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Das Statistische Bundesamt teilte am heutigen Donnerstag in Wiesbaden mit, dass Väter immer noch über einen wesentlich kürzeren Zeitraum das Elterngeld in Anspruch nehmen als Mütter.
So hätten im zweiten Quartal dieses Jahres 73 Prozent aller Elterngeld beziehenden Väter die staatliche Hilfe lediglich zwei Monaten beansprucht. Der Anteil der Väter, die über die vollen zwölf Monate das Elterngeld bezogen, betrug hingegen nur acht Prozent.
Ein vollkommen anderes Bild ergibt sich bei den Müttern. Bei 90 Prozent der Mütter lag die Bezugsdauer bei zwölf Monaten. Weniger als ein Prozent nahmen das Elterngeld nur zwei Monate in Anspruch.
Große Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind ebenfalls bei der der Höhe des Elterngeldanspruchs auszumachen. Nur 25 Prozent der Väter bekamen weniger als 500 Euro Elterngeld monatlich, währenddessen 54 Prozent der Mütter mit dieser Summe zurechtkommen mussten. Ferner erhielten lediglich 16 Prozent der Mütter mehr als 1.000 Euro Elterngeld. Bei den Vätern lag der Anteil bei beeindruckenden 50 Prozent.
lol..
klar bleibt die erziehung und damit das erziehungsgeld frauensache, solange sich nichts ändert und männer für die gleiche arbeit immer noch mehr verdienen als frauen.
und auch klar, das man sich nicht schlechter stellt als man braucht, wenn aus den geldbörsen schon mehr rausgeholt wird als reinkommt, oder?
und müssen wir wirklich darüber reden dass männer mehr elterngeld bekommen als frauen, weil sie besser verdinen als die damen der schöpfung?
ich habe bei einer bekannten mitbekommen, dass sie ein sehr hohes elterngeld bekommen hat.
sie hat nicht schlecht geguckt, und fühlte sich auch gut verarscht, als sie dann noch ein kind bekam und sich das elterngeld für dieses kind, daran berechnete, was sie davor hatte, nämlich das elterngeld für das erste kind.
den ganzen mindesanspruch von 300 euro hat sie für das zweite bekommen.
hach der artikel kommt ja wie gerufen, der passt doch hervorragend dazu und unterstreicht deine aussage Ossi.
http://www.welt.de/die-welt/wirtschaft/article4413673/Frauen-stecken-in-der-Ausbildung-zurueck.html
Hallo Ossi,
das kann nicht sein. Die entscheidenden Monate, aus denen sich das Elterngeld berechnet, sind die 12 Monate vor der Geburt, und davon werden die Monate des Elterngeldbezuges ausgenommen. Gerade damit niemand benachteiligt wird, weil er kurz hintereinander Kinder bekommt.
Leider werden die benachteiligt, die ihr Kind länger als 1 Jahr/14 Monate zuhause betreuen und in der Zeit natürlich nicht arbeiten gehen können, und die kein Elterngeld mehr haben. Diese folgenden Monate fließen dann wiederum in die Berechnung mit ein…
@zu Ossi:
Das hatten wir hier mal einen Beitrag zu:
http://www.sozialleistungen.info/news/30.05.2009-beim-zweiten-kind-oft-nur-300-euro-elterngeld/
Vielleicht griff dieser Fall in dem von Ossi beschriebenen?!?
Sage ich ja, in dem Moment, wo man die Elternzeit länger macht als den Elterngeldbezug, werden die Monate nach dem Elterngeldbezug angerechnet. Wer hier nicht arbeiten geht (z.B. auch Nebenerwerb oder selbständig für 30 Stundenpro Woche, das ist erlaubt in Elternzeit), bekommt 0 angerechnet.
Darum werden die Einjährigen jetzt in Kitas gesteckt.
so wird es dann wohl gewesen sein.
aufjedenfall hat die faru ganze 300 euro bekommen, dafür das sie früher gut verdient hat und sich für kinder, die unser land doch angäblich so dringend braucht,entschieden hat.
wo liegt eigentlich die schande sich 3 jahre um das eigene kind kümmern zu wollen?
mir macht es eher angst wenn man so kleine in kitas steckt und die erziehung dritten überlässt.
denn ist man ehrlich, sind es zumeist die städte die kitas und schulen betreiben.
somit ist es eine verstaatlichung der erziehung.
Muss jetzt auch mal meinen Senf dazu geben. Denn mich regt diese ganze Sache mit dem Elterngeld auch tierisch auf!!!! Als mein Sohn ein Jahr war bin ich wieder für 25% arbeiten gegangen,da wir knapp über der Grenze lagen um Erziehungsgeld zu bekommen, der Verdienst meines Mannes jedoch auch nicht so ist, dass man als Familie gut davon leben kann. Als mein Sohn zwei war hab ich Zwillinge geboren und freute mich über die finanzielle Unterstützung, da gerade das Elterngeld neu eingeführt wurde.
Aber Pustekuchen!!! Mein Verdienst war zu gering als das er zum Elterngeld angrechnet wurde und für das zweite Kind (Zwilling) bekam ich dann auch pauschal nochmals 300 EUR dazu. WOW, vielen Dank (ha,ha,ha)
Ich verstehe nicht warum die arbeit zu Hause so viel weniger wert ist, als wenn ich zuvor beruftstätig war.
Ich denke auch, dass durch das Elterngeld nur gefördert wird, dass Frauen Kinder zur Welt bringen und diese nach einem Jahr dann in Kitas abschieben – furchtbar! Vor allem so wie die Krippen momentan noch in unserem Land sind. Wo bleibt da die Familie!
