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162.300 Hartz IV Bescheide fehlerhaft

Nachricht zum Thema Hartz IV / ALG II vom 26.07.2010 um 12:49 Uhr

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) räumt in ihrer Jahresstatistik 2009 ein, dass von den im letzten Jahr rund 25 Millionen Bescheiden ergangenen Bescheiden insgesamt 162.300 fehlerhaft waren. Dies berichtet Deustchlands größte Boulevardzeitung.

In 830.200 Fällen hätten Bezieher des ALG II nach der Statistik der BA Widerspruch gegen einen Bescheid eingelegt. Davon seien 301.500 beziehungsweise mehr als 37 Prozent erfolgreich gewesen. Weitere 142.000 hätten sogar den Klageweg beschritten, wovon wiederum circa 56.000 vor Gericht obsiegten. Hieraus ergibt sich, dass die Zahl der tatsächlich falschen Bescheide erheblich höher sein dürfte, als von der BA eingeräumt wurde.

Laut dem BA-Papier seien die falschen Bescheide “aufgrund fehlerhaften Arbeitens in der Grundsicherungsstelle” erlassen worden. Ein BA-Sprecher erklärte diesbezüglich, dass daran gearbeitert werde, die Fehlerquote bei den Grundsicherungsstellen zu senken.

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bisher 89 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Julchen am 26. Juli 2010 um 14:48 Uhr

    Ja blöde Beamte_ falsche Bescheide- Was ist daran so neu? Nix!

    Man muss den Leut bei der ARGE alles vorkauen- die sind nicht mal in der Lage eine mail-addy zu ändern, wie wollen sie da richtig rechnen?

    Wenn die BA “einräumt” dann sollte sie lieber “ausräumen” das täte uns allen besser.

    Macht den Saftladen zu ! Geht auch anders.

  2. charly599 am 26. Juli 2010 um 15:44 Uhr

    Ich denke, dass dies nur die Spitze des Eisberges ist. Hier sind nur die Bescheide von Leuten erfasst welche sich zu wehren wissen. Wieviele Leistungsbzieher gibt es wohl die gar nicht auf den Gedanken kommen, der Bescheid von der ARGE könnte falsch sein ? Schließlich ist der Bescheid doch ein amtliches Schreiben und dies muß doch richtig sein.

  3. danimaus76 am 26. Juli 2010 um 16:42 Uhr

    Wundert mich garnicht. Erst vor kurzen mußten wir unsre Bearbeitrin darauf hinweisen das wir das Elterngeld, ich hatte aus Bayern noch den Geschwisterbonus, schon seit 3 Monaten ausgelaufen ist. Wir hatten In meiner Umschulung haben sage und schreibe 10 Leute aus der Klasse angeboten bekommen, sie könnten sich 3 Monate “fortbilden” und dann bei der Arge anfangen zu arbeiten. Obwohl sie ganz genau wußten das diese gerade eine Umschulung machen. Ich kann es nicht nachvollziehen, wie kann man sich mit seinem Job so wenig auskennen???
    Ich hab 1999 kurzzeitig mal Sozialhilfe bekommen, da war noch nix mit H4, das lief alles super. Da hatte ich nie Probleme. Jetz sind wir durch den geringen Verdienst momentan auch noch drauf angewiesen, aber jeden Pups muß man 2 mal einreichen weil es die Arge nicht schafft Unterlagen an die zuständigen Stellen zu schicken oder sie sogar im Haus verschlampen. Letztens bekam ich ein Schreiben das unsere Zahlungen eingestellt werden da mein Mann einen neuen Job hat, bei einer zeitarbeitsfirma. Die sind doch tatsächlich davon ausgegangen das eine Zeitarbeitsfirma im Osten soviel zahlt das eine 5 köpfige Familie nicht mehr auf H4 angewiesen ist. Das schafft man heutzutage kaum noch mit einem normalen Job.

  4. Julchen am 26. Juli 2010 um 18:47 Uhr

    Die sind natürlich alle überfordert durch die Masse der Menschen. Viele sind auch nur vorübergehend angestellt und packen die Masse nicht. Da ist dann schnell was verkehrt, und bis die das geprüft haben, hat man schon wieder die nächsten grauen Haare.

    Die Bescheide sind auch nicht für alle nachprüfbar. Es steht ja kaum was drauf. Termine bekommt man auch nicht mehr, das man fragen kann und somit lassen viele es, wie es ist.

    Bei einem “Überprüfungsantrag” hat meine SB die völlig falschen Daten genommen, da hatte sie keine Lust zu, alles nachzusehen. Denn den “Änderungsbescheide” gehören da auch zu,
    ich hab Bescheide- da kann ich komplett das Bad mit tapezieren.

    Hartz IV gehört abgeschafft- und sonst nichts.

  5. ich am 26. Juli 2010 um 23:52 Uhr

    welche strafen bekommen die denn für die fehlerhaften bescheide?
    macht ein h4 empfänger einen fehler ist die hölle los.

  6. Julchen am 27. Juli 2010 um 10:58 Uhr

    @ ich

    niemand weiss, wer denn die Bescheide erstellt hat- oder die Daten dafür gegeben hat.
    Bescheide sind nie unterschrieben und letztlich ist es dann niemand gewesen, der die Zahlen “erarbeitet” hat.

    Beamte, Politiker und alles was im öffentlichen Dienst ist, brauchen keine Rechenschaft ablegen. Vielleich mal ein Rücktritt, eine Versetzung, ein Anschiss vom Chef-

    sonst nix.

  7. schwägerin am 27. Juli 2010 um 11:08 Uhr

    Guten morgen ,
    ich habe eine frage , ich selber bin kein hartz 4 empfänger .
    ist es nicht die pflicht , meiner schwägerineinblick zu geben wenn man es einfordert in die akte ein zu schauen , wird es ihr immer verwehrt . entweder ist die akte gerade nicht vorort oder es wird verweigert , was löuft da falsch .
    da ihr vermögen angerechnet wird was nicht da ist , möchte sie wissen wo es her kommen soll .
    ( trenung von ehepartner – haus verschuldet – kein vermögen sonst – haus in der zwischenzeit an den sohn verkauft für die restschuld – sie hat mit haus nichts mehr zu tun , ist aus dem grundbuch und für all kosten ist der sohn aufgekommen – sie aus diesem grund – kein pfennigbekommen .
    angeblich wurde das haus geschätzt , und ein grundwert angesetzt der viel zu hoch ist .
    ohne ihr wissen von der strasse wurde fotogrfiert ,wo sie bei gesehen wurden von anderen leuten .
    somit weiß meine schwägerin das es gemacht wurde . sie selber wurde nicht informiert .
    hat dieses alles seine richtigkeit ???????????
    sie bewohnt noch eine wohnung , aber die frage ist doch wie lange noch , da keine miete gezahlt werden kann . noch nicht mal dafür wird von unserm rechtsstaat gesorgt . ich finde es sehr unmenschlich einem bürger gegenüber der immer seinen verpflichtung hinterher gekommen ist .
    arbeiten will (es immer getan hat ) sich von einem alkeholiker trennt und vom staat auch noch getretten wird .
    und zusehen muß wo sie was zu essen herbekommt , ich finde der staat nimmt ihr jedes selbstgefühl . ist das alles so richtig ???? ist dieses unser rechtsstaat wo angeblich keiner hungern braucht .
    ich kann es nicht nachvollziehen was sich da bei den behörden gedacht wird .

  8. ich auch am 27. Juli 2010 um 12:36 Uhr

    An wen kann man sich denn wenden, wenn man glaubt daß man einen fehlerhaften Bescheid hat? Gibt es eine Institution, die Änderungsbescheide durchrechnen?
    Was kosten diese Leute? Hat jemand Anlaufstellen?

  9. cooles_outfit am 27. Juli 2010 um 14:31 Uhr

    Mit dem ALG II-Bescheid besteht die Möglichkeit beim Amtsgericht einen Antrag auf Beratungshilfe (10 EUR) zu stellen und einen Rechtsanwalt aufzusuchen.

  10. sodele am 27. Juli 2010 um 14:49 Uhr

    Wie soll die ARGE einen richtigen Bescheid rausgeben wenn die Mitarbeiter der ARGE solche Bescheide einen garnicht selbst lesen bzw.erklären können, was die für Zahlen schreiben…Begründung das macht der Computer….Quatsch wenn ich falsche Zahlen eingebe kommt am Ende falsche Ergebnis raus :-( (Wissen schon die 1.Klässler)
    Sagen wir mal so 1000sende Hartz4 Empfänger werden von den ARGEN beschissen und der Empfänger merkt es garnicht weil er es nicht nachvollziehen kann wie die rechnen.

    Fazit: Wenn die ARGE einen Fehler macht und der Hartz4ler merkst nicht und deine Einspruchsfrist ist abgelaufen…pech gehabt…. Wenn ein Hartz4ler einen Fehler macht und die merken es erst nach 1,2,3 Jahren dann kommt der böse Bescheid, da ist dann nichts mehr mit 1 monatiger Einspruchsfrist die gelten für die ARGEN nicht.

    Also haben im Prinzip die ARGEN die 5. Jahreszeit doch das ganze Jahr.

    Es grüßt Euch aus der Ferne…. sodele und behaltet Eueren Bescheid im Auge

  11. Julchen am 27. Juli 2010 um 17:10 Uhr

    @ Schwägerin

    Jeder Hartz IV Empfänger hat das Recht auf “Akteneinsicht”
    Wird es verwehrt- dann regelt ein Anwalt das. Dafür muss sie aufs Amtsgericht und einen Beratungsschein holen- oder abder der Anwalt rechnet direkt mit dem Gericht ab.

    Die Schwägerin kostet das 10 Euro. Einfach mal bei einem Fachanwalt für Sozialrecht nachfragen.

    Ich lasse mir regelmässig zeigen, was im PC eingetragen ist.

    Alles andere, was Du da schilderst- da kann keiner einen Rat geben, das ist Sache des Scheidungsanwaltes. Das der Mann Alkoholiker ist, dafür kann der Staat nichts und sonst auch keiner. Ihr müsst eben zum Anwalt gehen- anders geht es nicht.

  12. Karl am 27. Juli 2010 um 18:06 Uhr

    zu Julchen

    man Du scheinst ja den vollen Einblick bei den ARGEN zu haben. Bekommst Einsicht im Computer u.s.w. Der ALG II Empfänger hat garnicht das Recht auf Akteneinsicht. Nur sein Anwalt und das auch nur im Härtefall und mit einer genauen Begründung. Das ist auf jedem Amt so ( Ausländeramt, Jugendamt und auch bei dem Sozialamt ).Da sind die Richtlienen alle gleich. Und falls Du gleich denkst ich arbeite bei der ARGE oder so nein ich bin vom Ausländeramt. Und da gibt es Gesetzeslagen die für alle Ämter gleich sind.

  13. Teufelchen am 27. Juli 2010 um 18:57 Uhr

    @ charly599 wohl war auch ich war von der Arge abhängig und möchte nicht wissen was ich den Brüdern geschenkt habe aber egal habe meinen Vertrag bei der arge auslaufen lassen und bin zur Wohngeldstelle da fahr ich besser weil Kindergeld nicht als Einkommen zählt und den Rest verdien ich mir immer noch dazu!!!!Wer arbeiten geht wird bestraft definitiv aber ich kann nicht anders…………..lächel

  14. baghira_gr am 27. Juli 2010 um 18:59 Uhr

    Zu Julchen…
    #6
    Julchen

    am 27.07.2010 um 10:58 Uhr

    @ ich

    niemand weiss, wer denn die Bescheide erstellt hat- oder die Daten dafür gegeben hat.
    Bescheide sind nie unterschrieben und letztlich ist es dann niemand gewesen, der die Zahlen “erarbeitet” hat.

    Beamte, Politiker und alles was im öffentlichen Dienst ist, brauchen keine Rechenschaft ablegen. Vielleich mal ein Rücktritt, eine Versetzung, ein Anschiss vom Chef-

    sonst nix.

    Na, so ganz stimmt das nicht, wie sie es darstellem.

    Die BA für Arbeit setzt für die Erstellung der Bescheide die bundeseinheitliche Systemsoftware
    verBis ein. Hierbei handelt es sich um ein komplexes dartenbank-orientiertes “Expertensystem”, lt. “Managermagazin Jg. 2009″ Kosten für die Entwicklung rd. 100 Mio Euro, dass von Anfang an mit umfassenden Fehlern gespickt ist.

