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Brandenburg geht von weniger Wohngeldbeziehern aus
Nachricht zum Thema Wohngeld vom 26.09.2011 um 21:38 Uhr
Laut Medienberichten ist im Bundesland Brandenburg mit einem deutlichen Rückgang der Wohngeldbezieher zu rechnen. Berufen wird sich hierbei auf eine dementsprechende Anwort der brandenburgischen Regierung auf eine kleine Anfrage der Landtagsfraktion BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN.
Zur Begründung für jene Entwicklung wird das zum 1. Januar 2011 in Kraft getretene Haushaltsbegleitgesetz angeführt. Die erst Anfang 2009 eingeführte Heizkostenkomponente (sogenannter Heizkostenzuschuss) beim Bezug von Wohngeld war nämlich hierdurch ersatzlos entfallen. Somit müsse im Vergleich zu den Vorjahren von weniger Wohngeldempfängern ausgegangen werden.
Die durchschnittliche Höhe der Wohngeldzahlungen lag der Landesregierung zufolge in 2010 noch bei rund 108 Euro. Insgesamt wurden in den letzten fünf Jahren 224 Millionen Euro für diese Form der staatlichen Unterstützung aufgewandt.
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Wie? weil kein Heizkostenzuschuss mehr gezahlt wird an die Wohngeldempfänger, wollen diese nun auch das Wohngeld nicht mehr?
Was ist das denn für eine Logik?
Ist doch logisch; denn je mehr Hartz 4 Bezieher durch Niedriglöhne u. Entlassungen erzeugt werden, desto weniger können einen Anspruch auf Wohngeld stellen.
Wo liegt der Sinn in der Umschichtung?
Wohngeld zahlt die Stadt / Kommune; Hartz 4 zum größten Teil der Staat durchs Arbeitsamt.
Für wie dumm halten die Politiker eigentlich uns?