Ach und nochmals zum eigentlichen Thema – ist eigentlich schon witzig darüber eine Statistik zu erstellen. Wer hätte denn mit einem anderen Ergebnis gerechnet!?! Da kann ich mich meinen Vorrednern nur anschließen!!!
Frauen die ihr Elterngeld bekommt freut Euch. Es gab Zeiten da bekam man gar nichts.
Im Prinzip werden Frauen im Allgemeinen sowieso bestraft. Sie arbeiten zu Hause rund um die Uhr, ob Wochenende oder Feiertag egal. Und was bekommen Sie dafür und von wem?
Das Ergebnis sieht man dann an seiner Rentenerwartung. Hier kommt die Bestrafung voll zur Geltung und selbst bei einer eventuellen Witwenrente wird Sie abermals bestraft. Hier sollte mal was geschehen.
Heute freuen sich manche junge Mütter über das Elterngeld. Wenn es dann wenigstens für den gedachen Zweck verwendet würde, dann wäre es ja in Ordnung. Aber manche verwenden es halt (wie auch beim Kindergeld) lieber für Discobesuch und dergleichen. Hier wäre eine gewisse Zuordnung (Krippe, Ganztagsschule, Speisung und der gleichen) sicherlich sinnvoller angebracht.
Was besteht denn noch für ein Anreiz sich Kinder anzuschaffen? Als H4 kann man es vergessen.
Die Folgeerscheinungen sind bereits vorprogrammiert und über die schimpft dann wieder die Allgemeinheit.
Ich bedauere schon heut meine Enkelkinder.
Ich bin selbst zweifache Muttr und kann Ossis Schilderung am Anfang nur bestätigen. Für mein erstes Kind gab es 2005 noch für 2 Jahre Erzeihungsgeld, in manchen Bundesländern sogar 3 Jahre. Mein zweites Kind kam nach 22 Monates dazu. Da ich während der Elternzeit nicht arbeiten gehen konnte, da es der Arbeitgeber nicht wollte, bekam ich zum Mindestsatz Elterngeld von 300 € nur den Geschwisterbonus von 75 € für das Erste.
Es ist traurig, wenn man für die Entscheidung Kinder zu bekommen so jämmerlich vom Staat unterstützt wird. 164 € Kindergeld reichen gerade für die Ernährung oder für die Babywindeln. Aber letztendlich ist es wohl wirklich so, daß man für Kinder im laufe des Lebens den Gegenwert eines Hauses benötigt.
Ich krepel jetzt mit 2 Kindern mit Hartz4 rum weil mein alter Arbeitgeber mich nach der elternzeit nicht mehr wollte und gekündigt hat. Mit 2 Kleinkindern Arbeit zu finden ist wie ein 6er im Lotto. wo bleibt die Familienfreundlichkeit in den Betrieben? Wenn Deutschland so dringend Kinder braucht, dann sollten sich die Firmen nicht vor Eltern schützen oder Eltern wegen evtl. weniger Flexibilität rausschmeißen. Die Tatsache, daß Eltern ganz andere Qualifikationen dazugewinnen weil sie Eltern sind, muss bei manchem Chef oder Personalleiter wohl erst noch ankommen.
Mich macht es traurig, wenn ich den Kindern ständig sagen muss, dies geht nicht und das geht nicht, weil wir nicht so viel Geld haben. Ich bin wirklich froh, wenn aus dem Umkreis hin und wieder ein paar Kleiderspenden für die Kinder kommen. Oder tatkräftig geholfen wird, die “neuen” Möbel aus dem Sozialkaufhaus abzuholen. Ich wahre noch die Hoffnung, daß die Kinder mal gut und sparsam mit ihrem Geld umgehen können. Und es nicht wegen jahrelangen Entbehrungen verschleudern.
Liebe Leute,
kann euren Unmut nur unterstreichen. Ich habe drei Kinder, lebe in zweiter Ehe, bei der ich noch 2 Kinder mitgeheiratet habe und bin mit viel Haushalt und einem Teilzeitjob gut beschäftigt. Meine Rentenansprüche sind der volle Hohn für das, dass ich seit Jahren nicht gerade einen 40 Stunden Tag habe.
Allerdings liebe Leute, wir können am 27. Sept. wählen. Das ist unsere Chance etwas zu bewirken. Jetzt sagt bitte nicht, die sind doch alle gleich und was soll man denn überhaupt wählen usw. Informieren ist angesagt und entsprechend familienfreundliche Parteien wählen. Die sollen merken, dass wir diese Politik so nicht wollen, eine Schande, obwohl wir eine Bundeskanzlerin und eine Familienministerin haben.
Sabine
also…bundeskanzlerin in allen ehren, aber ist dir schon mal aufgefallen, dass die nette dame im kanzleramt keine kinder hat?
und unsere “familienministerin” wirkt mir eher wie eine gebärmaschine , in meinen augen ist genau das der typ frau, der echt rabenmutter ist…deren 4 werden von ner nanny betreut, wo andere sich mal ne tagesmutter zusätzlich zur schulbetreuung leisten können um ihre 40 stundenwoche voll zu bekommen.
die idee erziehung zu verstaatlichen ist auch nicht gerade eine die ich unterstütze.
mal ne frage: kennt jemand das bucg “1984″ von george orwell? (eigentlich ein klassiker)
diese zeiten erinnern mich schon sehr daran.