    Nun zum Verfahren; Loggt sich ein Arge-Mitarbeiter zum Arbeitsbeginn in das verBis-System ein,. werden für alle nunmehr folgenden Vorgänge, egal ob ein Bescheid erstellt wird oder nur eine “Vorgangsnotiz” (z. B. ein Posteingang über den Eingangsbereich) bei jedem “Datensatz” auch die “Benutzerdaten”, also die Login-Daten dessen erfasst, der diese Eingaben – oder eben den Bescheid – i. d. R. bestehend aus “vorgefertigten Satzbausteinen” (die vorab – geprüft von den zuständigen Juristen der BA-Zebtrale in Nürnberg gegengeprüft werden) an Hand vorliegender Sachdaten durchführt, zugeordnet.

    Es ist also immer sowohl ganz ausdrücklich:
    - der erfassende Sachbearbeiter mit
    - Datum und Uhrzeit
    über das verBis-System zu reproduzieren.

    Dies ist sowohl aus durch die beamtenrechtlichen Regelungen (Haftungsgrundsätze sowohl nach dem BGB als auch den grundgesetzlichen und sozialrechtlichen Normen) per Gesetz verbindlich vorgeschrieben und wird ggf. durch Gerichte im Klagefall auch konsequent genutzt.

    Generell hat jeder Kunde des JobCenter
    (vergl. SGB X § 25 Akteneinsicht durch Beteiligte
    (1) Die Behörde hat den Beteiligten Einsicht in die das Verfahren betreffenden Akten zu gestatten, soweit deren Kenntnis zur Geltendmachung oder Verteidigung ihrer rechtlichen Interessen erforderlich ist. Satz 1 gilt bis zum Abschluss des Verwaltungsverfahrens nicht für Entwürfe zu Entscheidungen sowie die Arbeiten zu ihrer unmittelbaren Vorbereitung.

    (3) Die Behörde ist zur Gestattung der Akteneinsicht nicht verpflichtet, soweit die Vorgänge wegen der berechtigten Interessen der Beteiligten oder dritter Personen geheimgehalten werden müssen.
    (4) Die Akteneinsicht erfolgt bei der Behörde, die die Akten führt. Im Einzelfall kann die Einsicht auch bei einer anderen Behörde oder bei einer diplomatischen oder berufskonsularischen Vertretung der Bundesrepublik Deutschland im Ausland erfolgen; weitere Ausnahmen kann die Behörde, die die Akten führt, gestatten.
    Zitat Ende)…
    entgegen der Darstellung von Zitat:

    #12 Karl
    am 27.07.2010 um 18:06 Uhr
    zu Julchen
    man Du scheinst ja den vollen Einblick bei den ARGEN zu haben. Bekommst Einsicht im Computer u.s.w. Der ALG II Empfänger hat garnicht das Recht auf Akteneinsicht. Nur sein Anwalt und das auch nur im Härtefall und mit einer genauen Begründung.

    Zitat Ende:
    Generell also besteht das Recht der Akteneinsicht, soweit eben berechtigte Interessen vorliegen, für den Fall eines Widerspruchsverfahrens wird dies immer der Fall sein.
    Sollte sich also ein JobCenter-Mitarbeiter hier weigern, nach vorherigem – bittesehr schriftlichen Antrag – Akteneinsicht zu gewähren, wäre dies ein Fall der Rechtsbeugung – Straftatbestand nach § 339 StGB (Strafgesetzbuch), sollte also sofort und unmissverständlich klare Rechtsmittel nach sich ziehen.
    So hat jeder “Kunde” der JobCenter auch generell das Recht, sich einen “Übersichtsauszug” der verBis-Einträge – im Sinne des § 25 SGB X – erstellen zu lassen.

    Damit hier klar wird:
    Ich habe nicht die Absicht, Sachbearbeiter einer Behörde zu verteidigen, wenn diese in obskurer Machtüberschreitung die Rechte Betroffener verletzen, muß aber auch unmißverständlich darauf hinweisen, dass viele dieser Zustände eben machtpolitisch – also von den im Bundestag vertretenen Parteien und ihren Dienstleistern in den Spitzen von Regierung und Verwaltung so gewollt sind.
    Also macht es damit nur Sinn, eben nicht hier den berechtigten Zorn auszulassen, sondern bei dem für den Wahlkreis zuständigen Mandatsträgern, wenn es irgendwie geht, öffentlich, z. B. bei den Versammlungen der jeweiligen Ortsvereinen der politischen Parteien.

    Nur so und nicht anders wird sich je etwas ändern.

    PS: Kleiner informeller Nachtrag, falls noch nicht in der Plattform bekanntgemacht:
    Lt. ZDF-Magazin WISO ist ein Betrag von 1.200 Euro pro Jahr für Ferienjobs der Kinder und Jugendlichen von H4-Empfängern anrechnungsfrei (alles andere hätte mich auch sehr überrascht, siehe § 11 Abs. Abs. 2 Nr. 6 SGB II). Sollte diues also von den JobCentern nicht berücksichtigt werden, sofort Krach schlagen!!!

    G. R.

  15. Teufelchen am 27. Juli 2010 um 19:00 Uhr

    An ich auch in manchen Kommunen kann man auch zur Caritas gehen die haben sogar nen Fachanwalt dafür!!!! Viel Erfolg und Glück dabei

  16. baghira_gr am 27. Juli 2010 um 19:25 Uhr

    Zu #7 Zitat: schwägerin

    am 27.07.2010 um 11:08 Uhr

    Guten morgen ,
    ich habe eine frage , ich selber bin kein hartz 4 empfänger .
    ist es nicht die pflicht , meiner schwägerineinblick zu geben wenn man es einfordert in die akte ein zu schauen , wird es ihr immer verwehrt . entweder ist die akte gerade nicht vorort oder es wird verweigert , was löuft da falsch .
    da ihr vermögen angerechnet wird was nicht da ist , möchte sie wissen wo es her kommen soll ….

    Unbekannterweise einen Gurten Tag:
    Für die Anrechnung von Vermögenswerten ist – uach im Zusammenhang mit dem SGB II – immer das SGB XII – Sozialgeld – heranzuziehen, allgemein jedoch der § 12 SGB II.

    Danach ist ein selbst genutztes Hausgrundstück (sprich auch Eigenheim) angemessener Größe gem § 12 Abs. 3 Nr. 4 SGB II nicht anzurechnen, auch deren Verwertung (z. B.9 Verkauf darf nicht verlangt werden. Als Maß der Angemessenheit sind weitestgehend die Maßstäbe der landesrechtlich geregelten Wohnungsbauförderung heranzuziehen, hierzu haben sich weitestgehend mehrere Landessozialgerichte einheitlich geäußert,
    hierzu hein Link auf die entsprechende Seite im Internet:
    http://www.sozialgerichtsbarkeit.de/sgb/gsgb/show.php?modul=gsgb&id=1
    Auskunft über die jeweiligen “Größenmaßstäbe” für eine Familiengröße erteilen die zusatändigen Gemeindeverwaltungen – Bürgerämter – hier z. B. Fragestellung Wohngeld.

    Zum geschilderten Vorgang an sich:
    Zur Vermögensanrechnung- hier das Haus – muß die zuständige Arge ja einen Bescheid erlassen haben, vorab auch eine Anhörung gem. § 24 SGB X (zwingend vorgeschrieben) durchgeführt haben. Sollte eines von beiden oder beides nicht geschehen sein, sofort beimn zuständigen Sozialgericht Klage mit Antrag auf vorläufigen Rechtsschutz und Antrag auf Prozesskostenhilfe einreichen – unbedingt auch Rechtsanwalt einschalten, da mit der hier geschilderten Vorgehensweise der Arge offenbar auch Datenschutz- und Persönlichkeitsrechte verletzt wurden (Fotografieren der Hauses, Grundbucheinsicht…).

    G. R.

  17. jan am 27. Juli 2010 um 19:40 Uhr

    @Karl, du liegst falsch und Julchen liegt richtig.Ich meine damit nicht im Bett.
    Jede Privatperson darf Einsicht in seiner Akte bei jeder öffentliche Behörde nehmen.Beantrage es am besten schriftlich bei deinem Grundsicherungsträger auf Akteneinsicht sämtliche Akten auch Einsicht im Computer. Gewährt eine Behörde dieses Grundrecht auf Akteneinsicht nicht somit hast du das Recht Datenschutzbeaftragten des zuständigen Bundeslandes oder Justizministerium mitzuteilen.

  18. baghira_gr am 27. Juli 2010 um 19:45 Uhr

    Zu #8 Zitat:
    ich auch

    am 27.07.2010 um 12:36 Uhr

    An wen kann man sich denn wenden, wenn man glaubt daß man einen fehlerhaften Bescheid hat? Gibt es eine Institution, die Änderungsbescheide durchrechnen?
    Was kosten diese Leute? Hat jemand Anlaufstellen?

    Eigentlich gibt es bundesweit organisierte Arbeitslosenhilfevereine (ehrenamtlich), die hierzu Beratungen durchführen, auch die Caritas oder die AWO (Arbeiterwohlfahrt) der SPD informiert da über Beratungsanlaufstellen. Zentrale Anlaufstelle wäre auch die Internetseite:
    http://www.arbeitslosenverband.org/
    dort besteht (zumindest) eine Übersichtskarte der Landesverbände, per Google mal nach jeweiligem Landesverband und Konraktdaten (Tel. eMail) suchen,

    hier z. B. der LV Berlin
    http://www.berliner-alv.de/

    Das Ganze ist mit etwas Mühe verbunden, führt i. d. R. doch recht schznell zu kompetenten Ansprechpartnern.

    Viel Erfolg dabei, G. R.

  19. membes am 27. Juli 2010 um 19:57 Uhr

    Es ist aber doch komisch, vom Arbeitsamt, Landratsamt und Finanzamt werden unzählige falsche Bescheide verschickt.Das ist doch organisiertes Verbrechen, darum müsste sich doch mal die Staatsanwaltschaft kümmer.aber da sagt man, wenn die Leute mehr wollen , sollen Sie sich darum kümmern,wenn nicht haben wir ja wieder Geld gespart.

  20. Julchen am 27. Juli 2010 um 21:14 Uhr

    @ Karl

    da die meisten Büros bei den ARGEn “Papierlose” Büros sind, ruft die Sachbearbeiterin die Daten auf und schaut mit mir gemeinsam in die Daten.
    Das ist ein ganz normaler Vorgang.

    Was Du das schreibst ist völliger Quatsch- Jeder ALG II Bezieher hat das Recht auf Akteneinsicht.

    Wenn Du natürlich zu blöd zum Fragen bist- kann ich ja nix für.

  21. Julchen am 27. Juli 2010 um 21:19 Uhr

    @ 14.baghira_gr

    Danke für Deine Ausführungen.

    Ich habe in 5 Jahren noch nie Probleme gehabt, in die Akten zu sehen. Ich frage immer, was eingegeben wurde und dann bekomme ich die Einsicht.
    Mitunter werden auch gemeinsam mit mir Daten abgeglichen, wenn ein SB wechselt oder so.

    Ich habe auch in diesen Dingen mit den Bescheiden nie Probleme gehabt.

    Wer das am Anfang eingegeben hat- bei Antragsstellung- das steht ja nicht auf dem Bescheid drauf.

  22. Julchen am 27. Juli 2010 um 21:21 Uhr

    @ jan ( Nr. 17 )

    *LOL*
    na also, so nen Miesepeter wollte ich auch gar nicht haben, weder liegend noch stehend.

  23. Sancho am 27. Juli 2010 um 21:23 Uhr

    Fehler ? Da steckt System dahinter, um Klagen zu provozieren und damit Zeit zu gewinnen. Auf diese Weise werden dann Finanzstatistiken frisiert. Ich weiß leider nicht unter was die Kosten für verlorene Gerichtsverfahren bei den ARGE´n geführt werden. Dann wird meist mit gerichtlicher Hilfe solange Zeit geschunden bis die Gesetzeslage angepasst ist, wie bereits schon oft genug gezeigt wurde.

  24. von Stahl am 27. Juli 2010 um 21:44 Uhr

    Alles falsch und schlecht? – Nein es wird aus purer Unwissenheit schlecht geredet. Die BA erstellt ca. 24 Millionen Bescheide pro Jahr. Wenn davon rd. 160.000 falsch sind ist das bedauerlich – allerdings beträgt die Fehlerquote dann weniger als 1 %!

  25. Julchen am 27. Juli 2010 um 23:10 Uhr

    Tja- 1 % zuviel, denn die Leute die 1% ausmachen, haben dann weniger- und bis das gerichtlich geklärt ist- vergehen ewige Zeiten.
    Geht man hin, und sagt Bescheid im Amt dann wir geblockt- wenn man das schneller regeln könnte- wäre das doch dann kein Problem.
    Aber wie es so ist- ist derjenige ja erstmal im “Unrecht” lt.ARGE.

