Nachricht zum Thema Arbeitslosengeld vom 26.10.2009 um 13:06 Uhr

Defizit der BA geringer als erwartet

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) rechnet bis zum Jahresende mit einem geringerem Defizit als befürchtet. „In diesem Jahr werden wir unsere Rücklage aus den Aufschwungzeiten voraussichtlich doch nicht ganz aufzehren müssen“, sagte BA-Chef im Gespräch mit dem „Handelsblatt“.

Die BA war eigentlich davon ausgegeangen, im laufenden Jahr 2009 ihr Finanzpolster in Höhe von 17 Milliarden Euro aufbrauchen zu müssen. „Von den alten Überschüssen bleibt nun ein Betrag für 2010 stehen und hilft uns, unseren Finanzbedarf gegenüber dem Bund zu minimieren“, hofft der BA-Chef.

Genaue Daten für eine neue Finanzprojektion würden laut Weise zur Zeit noch berechnet. Ursprünglich erwartete die BA für 2010 einen Zuschussbedarf durch den Bund in Höhe vn 20 Milliarden Euro.

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bisher 3 Kommentare zu dieser Nachricht
  1. Flynn  (Website)  am 27. Oktober 2009 um 10:46 Uhr

    Und was soll uns das sagen? Das anscheinend bei den Agenturen/Jobcenter/ARGE auch keiner so richtig rechnen kann!
    Man muss sich das Mal vor Augen halten, da wird mit Zahlen, so zwischen 17 bis 20 Milliarden Euro, rum jongliert, als ob es eine Selbstverständlichkeit wäre. Und (fast) jeder Hartz IVler, Minijobber und Geringverdiener, muss Tag für Tag jeden Cent dreimal umdrehen, damit man über die Runden kommt. Unglaublich so was!

    TOLL!

  2. A.Mädler  (Website)  am 28. Oktober 2009 um 06:23 Uhr

    Es ist kein wunder das die BA ihr Defizit nicht kanz auf brauchen. Die Agenturen/Jobcenter/ARGE die zahlen ja auch nicht freiwilig oder wird mit absicht ein Bescheid falsch berechnet,so das mann erst klagen muss. Viele
    Leute klagen erst garnicht aus welechgrund auch immer.
    Die BA weiss auch das mann bei Gericht 1-2 Jahre warten muss er mann dran kommt.

  3. adele am 29. Oktober 2009 um 16:36 Uhr


    die BA belügt und betrügt die Menschen von Jahresanfang bis Jahresende. Die Zahlen der derzeitig Arbeitslosen sind schon wieder nach unten korrigiert worden, als ob nach der Wahl quasi über Nacht 2 Millionen Menschen eine neue Arbeit gefunden hätten.
    Spätestens zum Jahreswechsel 2009/2010 wird uns die BA, Bundesregierung, das Arbeitsministerium -wenn sie einmal in ihrem Leben ehrlich sind- die wirklichkeitsnahen Zahlen (ca. 6,5 Millionen) präsentieren. Denn wenn es nicht so viele Arbeitslose wären, hätte die Wirtschaft nicht laufend mit der lahmenden Konjunktur zu kämpfen. Jeder Arbeitslose, der in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommt, trägt zur konjunkturellen Belebung des Marktes bei. Aber dazu ist es notwendig, dass er von den Unternehmen auch so bezahlt wird, dass er dieses Geld wieder in den Wirtschaftskreislauf investieren wird.

    Der Vermittlungswille der BA ist seit Jahren auf ein sozial unsinniges Niveu gesunken, dass die angebotenen Qualifizierungsmaßnahmen nicht der Marktüblichen Situation (Nachfragespezifisch) angepasst werden.
    Jungstes Beispiel sind die Quellemitarbeiter: sie werden in irgendwelche Maßnahmen gesteckt, nur damit die BA-Statistik zur Jahresmitte- bzw- Jahresende wieder als Positivposten ausgewiesen werden kann.

    Es wird Zeit, dass die Öffentlichkeitsarbeit der BA und anderen Verantwortlichen endlich auf eine GLAUBHAFTE UND NACHVOLLZIEHBARE GRUNDLAGE gestellt wird.

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