Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 25.12.2012 um 20:23 Uhr

Verkürzung der Anwartschaftszeiten auf ALG I?

Der Vorstandsvorsitzende der Bundesagentur für Arbeit (BA), Frank-Jürgen Weise, hat sich in einem dpa-Interview dafür ausgesprochen, kurzfristig beschäftigten Arbeitnehmern früher einen Anspruch auf das ALG I zu gewähren.

Momentan müssen auch Kurzzeit-Arbeitnehmer hierfür in den vergangenen zwei Jahren mindestens zwölf Monate lang sozialversicherungspflichtig beschäftigt gewesen sein.

„Atypische Beschäftigungsverhältnisse wie Teilzeitarbeit, befristete Stellen oder Zeitarbeit haben in den vergangenen Jahren den größten Zuwachs gehabt“, so der BA-Chef.

Seiner Meinung nach müsse man in solchen Fällen überprüfen, ob die derzeit geltende Anwartschafts-Regelung für das ALG I wirklich noch richtig sei. „Das wird bereits durchgerechnet“, fügte er hinzu.

diesen Artikel empfehlen
ähnliche Nachrichten
bisher 4 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. loslegen am 26. Dezember 2012 um 12:49 Uhr

    Das wäre ein sinnvoller Ansatz, damit die Hartz IV-Falle nicht immer zu schlägt!!

    In anderen Länder sind die Anwartschaftszeiten auf Arbeitslosengeld küprzer!!

  2. uwe tammen am 27. Dezember 2012 um 15:12 Uhr

    hey loslegen; du freust dich tu früh.
    erst bei einem „nettobezug von 870,00 €“ bekommst du mit wohngeld mehr als H 4 als alleinstehender.
    wenn also 870,00 € diese 67 % ALG I sind, dann müsste der antragsteller vorher mindes-tens1390,00 € netto verdient / gehabt haben.
    da hier hauptsächlich von zeitarbeitern die rede ist, kann ein jeder sich vorstellen, das hier wieder etwas bearbeitet wird, was keine früchte tragen kann, weil die realen ansprüche kaum erreicht werden.
    Fazit: Man kann ja so tun, als ob man sich sorgen bzgl. der arbeitslosen Menschen macht. :-)

  3. Besserverdiener am 28. Dezember 2012 um 20:26 Uhr

    Ich glaube hier liegt Herr Weise falsch.

  4. adele am 5. Januar 2013 um 12:30 Uhr

    dass Herr Weise sich überhaupt noch getraut über die Arbeitslosenzahlenverringerung zu reden. Es ist doch viel schlimmer geworden, die vielen kürzlich arbeitslos gewordenen Arbeitnehmer unterschiedlicher Branchen, sind in der Arbeitslosenstatistik noch nicht erfasst worden. Also alle angegebenen Zahlen sind verlogen.
    Scheinheiligkeit und das Vorfeld der Landtagswahlen sind bei den Reden von Herrn Weise deutlich zu spüren.

eigenen Kommentar hinterlassen

VGW 2865