    Klar- wenn man genug hat- ist das egal.

  26. Julchen am 27. Juli 2010 um 23:14 Uhr

    @ Sancho

    die provozieren Kosten- was die ganzen Klagen kosten- will ich gar nicht wissen.

    Verdienen tun nur die Anwälte- denen ist es egal, ob eine Klage zu Recht oder Unrecht besteht.
    Viele Klagen müssten gar nicht sein, wenn die ARGEn einlenken würden.

  27. Karl am 27. Juli 2010 um 23:15 Uhr

    zu Julchen

    kommentieren tust Du ja hier wie ein Weltmeister.
    Aber bitte werde nicht unverschämt zu denen die auch Ihre Meinungen hier äußern.
    Und auser dem habe ich auch gesagt, dass die Akteneinsicht immer eine genaue Begründung ( schriftlich ) beinhalten muß. Und es wird immer Akteneinsicht sofort gewährt, wenn ein Härtefall ( Klage,Wiederspruch u.s.w) vorliegt. Zu Eurem Gesprächstoff ( falsche Bescheide ) gibt es die Überprüfungsanträge.Da zählt das nicht zum Härtefall.

    Also halte Dich mal mit Deiner Wortwahl hier zurück und tu nicht so als würdest Du alles wissen.

  28. Julchen am 27. Juli 2010 um 23:35 Uhr

    Aus der Statistik geht weiter hervor, dass im Jahr 2009 jeder dritte Widerspruch gegen Hartz-Bescheide erfolgreich gewesen ist. 2009 wurden insgesamt 24 850 000 Bescheide ausgestellt. In 805 200 Fällen wurde Widerspruch eingelegt, 301 500 Widersprüchen wurde stattgegeben. In jedem zweiten Fall waren die Fehler darauf zurückzuführen, dass sich die Lebenslage des betroffenen Hartz-IV-Empfängers geändert hat, oder darauf, dass Unterlagen nachgereicht wurden. 142 700 Hartz-IV-Empfänger haben im vergangenen Jahr gegen ihre Bescheide geklagt, 55 800 bekamen vor Gericht recht.

    Nach Ansicht der Linksfraktion im Bundestag gehören falsche Bescheide, Widersprüche und Klagen seit der Einführung von Hartz IV “zum Alltag” in den Jobcentern. “Das chaotische System, das von niemandem mehr durchschaut wird, hat zu einer Klageexplosion an den Sozialgerichten geführt”, kritisierte Sabine Zimmermann, die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Linken. Das wies die Bundesagentur gestern zurück. Eine BA-Sprecherin sagte dem Hamburger Abendblatt, die Fehlerquote sei konstant geblieben.

    http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1579958/Jeder-dritte-Widerspruch-gegen-Hartz-IV-erfolgreich.html

    kompletter Text hier

  29. baghira_gr am 27. Juli 2010 um 23:35 Uhr

    Zu #21 Julchen

    am 27.07.2010 um 21:19 Uhr

    @ 14.baghira_gr

    Danke für Deine Ausführungen.

    Hallo Julchen,

    ich betreue seid Beginn von Hartz IV – also 2005 – auf Grund eigener Verwaltungsfachausbildung – ehrenamtlich Betroffene bei Auseinandersetzungen mit den hier örtlich tätigen JobCentern.

    Diese tägliche Praxis zeigt leider, das in diesen Ämtern eben Menschen mit den üblichen Fehlern dieser Spezies sitzen, wozu eben nicht selten auch eine hemmungslose Arroganz und eine psychopathische Menschenverachtung zählen. Ich frage mich mit Entsetzen immer wieder, wie es dazu kommen kann, das Personen mit einem solchen “Persönlichkeitsprofil” überhaupt in einer öffentlichen Verwaltung tätig sein können. Aber eben diese mehrjährige Erfahrung hat mir auch klar gemacht, dass eben hinter dem Ganzen Prinzip steckt. Was mich dazu veranlasst hat, eben wieder politisch tätig zu werden und die vort Ort zuständigen Entscheidungsträger mit in Verantwortung zu ziehen. Und eben diese Vorgehensweise, die eigenen Interessen mit allen demokratischen Mitteln auch zu vertreten, versuche ich auch hier im Forum publik zu machen. Nur so werden wir wirklich etwas´an Mehrheitsverhältnissen ändern.

    G. R.

  30. Freddy am 28. Juli 2010 um 00:02 Uhr

    Na die 162.300 fehlerhaften Bescheide betreffen wahrscheinlich ein einzelnes Land wie Berlin!!

    Ich selbst kämpfe seit Jahren gegen die Arge in Berlin Neukölln, weil die Mitarbeiter dieses Hauses an Unfähigkeit nicht zu übertreffen sind. Ich kann Stapelweise Nachweise erbringen das jene Mitarbeiter seit aufjedenfall drei Jahren, nicht einen korrekten Bescheid zustande bekommen haben.
    So habe ich dieses Jahr (wie auch die Jahre zuvor) zum Beispiel für sechs Monate 2x 6 Bescheide erhalten, da immer wieder nachgerechnet wurde. So musste ich einerseits Nachzahlungen leisten, weil sich die Arge vor Jahren angeblich verrechnet hat. Andererseits wurden mir durch Falschberechnungen an anderen Zeiträumen zu wenig Hartz4-Leistungen gezahlt und die Rennerei ging los.

    Die ständigen Behauptungen der Argen, angeblich Papiere nicht erhalten zu haben, stellen einen wesentlichen Grund für ständige Fehlberechnungen dar.

    Neuerdings verweigert die Arge bei Abgabe von Papieren in der Eingangszone, eine Bestätigung zu erteilen. Um die Arge-Besucher zu terrorisieren, muss man sich neuerdings an einen weiteren Schalter begeben was mit erheblichen Wartezeiten verbunden ist.

    Als ein vor mir stehender Kunde sich darüber beschwerte, das man seit längerem schon sich eine Abgabebestätigung geben lassen muss, weil die Arge Papiere verbummelt, entgegnete ihm die Arge-Angestellte :” ist ja komisch, wiedermal einer von wenigen die Behaupten, sie hätten Ihre Papiere ordnungsgemäß zur Bearbeitung abgegeben!”
    Da vermute ich mittlerweile, das es sich hier um”bewusstes verschwinden lassen” handelt, weil irgendwie steckt da System dahinter; ich selbst bin sehr stark betroffen davon, denn auch mir wurde Mehrfach vorgeworfen, ich hätte meine Papiere nicht abgegeben und somit konnten diese angeblich nicht bearbeitet werden. Zum Glück konnte ich jedes mal das Gegenteil beweisen.
    Allerdings war ich dadurch oft Repressalien durch Arge-Mitarbeiter ausgesetzt. So wurden z.B. bei einer Berechnung ca. 70,-€ von meinem Regelsatz abgezogen – und mir völlig unerklärlich – an die Berliner Gasag überwiesen. Als ich dies beim Jobcenter persönlich monierte und mich beschwerte, bei selbigen Termin hatte zuvor aber meinen Antrag auf Weiterbewilligung der selben Mitarbeiterin übergeben, flippte diese plötzlich aus. Ich habe dann selbige Person höflich um eine Abgabebestätigung gebeten, worauf diese sich umdrehte und meinen bereits abgelegten Antrag aus der Ablage nahm und mir vor die Füße warf. Sie forderte mich auf, den Platz zu verlassen, was ich abgelehnt habe, und verlangte Die Abteilungsleitung dazu zu holen. Diese weigerte sich zu erscheinen.
    Daraufhin bin ich umgehend zum Direktor der Arge gegangen und beschwerte mich über dieses meines Erachtens Rechtswidrige verhalten.
    Tage später schrieb mir der Amtsdirektor einen Drohbrief, denn im Betreff stand “Androhung eines Hausverbotes”. Ich möchte hierzu bemerken, das ich seit dem noch mehr Probleme mit selbigem Jobcenter habe, bzw. mit falschen Bescheiden.

    Also eine Fehlerquote von unter einem Prozent ist zu 100% falsch, weil die müssten dann ja alle bei mir um die Ecke wohnen; denn ich kenne hier niemanden, der keine Probleme mit dem Jobcenter bzw. mit falschen Bescheiden zu tun hat.

  31. baghira_gr am 28. Juli 2010 um 00:25 Uhr

    Zu # 23 Sancho

    am 27.07.2010 um 21:23 Uhr

    Fehler ? Da steckt System dahinter, um Klagen zu provozieren und damit Zeit zu gewinnen….

    Hallo Sancho, Deine Darstellung mag Deinen Erfahrungen entsprechen.
    Sachlich und rechtlich – auch nach höchstrichertlicher Rechtsprechung – gilt bei der Geltendmachung von Rechtsansprüchen – auch im Sozialrecht, der Rechts- und Sachstand zum Zeitpunkt der Entstehung und der Geltendmachung des Rechtsanspruches, will heißen:
    - eines Antrages,
    - eines Widerspruches,
    - der Klage,
    es sei denn, ein höchstes Gericht – wie das Bundesverfassungsgericht – befindet einen rechtlichen Sachverhalt – auch ein Gesetz – für unwirksam.

    Insofern hat kein JobCenter oder keine Arge einen Gewinn daraus, ein Verfahren ungewöhnlich in die Länge zu ziehen. Aber auch ich weiß aus eigener Erfahrung, das dem in der Tat aber in der Praxis dann doch so ist, was i. d. R. auf ein klares Fehlverhalten bestimmter Sachbearbeiter zurückzuführen ist. Und eben dies sollten Betroffene dann auch unmißverständlich geltend machen. Kernansatzpunkt hier ist immer das Sozialgerichtsgesetz (SGG), was Fristen und Termine betrifft, dort die §§ 83 ff SGG.

    Ich erlaube mir mal, aus der mir vorliegenden Fassung des SGG zu zitieren:
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__83.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__84.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__84a.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__85.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__86.html
    ————————————————————————————————————————————–
    (Anmerkung G. R.: Dieser Tatbestand des § 86 SGG wird sehr oft bis nahezu ständig von den JobCentern oder Argen ignoriert oder schlichtweg übersehen, was meist sehr grimmige Reaktionen des zuständigen Gerichtes zur Folge hat…)
    —————————————————————————————————————————————
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__86a.html
    —————————————————————————————————————————————
    (Anmerkung G. R.: Dieser § / Abs. steht im eklatanten Widerspruch zu
    SGB 2 § 39 Sofortige Vollziehbarkeit
    Widerspruch und Anfechtungsklage gegen einen Verwaltungsakt, der
    1. über Leistungen der Grundsicherung für Arbeitsuchende entscheidet oder
    2. den Übergang eines Anspruchs bewirkt,
    haben keine aufschiebende Wirkung.,…
    was generell voraussetzt, dass bei Streitigkeiten mit dem JobCenter / Arge “Antrag auf einstweiligen Rechtsschutz (§ 86b SGG, siehe unten) gestellt wird. Die Geschäftszeichen der jeweilgen Klageverfahren tragen dann den Zusatz “ER” – also unbedingt darauf achten!!!
    Siehe auf folgenden Absatz (2)…
    ————————————————————————————————————————————–
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__86b.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__87.html
    http://www.gesetze-im-internet.de/sgg/__88.html
    ————————————————————————————————————————————
    Anmerkung G. R.:
    Die “angemessene Frist” im Sinne des § 88 SGG ist oftmals sehr umstritten und vom tatsächlichen Streitgegenstand abhängig, muß aber nicht ausdrücklich und zwingend 6 Monate betragen, hier also in keinem Fall von den JobCentern / Argen beeindrucken lassen. sondern bei wesentlichen Leistungsfragen – weil Grundsicherung – sehr schnell den Rechtsweg einschlagen.
    ————————————————————————————————————————————
    Liegt ein zureichender Grund dafür vor, daß der beantragte Verwaltungsakt noch nicht erlassen ist, so setzt das Gericht das Verfahren bis zum Ablauf einer von ihm bestimmten Frist aus, die verlängert werden kann. Wird innerhalb dieser Frist dem Antrag stattgegeben, so ist die Hauptsache für erledigt zu erklären.
    (2) Das gleiche gilt, wenn über einen Widerspruch nicht entschieden worden ist, mit der Maßgabe, daß als angemessene Frist eine solche von drei Monaten gilt.

