen- redet kaum einer. Sie sind Pleite weil sie Aufträge aus „kommunaler Hand“ übernommen haben- die Städte haben bestellt – und wie kanns anders sein- NICHT bezahlt. Selbst hatten sie ja die Stellen bereits abgebaut.

    Heute übernehmen dafür die 1-Euro Kräfte die schwere Arbeit – Park fegen, Blätter kehren, Bäume und Sträucher schneiden- Pflasterarbeiten in den Städten, etc. etc.
    Na Servus!

    denkt einer noch nach in der BRD?

    Dauert nicht mehr lang, dann gehen alle Bürger kostenlos für diesen Staat arbeiten- überall.

    Nur die Experten nicht, die brauchen wir ja noch für die Orakel, denn die Gebrüder Grimm sind ja tot.

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