    Uff, Ende einer etwas längeren Klarstellung zu Sancho. Ich hoffe, damit Betroffenen diesen oder jenen kleinen Hinweis geben zu können, was jedoch, und dies will ich an dieser Stelle ganz ausdrücklich betonen, keine Rechtsberatung darstellt.

    Ich bin auch gern bereit, im Einzelfall Betroffenen unmittelbar Rat zu geben, was bestimmte Vorgehensweisen betrifft und gebe daher hier die in meinem Profil hinterlegte eMail-Adresse bekannt.
    Mein Synonym@versanet.de.

    G. R.

  32. sozialleistungen.info am 28. Juli 2010 um 00:38 Uhr

    @31 baghira_gr: ich habe mir mal erlaubt, den Gesetzestext durch entsprechende Links zu ersetzen :)

  33. baghira_gr am 28. Juli 2010 um 01:01 Uhr

    Zu #30 Freddy

    am 28.07.2010 um 00:02 Uhr

    Na die 162.300 fehlerhaften Bescheide betreffen wahrscheinlich ein einzelnes Land wie Berlin!!


    In den von Ihnen geschilderten Vorgängen empfehle ich folgende Vorgehensweise:
    1.) – Verweigerung der Eingangsbestätigung:
    Rechts- und Fachaufsichtsbeschwerde an den Verwaltungsrat der Bundesagentur für Arbeit
    (Einschreiben mit Rückschein)
    2.) – (Zitat) Tage später schrieb mir der Amtsdirektor einen Drohbrief, denn im Betreff stand “Androhung eines Hausverbotes”.
    Auch hier Vorgehensweise wie unter 1.) Zusätzlich Androhung eines Strafantrages der Nötigung
    (§ 240 Strafgesetzbuch StGB, Zitat):
    ————————————————————————————————————————————-
    “§ 240 Nötigung
    (1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem
    empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt, wird mit
    Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
    (2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des
    Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
    ————————————————————————————————————————————–
    Hausverbot für eine Behörde – hier auch Jobcenter – stellen im Zweifel immer ein empfindliches Übel dar, so die Behörde nicht unzweifelhaft ein rechtswidriges Verhalten – z. B. unmittelbare Bedrohung von Mitarbeitern – nachweisen kann.

    Um der Sache noch hinreichend Nachdruck zu verleihen, würde ich bei einer solchen Häufung von Fehlverhalten – z. B. Sonderschalter für Eingangsbestätigungen – einen “Offenen Brief” (über geeignete Zeitung) an den Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, m. W. Herr Buschkowski sowie an den Sozialausschuß der BVV Neukölln richten, da gem. § 44b, Zitat:
    —————————————————————————————————————————————
    SGB 2 § 44b Arbeitsgemeinschaften
    (1) Zur einheitlichen Wahrnehmung ihrer Aufgaben nach diesem Buch errichten die
    Träger der Leistungen nach diesem Buch durch privatrechtliche oder
    öffentlich-rechtliche Verträge Arbeitsgemeinschaften … Zitat Ende
    ————————————————————————————————————————————–
    also der Bezirk und die örtlich zuständige Agentur für Arbeit dienstrechtlich und politisch für die örtlichen JobCenter Verantwortung tragen. Macht sich derzeit besonders gut, da kommendes Jahr ja wieder Wahlen zum Abgeordnetenhaus fällig sind und da macht sich Negativpresse nie gut.

    Also, wer sich sicher ist, immer korrekt gehandelt zu haben und die eigene Verabtwortung wahrgenommen zu haben, sollte auch vor nachhaltigem, öffentlichem Getöse nie zurückschrecken!!!

    G. R.

  34. baghira_gr am 28. Juli 2010 um 01:10 Uhr

    #32 #
    sozialleistungen.info

    am 28.07.2010 um 00:38 Uhr

    @31 baghira_gr: ich habe mir mal erlaubt, den Gesetzestext durch entsprechende Links zu ersetzen :)

    Dank an die / den Moderator für die schnelle und konstruktive Mitwirkung im gemeinsamen Anliegen!!!

    G. R.

  35. baghira_gr am 28. Juli 2010 um 01:25 Uhr

    Zu #28, Zitat:
    Julchen

    am 27.07.2010 um 23:35 Uhr

    Aus der Statistik geht weiter hervor, dass im Jahr 2009 jeder dritte Widerspruch gegen Hartz-Bescheide erfolgreich gewesen ist.

    Hallo Julchen, danke für die klare Darstellung. Wer sich einmal die Statistik der Klageverfahren des Berliner Sozialgerichtes anschaut (ständig aktualisiert im Internet unter
    http://www.sozialgericht-berlin.de/ – dort Link unter Hartz IV, Zitat
    Zwei Drittel der neuen Gerichtsverfahren betreffen Hartz IV. Die Zahlen im Einzelnen: mehr »
    dem kann da nur mehr als übel werden und man kommt zu der Überzeugung, das hier nicht von Sozialrecht sondern von Sozialunrecht die Rede sein kann.

    G. R.

  36. Danona am 28. Juli 2010 um 02:15 Uhr

    Seit längerer Zeit verfolge ich mit Interesse Eure Beiträge hier.

    Das hat folgenden Grund: Ich lebe seit 8 Jahren im Ausland, genauer gesagt im sonnigen Spanien. Auch mir geht es hier finanziell nicht gut, keine Arbeit, kein Einkommen, usw. Nun, jeder sagt, ich sollte doch nach Deutschland zurück gehen, ins reiche Deutschland wo mir doch mit dem tollen Sozialsystem geholfen wird und wo ich doch als Deutsche eine bessere Unterstützung finden würde als hier. Schliesslich sollten mir die eigenen Leue doch am besten helfen…………….

    Misstrauisch und aus Erfahrung mit deutschen Behörden klug geworden hab ich mich entschieden zur Vorabinfo den Newsletter von Sozialleistungen.info zu abonnieren.
    Diese Entscheidung war absolut richtig.

    Ich danke Euch allen für die Beiträge, die mir halfen hier durchzuhalten. Durch die informativen Links habe ich viel dazugelernt.

    Mein Entschluss NICHT nach Deutschland zurück zukehren steht fest. Denn: was würde mich dort erwarten? Diese Frage ist zwar hypothetisch aber doch ernst gemeint und ich würde mich freuen, wenn sich jemand die Mühe machen und sie beantworten würde.

    Ich habe übrigens weder Familie noch Freunde in Deutschland bei denen ich einziehen könnte und ich hätte einen Hund dabei.

    Vielen Dank für Eure Antworten.

  37. Danona am 28. Juli 2010 um 02:44 Uhr

    Ich hab da ein paar Ideen die vielleicht hilfreich sind. Ob sie in Deutschland wirklich realisierbar sind, weiss ich allerdings nicht.

    SOLIDARISIERT EUCH
    Einigkeit macht stark. Ich weiss, das ist in Deutschland fast unmöglich, da die Deutschen schon seit Generationen darauf trainiert sind sich gegenseitig zu bespitzeln und auf einander herum zu hacken. Dieses Verhalten haben sie inzwischen verinnerlicht. Das ist auch der Grund warum immer nur in Foren mit “sicherem” Pseudonym geschimpft und gejammert wird. Für alles andere fehlt ausreichender Halt und die richtige Unterstützung.

    Geht NICHT auf die Strasse!
    Ich höre jetzt jede Menge Protestschreie!
    Egal wie friedlich Ihr auch demonstriert, Die “Obrigkeit” wird für das Gegenteil sorgen, denn sie braucht Euch als Buhmann: und wieder sind die Hartzer schuld und böse und gewalttätig und…….
    Denn: Deutschland ist ein reiches Land! Es gibt keine Armut in Deutschland! Hier wird von der Politik eine Fassade aufrecht erhalten und Eure Protestmärsche passen dann prima dazu.

    In meinem Umfeld hier in Spanien ist man übrigens der Meinung dass ALLE Deutschen reich sind und dass das dortige Sozialsystem sehr gut funktioniert. Bei Ausländern tut es das ja auch, also haben sie u. U. andere Erfahrungswerte als deutsche Hilfesuchende. Wo wir wieder bei dem Eindruck würen, den die deutsche Politik im Ausland zu hinterlassen gedenkt. Die Griechenlandhilfe ist meiner Meinung nach auch ein gutes Beispiel dafür.

    Geht mit allen Problemen, Vorfällen und Erlebnissen an die ÖFFENTLICHKEIT!
    Sammelt die schlimmsten Fälle und ab damit an Presse, Rundfunk, Fernsehen und ins Internet.
    Verkauf Eure Geschichten, wenn es geht auch ins Ausland. Gründet ein eigenes Radio, eine eigene Zeitung. Damit schafft Ihr dann sogar noch Arbeitsplätze! Tretet im Fernsehen auf. Verbreitet die lästige Wahrheit bis “alle Welt” darauf aufmerksam geworden ist.

  38. Julchen am 28. Juli 2010 um 06:24 Uhr

    @ Karl
    na weisst Du- das geht Dich überhaupt nichts an !

    Natürlich kannst Du Deine Meinung schreiben, wen’s interessiert- bitte schön.

    Wie war denn Dein “Nick” beim letzten Mal? Kenne doch meine Stänker-Pappenheimer.

    Wenn die Red. mit meinem Beitrag nicht einverstanden gewesen wäre, hätte sie ihn nicht freigegeben. So einfach ist das! Such Dir ein anderes Feindbild und lass mich in Ruhe.

    Kannst ja weiterscrollen- falls Du weisst wo das Rädchen ist.

  39. Julchen am 28. Juli 2010 um 06:58 Uhr

    @ 29.baghira_gr

    Danke wieder für Deine Erklärungen. Auch die Links der Redaktion- prima- muss ich gleich alle abspeichern und auch einen “baghira Ordner” erstellen, *smile*
    Hast Du eigentlich eine Website??

    Mit der Leistungsabteilung habe ich nur 1 x Ärger gehabt, am Anfang- da wussten die hinten und vorne nicht- wie sie rechnen. Katastrophe- aber das konnte ich menschlich noch nachvollziehen. Bis auf den Tag wo meine Akte weg war. 5 Monate habe ich auf mein Geld gewartet und dann habe ich Zirkus und Krach gemacht. Danach war das erledigt und das Geld kam pünktlich.

    Probleme habe ich bei andern Dingen gehabt. Es ist noch die Frage ob all die Dinge, die ich erlebt habe bei 2 ARGEn ob es Schikane- oder Unfähigkeit war.
    Durch meine Berufskenntnisse konnte ich mich sehr gut wehren, aber das hat viel Kraft gekostet und ich wurde immer kränker. Viele Menschen sind durch Hartz IV und ihre “Ausüber” erkrankt. Das ist erwiesen.

    Es gibt auch genügend Menschen, die sich nicht wehren, wie bei den Hausbesuchen, bei mir fliegen die achtkantig raus- bzw kämen gar nicht erst rein.
    Wenn man Hartz IV hat- muss man sein Leben komplett umstellen. Niemals privates erzählen oder jemand fremden Einblick geben.
    NUR permanent “draussen” über Hartz IV und seine Folgen aufklären, die Menschen einmal wachrütteln und eben die Vorurteile auslöschen, das Hartz IV Empfänger faul seien oder besoffen oder sonst was. Ich mache das täglich und drucke auch Flyer gegen Hartz IV- alles was es gibt. Ich habe Poster in Arbeit, die einige Geschäfte hier aushängen werden.

    Es muss doch mal möglich sein, die Leute wachzurütteln, das im Land was Schlimmes passiert.

    Hartz IV zerbricht die Menschen und es wird Zeit das etwas geschieht.Der Apparat wird immer größer- wie jetzt wieder in Braunschweig.1 Million für neue Arbeitsplätze bei dieser ARGE und für “Trainingsmassnahmen”- alles nur für die “eigenen” Taschen- statt richtige Ausbildungen zu besorgen- mit Fachkräften. Das sind die nicht bei den Firmen. Die sind mehr auf eine Art Management eingestellt weil sie aus einem Klemptner einen Selfmademan machen wollen.
    Es ist ein “Eigenbedarf” an der Armut der Menschen entstanden- mit uns wird Geld gemacht- sonst nichts.

    Dir lieben Dank für Deine immer guten Beiträge, die sehr informativ sind.

  40. Julchen am 28. Juli 2010 um 07:00 Uhr

    @ Freddy
    all das was Du geschrieben hast, ist uns auch passiert- in der einen oder andern Richtung.
    Baghira hat schon wieder die pefekte Antwort.

    Ich hoffe Du kannst und wirst Dich weiterhin zur Wehr setzen und wünsche Dir alles Gute.

  41. Julchen am 28. Juli 2010 um 07:16 Uhr

    @ Danona

    wenn Du in Spanien lebst und keine Arbeit hast- wie machst Du das denn? Du musst doch irgendwo wohnen und umsonst gibts ja nirgend wo etwas. Wo bist Du denn in Spanien?

    Ich war früher stets mehrere Wochen hintereinander in Andalusien weil wir dort eine Wohnung gekauft hatten. Das ist allerdings schon länger her. Ich mag die stolzen Andalusier gerne.
    Damals war es schon schwer für die Spanier Arbeit zu haben, aber es ist einfacher als hier, weil hier für jeden Mist ein Antrag her muss und ein Beamter. Der Tourismus ist zwar im Sommer eine gute Einnahmequelle, aber im Winter ist das auch lau dort.

    Mein Sohn war gerade erst in Marbella und auch dort ist die Arbeit knapp, aber die Menschen werden nicht so getriezt wie hier und es ist immer was “drin” was man machen kann.

    Wenn es geht dann bleib in Spanien. In welcher Region oder Teil des Landes bist Du denn?
    Auf die Frage was Dich hier erwartet- kann ich nur sagen- “gesellschaftliche Kälte” aber es gibt auch Menschen die helfen. Auch hier !

    Wie stehts mit Deiner Krankenversicherung- wenn Du keine Arbeit hast?
    Bleib gesund und alles Gute.

  42. Roland am 28. Juli 2010 um 10:32 Uhr

    Das , was die AA zugibt, ist garantiert nicht die Wahrheit. Im Schönrechnen sind die ja Spitze. Ich frage mich, wie hoch ist die Dunkelziffer? Wieviele Bedürftige nehmen ihre Bescheide einfach so hin und legen keinen Widerspruch ein, oder klagen? Vieleicht können manche H4 Bezieher diese komplizierten Berechnungen einfach nicht nachvollziehen und vertrauen den Ämtern. Nach dem Motto: “Die werden schon Recht haben.” Und genau das wissen die ARGE Mitarbeiter. Und wehe man weißt ihnen Fehler nach. Dann wird gleich mit Sanktionen gedroht. Vermehrt bei jungen Leuten unter 25 Jahren die auch sonst gern vermehrt unter Druck gesetzt werden. Weil die Mitarbeiter auf den Ämtern immer denken, dass die eh noch nicht soviel Erfahrung und Wissen besitzen um sich zu wehren.Doch genau diese Ungleichbehandlung zwischen H4 Beziehern unter und über 25 Jahre ist es, die ein Bundesrichter für verfassungswidrig hält. Ich kann nur jedem raten. sollte man Zweifel an einem Bescheid haben, Widerspruch einlegen oder sich Rat holen bei jemanden der die Berechnungen nachvollziehen kann. Und nicht einschüchtern lassen.
    Noch ein Tipp. Enthält ein Bescheid keine Rechtsmittelbelehrung, so besitzt er keinerlei Rechtskraft!!!!!!!!! (Verwaltungs Verfahrens Gesetz)

  43. Rolf am 28. Juli 2010 um 11:50 Uhr

    Hallo,
    ich kann auch bei der ARGE im Kreis Plön ein Lied davon singen, die Bescheide sind hier fehlerhaft nach 38/24 SGB X und bei der Anhörung nach § 24 SGB X.
    Auch werden hier keine Urteile nach dem Bundessozialgericht einhalten bzw. umgesetzt.
    Dies muss alles vor Gericht. Hier werden Steuergelder verplempert, die man lieber bei deren Kunden sollte man einsetzen.

    Auch wird hier es nicht so genau genommen mit dem § 35 SGB I – Datenschutz.

    Hier kann ich bereits ein Buch schreiben.

  44. Flynn64 am 28. Juli 2010 um 13:43 Uhr

    @ Danona (Beitrag 37)
    Also hier den Aufruf (Vorschlag) zu starten, dass die Leute nicht auf die Strasse gehen sollen um zu Demonstrieren, weil die Regierung das zu ihrem Nutzen auslegen könnte, finde ich mehr als fatal.

    Genau das ist ja hier das Problem, dass zu wenige und zu selten die Leute auf die Strasse gehen, um der Regierung zu zeigen, dass das Volk mit deren Entscheidungen, mehr als unzufrieden ist.

    Natürlich hat man die Möglichkeite, mit Widersprüchen und/oder Klagen gegen die Behörden vorzugehen, aber das sind in den meisten Fällen immer nur Einzelaktionen bzw. Einzelentscheidungen, die jeder für sich treffen muss. Und nicht jeder hat den Mut, die Nerven und womöglich auch nicht das nötige Wissen, sich ständig mit den Jobcentern/ARGE/BA auseinander zu setzen.

    Die tollen und ausführlichen Beiträge von “baghira_gr” zeigen es ja, worauf jeder Betroffene zu achten hat, was er/sie für Grundwissen haben sollte usw. Und das ist nur ein kleiner Teil von dem, was da noch alles auf einen zukommen kann.
    Ich selber erlebe es immer wieder, wie Einfallsreich doch so mancher Jobcenter/ARGE/BA-Mitarbeiter sein kann. Manchmal habe ich das Gefühl, dass man dort gar nicht mehr die eigentlichen Aufgaben erfüllen kann/möchte, nämlich Arbeitslose zu vermitteln, sondern viel lieber daran gewillt sind, einen Hartz IV Empfänger zu schikanieren.

    Man geht einfach davon aus, dass die Mehrheit die Schikanen, einfach hinnehmen werden bzw. sich einschüchtern lassen und genau das scheint auch, in den meisten Fällen, zu funktionieren.

    Hier ein paar Beispiele:
    Eine Mitarbeiterin der ARGE/BA teilte mir bei einem Gespräch mit, natürlich hinter vorgehaltener Hand, dass sie und ihre Mitarbeiter (fast) regelmäßig von ihren Vorgesetzten die Auflage erhalten, Geld einzusparen und/oder die Arbeitslosenzahlen zu reduzieren, egal wie. Es werden dann Zahlen auf den Tisch gelegt, die die Mitarbeiter zu erfüllen haben.

    Da sollen z.B. Arbeitslose in Jobs vermittelt werden, wo klar ersichtlich ist, dass die dort gezahlten Löhne, sittenwidrig sind. Diesbezüglich haben meine Sachbearbeiterin und ihre Kollegen sich immer häufiger geweigert, solche Jobs zu vermitteln, weil sie das zum einen nicht mehr mit ihrem Gewissen vereinbaren konnten, aber auch deswegen, weil sie mit rechtlichen Konsequenzen zu rechen haben. Denn würde ein Arbeitsloser eine Klage einreichen, wegen der Vermittlung von sittenwidrigen Arbeitsplätzen, so können die Jobcenter/ARGE/BA-Mitarbeiter persönlich zur Verantwortung gezogen werden.

    Ich muss sagen, als ich das hörte, dass ich für den Moment ziemlich überrascht war. Denn zu diesem Zeitpunkt war mir nicht bekannt, dass tatsächlich auch die Mitarbeiter (ernsthaft) zur Verantwortung gezogen werden konnten.

    Oder nehmen wir ein anderes Beispiel: “Geldeinsparen”.
    Auch hier gibt es wieder Anweisungen, dass bestimmte Summen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt eingespart werden müssen. Also müssen auch hier die Mitarbeiter der Jobcenter/ARGE/BA zusehen, wie sie das hinbekommen. Und da wir in einer sehr egoistischen Gesellschaft leben, ist es halt so, dass so mancher Mitarbeiter sein eigener Job wichtiger ist, als das Wohlbefinden und die Rechte eines Arbeitslosen. Denn die meisten Mitarbeiter der Jobcenter/ARGE/BA sind keine Beamten mehr, sondern Angestellte, die man mit befristeten Arbeitsverträgen, ziemlich unter Druck setzt. Und da kann ich mir schon sehr gut vorstellen, dass viele Mitarbeiter schwach werden, nachgeben und ein gewisses “Scheißegal-Gefühl” entwickeln und nur noch nach Vorschriften handeln und die Menschlichkeit dabei auf der Strecke bleibt. Von der lächerlichen Software, der irrsinnigen Bürokratie und der offensichtlichen Inkompetenz, mancher Mitarbeiter, ganz zu schweigen.

    Oder noch ein (letztes) Beispiel: “Demonstrieren”.
    Wären damals (Ende 2004) die betroffenen Leute nicht auf die Strasse gegangen, hätte der Staat Millionen Euro eingespart, weil man den Beginn der Leistungen (widerrechtlich) verschieben wollte. Durch den Druck der Straße hat man es sich doch dann anders überlegt und jeder Leistungsbezieher bekam am 31.12.2004 die alten Regelsatzleistungen aus der Arbeitslosenhilfe und am 01.01.2005 die neuen Regelsatzleistungen (genannt: Hartz IV).
    Das nur Mal so am Rande erwähnt, was massive, aber friedliche und dauerhafte Demonstrationen bewirken können.

    Nicht das wir uns hier falsch verstehen, ich möchte auf keinen Fall, die oftmals unverständlichen Bescheide und das unmenschliche Verhalten, zahlreicher Jobcenter/ARGE/BA-Mitarbeiter, verteidigen. Es geht mir lediglich darum, jedem klar zu machen, dass es nicht Aufgabe der Gerichte und erst recht nicht die Aufgabe der Arbeitslosen sein kann, sich durch Prozesse zu kämpfen, um an sein Recht zu kommen, während andere, die noch zu gutgläubig sind, oder die es einfach nicht besser wissen und alles glauben, was ihnen die Jobcenter/ARGE/BA androhen bzw. unterjubeln, dass auch diese zu ihrem Recht kommen, würden die Sozialgesetzte menschenwürdiger und verständlicher sein.

    Wie schon oben geschrieben, Widersprüche und Klagen sind (oftmals) nur für den Einzelnen von Bedeutung und nicht für die Allgemeinheit und daran muss sich was grundlegendes ändern. Und anscheinend kann man in diesem Land nur dadurch was ändern, wenn man den Politikern auf die Füße tritt, und das geht nur noch mit heftigen, aber friedlichen Demonstrationen. Alles andere geht den Politikern am Hintern vorbei!

    TOLL!

  45. Matz am 28. Juli 2010 um 16:47 Uhr

    An alle Hartzis, die hier so ungemein schlau daherreden und jeglichen Kommentar, der nicht ihrer Meinung entspricht, verunglimpfen und die Schreiber aufs übelste beleidigen.
    Insbesondere an *Julchen*
    Leute, wie Sie sollten froh sein, trotz ihrer Unverschämtheiten immer noch etwas zu bekommen.
    Es ist nicht verwunderlich, wenn immer mehr Menschen auf ewige Hartzis schimpfen bei solch unglaublichen Frechheiten, die hier geäussert werden.
    Fordern und Jammern …. ich habe genug gelesen hier

  46. Julchen am 28. Juli 2010 um 17:42 Uhr

    Jo Tschüss Matz- bis zum nächsten Nick!
    nett das Du mal wieder hier warst. Ich lach mich ja kaputt- merkst Du noch was?

  47. Karl am 28. Juli 2010 um 18:01 Uhr

    zu Julchen

    schade das ich nicht vorher schon den Sozialnewsletter hatte ( oder einen vorherigen Nicknamen ) dann hätte ich bestimmt den Anderen zugestimmt.
    Also höre doch einfach auf anderen Leuten etwas zu unterstellen. Das ist ein sehr schlechter Charakterzug von Dir. Aber vileicht brauchst Du das für Dein Ego.

    zu Matz

    danke für Deinen Beitrag und Deiner Zustimmung. Mir reicht es auch wenn man hier sofort auf übelste angegriffen wird. Und so wie ich es verstehe schein ich ja bei Julchen nicht der Erste zu sein. Schade das man hier nicht auch seine Meinung sagen kann ohne angegriffen zu werden.

  48. Streegtfigther am 28. Juli 2010 um 18:13 Uhr

    45.Matz-dann hoffen wir das du hier nicht wieder auftauchst wenn du genug gelesen hast,nacher wirst du noch zu schlau und begreifst den Kapitalismus ,der kann nur unwissende gebrauchen!

  49. Streegtfigther am 28. Juli 2010 um 18:52 Uhr

    @-29.baghira_gr-sehe ich auch so und dem ist eigentlich nichts hinzuzufügen.Wichtig ist das man sein Selbstbewustsein behält,bei Auseinandersetzungen ruhig,sachlich und bestimmend bleibt-wenn man es dann kann, und vor allen Dingen die richtigen Informationen hat.Hilft das alles nichts bleibt nur noch der Klageweg der langwierig und nervenaufreibend sein kann.

  50. Oha am 28. Juli 2010 um 19:02 Uhr

    @45 Matz
    Ich warte auf den Tag an dem SIE arbeitslos werden!
    Und dann werde ich zusehen wie sie jeden Tag versuchen werden einen neuen Job zu bekommen und natürlich so bezahlt wie sie es vorher hatten oder wenigsten annähernd.
    Um dann festzustellen dass sie nichts mehr finden oder extremst unter bezahlte Arbeit annehmen müssen um irgendwie überleben zu können.
    Und dann ihre Gedanken darum kreisen werden, wie es soweit kommen konnte und dass es nicht sein kann dass sie solche Arbeit auf Dauer annehmen müssen.
    Schließlich haben sie Jahre/Jahrzehnte in die Arbeitslosenkasse eingezahlt und werden sich erst mal Zeit nehmen um einen vernünftigen Job zu finden. Was aber nicht so einfach ist.

    Mittlerweile steht ihnen das Wasser bis zum Hals, da ihre Miete und ihre gewohnten Ausgaben viel zu hoch sind…. Also versuchen sie zu Sparen, in dem sie sich eine neue Wohnung suchen und ein Paar Sachen verkaufen, da in die wahrscheinlich kleinere Wohnung nicht alles passt.
    Und wenn irgendwann alles nicht hilft und sie nicht verhungern wollen, gehen sie zum Amt um evtl. Zuschuss zu beantragen.
    Herzlich willkommen in ihrer persönlichen Hölle!

    DANN unterhalten wir uns nochmal was SIE als Unverschämtheit empfinden und als diese verstehen. Wenn ihnen nämlich die netten Damen und Herren bei der Arge erzählen dass ihre Wohnung noch immer viel zu groß/teuer ist und sie gefälligst um der Kommune nicht noch mehr zur Last zu fallen, sich eine neue und noch kleinere /billigere Wohnung zu suchen haben.
    Und auch ihr Auto ist viel zu unangemessen weil es 500-1000€ über dem zulässigen=angemessenen Wert befindet, also erst mal verkaufen und sich einen kleineren/billigeren Wagen suchen.
    Ach und wen sie etwas für´s Alter gespart haben dann dürfen sie nur einen kleinen Teil behalten und alles andere erst mal verbrauchen bevor sie Leistungen beziehen können.

    DANN können sie sich Gedanken machen wofür sie Jahre/Jahrzehnte in die Arbeitslosenkasse gezahlt haben und welche ihre Grund- /Menschenrechte eben mit Füßen getreten worden sind!

  51. Oha am 28. Juli 2010 um 19:14 Uhr

    @Karl
    Ich bin nicht immer Julchen´s Meinung aber kann sie etwas verstehen.
    Nach einiger Zeit in der man solche Kommentare wie zum Beispiel von Matze liest kommt einem wirklich die Galle hoch!
    Und vor allem erwarten gewisse Personen hier dass man sie nicht “angreift” und ihre Meinung akzeptiert. Nun, dann sollten sie doch mit bestem Beispiel anfangen!
    Ich lese nicht anderes als Hetze gegen Alg2 Empfänger.
    Ich finde das einige hier wirklich ganz schon anmaßend sind und um´s Biegen und Brechen ihre Meinung anderen Aufzwingen wollen. Und NUR weil hier Menschen über ihre Erfahrungen berichten oder Ihre Meinung Kundtun.
    Meinungen haben dürfen/können alle, aber sich angreifen lassen zu müssen, sollte sich keiner.

  52. jan am 28. Juli 2010 um 19:25 Uhr

    @Matz, Ist Dir das Grundgesetz ein Begriff. Insbesondere Artikel 1, 2 und 3??? Hast mit deine Mitteilung das GG verletzt

  53. Julchen am 28. Juli 2010 um 21:35 Uhr

    Das Problem bei den vielen Karls und Matzes und Batzes und wie sich nennen mögen, ist- das sie nicht wirklich etwas zu Hartz IV zu sagen haben. Sie wollen stänkern und sonst nichts.
    Es ist nicht ein konstruktiver Beitrag zu finden oder annähernd etwas Hirnmasse.

    Also nee- für die paar Mücken bin ich nicht nett zu denen, im wahren Leben würde ich solche Männer nicht mal mit der Kneifzange anfassen.

    Ich finde es lustig, wie sie sich aufregen um nichts ! Von mir aus können die zum Teufel gehen oder sonst wohin.

    Sorry- aber so ist das nun mal. :-)

  54. Julchen am 28. Juli 2010 um 21:42 Uhr

    @ Streetfighter

    ich lach mich kaputt- ich konnte nicht erkennen- ob es eine Wildsau oder ein Bär ist.
    Es gibt ja so kleine Bären- ja ja- habsch mal gehört. *LOL*
    Ich ruf Dich morgen mal an.

    Gut’s Nächtle

  55. ich am 28. Juli 2010 um 22:34 Uhr

    45.Matz

    es gibt viele “hartzis” die ein leben lan schwer gearbeitet haben und unverschuldet in h4 kamen, sei es krankheit , alter usw. diese menschen werden belohnt indem sie unter lebensstandard leben müssen u trotz 1eurojob ihre medizin oder sonstiges nicht kaufen können.
    dies menschen haben grund zu fordern und zu jammern.
    seien sie froh wenn sie gesund sind und eine gute arbeit haben.

  56. Danona am 29. Juli 2010 um 01:29 Uhr

    @ Julchen

    Ich würde Dir gerne mailen und über meine Erfahrungen hier berichten.

    Ich wohne z. B. kostenlos……übrigens auch in Andalusien.

  57. Julchen am 29. Juli 2010 um 08:56 Uhr

    Hola Danona,

    kannst gerne schreiben unter
    Flowerpower1950@arcor.de

    In Andalusien gibts übrigens in Richtung Almeria einige kl. Häuschen, die an die Felswand gebaut sind, da konnte man früher auch kostenlos wohnen. Auch in Richtung Granada und wenn man nach Competa fährt, in die Weinberge. :-)

    Hasta Luego!

  58. Julchen am 29. Juli 2010 um 08:58 Uhr

    @Danona.

    Ich seh grade, ich hab mich vertan.

    Flowerpower1950@gmx.de

    muss es heissen- sorry.

  59. Karl am 29. Juli 2010 um 10:56 Uhr

    zu Oha

    genau das ist was ich hier versuche zu sagen. Wenn man mal nach liest, ich habe hier keinen angegriffen.
    Aber wenn ich hier einen Kommentar rein schreibe ohne zu sagen blöde Hartz-Empfänger oder so und werde dann trotsdem angegriffen von Julchen und muß mir hier Dinge unterstellen lassen, dann müßte die Redaktion mal Julchen zurecht stutzen. Die Plattform gehört nicht nur ihr.

    Also mein Tipp Julchen erst überlegen was man schreibt, bevor man hier andere Leute beleidigt.

  60. Julchen am 29. Juli 2010 um 12:03 Uhr

    Karl

    meine Güte, was jammerst denn rum- geh heulen ! oder was. Mir ist das doch scheissegal was Du hier schreibst! Du gehst mir nur auf die Nerven- sonst nix.
    Also scroll einfach meine Beiträge weiter runter- und halt die Klappe dazu, gehst halt andern auf die Nerven- und gut ist.

  61. Julchen am 29. Juli 2010 um 12:20 Uhr

    @ ich

    also Du weisst ja, das ich persönlich den Ausdruck “Hartzler” “Hartzi” und ähnliche Begriffe nicht für gut befinde, daher benutze ich den auch nicht. Die ALG II Bezieher generell- schaden sich damit selber.

    Ich persönlich werde auch keiner Dumpfbacke erklären warum ich in ALG II bin- denn es ist (noch) ein Rechtsanspruch und kein Geschenk von der Heilsarmee.

    Das verkennen hier viele. Dass das Recht gebeugt wurde-durch die Agenda 2010 und man mir (uns) das Geld aus der Arbeitslosenversicherung letztlich gestohlen hat- das steht auf einem andern Blatt.

  62. Matz am 29. Juli 2010 um 12:51 Uhr

    @Oha

    es tut mir leid, Sie entäuschen zu müssen, weder habe ich jemals in die Arbeitslosenversicherung einbezahlt, noch bezahle ich Miete. Und wenn ich mich heute dazu entschliesse, mein Geschäft zu verkaufen, werd ich gut leben können. Soviel dazu.
    Sollte mir etwas schlimmes zustossen, werde ich Sie natürlich sofort informieren, daß Sie ein wenig Freude haben. Jeder erfreut sich ja an anderen Dingen.

    @Julchen

    jemand, der den ganzen Tag am PC sitzt und niveaulose Beiträge in irgendwelchen Foren schreibt, braucht eine 100 qm Wohnung….wozu? um den Rechner und den Sessel immer mal wo anders hinzustellen?

    @ ich

    Ich gebe Ihnen zu 100 % Recht , wenn Sie sich nichts vorzuwerfen haben, warum fühlen Sie sich dann angesprochen?

  63. Karl am 29. Juli 2010 um 13:56 Uhr

    zu Julchen

    also ich finde es reicht jetzt langsam wie du hier die Leute angreiffst. Sagmal bist Du so dumm oder tust Du nur so. ich habe Dich hier nicht ein einziges mal angegriffen und greifst mich hier immer wieder an.
    Es reicht jetzt. Hast Du nichts zu tun? Bewerbungen schreiben oder so? Du hast einfach für mich keinen Charakter. Wie wäre es denn wenn Du mich einfach in Ruhe läßt und ganz einfach mal was vernünftiges tust und Dich mal um einen Arbeitsplatz bemühst? Und sage nicht Du findest nichts und bewirbst Dich immer. ne die Zeit hast Du garnicht weil Du hier total beschäftigt bist Andere zu beleidigen.

  64. Julchen am 29. Juli 2010 um 14:06 Uhr

    @Matz

    ach was, Blödsinn!

  65. Julchen am 29. Juli 2010 um 16:05 Uhr

    @ Flynn
    ich weiss den thread nicht mehr- gibts denn was neues was die Klagen angeht?
    Da wolltest Du ja mal was dazu schreiben dann. :-)

    Weisst was ich meine?

  66. Streegtfigther am 29. Juli 2010 um 18:36 Uhr

    So fehlerhaft wie die Bescheide und das System ist auch dieser Artikel hier.
    Das übertrifft die Stasi bei weitem.Diese ganze Hartz IV Behörde in dem benannten Artikel betrifft die Stasi und die Mauer aus psychologischer sicht bei weitem.
    Nur Schnüffelei!Das hier ist viel schlimmer wie hinter der Mauer und inmitten der Stasi mit solchen ARGE-Fallmitarbeitern.
    http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-schueler-werden-zur-ausbildung-gedraengt-1821.php

  67. Oha am 29. Juli 2010 um 19:01 Uhr

    @Matz

    Ich weiß jetzt nicht wo ich es durchblicken habe lassen dass ich mich am Unglück andere erfreue..
    Aber wenn sie es unbedingt so sehen wollen..
    Bitte schön.
    Zur besserem Verständnis jetzt nochmal:

    Mit: “Ich warte darauf das sie Arbeitslos werden” meinte ich, das ich sicher bin, dass sie wenn sie in solch eine Situation kommen sollten auch anfangen werden ihre Rechtsansprüche durchzusetzen.
    Aber an ihrer Reaktion habe ich gemerkt was ich schon vermutet hatte.
    Sie sind ein Mensch der nie in so eine Situation kommt oder auch nur Angst haben müsste in diese Situation zu kommen. Und deswegen auch solche Sprüche hier ablässt.
    Wären sie ein Normalverdiener der von einer Festanstellung abhängig ist, würden sie sicher auch alles etwas anders sehen.
    Aber es ist doch viel leichter anderen vorzuschreiben was sie alles an Rechten einbüßen sollen um nicht weiter die Gesellschaft zu “nerven”

    Ich hoffe es ist ihnen jetzt klar dass es mir absolut egal ist was mit ihnen irgendwann mal passiert.
    Ich hoffe nur dass sie nicht zu tief fallen werden wenn ein Paar unglückliche Umstände auf einander treffen.

  68. Julchen am 29. Juli 2010 um 19:44 Uhr

    Hallo Streetfighter,

    hab ausgegähnt. *LOL*

    Ich hatte den Artikel schon mal eingesetzt- das zeigt mir, Du ihn nicht gelesen hast- hähähä erwischt- gelle.;-))))

    Übrigens hatte Martina BC. das auch schon persönlich einmal beschrieben, es ist schlimm.
    Da hat es ihren Sohn betroffen, da haben die das auch versucht !

    Wegen ein paar Euro letztlich wollen sie nicht das die Kids einen besseren Weg gehen.
    Es ist die Katastrophe bei den ARGEn.
    Normalerweise gilt ja, das die Kids mit 18 volljährig sind und die Eltern noch die Erziehungs”gewalt” haben. Hier ist es dann so- das die mit 16 und 17 was unterschreiben sollen.
    Rechtsbeugung pur ist das wieder.

  69. Julchen am 29. Juli 2010 um 20:25 Uhr

    @ Oha

    na so etwas kann von einer Sekunde auf die andere gehen.
    Vor genau 10 Jahren hatte ich vor meiner damaligen Arbeitsstelle einen Schlaganfall- mitten auf dem Strassenpflaster. Da ist man erstmal weg vom Fenster- nur gab es damals kein Hartz IV.

    Also wenns danach geht- so regelt das Schicksal so etwas unabhängig vom Einkommen und der persönlichen Situation.

    Vor 3 Jahren hatte ich wieder eine Lähmung und bin an Krücken durch die Gegend. Diese Lähmungen kommen immer wieder, also ist man irgendwann so oder so draussen, nur die Schikanen bleiben- da kennen die nichts bei den Ämtern.
    Selbst die Rentenanstalten wiegeln alles ab- einer schiebt dem andern die Zahlungen in die Schuhe.

    Von mir aus können die Hetzer ruhig tief fallen- dann wissen sie wie es sein kann, bin da großzügiger als Sie in meinen Wünschen.

  70. Matz am 29. Juli 2010 um 23:03 Uhr

    @ Oha

    ich kenne durchaus Menschen, die in dieser Situation sind, ich befinde mich auf dem selben Planet.
    Menschen wie @ich verdienen allergrössten Respekt. Solchen Menschen helfe auch ich im Rahmen meiner Möglichkeiten jederzeit gerne weiter.

    Menschen wie ‘Julchen’ allerdings, die offensichtlich nur Entschuldigungen und Ausreden finden, um nicht mal in den Dunstkreis von Arbeit zu kommen, die den ganzen Tag hier sitzen, um zu jeder neuen Überschrift möglichst als erster einen oft recht sinnlosen Kommentar abzugeben. Menschen wie Julchen, die sich hier gebärden als hätten sie die Weisheit gepachtet und als wäre ihre Meinung Gesetz und dabei nicht merken daß sie unverschämt sind und sich nebenbei lächerlich machen (wenn irgendetwas hinter den vielen vielen Worten stecken würde, hätte sie anderes zu tun als hier rund um die Uhr zu schreiben), solchen Menschen ist es zu verdanken, daß Hartz 4 Bezieher einen schlechten Ruf haben.

    Das sollten sich die User hier, die anders Denkenden permanent vorwerfen, sie würden irgendetwas nachplappern oder gar sie seien Nazis, überlegen. Nicht der mit der größten und frechsten Klappe ist der Leithammel, dem man folgen sollte, sondern der, der nicht nur redet sondern auch handelt.

    Ich wünsche Ihnen das beste

    @ Julchen

    auf Ihrem Niveau führe ich keine Unterhaltung

  71. Freddy am 30. Juli 2010 um 02:41 Uhr

    @ baghira

    Ich danke sehr für die Information die sachlich gut dargestellt ist und sicherlich nicht nur mir hilft.
    Ich habe sie mir direkt nach Kenntnisnahme, ausgedruckt.

    Lassen sie weiterhin vor allem die unwissenden aus ihrer fundierten Wissensquelle trinken, denn den ehrlichen unwissenden dürstet danach…

    @ Julchen,

    Auch dir danke ich für deine “Selig-Geistige” Unterstützung, die gerade für die notwendig ist, die, sagen wir mal nicht so skrupellos sind wie die meisten selbständigen “Verdiener”, die ich kenne.
    Eigentlich passt “verdient” nicht zu den “Selbstständigen” die ich kenne, den was sie letztendlich in den Taschen haben, ist ja zumeist nicht “Verdient” worden, denn dies setzt ja letztlich eine Gegenleistung voraus, sondern ist meist denen weggenommen worden, die es wirklich (V) erdient haben; ergo: Also Diebstahl bzw. ungerechtfertigte Bereicherung.

    Übrigens, das größte Problem der Egoisten, ist zu TEILEN; insbesondere im Sozialbereich.

    zu karl : 1.tens, wenn du bei der Ausländerbehörde arbeitest, so mußt du dich nicht wundern, wenn dir bei teilen deiner Aussagen in gewisser weise Befangenheit unterstellt wird.
    ( da ich auch zwischen den Zeilen lesen kann – dank Erfahrung -,stelle ich fest, deine Angriffe auf Julchen sind ziemlich deutlich..)

    Mag sein das die eine oder andere Aussage von Julchen für dich eine Form des Angriffs ist, bedenke aber, es ist ein GEWALTIGER unterschied, ob du Angestellter (oder Arbeiter) einer Behörde bist oder Opfer!!!

    Ich will dich nicht Angreifen, aber kann es sein, das dir einfach die nötige Reife (mangels Erfahrungen) fehlt, ohne die letztendlich Weisheit nicht möglich ist?

    Oder stört dich vielleicht Julchens unermüdlicher Einsatz den sie hier zeigt?

    Ich würde es sehr begrüßen, wenn ihr euch beide vertragt.

    @ Matz,

    Ihre Kommentare zeugen von erheblicher Unwissenheit und ein sozialer Mensch sind sie ganz gewiss nicht. Mag sein, das Julchen sich manchmal etwas derbe ausdrückt, aber das liegt einerseits an dem was Julchen bisher durchmachen musste, liegt auch an einer Art Ohnmacht, weil das oft Menschenverachtende Verhalten so einiger Mitmenschen ( besonders Politik, Behörden sowie Kriminelle Manager und Banken, ohne die wir die meisten Probleme gar nicht hätten) als am Boden liegendes Opfer, kaum noch zu ertragen sind.

    Sie haben das Glück, dieses Leid nie erfahren zu haben. Ihnen zu wünschen, das selbe selbst einmal zu erleben, würde mir nicht mal im Traum einfallen, denn ich könnte mich nie wieder Rasieren; denn dazu müsste ich nämlich in den Spiegel schauen.

    Ganz offensichtlich können sie wirklich nicht mitreden, denn sie haben die Erfahrung nicht, JULCHEN HAT DA, OB ES IHNEN PASST ODER NICHT, RECHT!!!!!

    Ihre Schreibweise ist die eines Kapitalisten denen jegliches soziales verhalten und Engagement völlig fremd sind. Kapitalisten sind jene, welche die sozialen Errungenschaften der wirklich arbeitenden Bevölkerung mit aller Gewalt zu Vernichten versuchen. Sie sollten sich wirklich schämen!
    Sie versuchen Ihre Bosheit, wie in Beitrag 70 deutlich erkennbar ist, unter dem Schlußwort .”Ich wünsche Ihnen das beste”, zu verstecken…

    Ich zumindest schäme mich für sie, da sie äußerst Respektlos sind.
    Zu Ihrer Information: Respekt kann nur erwarten wer Respekt erweist.

    In diesem sinne hoffe ich das sie wenigstens einen Teil Ihres vermutlichen Kapitals zum Zwecke ihrer eigenen Bildung verwenden, dann könnte man sie vielleicht eines Tages in den Kreis derer aufnehmen von denen man sagt, :”sie haben es verdient!”

  72. Freddy am 30. Juli 2010 um 03:09 Uhr

    @ Julchen,

    Auch wenn es dir schwer fällt, ich verstehe dich und die vielen anderen Menschen, die Opfer von Behördenwillkür und Staatsterror wie in Duisburg derzeitig sehr gut für jeden zu erkennen ist, geworden sind.
    21 Tote und Verletzte ohne ende durch nachgewiesen Täterschaft von Politiker die nun den Veranstalter schuldig machen, obwohl deren eigene Profilierung und deren Geltungsdrang sowie dessen Gier nach Macht, wichtiger sind als die ihnen zur Fürsorge anvertrauten Menschen.

    Die Angriffe von Asozialen ( kommt von Anti-sozialem-Verhalten) wie Matz und bedingt auch Karl sind natürlich heftig, doch versuche die Beiden zu verstehen, sie sind vermutlich so (V) erzogen worden.
    Und wenn soziale Menschen – wie die meisten hier – sich nicht die Mühe geben, die Blinden sehend zu machen, so glaube ich an eine erhebliche Mitschuld, weil wir die nicht über den kleinen Tellerrandseher die Möglichkeit bieten, auch mal trotz alledem glücklich zu sein.

    Also tu mir, und den unglücklichen Wesen wie Matz, den gefallen und reagiere möglichst mit Vernunft auf deren unvernünftigen Texte; sie wissen es nicht besser..

  73. Julchen am 30. Juli 2010 um 10:30 Uhr

    @ Hallo Freddy

    Baghiras Beiträge und vor allem sein “rechtliches” Wissen ist unbezahlbar, denn es ist ein Paragraphendschungel, in dem sich alle bewegen. Da blicken selbst manche ARGE Mitarbeiter nicht durch. Ich nehme an, das ist ein weiterer Grund- das viele eben dann vor Gericht landen, weil die rechte Hand nicht weiss, was die linke tut.

    Freddy- die User Karl und Matz-( die Nickveränderung kennt keine Grenzen ) haben keinerlei Interesse an Hartz IV und alles was sie schreiben sind Hetzereien. Ob sie nun “Julchen” schreiben oder Maria oder sonst was- sie müssen sich ja einen raussuchen- mir geht das an der Peripherie vorbei. Sie sind nicht in der Lage etwas zu raffen.
    Zum andern kennen sie die Vehältnisse nicht, von keinem User- also ist es völlig gleichgültig- was sie schreiben- oder ob sie überhhaupt was schreiben.

    Wenn man so lange gegen Hartz IV schreibt wie ich- und auch dagegen angeht, mit vielen privaten Kampagnen, da schreibt man schon mal zurück, teils ironisch, teils auch eben mit Gegenangriffen. Letztlich ist es egal- das sie überhaupt anwesend sind, denn die Gesinnunng ist ja eindeutig.

    Aber auch andere sind das, die meinen- wenn sie auf eine Uhrzeit schauen, wissen sie alles.
    *lach* gegen Dummheit und Gesinnungen ist leider kein Kraut gewachsen, aber ich bemühe mich die Typen zu ignorieren. Das werden sie im wahren Leben gewohnt sein.

    Meinen Sarkasmus und auch schwarzen Humor wirst Du mir leider nicht nehmen können, der ergibt sich mit den Jahren.

    Menschen wie “Julchen” haben übrigens bereits 34 Jahre gearbeitet und sind schon durch ihr Alter nicht mehr zu vermitteln, kommen dann noch Krankheiten hinzu, dann ist der Markt nicht mehr offen. Deshalb muss ich das System aber nicht als “gut” befinden.

    Freddy, das Drama von Duisburg ist so gewaltig- da fehlen einem die Worte. Dieser Sauerland und auch der Veranstalter sind einfach unerträglich. Aber auch der Polizei mache ich Vorwürfe, denn sie hätten die Notausgänge öffnen können. Wie immer- ohne “Erlaubnis” läuft in diesem Land gar nichts, auch keine Tore öffnen.

    Ein Freund von meinem Sohn war in Duisburg- ist aber schon gegen 15 Uhr nicht mehr eingelassen worden mit andern noch. Da war schon das Chaos pur vor den Toren der Veranstaltung. Mein Mitgefühl geht an die Eltern der Opfer und ihre Feunde und Angehörige. Das wird uns noch lange begleiten.

    Am WE ist ja in Kastellaun die nächste Großveranstaltung mit 60.000 Menschen, aber ich kenne das Gelände- da wird das seit Jahren ohne Gefahren gemacht, hoffen wir es wenigstens-es soll dort auch eine Trauerfeier geben für die Toten von Duisburg.

    Junge Menschen, die das Leben noch vor sich hatten- unsagbar mit Trauer und Wut vermischt.

  74. Streegtfigther am 30. Juli 2010 um 12:15 Uhr

    Ich wünsche Ihnen das beste

    @ Julchen

    auf Ihrem Niveau führe ich keine Unterhaltung
    -da kann man nur froh darüber sein denn Demagogen gibt es genug, muß man sich auch noch mit denen unterhalten?
    Julchen-ich frage mich jedesmal-für wen halten sich solche unwissenden-und was wollen die hier?
    Wenn die vor jemanden stehen würden dann ist es aus,diese Typen kenne ich alle,ihr Geschwafel ist nicht die Luft wert die sie dabei verbrauchen.

  75. Streegtfigther am 30. Juli 2010 um 13:44 Uhr

    http://www.dgb.de/themen/++co++6326bda0-9ae9-11df-6658-00188b4dc422
    Deshalb brauchen wir keine unwissenden die uns belehren und für Hartz IV sind.Es gibt TATSACHENBERICHTE!

  76. Julchen am 30. Juli 2010 um 13:58 Uhr

    Streetfighter-
    wenn Du mich noch mal so erschreckst- dann nehm ich Dich in den Schwitzkasten. :-))))
    Nächste Mal machste Sternchen hinter ein Zitat!
    ***
    siehste wohl- da kann man das auch erkennen. *fg*

    Also- mir ist das Wurscht oder Käs wer die sind und woher sie kommen.

    Auch wenn es alles sehr schwer ist, lasse ich mir mein Leben nicht vermiesen. Die Sonne scheint und ich hab mich grad vom Markt hier hoch geschleppt.

    Und gleich kommt mein Schatz und kauft mir Wasser- was meinst was das toll ist, wenn man so lange Kerle als Kinder hat. “Praktisch-quadratisch-gut” und ne Leiter braucht man auch nicht. Wenn ich das geahnt hätte alles, hätte ich die Produktion erhöht. ;-))

    Schlimmer als das blöde Geplärre ist der Hass dieser Leute- nicht meinetwegen, aber auf die Masse gesehen ändert sich das Bild wieder in Deutschland. Widerlich.

    Bis nachher- wird aber später am Nachmittag. :-))

  77. vonStahl am 30. Juli 2010 um 19:02 Uhr

    Die Fälle, gegen die erfolgreich geklagt wurde, betreffen 0,22 % der Bescheide. Im Umkehrschluss sind 99,78 % der Bescheide nicht beanstandet.

  78. Superb am 30. Juli 2010 um 19:25 Uhr

    alle @ MATZ

    Kann ich alles nachvollziehen und sehe ICH genauso!

  79. Julchen am 30. Juli 2010 um 21:14 Uhr

    “Irren ist amtlich”

    Schlecht erreichbare Mitarbeiter, unverständliche Bescheide: Wohlfahrtsverbände und Sozialexperten kritisieren die Arbeit der Jobcenter.

    Unverständliche Bescheide, zu lange Warteschlangen und unqualifizierte Mitarbeiter !!!

    Auch fünf Jahre nach Einführung der sogenannten Hartz-IV-Gesetze klagen Langzeitarbeitslose über die schlechte Arbeit der Jobcenter. Dieses Fazit zog Frank Steger, Geschäftsführer des Berliner Arbeitslosenzentrums evangelischer Kirchenkreise (Balz) am Freitag, als die Tour eines Beratungsbusses für hilfesuchende Arbeitslosengeld-II-Bezieher endete. Die Tour wurde in diesem Jahr erstmals wissenschaftlich begleitet und von der Ende vergangenen Jahres gegründeten Landesarmutskonferenz unterstützt.

    http://www.taz.de/1/berlin/artikel/1/irren-ist-amtlich/

    langsam kommt doch Schwung in den Krempel

  80. Julchen am 30. Juli 2010 um 21:19 Uhr

    Arbeitslose unzufrieden mit Arbeit der Jobcenter / Warnung vor unseriösen Beratern

    Die unzureichende bis mangelhafte Beratung von Erwerbslosen bei den Berliner Arbeitsagenturen lockt immer mehr unseriöse Berater vor die Jobcenter in den Bezirken. »Sie machen Geschäfte mit der Not der Menschen, die von ALG II leben müssen. Das wird ausgenutzt und muss bezahlt werden«, warnte der Leiter des Berliner Arbeitslosenzentrums (BALZ) in Wedding. BALZ selbst war sechs Wochen mit seinem Beratungsbus unterwegs, um kostenlos zu helfen. Gestern wurde eine erste Bilanz gezogen.
    **
    Dabei machten Tourbegleiter wie Sozialberater Markus Wahle die Erfahrung: Schnell drohe das Jobcenter rigoros Kürzungen wegen angeblicher Meldeversäumnisse an. »Meist stellte sich jedoch heraus, dass das nicht zutraf, die Betroffenen die ›Einladung‹ des Jobcenters überhaupt nicht erhalten hatten.
    http://www.neues-deutschland.de/artikel/176455.zugaenglich-wie-fort-knox.html
    Bericht “Neues Deutschland”

  81. ich am 30. Juli 2010 um 22:17 Uhr

    61.Julchen

    deshalb schrieb ich hartzi mit anführungszeichen.

  82. ich am 30. Juli 2010 um 22:20 Uhr

    62.Matz

    viele scheren eben alle alg II empfänger über einen kamm,klar fühl ich mich angesprochen weil ich mich in der situation schlecht fühle und existenzangst habe.

  83. Streegtfigther am 31. Juli 2010 um 10:15 Uhr

    Es sind ja nicht nur die falschen Bescheide.
    Warum ist Hartz IV erfunden worden?Damit solche Leute wie77.vonStahl und die anderen Konsorten auf Kosten der Hartz IV Leute leben können,deswegen verbreiten die auch so einen geistigen Unsinn hier.Die haben nur Angst das sie eines Tages für ihr Geld arbeiten müssen!

  84. Streegtfigther am 31. Juli 2010 um 10:42 Uhr

    @79.Julchen-zu Deinen Links
    Dann muß jamand abgelöst werden.Man will die Angelegenheit nicht in den Griff bekommen weil es nur um den Mob geht.Deshalb müssen sich die Arbeitssuchenden mit Ihren Rechten und dem Grundgestz mehr vertraut machen.Nur die Masse kann das Problem lösen.
    Deshalb greife ich ausschließlich auf Schriftverkehr und Sozialgericht zurück.
    Erzählen können die viel-was ich schriftlich habe zählt.Die Ämter rechnen doch mit der Unwissenheit der Betroffenen das ist doch für die eine Sparmöglichkeit.Die wollen keine Arbeit vermitteln sondern jeden aus der Statistik streichen mit allen Mitteln.Ob das Bürgerarbeit heist oder sonst wie.Die sollen mal die Gestzesgrundlagen auf die sie sich berufen auf den Tisch legen und mit dem Grungesetz abgleichen.Dazu sind die nichtmal in der Lage.
    Nur Geld,Geld,Geld wie ein Automat-das Wort Mensch kommt da nicht mehr vor.

  85. Julchen am 31. Juli 2010 um 12:19 Uhr

    @ ich.
    Ich weiss ja wie Du das meinst- :-)) Ich mags nur generell nicht, weil sich das so eingebürgert hat und viele eben “Harztler” als Schimpfwort nehmen. Das ist nicht auf Dich gemünzt gewesen, war nur eine Anmerkung.

    Das du Existenzängste hast, da stehst Du nicht alleine mit. Es ist eine Katastrophe.

    Hier habe ich einen sehr guten Artikel diesbezüglich, wirklich lesenswert !

    ***
    Wer einmal am Boden liegt, darf nicht aufstehen – die Schattenseite einer reichen Nation

    Es ist ganz simpel: Wer im Überholspursystem des heutigen Wirtschaftsmodells einmal tief gefallen ist, wird bewusst unten gehalten und bekommt lediglich die Chance, sich auf dem Arbeitsmarkt dem Zwangsmuster zu ergeben.

    Dies ist immer nur dann möglich, wenn die Wirtschaft über den Menschen steht, wie es aktuell der Fall ist in unserem System.

    Nur wollen Menschen, die dieses Wirtschaftsystem unterstützen und für den Augenblick davon profitieren, nicht sehen, dass auch sie sich in einem dauerhaften Sortierungsprozess befinden: Denn was heute gebraucht wird und Millionen erwirtschaftet, kann in einem so antihumanen System, wo alles nur für einen kurzen Moment von Bedeutung ist, morgen schon in die Armut führen, trotz scheinbar gesicherter Millionen.
    **
    rmut – das kaputte Lebensgefühl

    Getrampelt wird immer gern auf die Ärmsten der Armen. Was früher eine Randerscheinung war, ist längst grauer Alltag. Menschen, die hart gearbeitet haben, fallen ganz schnell in die Armutsfalle, denn kaum jemand kann heute noch Rücklagen bilden, da man zum Teil sogar gezwungen ist, trotz Arbeit, auf Schulden zu leben, denn das Einkommen reicht gerade bei kinderreichen Familien oft nicht mehr. Das Bild des faulen „Sozialschmarotzers“ war schon immer sehr diskriminierend und greift in der heutigen Zeit schon lange nicht mehr. Der Großteil aller Langzeitarbeitlosen wollen arbeiten, weil Hartz IV entgegen der Meinung mancher Sozialrassisten eben nicht menschenwürdig ist, und weil viele von ihnen gerne arbeiten, zu halbwegs fairen Bedingungen. Wer arbeitet, hat ein Recht auf ein sorgenfreies Leben und auf Zukunftsplanung. Niedriglohn, Erpressung, Dauerüberwachung und ein Robotersystem stehen nicht unbedingt für ein menschenwürdiges Arbeitssystem.
    **
    http://www.buergerstimme.com/Design2/2010-07/armut-reichtum-mittelstand/

    hier der komplette Text

  86. Streegtfigther am 31. Juli 2010 um 13:59 Uhr

    @-72.Freddy-im Grundsatz bin ich Deiner Meinung nur dürfen wir einfach keine Verallgemeinerung von solchen ______zulassen weil der Schaden im sozialen,arbeitsmarktlichen und familiären Bereich viel zu groß ist.Frage ist- ob man eine sozial gerechte Gesellschaft überhaupt wieder herstellen will.
    Daran glaube ich nicht Auch die Perle aus der Uckermark kann mich nicht überzeugen.Wenn das Geld im Mittelpunkt steht und weit danach der Mensch kommt dann stimmen die Verhältnisse nicht mehr!!Deshalb- ob sie etwas dafür können oder nicht sollen sie bleiben wo der Pfeffer wächst,wo Hirn fehlt da is nichts mehr zu machen.

  87. Julchen am 31. Juli 2010 um 14:54 Uhr

    Renate Hagemes und der Würde von Hartz-IV-Empfängern

    Renate Hagemes berät und begleitet ehrenamtlich Menschen, die Probleme mit der Krefelder Arbeitsagentur haben. Dort herrsche “Ignoranz” und “schlechtes Benehmen”. Das trifft die Rentnerin ganz besonders. Denn sie arbeitete früher selbst im Krefelder Arbeitsamt – mehr als 30 Jahre.

    http://www.wdr.de/wissen/wdr_wissen/programmtipps/radio/10/07/31_1535_5.php5

    Für User aus Krefeld

    Wer in Krefeld als “Hartz-IVler” Rat sucht, wendet sich an das dortige Arbeitslosenzentrum. Hier hilft Renate Hagemes ehrenamtlich. Sie berichtet von Menschen, die zitternd das ARGE-Gebäude verlassen.

  88. Julchen am 31. Juli 2010 um 16:27 Uhr

    @ Streetfighter ( Nr.84 )

    das ganze System ist ja auch derart nervenaufreibend und man kommt bei den Gesetzen gar nicht mehr mit lesen nach. Zudem- selbst wenn der eine oder andere damit besser klar kommt-oder spezifisch wie @baghira ( was ja oft sehr hilfreich ist) so zernürbt es doch unendlich.

    Die Seite aus meinem Beitrag Nr. 85 ( Bürgerstimme) ist sehr lesenswert, da bin ich noch dabei, die zu durchstöbern.
    Schau doch mal rein, wenn Du Zeit hast! :-))

    Hartz IV muss weg- das ist keine Frage und wenn sich nicht bald was tut, dann weiss ich nicht, wie die Menschen alle noch reagieren, denn es ist kein Platz mehr für Schikanen da.

  89. von Stahl am 1. August 2010 um 12:29 Uhr

    @ 83 Streegtfigther

    “…vonStahl und die anderen Konsorten auf Kosten der Hartz IV Leute leben können,deswegen verbreiten die auch so einen geistigen Unsinn hier.Die haben nur Angst das sie eines Tages für ihr Geld arbeiten müssen!”

    Erstens frage ich mich, wie ICH auf Kosten von Hartz IV leben soll und zweitens, woher Sie dass wissen und dass ich für mein Geld nicht arbeite. Sie haben keine Beurteilungskompetenz. Aber so ist dass, wenn Unwissende anfangen Urteile und Stellungnahmen zu schreiben.

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